Frage von LennartH,

Wirkungsgrad berechnen? WIE

Abend,

Wir haben morgen so ein Physik-Experiment, dazu müssn wir uns informieren, diesmal über den Wirkungsgrad.

 

Es gilt doch Pab /  Pzu

 

Pab wird wie folgt berechnet:

U*I (In watt)

Pzu dann genauso...

Dann dividiert man die Werte miteinander. 

Aber bei manchen Geräten, z.B. eines Netzteiles, ist bei "Input" (also zugeführte Energie) 100-240 V (als Beispiel) angegeben. Was hat das zu bedeuten, wie rechnet man sowas...?
 

 

Danke, Lennart

Hilfreichste Antwort von bibabutzemann66,
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input 100-240 V bedeutet, dass du die eingangsspannung zwischen diesen beiden werten frei wählen kannst. um den wirkungsgrad zu ermitteln misst du eingans- und ausgangspannung und strom beim belasteten netzteil. daraus kannst du dann, wie du ja weißt, pab und pzu ermitteln und den wirkungsgrad berechnen

Kommentar von bibabutzemann66,

ps: der wirkungsgrad ändert sich mit unterschiedlicher belastung... viel spaß beim experimentieren!

Kommentar von LennartH,

Danke!

Antwort von maxmeisi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo!

Ich nehme an ihr nehmt bei eurem Experiment ein Gerät (z.B. ein Netzteil) von dem ihr den Wirkungsgrad nicht wisst und wollt ihn bestimmen.

Die Angabe auf dem Netzteil: Input 100-240V heisst, das das Netzteil ab einer Spannung

von 100 V und maximal mit 240V betrieben werden kann.

In unserer Gegend haben wir eine Netzspannung von ca. 230V (Das Netzteil könnte sogar noch 10V mehr vertragen). Daher rechnest du mit dem Wert 230V ODER du misst mit einem Messgerät in die Steckdose, dann hast du den genauen Wert (=Uzu). aber VORSICHT: Das sollte nur der Lehrer machen, der sollte wisssen wie man das gefahrlos macht!!!

Danach musst man noch den Stom messen den das Netzteil primär (also bei den 230V aufnimmt), da bekommt man dann Izu

Pzu=Uzu*Izu

Dann misst man Strom (Iab) und Spannung (Uab) auf der Sekundärseite (Ausgang)

Da bekommt man: Pab=Uab*Iab

und daraus: Wirkungsgrad=Pab/Pzu

Nebenbei erwähnt: Diese Formeln gelten eigentlich nur bei Gleichspannung und nicht bei Wechselspannung wie sie aus der Steckdose kommt, denn da muss man die Phasenverschiebung cos(phi) zwischen Strom und Spannung berücksichtigen. Aber ich denke dieses Detail werdet ihr wohl bei eurem Experiment vernachlässigen :).

 

Antwort von troublemaker,

Man kann es bei einer Energieumwandlung berechnen z.B. von Strom zu Wärme oder von Strom in Bewegung.

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