Wieso denken so viele Gymnasiasten dass sie intelligenter wären?

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11 Antworten

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Erst Abitur und Studium und dann bei McDoof hinter der Theke stehen.
Mir ist ein Haupt- oder Realschüler lieber der einen ordentlichen Berufsweg einschlägt und sein Leben meistert ohne zu labern als ein Gymnasiast der mit 30 immer noch nichts vom Leben gelernt hat und bei Mama und Papa wohnt..

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Kommentar von TampaBayNight
21.10.2016, 18:05

Gymnasium --> Abitur --> Studium --> Bachelor --> eventuell Master --> eventuell Promotion --> bessere Aussichten auf gut bezahlten Job & Wohlstand --> Geld --> Hochnäsigkeit :D Ganz einfach 

Wird uns meistens von unseren Eltern, die auch auf dem Gymi waren, mitgegeben :D

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Also als Gymnasiast muss ich dazu jetzt aber auch mal sagen, dass du nicht SO über uns schreiben solltest. Klar sind MANCHE eingebildet und stolz,aber wir sind ja auch an der obersten und schwersten Schule von allen, und das wird uns von Lehrern (also bei mir zumindest) auch oft gesagt. Wir sollen stolz sein, wir dürfen stolz sein und wir dürfen auch mal erwähnen, dass wenn wir hart dafür arbeiten, eine gute Note zu schreiben und dann auch eine gute Note bekommen, stolz sind. AUSSERDEM: Wenn man sich so manche Hauptschüler ansieht,deren soziales Umfeld, Verhalten im Thema Respekt,Umgang mit anderen oder..gut, auch die Intelligenz, können wir schon öfters sagen, dass wir intellektuell auf einem besseren Stand sind. ABER: ich spreche hier lange nicht für ALLE Gymnasiasten oder ALLE Hauptschüler! Das sind Klischees und das solltest du wissen!!
Aber du hast recht, wenn du sagst, dass manche Gymnasiasten eingebildeter und vielleicht hochnäsig sind, aber die sind dann eben auch intelligent :-) (Also die meisten, manche die dann durchfallen sind auch nicht so die hellsten und eher möchtegern schlau), aber trotzdem: Gymnasiasten schaffen etwas oder haben schon etwas geschafft, was anderen nicht geschafft haben und letztendlich sind alle Ärzte-/Architekten, was weiß ich - Gymnasiasten gewesen.

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Die Schule versucht in den jeweiligen Formen und Stufen den Schülern das entsprechende Wissen zu übermitteln. Mit dem Anstieg auf die nächst höhere Stufe/Form, steigt natürlich auch die Komplexität der Inhalte und Aufgaben.

Um diese Aufgaben bearbeiten und mit Erfolg abzuschließen zu können, ist nicht nur Fleiß wichtig, sondern auch dem entsprechend z.B. logisches Denken, zweckmäßiges Handeln und Selbstständigkeit von Nöten. Das heißt je besser die kognitiven Fähigkeiten ausgeprägt sind, desto Leistungsfähiger ist auch der Schüler und er kann den anspruchsvolleren Schulstoff besser ver- bzw. bearbeiten.

Dadurch dass der Schulabschluss nicht nur eine "Berechtigungsfunktion" hat sondern auch eine "Selektionsfunktion", kann man Allgemein sagen, das Abiturienten einen höheren Wissenstand erreicht haben. Sprich sie sind laut Definition intelligenter, da Sie den "höheren" Stoff verstanden und angewendet haben.

Zur Kernfrage. Abiturienten sind in denen in der Schule abgefragten Bereichen in erster Linie intelligenter als z.B. Hauptschüler. Das ist Fakt. Wenn es aber um Themen geht, die dort nicht bearbeitet wurden, lässt sich das Schulsystem bzw. die Selektionsfunktion natürlich nicht mehr so einfach anwenden. Dafür gibt es wiederum Ausbildungen.

Das ein Hauptschüler der durch die Eltern bereits praktische Erfahrung und Wissen z.B. als Maler sammeln konnte, in dem Bereich natürlich besser geeignet ist als ein Abiturient ohne Erfahrung, ist klar. Der Abiturient wird das gleiche Wissen aber aufgrund seiner Intelligenz (Verstehen) in einer kürzeren Zeit erlangen, als es der Hauptschüler es tat.

In wieweit dieses höhere Niveau aber dazu genutzt wird, um sich besser zu stellen als die anderen bzw. dieses vom Gegner als Arroganz aufzufassen, hat nichts mit dem Abschluss sondern mit der Einstellung und dem Charakter zu tun.

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Ist zwar schon bisschen älter die Frage, aber schon lustig wie du hier versuchst mit aller Macht die Leute von deiner Ansicht zu überzeugen, dass die Gymnasiasten ja alle einen an der Klatsche hätten, weil sie nunmal schlauer sind als die Hauptschüler. Ist es das was sich Hauptschüler einreden, damit sie sich besser fühlen können, dass die anderen es zu mehr als sie selbst bringen werden?

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Ich weiß nicht, worauf du die Diagnose "psychische Störung" begründest. Du berichtest, dass manche Schüler dir gegenüber äußern, dass sie aufs Gymnasium gehen. Das wird ja wohl den Tatsachen entsprechen.

Dass sie sich dadurch dir gegenüber aufwerten wollen, sich gar überlegen fühlen, ist doch deine Interpretation. Und das Gift, das du aufgrund deiner Lesart verspritzt, ist ja auch kein Zeugnis von "geistiger" und sozialer Intelligenz.

Oder bist du am Ende einer der gescholtenen Gymnasiasten?

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Kommentar von Lansen54
19.09.2016, 13:52

du hast nicht genau gelesen denn ich habe geschrieben dass sich die Kids damit aufwerten und ich habe nicht geschrieben dass ich es so interpretiert habe, in diesem Fall hast du hier interpretiert dass ich etwas interpretiert habe. Ich habe eindeutige abwärtende Sätze und sich selbst aufwertende Reaktionen zu dem Thema gesehen. Viele Gymnasiasten reden auch öffentlich so dass die besser sind weil sie auf das Gymnasium gehen.

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Zwei Überlegungen spielen eine Rolle:

1. Die Schüler am Gymnasium haben bewiesen, dass sie Leistungen erbringen können, die sie für die größtmögliche Bildung qualifiziert. In manchen Bundesländern (z.B. Bayern) muss man sich nämlich mit guten Noten für das Gymnasium qualifizieren. Leistung lässt sich ganz ohne Intelligenz nicht dauerhaft auf hohem Niveau erbringen.

2. Es wird Begabung mit Leistung verwechselt. Ich kenne viele sehr schlaue Schüler, die nicht auf das Gymnasium gehen. Diese haben aber ein Problem damit, ihre Begabung in Leistung umzusetzen.

Insofern gilt die Annahme, das Gymnasiasten intelligenter seien als die Schüler anderer Schulformen nur, wenn man die große Masse der Schüler betrachtet. Im Einzelfall kann ein Hauptschüler (deutlich) schlauer sein als ein Gymnasiast.

Viel Erfolg!

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Ich verstehe das Problem nicht. Warum sollte jemand, der aufs Gymnasium geht, nicht denken, dass er intelligenter ist, als andere? Oder ein Hochschulabsolvent? Denkt der Sieger im Hundertmeterlauf, dass er schneller ist als die anderen? Denkt ein Schachgroßmeister, dass er besser Schach spielt als die meisten? Wir leben zumindest teilweise in einer Gesellschaft, die auf Wettbewerb und Konkurrenz basiert und wer sich 12 oder 13 Jahre auf den Hosenboden setzt, um ein gutes Abitur zu machen, erbringt mutmaßlich im Durchschnitt einen gewissen Einsatz und Engagement -- für das er sich selber belohnt, in Form von einem gewissen Stolz. Was wäre, wenn das manchmal übertrieben wäre? Sind Menschen in anderen Bereichen nicht auch gerne von sich selber überzeugt und eitel? Nehmen wir es nicht sogar schmunzelnd und anerkennend in Kauf, wenn sich jeder Künstler, Schauspieler, Politiker, Manager, Millionär für einen tollen Hecht hält? Obwohl wir wissen, dass auch diese Menschen mit Wasser kochen? Mit Sicherheit haben manche Gymnasiasten ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl. Das haben aber andere auch, zumal in der Pubertät. Deswegen ein künstliches Problem zu konstruieren kommt mir etwas unsinnig vor. Ja, es gibt eitle Menschen und solche die pfiffiger oder schneller oder erfolgreicher oder schöner oder gesünder oder beliebter sind als andere ...

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Kommentar von Nayes2020
19.09.2016, 14:03

jop sehe ich auch so

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Kommentar von Lansen54
19.09.2016, 14:11

Sollen die doch in der Illusion leben und das denken, ich habe eine andere Frage gestellt, du versuchst hier die Gymnasiasten als intelligenter darzustellen was für mich ebenfalls von niedrigem Selbstwertgefühl zeugt da ich nichtmal danach gefragt habe. Ist ja gut deiner Meinung nach sind sie intelligenter, leg dich schlafen mit dem Gewissen dass ich dir deine Meinung dazu lasse und sei glücklich. Meine Frage bezog sich aber auf das Verhalten dieser Menschn welches aufjedenfall was mit einer Störung zu tun hat.

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außer dass er in der Schule fleißiger war

Nicht einmal das stimmt. Es gibt auch sehr schlechte Gymnasien. Es ist schlicht die "höchste" Schulstufe mit den höchsten Eingangsvoraussetzungen.

Elitäre Gymnasien haben allerdings starke Trainingseffekte, Arroganz kommt auch dort vor. Arroganz gibt es aber auch bei Hauptschülern, z.B. beim Sport. Arroganz ist eine Charakterschwäche, auch bei Hochschulabsolventen, auch bei Realschüler, auch bei Physik-Profs oder Info-Genies, auch bei manchem Fußballspieler. Das hat nichts mit der Schulart zu tun oder mit der Intelligenz, sondern mit dem Charakter.

Für Arroganz braucht man eben einen Vorwand, da nimmt man sportliche Erfolge, Politik, Geld, Erfolg oder auch "Bildung". Aber alle Gymnasiasten über einen Kamm zu scheren, ist recht pauschal.

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Naja wer in ein Gymnasium gekommen ist muss zumindest schon mal in der VS gute Noten gehabt haben (was meist e alle haben), und Gymnasien sind im Allgemeinen schon anspruchsvoller als Hauptschulen, das ist einfach so. Aber trotzdem heißt das natürlich nicht, dass Gymnasiasten intelligenter sind als Hauptschüler, das kann genauso umgekehrt sein! :) So sehe ich das.

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Kommentar von Lansen54
19.09.2016, 13:48

Das am Anfang hättest nicht erwähnen müssen, das hat niemand angezweifelt.

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Also ich verstehe dein Problem nicht, was du hier behauptest ist eine komplett bescheuerte Verallgemeinerung in der du alle Gymnasiasten in eine Schublade steckst. Ja kann sein, dass es einige gibt die so sind wie du es beschreibst aber es ist doch nunmal so, dass ein Gymnasium höhere Anforderungen stellt als eine Mittelschule und natürlich kann man doch auch stolz auf sich sein wenn man das geschafft hat. Natürlich ist man deswegen trotzdem nichts besseres oder nicht mehr Wert als ein Schüler einer anderen Schule.
Außerdem ist die Behauptung, dass Gymnasiasten noch mit 30 bei den Eltern leben völlig daneben. Wie ich ziehen auch viele andere Abiturienten im Alter von 18 oder 19 komplett allein in eine fremde Stadt und müssen dann neben dem Studium oft noch einen Nebenjob stemmen damit sie am Ende des Monats noch was zu Essen haben.

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Ich widerspreche dir in allen Punkten. Ich glaube das wenn man einen Intelligenztest machen würde, die Gymnasiasten im Durchschnitt intelligenten wären. Die Schulform ist anspruchsvoller. Das ist Fakt. Dort ist man entsprechend auch fleißiger.

Natürlich gibt es Leute die sich damit aufwerten. Du kannst das aber nicht einfach auf alle übertragen. Ich sehe nicht was da geistig beschränkt ist. Therapeuten sind da nicht nötig. Der ganze Text hört sich für mich nach Neid an.

(Ich bin kein Gymnasiast)

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Kommentar von Lansen54
19.09.2016, 14:04

Ich habe es nicht auf alle übertragen, lies nochmal und stelle keine Behauptungen auf, es befinden sich auf Hauptschulen auch tonnenweise Immigranten die mit normalen intelligenten Menschen in einer Klasse sitzen daher wäre so ein IQ Test sowieso sinnlos obwohl er auch sinnlos von vorne rein ist.

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Kommentar von Schewi
19.09.2016, 14:08

Immigranten sind also keine normal intelligenten Menschen. Bitte trenne Intelligenz und Wissen. Wieso sollten andere Menschen aus anderen Ländern weniger intelligent sein? Ist das genetisch veranlagt? Was ist deine wissenschaftliche Quelle?

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Kommentar von Schewi
19.09.2016, 14:25

Ich habe soeben gesagt das man Leistung und Intelligenz trennen sollte. Bitte lies das nochmal durch. Auch im Initialbeitrag habe ich das getrennt. Bei Migranten ist das Problem nicht die Intelligenz sondern das Wissensniveau. Um sie besser in das schulische System einzugliedern ist es sinnvoller langsamer mit dem Stoff voranzugehen, sodass mehr Zeit bleibt um sprachliche Differenzen und Wissensunterschiede zu begleichen.
Ja sie ziehen das Niveau dadurch herunter.
Es ging initial aber um Intelligenz, nicht um Wissen.
Deine Argumente basieren auf dem nichtverständnis meines Textes. Spreche ich hier mit dem typischen AfD Wähler?
Zunächst der Neidtriefende erste Beitrag und dann der rassistische Beitrag, dass Ausländer weniger Intelligent sind?

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Kommentar von Schewi
19.09.2016, 14:39

Keine Argumente mehr?

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