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Wiedergeburt = Widerspruch?

gefragt von annakondaannakonda am 30.09.2009 um 22:10 Uhr

Ich habe über Wiedergeburt nachgedacht.

Es gibt ja Menschen, die glauben, dass sie nach dem Tod wiedergeboren werden. Für diese Menschen wird dies ein ähnlicher Trost sein, wie für andere Menschen ein Leben nach dem Tod im Himmel.

Für mich klingt das sehr unlogisch. Angenommen es gäbe tatsächlich so etwas wie Wiedergeburt - Ich denke, es gibt kaum einen Menschen, der ernsthaft behauptet, er könnte sich an ein vorheriges Leben erinnern.

.

Das kann dann eigentlich nur 2 Gründe haben:

  1. Selbst wenn man wiedergeboren wird, kann man sich nicht an das vorherige Leben erinnern. Damit ist man auch nicht mehr derselbe Mensch wie zuvor, damit meine ich natürlich nicht den Körper, sondern das Bewusstsein. Dies ist nicht mehr das gleiche. Wieso soll es also einen Trost darstellen? Für mich macht das keinen Unterschied zum “Im Nichts Verschwinden“.

  2. Jeder Mensch ist sozusagen die Erstausführung der Wiedergeburtsreihe. Er müsste also anschließend immer wieder als Tier wiedergeboren werden, denn selbst wenn ein Tier wüsste, dass es einmal ein Mensch war, könnte es dies den Menschen nicht mitteilen.

.

Worin also besteht der Trost, wenn man an eine Wiedergeburt glaubt? Oder meinen diese Menschen wirklich, sie könnten sich an ein früheres Leben erinnern?

.

Hallo Support - Ich suche Rat, denn ich durchschaue diese Logik nicht!=)

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valentin301
beantwortet von valentin301 am 1. Oktober 2009 08:42
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Hilfreichste Antwort

Hallo Annakonda, ich werde diese tolle Frage von den zwei mir innewohnenden Personen beantworten lassen, als erstes kommt der naturwissenschaftliche Valentin zu Wort:

Ich bin der Meinung, eine Wiedergeburt ist unmöglich und der Gedanke daran kann deshalb auch keinen Trost spenden. Schließlich ist jeder Mensch ein individuelles, unverwechselbares Individuum, das aus dem Erbgut, das in den Keimzellen seiner Eltern ruhte, entstanden ist und sich in seinem Umfeld, von dem es geprägt wurde, entwickelt hat. Jeder Mensch ist also einmalig und eine Wiedergeburt, also eine Übertragbarkeit dieses typischen „Wesens“ eines Menschen würde zu einer meiner Meinung nach unerträglichen Austauschbarkeit und „Beliebigkeit“ führen. Es gibt ja so lustige Filme, in denen Menschen ihre Seele durch einen Blitzschlag ausgelöst getauscht haben. Das spiegelt natürlich die Sehnsucht des Menschen wieder, auf ähnliche Weise den unwiderruflichen Tod austricksen zu können. Dies ist für Menschen, die daran glauben, natürlich ein Trost, da eben das Endgültige des Todes seinen Schrecken genommen bekommt, das ist der Grund für diesen Glauben an eine Wiedergeburt. Vollends unlogisch wäre natürlich die Geschichte mit den Tieren, die Du da ins Spiel bringst, darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen….unmöglich.

...

So, nun kommt der andere Valentin zu Wort, der ja vielleicht ein wiedergeborener Philosoph ist (also eher einer der, sagen wir mal, mittelmäßigen und daher völlig unbekannten, so vermessen bin ich nicht…):

Nun, uns ist ja bekannt, dass die Denk- und Erkenntnisfähigkeit des Menschen sich entwickelt hat aus dem Unbewussten eines tierähnlichen Vorfahren. Nach Kant ist apriori ein Denkapparat vorhanden, der nur in bestimmten Kategorien, z.B. Raum und Zeit und Ursache und Wirkung „denken“ kann. Damit ist er natürlich nicht in der Lage, das Wesen der Welt und seiner selbst objektiv wahrzunehmen. Deswegen sind Fragen wie die von Dir gestellte einfach nicht wissenschaftlich zu beantworten. Nach Ken Wilber – „Halbzeit der Evolution“ befindet sich das ichhafte Selbstbewusstsein, das mentale Ego, aus der Sicht der Ewigen Philosophie jedoch erst auf dem halben Wege zwischen dem Unbewussten der Natur und dem Überbewussten des Geistes. Diese Weiterentwicklung hat den Sinn, dass jede einzelne Seele sich irgendwann der Transzendenz zum überbewussten All öffnet, das ist dann das Ende der optischen Täuschung des Getrenntseins, die Rückkehr zur Ganzheit. Dies wäre dann die entscheidende Erweiterung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit. Nach Wilber ist die Zahl der Individuen, die diesen Weg bisher fanden, sehr klein, und es dauert nach ihm noch Tausende von Jahren, bis die Menschheit als Ganzes sich in diesen Bereich des Überbewusstseins hinein entwickelt hat. Aber einigen wenigen mag dies bereits gelungen sein, vielleicht sind unter ihnen diejenigen, die den Eindruck haben, schon einmal gelebt zu haben und sogar genaueres über Ort und Geschehen aussagen können…ein faszinierender Gedanke, der natürlich auch sehr trostreich sein kann. Für die anderen gilt: sie sind leider zu früh geboren….

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 13:24

Ulala. Vielen Dank!=)

Mit der ersten Sichtweise komm ich gut klar. Hört sich nach valentin an.=)

.

Die zweite allerdings...da hab ich ein paar Fragen. Der Anfang ist noch gut verständlich, aber sobald der Herr Wilber ins Spiel kommt (ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch wirklich lesen soll ;) ), wirds für meinen naturwissenschaftlichen Kopp etwas schwerer nachvollziehbar.

Was ist das "Überbewusste des Geistes"? Kann man das irgendwie fassbarer machen? Bedeutet das, dass jeder Mensch sich darüber bewusst ist, dass er ist und wie es anschließend mit ihm weitergeht?

Der Satz danach bringt mich gänzlich ins Stolpern.=)

"Transzendenz zum überbewussten All"? Ich kann mir mal wieder nichts darunter vorstellen. Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht besonders nah an diese Ganzheit herangetreten und erkenne es deshalb einfach nicht..?

Mit "Getrenntheit" meinst du Körper und Geist?

.

So, das war erst mal ein großer Haufen voller Fragen. Ich hoffe, nicht zu viele, lieber valentin.=) Schöne Grüße...

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 1. Oktober 2009 17:38

Hallo Annakonda, es ist mir klar, dass hier Gedankengänge nur sehr verkürzt und dabei oft sinnentstellt wiedergegeben werden können. Ich versuche mal den Weg des Bewusstseins nach Wilber in aller Kürze nachzuvollziehen.

Der Urmensch begann seinen Weg eingehüllt in die unbewussten Bereiche von Natur und Körper, er erfuhr sich anfänglich als ununterscheidbar von der Welt…als Körper-Ich, es war ein träumerisches „Eingebettet sein“ in die materielle Welt der Natur. Zuerst lebte der Mensch als Jäger und Sammler, er macht Höhlenmalereien, um seine Beute zu „beschwören“, eine Art Magie.

Dann wurde der Mensch Ackerbauer und sesshaft, er lebte in größeren Gemeinschaften, es erweiterte sich das Bewusstsein dergestalt, dass es auch die Zukunft (ganz neu!) und die Gruppenzugehörigkeit mit einschloss, durch Nahrungsüberschuss und Arbeitsteilung wurde der Übergang von körperlichen zu immer mehr mentalen Zielsetzungen möglich.

Damit begannen die Menschen sich ihrer eigenen von der Natur getrennten Existenz bewusst zu werden und damit ihrer Vergänglichkeit. Das mentale Ich löste sich nach und nach vom Körper, das Ich wurde also im Geist angesiedelt und es versuchte die Sterblichkeit zu verdrängen, es entstanden mystische Vorstellungen.

Mit der Sprache entwickelte sich eine Art verbales Ich, das Erkenntnisvermögen führte über ein mythisches Bewusstsein (Zeitalter der klassischen Mythologien und Kulturen - Pharaonen, Azteken, Babylon etc.) zur rationalen Mentalität. Nun ging es nicht mehr um Harmonie mit dem Himmel, sondern um die Eroberung des Weltraums. Das Ich spaltete sich endgültig vom Körper ab und entfremdete sich zugleich von der Natur (das ist der Zustand des Getrenntseins, nach dem Du fragst).

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 1. Oktober 2009 17:39

Es gibt aber nach Wilber nur zwei Zustände, in denen der Mensch völlig zufrieden ist. Der eine ist der Schlummer im Unbewussten, der ist vergangen. Der andere das „Erwacht sein“ zum Überbewussten, das wäre das Ziel. Darunter versteht Wilber die Erreichung höherer Bewusstseinszustände, sich über das mental - ichhafte Stadium hinaus zu entwickeln zu einer Art Überbewusstsein, das allen Menschen gemeinsam ist und das ein Verständnis des Ganzen ermöglicht. Manchen Menschen gelingt durch Meditation (oder auch ohne!) ein Vorstoß in diese Bereiche und manche unerklärliche Phänomene können in diese Richtung Deutung finden. Es geht darum, das gemeinsame Menschsein besser zu verstehen und transpersonal zu denken und zu handeln, im ganzen Universum dasselbe gemeinsame Bewusstsein zu sehen. Diese Gedanken führen nun vielleicht nicht zu einer echten Seelenwanderung, aber zu einem „Wissen“ über bisherige Grenzen hinweg … und damit zu der Möglichkeit einer Art „Wiedergeburt“. Soviel also zu meinem Versuch, das Ganze und den Bezug zu Deiner Frage etwas deutlicher zu machen.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 1. Oktober 2009 23:32

Valentin, Valentin..... Wow!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 5. Oktober 2009 18:07

Danke valentin.=)

Das ist wirklich 1A erklärt. Dennoch ist mir dieses transpersonale Bewusstsein irgendwie ein bisschen unheimlich und es sprengt meine Vorstellungskraft.

Obwohl ne, das ist vielleicht falsch ausgedrückt. Vorstellen kann ich mir das irgendwie schon, aber vielleich is es mir einfach nicht rational genug.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 5. Oktober 2009 19:43

Weißt Du was? Da stimme ich Dir zu, das ist irgendwie natürlich auch so etwas wie eine spekulative Gedankenspielerei. Aber Du liebst ja auch Spekulationen.....


Weitere gute Antworten


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 1. Oktober 2009 01:12
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Mich begeistert immer wieder zu hören, jemand sei im früheren Leben ein Fürst, oder König etc. gewesen.

Nie is mal wer dabei der sagt er sei im früheren Leben ein permanent alkoholisierter Trottel und Prolet gewesen. ;) Amüsiert mich.


Schöne Zitate hat es dennoch zuhauf, zu dem Thema.

.

Nicht ein Atom des Körpers wird vergehen und nicht ein Hauch von Seele.

Sobald der Nordwind den Saum des Geistes zusammenrafft, wird sich der Ostwind erheben und ihn entfalten.

Khalil Gibran

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 1. Oktober 2009 04:53

Wunderschön!
Ich glaube, das meinte ich.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 1. Oktober 2009 10:41
  1. Ist doch paradox, dass einerseits z.B. Buddhisten an keinen Gott glauben(Atheismus) aber zugleich an eine Reinkarnation glauben (an ihr unzerstörbares ATMAN).

Aber Menschen sind halt widersprüchlich und inkonsequent im Denken!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 12:34

Menge A enthält ein transzendentes, bewusstes und allmächtiges Individuum.


Menge B enthält kein transzendentes, bewusstes und allmächtiges Individuum.


.

Ich würde sagen nur Menschen mit kognitiv stark eingeschränktem Horizont, mögen hierin ein Paradoxon erkennen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 1. Oktober 2009 20:01

Nur im Hinduismus gibt es wenigstens die Götter(Turkaram ruft in seiner Not Gott mit dem Namen "NARAYANA" an, indem er ihn um andere Wiedergeburten bittet - weitere Formen Krsna, Rama usw.), im klassischen Buddhismus gibt es das jedoch nicht.

Ich spreche vom ursprünglichen(klassischen) und nicht vom späteren vermischten Buddhismus.

Deshalb ist es paradox, wenn Menschen einerseits an ihr eigenes unzerstörbares SELBST glauben, aber zugleich einen ewigen Gott leugnen.

Darum gibt es auch kein Gebet, sondern nur die Meditation. (Keine Gottesbeziehung).

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 21:45

"wenn Menschen einerseits an ihr eigenes unzerstörbares SELBST glauben, aber zugleich einen ewigen Gott leugnen."

War irgendwas unklar an meiner letzten Antwort?

.

Kein Glaube an einen Gott = Atheist. Fertig. So simpel kann was sein.

Kommentar von Simple_avatar10smallRechnungmitWirt am 4. Oktober 2009 18:41

Buddhisten glauben gar nicht an einen zeitüberdauernden Atman - das tun die Hinduisten - Buddha hat sich ausdrücklich für Anatta, die Lehre vom Nicht-Ich stark gemacht. Buddhisten sind somit nicht nur Atheisten, sondern auch so etwas wie spirituelle Materialisten, auch wenn das jetzt widersprüchlich scheint.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 1. Oktober 2009 12:45

@Soli: Da hast du recht. Und ich sehe es bei meinen Klienten, dass sie so manches lieber nicht gewusst hätten :-)))). Aber genau die Tatsache, dass KEINER von uns irgendwelche Schandtaten ausgelassen hat, dass JEDER schon mal Mörder und Ermordeter war (als krasses Beispiel ;-), lässt Verstehen, Empathie, Akzeptanz und Vergebeung für sich uns andere wachsen...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 13:32

Das setzt aber die Existenz von früheren Leben voraus - und wie Du Dir denken kannst, bestreite ich jene vehement, mein Engerla.


Frage:

.

Ich persönlich sehe es als gegeben an, dass das Universum unendlich vielen Lebensformen eine Heimat bietet. Wir kucken aus unserer Galaxie heraus auf andere Galaxien. Wir sind hier. Dort wird konsequenterweise wohl auch etwas sein. Ein riesiger schwarzscholliger Acker auf welchem nur an einer einzigen Stelle etwas erwächst ist mir zu widersinnig. Platzverschwendung. Zumal klar ist, dass die Vorbedingung des Lebens schon mal mit dem richtigen Abstand eines Planeten zu seiner Sonne –flüssiges Wasser– weit mehr als die halbe Miete ist um Leben entstehen zu lassen. Und bei 100 Milliarden Galaxien, mit 100 Milliarden Sternensystemen darin wird da schon was an einigen Filialen zusammenkommen.

.

So, nun schreibst Du hier an anderer Stelle: "Was bleibt, ist reines Bewusstsein, Energie, Schwingung", kein Ego, keine Persönlichkeit, nichts von individueller Zuordung also.

Schreibt doch auch die geschätzte Holo: "Ich - und jetzt werde ich arg hypothetisch - tendiere eher zu so etwas wie einem "unpersönlichen" Bewusstsein. Genaugenommen EIN Bewusstsein, das jeder "Persönlichkeit" und allem Lebendigen innewohnt. Der "Stoff", aus dem wir alle gemacht sind und der jedes Lebewesen miteinander verbindet.", so erscheint mir das deckungsgleich zu dem was Du sagst und ich verstehe auch was Ihr meint. Tatsächlich.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 13:32

.

Nun, bezugnehmend auf meine Einleitung aber, könnt ihr zwei Tempeldienerinnen (aua!) mir das mal erklärend bitte so darlegen, dass ich es verstehe, weswegen ein solch freies, ungebundenes "SEIN" sich rein zufällig immer wieder in dem selben dreidimensionalen Schnittpunkt, immer wieder hier auf dem Rotationsellipsoiden namens Terra meint reinkarnieren zu müssen? Gibt es nur hier ein anständiges Rucola-Carpaccio, oder warum diese räumliche Beschränkung?

.

Ihr wisst ja wie gerne ich immer wieder mit meiner geliebten Logiktaschenlampe in dunkle Ecken schau, insofern:

Entweder ich bin nun eine merkmalsfreie Einheit "Leben" und reinkarniere mich wo auch immer, in was auch immer, weil ich nichts als ungebundene Schwingung, Existenz bin.

Oder ich bin als diese Schwingung, diese Existenz tatsächlich an den Homo Sapiens, oder die Erde gebunden, habe aber dann demnach Prädispositionen und bin eben nicht nur Schwingung.

.

Entweder oder.

Und das wäre nur einer von etlichen Kritikpunkten am mir unplausiblen Konzept Reinkarnation.

.

Für hilfreiche Erläuterung, opfere ich noch heute eine schwarze Ziege!

.

Ganz der Eure,

Soli

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 1. Oktober 2009 14:30

Hallo Soli... zu Deiner Antwort... mich wundert echt, dass Dich das wundert.... meinst Du im Ernst, ich würde zugeben, in meinem früheren Leben ein ständig alkoholisierter Prolet gewesen zu sein??

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 14:57

Valentin...jetzt kannst dus auch endlich mal zugeben...mir hast es doch auch schon verraten, was du im vorherigen Leben warst. Die anderen interessiert das bestimmt auch.;)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 17:06

Also ich kann jetzt schon ankündigen, in meinem nächsten Leben mit Stolz sagen zu können, das ich in meinem dem vorhergehenden Leben ein ständig alkoholisierter Prolet gewesen war.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 1. Oktober 2009 23:29

;-)))) @Soli: Entweder ich bin nun eine merkmalsfreie Einheit "Leben" und reinkarniere mich wo auch immer, in was auch immer, weil ich nichts als ungebundene Schwingung, Existenz bin. Das ist meine Wahl!... Und bitte lass die Ziege am Leben ;-)Sei gegrüßt von der Tempeldienerin michhoheitsvollverneig

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 2. Oktober 2009 09:28

Ja, gut. Danke Dir mein Engela.

Nur zieht das dann freilich nen Rattenschwanz von Folgefragen nach sich.

. Stell ich aber erst mal wann anders ein. Meld mich :)

Gruß,

Soli

(habgradannersdunderschriebenundfastabgeschickt) :-)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 15:06

...weswegen ein solch freies, ungebundenes "SEIN" sich rein zufällig immer wieder in dem selben dreidimensionalen Schnittpunkt, immer wieder hier auf dem Rotationsellipsoiden namens Terra meint reinkarnieren zu müssen?
.
Das ist in der Tat der Knackpunkt all dieser Modelle ... und überdies eine Frage, die sich die sirianischen Reinkarnationsskeptiker vermutlich auch stellen. Wieso eigentlich immer nur Sirius? ;-))
.
Wenn aber nun bewusstSEIN einfach nur ist ... in was für einer biologischen Form auch immer und die dazugehörige Hardware der Lebensform dementsprechend auch nur den Zugang zu bewusstseinspezifisch kompatiblen Informationen zulässt, dann könnte das diese Einschränkung durchaus plausibel erscheinen lassen.
.
Und wenn schon gourmetintentionale Re-Inkarnationsziele, dann wenigstens 'ne ordentliche Berliner Curry Wurst mit Ketschup ;-))

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 13:55

"Nie is mal wer dabei der sagt er sei im früheren Leben ein permanent alkoholisierter Trottel und Prolet gewesen." - Vielleicht waren die so gute Menschen, daß sie jetzt im Nirwana sind?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 2. Oktober 2009 15:26

:-))) Netter Gedanke!

Kommentar von 016668573ddd45e51363e204667daefcsmalldapoddy am 3. Oktober 2009 12:13

vorallem Solipsist, was ich nicht verstehen, warum kann ich mich nicht an mein früheres Leben, erinnern? Das mit der Widergeburt finde ich auch völliger Schwachsinn. Und wo du Recht hast hast du Recht, viele sagen immer nur gutes von ihrem früheren Leben.


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 30. September 2009 22:47
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Ich finde es immer amüsant, die Worte nach dem Tod zu lesen. :- )

Aus meiner Sicht ist der Tod ein Dauerzustand, welcher einstiges Leben als nicht mehr lebend bezeichnet. Mit dem Ausspruch "nach dem Tod" wird doch fast schon von vorn herein angenommen, dass danach noch irgendetwas kommt, oder nicht? Und dieser Ausspruch geht doch eigentlich auch von vorn herein von der Endlichkeit des Zustands "Tod" aus, nicht wahr. Vielleicht schließt der Mensch gern von bekannten Dingen auf unbekannte und da wir uns Grenzen in dieser Hinsicht (Universum bzw. All, Zahlen u.s.w.) nicht vorstellen können, meinen wir wohl auch, dass das Leben irgendwie unendlich ist. Wenn schon nicht in bekanntem Zustand, dann doch zumindest irgendwie anders (Weiterleben der "Seele", Wiedergeburt...). Nun ja, paradoxerweise gilt die Unfähigkeit einer Grenzvorstellung anscheinend nicht für den Tod.

Allerdings ist die Annahme, dass wir nach Beendigung unseres Lebens nicht einfach verschwinden, grundlegend betrachtet nahe an der Realität. Energie geht nicht verloren. Nur mit der Einschränkung, dass diese „Energie“ nicht in Form anderer Personen oder Lebewesen wiedergeboren wird, sondern umgewandelt wird. Es ist nichts anderes wie ein chemischer Prozess. Wird ein Mensch nun kremiert (eingeäschert), wandelt sich dessen chemische Energie (Bioenergie) in Wärmeenergie, welches ebenfalls eine Form der chemischen Energie darstellt. Bei einer Erdbestattung liefern die Überreste biologischen Gewebes Nahrung für Kleinstlebewesen und Bakterien, welche wiederum Nahrung für andere Organismen darstellen. Bei einem solchen Verwesungsprozess wird also im übertragenen Sinne die Lebensenergie buchstäblich übertragen.

Das Wesen des Menschen an sich, also sein Bewusstsein oder auch "Seele", geht dabei verloren. Der so genannte Geist des Menschen ist wie ein leerer Computer, der durch jahrelange Fütterung mit Daten (durch Erziehung und Erfahrung) erst zu dem wird, was wir Bewusstsein nennen. Einzig speziesbezogene, im Erbgut der Eltern enthaltene, grundlegende Instinkte, sind bereits als "Basisbetriebsprogramm" verfügbar.

.

Ooops, abgeschweift. Entschuldigung, das war sicherlich nicht das, was du erfahren wolltest. Über die Logik hinter Annahmen wie Wiedergeburt oder "Leben nach dem Tod" kann ich als "Ungläubiger" nichts sagen, weil sich mir daraus keine wirkliche Logik erschließen lässt. Sorry. :- )

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:54

Eine schöne Antwort, die ich sofort unterschreiben würde, plays.=)

Allerdings hilft es mir bei der Frage wirklich nicht weiter.;)


holodeck
beantwortet von holodeck am 1. Oktober 2009 04:41
6x
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Ich denke, es gibt kaum einen Menschen, der ernsthaft behauptet, er könnte sich an ein vorheriges Leben erinnern.
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Doch, annakonda, die gibt es. Und zwar da, wo die sozialen Filter andere sind, wo Wiedergeburt so normal ist wie bei uns Kaffeetrinken. Es sind dies oft kleine Kinder. Wenn die von ihren Erinnerungen mit teilweise erstaunlicher Präzision berichten, Indien, Tibet, diese Gegenden, dann werden sie halt von den Erwachsenen nicht verlacht und mundtot gemacht, sondern sie werden ernst genommen. Das könnte auch ein Grund dafür sein, dass die Berichte eben vor allem diesen Gegenden entstammen, nur wenige aus dem Westen. Google mal, da gibt es etliche Untersuchungen ... manches wird als Fake entlarvt, anderes hinterlässt zumindest bei mir ein nachdenkliches Fragezeichen.
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Ich kenne überdies Menschen, die ich sehr schätze, die das ebenfalls behaupten. Sie behaupten es noch nicht einmal, gehen also keineswegs hausieren und machen sich wichtig mit irgendwelchen Prinzessinneninkarnationen ... sondern es hat in deren Leben als Erinnerung denselben Stellenwert wie bei anderen der erste Schultag. Überaus sensitive und feinfühlige Menschen sind das. Ich maße mir deshalb da kein Vor-Urteil an und lasse diese Dinge deshalb als Möglichkeit, die sich unserem Verstande und unserem Wissen noch! entziehen, zu.
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Gerade deshalb überlege ich schon lange, wie Du jetzt, wie kann das praktisch aussehen. Tun wir doch mal so als ob ... das grundsätzlich stimmen würde ...
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Zum Beispiel stolpere ich darüber, dass vor allem Kinder spontan darüber berichten. Wieso? Weil die eine gute Phantasie haben? Oder weil die noch nicht die Vernunfts-Filter haben, die ein Erwachsener hat? Wir wissen beispielsweise, dass Erinnerungen aus den tiefsten und verschüttesten Schichten unseres Unterbewusstseins vor allem in Tiefenentspannung/Meditation auftreten. Das neurophysiologische Korrelat ist ein überwiegendes Auftreten von Theta-Wellen im EEG. Ein normaler Westler durchläuft diese Theta Region in der Regel zum Einschlafen/Aufwachen hin ... ein meditierender Westler, erreicht und hält diese Theta Ebene gezielt. Plötzliche Erinnerungsflashbacks in die früheste Kindheit bis hin zu - aus meiner Erfahrung - nicht zuordnenbaren Gesichtern und Szenen, können auftreten.
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Das EEG eines Kindes weist nun interessanterweise überwiegend Thetawellen auf ... es ist ja auch die Frequenz des Tagträumens und des Superlearnings sowie der Anstoßung von Heilungsprozessen auf subbewussten Ebenen. Bis ca. zum fünften, sechsten Lebensjahr. Danach verändert sich das Hirnwellenfrequenzmuster mehr in Richtung Beta. Konnotierung von Schule und Verstand halt.
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Wenn Du die Autobiografie eines Yogis liest, von Paramahamsa Yogananda, dann findest Du in diesem Buch eine sehr detaillierte Beschreibung, wie man sich diese "andere Welt" vorzustellen hat. Bei Interesse PN an mich, ich habe es als freies E-Book. Ist so oder so ausgesprochen lesenswert.
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Mein Gefühl sagt mir aber, auch das ist vorstellungsgeprägt, und natürlich abhängig von den kulturellen und spirituellen Erklärungsmustern. Hier "überlebt" tatsächlich so etwas wie eine Individualseele, mit all ihren "persönlichen" Erinnerungen. Und wir haben es mit einem Lern- und Reifungsprozess einer Seelenform zu tun, über mehrere Inkarnationen hinweg.
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Ich - und jetzt werde ich arg hypothetisch - tendiere eher zu so etwas wie einem "unpersönlichen" Bewusstsein. Genaugenommen EIN Bewusstsein, das jeder "Persönlichkeit" und allem Lebendigen innewohnt. Der "Stoff", aus dem wir alle gemacht sind und der jedes Lebewesen miteinander verbindet. Eine zentrale Aussage, die jede Religion an irgendeinem Punkt trifft. Der Beobachter im Hintergrund, zeitlos und ewig. Enthält alles, erinnert alles, ist alles. Eine zugrundeliegende Bewusstseinsmatrix alles Lebendigen quasi. Es ist deshalb vollkommen unwichtig, wer was wie war. Was wir Persönlichkeit nennen und als Ich erleben, ist nur eine zeitlich begrenzte irdische Projektion dieser Matrix von vielen. Wie ein Kind an der Nabelschnur der Mutter, so ist jeder Mensch ebenso, wie alles was lebt, immerfort mit dieser Bewusstseinsmatrix verbunden. Stirbt ein Mensch, so zieht sich das Bewusstsein mit allen Engrammen der Lebensspanne aus dieser Lebensform zurück in den Urgrund. Wird ein Mensch geboren, formt sich ein Teil dieser Matrix erneut in eine Lebensform hinein. Mit beliebigen Inhalten.
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Nun ja, so oder so ähnlich versuche ich, mir das vorzustellen.
Wenn ich so tue, als ob ...

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 1. Oktober 2009 10:15

P.S. Sehe gerade, Wiki hat eine recht gute Zusammenfassung über die sog. Reinkarnationsforschung. Kommt ganz ohne Effekthascherei aus.
.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reinkarnationsforschung

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 1. Oktober 2009 13:01

Deine hypothetische Beschreibung gefällt mir am besten. So ähnlich nehme ich es auch wahr. Das ist auch mit der Grund, warum ich in meiner Arbeit dafür sorge, dass die Geschichten aus früheren Leben eher nebensächlich behandelt werden, ich diese eher als Krücke, als Transportmittel für die damit verbundenen Energien, Gefühle und Glaubenssätze nutze. Auch ich bin überzeugt, dass es sowas wie ein individuelles Bewusstsein nicht gibt, was auch erklärt, dass mehrere Menschen gleichzeitig behaupten in einem früheren Leben dieser tolle Hecht gewesen zu sein ;-))) Ego eben! Und das vermeide ich zu nähren!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 15:43

Ja, tatsächlich ... das Ego tendiert dazu, sich mit tollen Geschichten zu identifizieren ... oder auch mit religiösen Glaubensinhalten ;-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 14:48

Hey holo! Vielen Dank für diese ausführliche Antwort!=) Ich hab sie mir jetzt ein paar mal durchgelesen und den wiki-Artikel auch.

Teilweise klingen deine Aussagen für mich schon logisch. Andererseits hab ich da so einige Problemchen.

Dein “unpersönliches Bewusstsein“ ist wirklich sehr abstrakt für mein Verständnis, dennoch kann ich damit eher was anfangen, als mit dem Gedanken, dass eine persönliche Seele von Körper zu Körper wandert.

.

Wie sollte so was geregelt sein? Darf sich die Seele aussuchen, in welchen Körper sie hüpft? Gibt es da keine Streitereien?

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Das meiste, was bei wikipedia unter Beobachtungen, die für die Forschung relevant sind bei dem Unterpunkt Verhaltens-Eigenschaften steht, deutet für mich eigentlich nicht auf eine Reinkarnation hin.

Klar, für Phobien, wäre das eine schöne Erklärung. Allerdings sind viele Phobien auch einfach antrainiert. Beispielsweise die Angst vor Spinnen, unter der sehr viele Erwachsene leiden. Die meisten Kinder sind eher neugierig wenn sie eine Spinne sehen, bis sie "lernen", dass Spinnen ekelig sind.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 14:51

Das größte Problem bei solch einer "persönlichen Reinkarnation" sehe ich jedoch in der Persönlichkeit selbst. Denn das würde ja bedeuten, dass diese nicht wirklich die Persönlichkeit des Menschen ist, in dem sie steckt. Ein kleines Kindergartenkind mit der Persönlichkeit eines Soldaten klingt für mich sehr grausam.

.

Wie ließe sich nach dieser Theorie "Intelligenz" erklären? Nimmt man die auch jeweils mit?

Ich denke, die meisten Verhaltensweisen, Eigenarten, Vorlieben lassen sich auf unser Erbgut und unsere frühkindlichen Erfahrungen zurückführen. Wie lässt sich bei der Reinkarnations-Theorie eine derartige charakterliche Ähnlichkeit zu Eltern und Geschwistern erklären?

.

Übrigens, das Buch würde ich mir tatsächlich mal gern anschauen, wenn ich Zeit habe. Und was du zu den Thetawellen schreibst, finde ich auch sehr interessant. Hattest du selbst also auch solcherlei Erinnerungen an evtl. frühere Leben?

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So…das ist jetzt leider alles etwas durcheinander…na ja.=)

Beste Grüße!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 1. Oktober 2009 14:59

Hey, anna, sehr schöne, sehr berechtigte Überlegungen. Habe nur leider grad überhaupt keinen Kopf für strukturierte Antworten. Nicht enttäuscht sein, ist kein Kneifen. Ich komme darauf zurück, wenn ich den Kopf wieder frei habe, ok? Kann aber ein paar Tage dauern.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:09

Kein Problem, ich habs nicht eilig.=)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 11:39

Wie sollte so was geregelt sein? Darf sich die Seele aussuchen, in welchen Körper sie hüpft? Gibt es da keine Streitereien?
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Die Annahme setzt eine Individualseele voraus ... und schafft, wie wir sehen, ein hypothetisches Problem mehr ;-))
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Das meiste, was bei wikipedia unter Beobachtungen, die für die Forschung relevant sind bei dem Unterpunkt Verhaltens-Eigenschaften steht, deutet für mich eigentlich nicht auf eine Reinkarnation hin.
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Ganz recht ... machen wir das am Beispiel der Phobie konkret: ich hatte als Kind eine panische Angst vor Wasser und vor dem Ertrinken/Ersticken/keine Luft mehr kriegen und habe deshalb extrem lange gebraucht, um Schwimmen zu lernen. Da meines Wissens in diesem Leben noch niemand versucht hatte, mich zu ertränken, noch ich jemals in einen Teich gefallen war zuvor, ist verhaltenstherapeutisch ein kausaler Zusammenhang à la "Auslösendes Ereignis - Verarbeitung in der BlackBox holo - Wirkung Angst" nicht unmittelbar herzustellen.
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Ab einer bestimmten Lebensphase wird dieses Thema "Ertinken/Ersticken" plötzlich aktiviert und eine asthmatische Kurzatmigkeit tritt vor allem unter Stress auf, im Verlauf der Jahre dann auch in ganz harmlosen Situationen auf. Das geht so weit, dass holo, die sich ja immer für alles interessiert und sogar eine zeitlang mal Meeresarchäologin werden wollte, beim Anblick der Tauchaktion zur Titanic in den Fernsehbildern keine Luft mehr bekommt und den Kanal wechseln muss. Leider!
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Das ist wiederum der Punkt wo holo nachdenklich wird ... was zum Teufel ist das? Vernunftgesteuert lassen sich keine rationalen Erklärungen finden, die Auswirkungen können mit den üblichen Mitteln "bewusstes Gegensteuern" zwar gelindert aber nicht beseitigt werden.
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Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 5. Oktober 2009 18:26

Hey holo!=)

Also das mit der Individualseele hältst du für sehr unwahrscheinlich? Bei Wiki findet man ja einige Beispielfälle.

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Zu der Phobiegeschichte. Eigentlich ist die gängige Erklärung doch die, dass diese erlernt wurde (oder nicht? Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, du hast da eindeutig mehr Ahnung.;) ). Ist es nicht ebenso möglich, dass du eine Situation in der du Angst hattest mit dem "Ertrinken/Ersticken" verbindest und diese Angst somit über klassische Konditionierung ebenfalls erlernt ist? Es muss ja nicht einmal etwas sein, an das du dich erinnerst.

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Schließt du diese Möglichkeit aus, oder mache ich einen Denkfehler?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 5. Oktober 2009 18:51

annakonda ... bitte, lass einfach die Phobie (zumal es auch gar keine Phobie war, wie ich ja schon darlegte) beiseite ... um die geht es doch gar nicht im Einzelnen und es ist in diesem Zusammenhang absolut nebensächlich und irrelevant, ob die nun vererbt ist, gelernt oder von mir aus mit der Muttermilch eingesogen wurde oder die Nachwirkung von zuviel Coca Cola und Pommes ist ... es sind dies doch nur Koinzidenzien zum eigentlich interessanten Punkt: das plötzliche Vorhandensein einer Information durch die Familienaufstellung.
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Ja, zum derzeitigen Zeitpunkt halte ich Individualreinkarnationen für unwahrscheinlich. Dass ich sie ausschließe, kann ich nicht behaupten, da ich es auch nicht besser weiß. Nehme ich aber zusammen, was zumindest ansatzweise dafür spricht, dann ist ein Überleben der "Information" eines Lebens zumindest denkbar. Und zwar im Rahmen der Wissenschaften.
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Das Phänomen Licht wird hier zukünftig ganz sicher noch eine große Rolle spielen: als Träger von Information und als Grundlage von Materie.
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Kommen als höhere Oktave der hörbaren und nichthörbaren Kommunikationsfrequenzen ... fast alle spirituellen Traditionen beziehen sich in irgendeiner Art und Weise auf das Phänomen Licht ... das Wort "Erleuchtung" spricht diesbezüglich Bände, die Sonne wurde in vielen Kulturen mit dem Leben schlechthin gleichgesetzt. Sogar die Bibel kommt nicht umhin mit "Es werde Licht" oder aber wenn Gott als brennender Dornbusch seinen großen Auftritt in der Wüste hat, dem Licht ihre Referenz zu zollen.
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Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 5. Oktober 2009 18:52

Licht, das wissen wir inzwischen, taugt auch als Informationsspeicher. Die Nano-Optik ist auf dem besten Wege, Licht als marktfähige Alternative zu herkömmlichen Datenspeichern zu entwickeln. Die Speicherkapazität ist nach heutigen Maßstäben geradezu gigantisch:
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So, und nun sammeln wir auf der Suche nach einem Trägermedium für unser "Überbewusstsein" sowie als mögliche Schnittstelle der Informationsübermittlung zwischen Geist und Materie, abschließend noch die lange belächelten Biophotonen des Herrn Popp ein. Das Leuchten in den Zellen, vielleicht sogar ein DNA Phänomen. Gewiss nicht geklärt aber bestätigt und inzwischen international anerkannt.
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Letztlich sind Biophotonen wohl ein Phänomen der Quantenphysik. Denn viele Erforscher der subatomaren Sphäre vermuten, dass unser gesamtes materielles Universum auf Information basiert. Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger, dem als erster die Teleportation von Lichtteilchen experimentell gelang, bekennt: "Richtig vorstellen kann ich mir auch nicht, was bei diesen Vorgängen jenseits von Zeit und Raum vor sich geht." Gleichwohl könne man "Lichtteilchen als reine Information betrachten."
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,370918,00.html
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... vermuten, dass unser gesamtes materielles Universum auf Information basiert...
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Diesen Satz muss man sich einfach genüsslich auf der Zunge zergehen und wirken lassen.
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Willkommen im Zeitalter der Frequenzen!
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Da ist mein Finger im morphogenetischen Feld bei der Familienaufstellung noch richtig harmlos dagegen ;-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 17:59

Ok ok.

Puh.=)

Liebe holo, die Phobie habe ich ja jetzt nur aufgegriffen, weil du dich in deinem Kommentar sehr ausführlich darauf bezogen hast. Und ehrlich gesagt finde ich das auch ziemlich spannend. Aber gut, spannend ist hier beinahe sowieso alles.=)

Eine persönliche Reinkarnation fände ich wirklich dermaßen verwirrend, dass ich es kaum schaffe, mir das vorzustellen. Die Sache mit dem Licht als Medium der Informaionsspeicherung finde ich faszinierend, wenn auch für mich sehr abgehoben und nicht leicht vorstellbar.

Ich denke, solcherlei Dinge muss man schon etwas länger wirken lassen, bevor man dazu eine vernünftige Meinung entwickeln kann. Vielleicht kriege ich das ja irgendwann hin.;)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 11:41

Eine Familienaufstellung bringt zutage, dass es hinter dem Großvater noch ein mir bis dato völlig unbekanntes Familienmitglied geben muss. Und hier fragt man sich zu Recht: wo kommt diese Information her? Wenn ich es noch nicht einmal "weiß", woher sollten es die anderen Beteiligten "wissen"?
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Eine Nachfrage bei der Mutter "sag mal, ist in unserer Familie einmal jemand ertrunken?" ergibt: die Großmutter war vor ihrer Ehe mit dem Großvater mit dessem älteren Bruder verheiratet. Dieser wiederum war Schiffslotse und ist mit Mann, Maus und Kahn in einem fürchterlichen Sturm untergegangen und ertrunken.
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Was hier unglaublich anmutet, ist eine völlig normale, alltägliche Erfahrung aus Familienaufstellungen ...
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Die einzige "irdische" Erklärung ;-)) wäre nun die, dass mein kindlicher Geist irgendwann in allerfrühester Jugend ein Gespräch über diesen Großonkel aufgeschnappt und abgespeichert hat. Nur, wieso sollte ich ohne Erfahrungen das als angstauslösend abspeichern, wo ich doch vermutlich weder verstanden habe noch wissen konnte, was Ertrinken ist?
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Dagegen spricht weiters: es wurde über diesen Großonkel nach Aussagen meiner ausgesprochen überraschten Mutter nie geredet. Die Ereignisse waren einfach zum Zeitpunkt meiner Geburt nicht aktuell und obendrein ein familiäres Tabuthema. Denn ich habe bei dieser Gelegenheit erst erfahren, dass der ältere Bruder meiner Mutter, der im zweiten Weltkrieg in einem Panzer erstickte!, der Sohn dieses Großonkels war, nicht meines Großvaters.
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Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 11:41

Daran schließt sich die Frage an: kann es sein, dass das Gehirn zwar die Ereignisse einer Lebensspanne abspeichert, dass es darüber hinaus aber einen überindividuellen Speicher gibt? Wie das konkret aussehen könnte, sei mal dahin gestellt. Jedoch hat Sheldrake mit seinem "morphogenetischen Feld" zumindest einen Ansatz geliefert, der solche Phänomene zumindest auch experimentellen Überprüfungen zugänglich macht. Es würde dann auch erklären können, dass Erinnerungen aus vergangenen Leben oftmals an familiäre Determinanten und Geschichten gebunden sind. Ebenso wie Verhaltens- und Charakterähnlichkeiten. Jenseits genetischer Prädispositionen. Was, wenn sich herausstellen sollte, dass jeder eine Empfangsstation hat, wo auch immer, ob nun in den grauen Zellen oder sogar in der DNA, mit der er quasi seinen Finger in das morphogenetische Feld steckt, um Daten downzuloaden? Nur mal so, auch wenn Valentin jetzt garantiert mir wieder eine große Phantasie attestiert ;-))
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Wie ließe sich nach dieser Theorie "Intelligenz" erklären? Nimmt man die auch jeweils mit?
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Intelligenz ist in meiner Welt schlichtweg nicht existent. Wie kann ich etwas mitnehmen, was nur ein Wort ist? ;-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 18:02

Moment mal. Also hier muss ich aber nochmal nachhaken.

Wieso soll Intelligenz nicht existent sein?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 8. Oktober 2009 18:12

Mein Lieblingsthema in der Psychodiagnostik
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Intelligenz ist, was der Testkonstrukteur als solche definiert und anschließend zu messen meint. Eine sich selbst bestätigende Verstandeskonstruktion. Nun ja, solange ich dabei überdurchschnittlich abschneide, soll es mich nicht stören, aber als objektive Entität wirklich Ernst nehmen kann ich es nicht; ein Intelligenztest ist bestenfalls nützlich ;-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 20:04

Also als messbar würde ich es auch nicht unbedingt bezeichnen. Dennoch würdest du es doch bestimmt nicht abstreiten, dass es sehr intelligente und weniger intelligente Menschen gibt....oder etwa doch?

Vergleiche doch mal dieses Mädchen:

http://www.youtube.com/watch?v=tuGn98Sou7s

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 20:05

mit diesen beiden hier:

www.gutefrage.net/nutzer/valentin301

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 20:06

www.gutefrage.net/nutzer/Solipsist

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Vielleicht gibt es da keine Skala. Aber einen Unterschied gibt es. Nun stell dir dochmal vor der Soli würde in so einem Mädel wiedergeboren werden. Wie würden ihre (seine) Aussagen dann klingen?

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Ich weiß, das ist ganz böse spekulativ, aber das ist es, was ich meinte, als ich fragte, wie es mit der Intelligenz aussieht, ob sie mitgenommen wird.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 8. Oktober 2009 21:17

;-))
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Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 23:10

Also ehrlich gesagt befriedigt mich diese Antwort so gar nicht.=)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Oktober 2009 10:16

Wieso?
Du wolltest mich also nicht zum Schmunzeln bringen?
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;-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. Oktober 2009 16:19

Doch klar. Das ist ja immer ein kleines Nebenziel.;)

Eine schmunzelnde holo ist ja schon mal ein guter Anfang. Allerdings war meine Frage durchaus ernst gemeint und nicht nur zum Schmunzeln gedacht.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Oktober 2009 13:53

Welche Deiner Fragen war denn jetzt ernst gemeint? Die, ob Intelligenz mitgenommen wird?
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Deine Frage setzt ja, wie bereits gesagt, voraus, dass es a) so etwas wie die Reinkarnation einer Persönlichkeit gibt und b) es so etwas gibt wie Intelligenz. Und zwar außerhalb der Konstruktion eines Testkonstrukteurs ;-))
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Beides schließe ich aus.
Wobei die Anhänger einer persönlichen Reinkarnation sagen würden, ja, das kann durchaus sein, dass sich beide von Dir benannten User auf Hauptschulniveau reinkarnieren. Wenn sie etwas ganz anderes lernen und erkennen sollen beispielsweise, wofür Intelligenz, Wissen und Verstand nicht notwendig sind. Vielleicht sollen sie ja dann den Wahrheitsgehalt des Sprichwortes erfahren "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln". Das wäre Coelestes Version vom irdischen Klassenzimmer.
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Eine erkenntnistheoretische Diskussion von Intelligenz, der Nützlichkeit solcher Denkkonstruktionen, würde an dieser Stelle wohl zu weit führen. Krishnamurti bringt das Wesen der Intelligenz in wenigen Sätzen komplett auf den Punkt:
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Ein Vergleich darf nützlichen Zwecken dienen, doch es steht dem Erzieher nicht zu, die Fähigkeiten seiner Schüler zu vergleichen und bessere oder schlechtere Beurteilungen abzugeben.
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Doch ist der Beobachter überhaupt verschieden? Oder ist er im Grunde dasselbe wie das Beobachtete? Wenn er dasselbe ist, dann ist kein Konflikt vorhanden, oder? Das zu verstehen ist Intelligenz.
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Taugt also alles net so recht, darauf ein individuelles reinkarnierbares Persönlichkeitsmerkmal aufzubauen ;-))

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 12:38

P.S. Danach hörten die Erstickungsanfälle schlagartig auf. Und die sehr schöne Doku über die Entdeckung der Titanic wurde glücklicherweise wiederholt ;-))

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 15:57

Du sprichst über Phobien, oben wurde die Spinnenphobie genannt und behauptet, die sei anerzogen und bei Kindern noch nicht ausgeprägt. Nun, da widerspreche ich voll: Ich hatte gerade als Kind besondere Angst/Ekel vor Spinnen, jetzt ist das nicht mehr so. Und in meiner Umgebung war auch niemand, der mir das vorgemacht hätte. Es sprechen ja auch gewisse Hinweise dafür, daß es biologisch angeboren/vererbt ist (genetischer SCHUTZINSTINKT, erklärbar mit dem Zusammenleben mit gefährlichen Giftspinnen oder ähnlichem wirklich bedrohlichem Getier in der früheren Menschheitsgeschichte). Auch Deine Tauchphobie könnte ein "pervertierter" Schutzinstinkt sein. Du kannst keine Tauchbilder sehen - nun, ich vermeide es, mir Atompilze anzuschauen - und ich habe keine Verwandten, die in Japan oder bei amerikanischen Atomtests oder so dabei waren. Wer weiß, vielleicht hast Du recht, aber vielleicht gibt es eben auch andere Erklärungen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 16:30

Na klar, es gibt andere Erklärungen für Phobien und eine rein biologisch genetische Veranlagung mag da vielleicht auch reinspielen; ganz abgesehen davon jedoch, dass ich im Zeitpunkt des Auftretens der Symptome im Sinne der Phobiedefinition keine Phobie mehr hatte: ich habe schwimmen gelernt, ich war die reinste Wasserratte vor dem Herrn und wenn jemand in der Familie aus diesem Element nicht mehr herauszubekommen war, dann ich ... als Teenager war ich begeisterte Leserin der Bücher von Hans Hass und Zuschauerin der Reihen von Jaques Costeau. Warum also sollten dann 25 Jahre später plötzlich somatische Störungen auftauchen, ohne Angst vor Wasser oder Angst vor dem Tauchen? Ja, als Stressreaktion sogar ganz ohne konkreten bezugnehmenden Auslöser? Im Sinne der psycho-biologischen Phobiedefinition ergibt das überhaupt keinen Sinn. Und auch der genetische Ansatz wirft für das konkrete Beispiel Fragen auf ... nämlich die, wie kommt die Angst, sprich ein "geistiger Vorgang" in die Materie der Gene? Und wie erklären Biologie und Genetik das Ergebnis der Familienaufstellung?
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Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 17:03

"wie kommt die Angst, sprich ein geistiger Vorgang, in die Materie der Gene?" - Genauso wie das Weinen, das Lachen, das Denken: Über das Nervensystem (Gehirn), welches von Genen (UND Umwelt) während der Individualentwicklung geformt wird.

"Und wie erklären Biologie und Genetik das Ergebnis der Familienaufstellung?" - Gar nicht. (Wo wäre die Entsprechung bei meiner Atombombenphobie? Meinst Du, ich finde noch japanische Verwandte?)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 3. Oktober 2009 00:04

Japanische Verwandte?
Wer weiß? ;-))
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Es gibt keine Entsprechung zu Deiner Atombombenphobie, das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
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Ich finde, Deine Erklärung, wie ein geistiger Vorgang sich materialisiert in den Genen ist recht ungenau. Tu einfach mal so, als würde plötzlich ein ganz neues Gefühl auftauchen, nennen wir es "knorks". Wie kommt denn nun die Information "knorks" als Programm in die Gene und wird als Anlage weitervererbt? Was passiert an dieser Interaktionsschnittstelle zwischen Geist und Materie? Auf irgendeine Art und Weise muss ja diese bestimmte Information an die Gene übermittelt und dann auch abgespeichert werden ... und zwar eine recht komplexe Information! Ich denke, die Beantwortung dieser Frage dürfte auch für unser Thema hier nicht ganz unwichtig sein.

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 4. Oktober 2009 12:11

"Auf irgendeine Art und Weise muss ja diese bestimmte Information an die Gene übermittelt und ... abgespeichert werden" Selbstverständlich ist diese Frage hier von großer Bedeutung! Ich erinnere aber daran, daß auch Instinktbewegungen und Instinkte an sich bei Tieren (und manche eben auch noch beim Menschen) genetisch abgespeichert sind und daß damit bestimmt auch gewisse Gefühle, ja vielleicht sogar Assoziationen einhergehen. Zellen bekommen ihr vererbtes Programm aus der DNA (und auch z.T. aus dem Zellplasma und Botenstoffen aus Ihrer Umgebung, z.B. Uterus, andere Zellen) und differenzieren sich daher zu einer menschlichen Leber oder zu einem Gehirn. Es gibt ja im Gehirn auch spezialisierte Bereiche mit bestimmten Zuständigkeiten (Sehen, Emotionen, Rechnen usw.) und die sind bei allen Menschen gleich/ähnlich, weil sie eben vererbt werden. ...Für genauere Beispiele müßte ich auch erst mal in der fortgeschrittenen Verhaltens- und Neurobiologie und Hirnforschung recherchieren... die Forschung ist dort ganz sicher noch nicht abgeschlossen...

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 4. Oktober 2009 12:20

"Es gibt keine Entsprechung zu Deiner Atombombenphobie, das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe." - Ich dachte, das ist die Entsprechung zu Deiner Unterwasserphobie - das sind halt Urängste vor sehr mächtigen, existenzbedrohenden Dingen. Man fürchtet sich nun einmal, das ist natürlich vererbt. Das genaue Objekt der Furcht könnten wir entweder als grobes Muster ebenfalls vererbt bekommen haben oder eben die Information während unseres Lebens aufgeschnappt und darauf die Ur-Angst angewendet haben. Das mit Deinen Verwandten kann Zufall (statistische Koinzidenz = kein Kausalzusammenhang) sein. Du müßtest dazu viele Phobien und viele Stammbäume untersuchen, um eine Aussage zu treffen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 4. Oktober 2009 17:03

Du wirst aller Voraussicht nach zu dieser Frage keine Antworten finden in der Biologie, der Genetik oder der Neurophysiologie ... darfst also gerne Anleihen machen bei der Quantenphysik, der Kybernetik, der Linguistik, der Frequenzphysik und der Nano Optik. Ich würde mal einfach so tippen, rein intuitiv, ein klassisch biologisch-biochemischer Erklärungsansatz führt an dieser Stelle nicht wirklich weiter ;-))

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 1. Oktober 2009 19:47

zu holodeck: <<< Stirbt ein Mensch, so zieht sich das Bewusstsein mit allen Engrammen der Lebensspanne aus dieser Lebensform zurück in den Urgrund. Wird ein Mensch geboren, formt sich ein Teil dieser Matrix erneut in eine Lebensform hinein. Mit beliebigen Inhalten. nicht in den urgrund.dann wäre er ja er-löst = bei sich angekommen.dann bräuchte er nicht mehr zurückkommen.nein: er geht weiter.macht seine erfahrungen.dann bildet er einen neuen lebensplan,was er in seinem nächsten leben erreichen will.also nicht mit beliebigen in halten. erst wenn er am ende von vielen inkarnationen mit ihren lebensplänen ALLES erreicht hat, d.h. bei sich selbst,beim urgrund angekommen ist,bei gott,der energie an sich,dann ist dem rad der wiedergeburten entkommmen.wenn er dann noch wiederkommen will,kommt er als bodhisattva zurück,d.h. jemand,der anderen auf ihrem wege helfen will.wie z.b. der dalai lama.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 10:14

Ja, das glauben der Lama und Du ;-))
Erwähnte ich schon, dass ich daran NICHT glaube?
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Ich halte das "irdische Klassenzimmer" für ausgesprochen unwahrscheinlich.
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Der Amerikaner Brian L. Weiss hat in Auswertung tausender Rückführungen unter Hypnose sehr ausgearbeitete Vorstellungen entwickelt ... da gibt es dann grüne, gelbe, rote und blaue Seelenformen. Wobei die Farbe etwas mit der Schwingungsebene zu tun hat, dem Reifegrad der Seelenform. Seit er das Modell der Öffentlichkeit vorgestellt hat, nimmt die Anzahl an reinkarnierten Seelen, welche die hochentwickelte blaue Schwingung aufweisen, dramatisch zu.
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Die Tatsache!, dass Reinkarnationstherapie in vielen sonst aussichtslos scheinenden Fällen nachweislich hilft, dass Rückführungen unter Hypnose auch zu überprüfbaren Details führen, sagt nichts aus über den Realitätsgehalt und die individuelle Zuordnenbarkeit all dieser Geschichten. Was - und dies eine hypothetische Frage - wenn aus so etwas wie einer gewaltigen "Erinnerungsdatenbank" der Menschheitsgeschichte einfach nur die für das jeweilige Problem passendste Geschichte quasi "heruntergeladen" wird? Oder auch - ganz simpel - einfach nur sehr sehr passend erfunden? Das Unbewusste ist ausgesprochen kreativ!!!
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Das größte k.o. Argument von meiner Seite jedoch ist der bizarre Dualismus, inklusive moralischer und wertender Schemata, welche diesen und ählichen Vorstellungen zugrunde liegt.
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Von einem transzendenten "Etwas" erwarte ich mir dann doch ein wenig mehr um ehrlich zu sein. Vielleicht bin ich da einmal mehr etwas zu anspruchsvoll, mag sein ;-))

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 2. Oktober 2009 11:07

wenn aus so etwas wie einer gewaltigen "Erinnerungsdatenbank" der Menschheitsgeschichte einfach nur die für das jeweilige Problem passendste Geschichte quasi "heruntergeladen" wird? Oder auch - ganz simpel - einfach nur sehr sehr passend erfunden? Das Unbewusste ist ausgesprochen kreativ!!! ... das entspricht in etwa auch meiner Wahrnehmung. Raum und Zeit existieren ja nur aufgrund der Dualität, aufgrund der Wahrnehmung unseres Verstandes, bzw. sind sie im Grunde nicht existent. Reine Illusion :-). Und so gibt es auch keine Vergangenheit... Klar für unseren Verstand, der sich nur innerhalb der Illusion von Raum und Zeit bewegen kann, nicht verständlich. So ganz bin ich auch noch nicht dahinter gestiegen, aber irgendwie existiert wohl alles gleich-zeitig, hintereinander, ineinander verwoben. Und wenn ich mit vergangenen Leben arbeite, greife ich in dieses große Bewusstseinsfeld und ziehe das heraus, das in Resonanz geht, also der aktuellen Schwingung entspricht.... oder so ähnlich ;-)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 2. Oktober 2009 12:15

Jep ... so, oder so ähnlich.
Die amerikanischen Psychiater haben, was solche Dinge anbelangt, eine wunderbar pragmatische Haltung ... Du hast 'ne neue Behandlungsstrategie? Bring' sie mit auf Station und probier's aus. Wer heilt, hat Recht ;-))

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 4. Oktober 2009 14:14

@angel: es existiert alles gleichzeitig.klar gibts deshalb die vergangenheit.aber nicht als ein hintereinander.eben:gleichzeitig (ich habs erlebt).ist doch logisch:diese meta-logik.der verstand kann das analysieren,zu diesem schluß kommen,aber nicht die erfahrung davon machen.das macht nur die erfahrung

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 4. Oktober 2009 17:14

@coeleste: anstatt Dich permanent (nicht nur hier) in anderer Leute Konversation einzumischen und völlig unabhängig davon, dass ich Dir sogar inhaltlich ganz grundsätzlich folgen kann ... beziehe doch bitte einmal Stellung an den Punkten, wo ich DICH und Deine Überzeugung direkt angesprochen habe.
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Also, was macht Dich so sicher, hier auf Erden Dich in einem Klassenzimmer zu befinden? Und was unterscheidet dieses Weltbild, was Du als wahr bezeichnest, essentiell von einem sonstigen Verstandeskonstrukt?

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 15:28

Guter Beitrag! :)


sanne172
beantwortet von sanne172 am 30. September 2009 22:22
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Weißt du, ich glaube, der Trost liegt für den Menschen nicht darin, bewußt als der, der er war ein neues Leben zu bekommen , sondern vielmehr in der Gewißheit, dass es irgendwie weitergeht.
Den meisten wird es egal sein, ob sie sich an ein früheres Leben erinnern können, Hauptsache sie sind wieder da :-)
Es ist die Endgültigkeit des Todes, die den Menschen dazu bringt sich Auswege und Fluchten zun basteln, an die sie glauben können - egal ob das der Himmel ist oder das nächste Leben....

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:26

"Hauptsache sie sind wieder da :-)"

Genau das sehe ich anders. Man selbst ist ja nicht mehr da.

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 30. September 2009 22:28

Ich auch ;-))
Für mich ist das alles nur ein hohler Trostversuch- genau wie eine Zukunft im Himmel.
Ich habe trotzdem keine Angst vor dem Tod :-)


ArthurDent82
beantwortet von ArthurDent82 am 30. September 2009 22:15
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Platon hat doch den Zyklus nett beschrieben...die Seele vergisst, sobald sie in den Körper eintritt alles, was sie zuvor im Ideenhimmel gesehen hat...

Der Mensch erinnert sich, sobald er etwas erkennt (ein Pferd, Hundekot oder Bikinimodels), an die ewigen Ideen, die sozusagen die Vorlage für die Objekte der Realität darstellen.

Damit sind Erinnerungen, die der Mensch in seinem Leben anhäuft, bereits vergessene Bestandteile der Seele. Stirbt man, darf man wieder einen Blick in den Ideenhimmel werfen (wenn man gut war) und erkennt die Wahrheit.

Das ist aber natürlich alles nur pseudophilosophisches Gebrabbel und nur eine hübsche Geschichte.

Der Trost einer Wiedergeburt liegt in der Ewigkeit der Seele.

Dafür muss man aber ihre Existenz annehmen und akzeptieren, dass die einzelnen Leben einzigartig sind...

Kommentar von B7e7544434d3e7db0048c113d59e2de2smallsanne172 am 30. September 2009 22:31

Ach - niemand will mir glauben, dass man hier etwas lernen kann - dabei tue ich es jeden Tag....
.
(vorausgesetzt, du meldest dich zu Wort!;-D )


Angel84
beantwortet von Angel84 am 30. September 2009 23:13
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Ich mag den Begriff Reinkarnation lieber, der soviel wie Wiederverkörperung bedeutet. Ich kann nun nur für mich sprechen. Mit Trost hat das für mich gar nix zu tun.... Denn du kannst es drehen und wenden wie du willst: die Persönlichkeit, die du jetzt bist, stirbt auf Nimmerwiedersehen ;-). Was bleibt, ist reines Bewusstsein, Energie, Schwingung. Und davon hat mein Ego herzlich wenig... ;-) Ich benutze in meiner Arbeit die Erinnerung an frühere Leben. Ganz ehrlich, wie genau es wirklich ist, weiß auch ich nicht. Ich weiß nur, dass meine Arbeit auf diese Weise zu 100% funktioniert! Keiner kommt als unbeschriebenes Blatt zur Welt. Wo kämen all die Muster und Prägungen, Ängste und Traumen, Glaubens- und Verhaltensmuster, denn her, wenn nicht aus früheren Erfahrungen...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 23:17

Ich sehe Ängste, Prägungen und Muster vor allen Dingen als Merkmale der Persönlickeit an. Vieles davon entsteht meiner Meinung nach in der Kindheit. Aber das ist eine interessante Sichtweise...

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 30. September 2009 23:47

Ja, manches mag wohl in der Kindheit entstehen, aber ich bin der Meinung, dass wir schon mit einer Prägung zur Welt kommen. Kein Kind ist wie das andere, nicht mal Geschwister... Und nach dem Resonanzgesetz, wonach Gleiches Gleiches anzieht, ziehe ich Situationen gemäß meiner schon vorhandenen Prägung an. Wenn du sagst: Merkmale der Persönlichkeit... Woher kommt die? Woher kommen diese einzigartigen Merkmale? Wieso sind Geschwister so vollkommen verschieden, trotz gleicher Eltern?

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 1. Oktober 2009 10:52

wieso wissen junge enten,daß sie ins wasser wollen und es tun? keiner sagts ihnen. wieso schreibt mozart schon im alter.... wieso male ich mit farben gut und habe es nie gelernt? wieso soviel geometrie in meinen bildern (antwort: war mal baumeister=architekt in italien.in diesem leben war ich zum 1. mal in italien,stand vor 1 mauer und wußte schlagartig: das kenne ich) uswusf

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 1. Oktober 2009 12:36

Baumeister/Architekt?? :-))

Siehe meine Antwort.

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 1. Oktober 2009 10:54

zu angel: klasse wie immer.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 30. September 2009 22:41
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Es gibt eine Wiedergeburt: Dann, wenn man Jesus kennenlernt, ihm sein Leben anvertraut, ihm nachfolgt und ihm gehört.

Das ist das, was die Bibel als Wiedergeburt bezeichnet. Wenn man mit Jesus lebt, beginnt das ewige Leben, das auch den Tod überdauert.

.

Alles Andere, was so als Widergeburten bezeichnet wird, ist eine Idee des Hinduismus und Buddhismus - eine wenig tröstliche Vorstellung; besonders dann, wenn man bedenkt, dass man nach dieser Lehre auch als Regenwurm oder Stein wiederkommen könnte.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:45

Aber wer sagt dir, dass dein Glaube der Wahrheit entspricht und der Hinduismus und Buddhismus falsche Annahmen machen?

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 4. Oktober 2009 14:15

richtig!


Ohmygod
beantwortet von Ohmygod am 2. Oktober 2009 14:20
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"Worin also besteht der Trost, wenn man an eine Wiedergeburt glaubt? Oder meinen diese Menschen wirklich, sie könnten sich an ein früheres Leben erinnern?" - Das hat nichts mit Trost zu tun - so weit ich weiß, wollen ja die Buddhisten sogar aus dem Kreislauf HERAUS, nämlich ins Niwana (sorry, falls ich jetzt ein bißchen fernöstliche Religionen durcheinanderwerfe - könnt mich korrigieren)! Es geht dabei um anscheinend in einem früheren Leben erlebte Dinge, an die sich manche Menschen offenbar "erinnern". Das soll doch z.B. in Indien häufiger vorkommen, aber erst neulich habe ich in deutscher Boulevardpresse einen Artikel über einen amerikanischen Jungen gesehen. Erstaunlich sind dabei wohl die Details, an die sich die Leute (angeblich?) erinnern. Da kommt wieder Holodecks hervorragende Antwort ins Spiel, wo er das für Hypnose erklärte. Ich frage mich, ob man auch Geisterbeschwörung und ähnliches mit in diesen Topf tun darf (das Medium erzählt angeblich von Dingen, die es nicht aus der Erfahrung wissen kann). Und dann gibt es diese parapsychologischen Forscher, die von "Fernsicht", "Gedankenübertragung" etc. sprechen und dem von Holodeck erwähnten kollektiven Gedächtnis, aus dem wir angeblich Informationen "herunterladen" können. Gibt auch Versuche, die behaupten, wenn Versuchspersonen in demselben Raum nacheinander die selbe Aufgabe lösen sollen, dann schafften es die späteren Versuchspersonen angeblich schneller. Ich weiß nicht, was da dran ist. Ich sage nur: Ich träume manchmal von irgendwelchen Sprachen oder Wörtern, die ich noch nie gehört habe und wollte dann anschließend mal nachschauen (im Lexikon, im Internet), aber hab das bisher immer versäumt und mir die Sachen nicht gemerkt/aufgeschrieben. Aber mindestens einige Dinge davon sind Nonsens, das steht fest. Wenn ich mal etwas Wahres finde, sag ich bescheid... ;-)


carola111
beantwortet von carola111 am 1. Oktober 2009 08:22
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Also so eine Wiedergeburt wie du es beschreibst kenne ich nicht. Ich habe aber die Wiedergeburt erlebt. Ich erzähle dir mehr:

Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Leib. Gott blies ihn mit Seinem Lebensatem an. Durch den Geist stand der Mensch in enger Verbindung zu Gott. Dann entschied sich der Mensch zur Sünde (die Geschichte mit dem Baum der Erkenntnis, von dem Eva die Frucht nahm und Adam gab ohne dass dieser einen Einwand hatte und sich damit große Schuld auflud).

Das war der Zeitpunkt, wo der Mensch nicht mehr in Gottes absoluter, ja intimer Nähe bleiben durfte. Durch den Sündenfall erstarb der Geist im Menschen, der Mensch ist seitdem geistlich tot. Es gibt nur noch ein Erahnen von einer Macht wie Gott oder Naturgewalten oder was auch immer sich Menschen als höhere Macht vorstellen. Der Mensch baute sich seine Religionen, die ihm Halt verschafften.

Gott liebt die Menschen aber sehr und will nicht, dass irgendwer verloren geht und keine intime Beziehung zu IHM hat. Darum sandte ER Seinen Sohn in die Welt, damit dieser stellvertretend für die Sünde aller Menschen und aller Zeiten büßt. Jeder der daran glaubt, erhält den Geist Gottes, dieser Mensch ist von neuem geboren! – geistlich gesehen (nicht leiblich).

Es gibt somit eine Wiedergeburt. Eine Wiedergeburt, die es uns möglich macht wieder in direkten Kontakt mit Gott zu kommen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:02

Ahhh.

Aber das beantwortet ja nun überhaupt nicht meine Frage, oder?

Du hast lediglich die christliche Religion unter den Begriff der Wiedergeburt gesteckt...oder?

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 14:06

"Ich habe aber die Wiedergeburt erlebt. Ich erzähle dir mehr:..." Und wo hast Du nun die Wiedergeburt erlebt? Hast Du einen Absatz vergessen?

Kommentar von 4571c8275941e5293659ca57bbb32fcbsmallcarola111 am 2. Oktober 2009 18:11

an Ohmygod: Ist doch eigentlich egal, wo ich das erlebt habe. Ich habe die Wiedergeburt erlebt, als ich mein sündiges Leben, dem ich als normaler Mensch verfallen bin, Jesus übergab, weil Er doch stellvertretend für mich am Kreuz gestorben ist und nach drei Tagen wieder auferstanden ist.

Aber, wenn du es genau wissen willst, ich habe das kurz vor dem Einschlafen im Bett gebetet. Sogleich wußte ich, das war nicht meine Einbildung, nein, ich wußte es einfach (der heilige Geist war lebendig in mir), dass dieser Glaube wahr und real ist.

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 19:52

Danke für die Antwort. Für mich ist das eine andere Art von Wiedergeburt, als die, nach der annakonda gefragt hat, aber auch interessant.

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 29. Oktober 2009 10:55

P.S. ich habe inzwischen eine etwas konkretere Beschreibung von Dir in Deinen anderen Antworten gefunden.

Kommentar von 4571c8275941e5293659ca57bbb32fcbsmallcarola111 am 29. Oktober 2009 20:21

Ja, das ist gut, dann lies da weiter. Ich habe mein persönliche Erlebnis nun mal veröffentlicht, darum bitte:

http://www.gutefrage.net/frage/kann-man-gott-beweisen


Tomatenwurst
beantwortet von Tomatenwurst am 30. September 2009 22:14
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Vielleicht stellt das Leben ansich eine Lernaufgabe dar. Jedes neue Leben ist ein weiterer Schritt und deswegen soll und kann man sich an seine vergangenen Leben nicht mehr erinnern.

Die Religion und Weltanschauungen, die an eine Wiedergeburt glauben, gehen davon aus, dass alles eins ist. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen und sind nicht getrennt von anderen, von der Umwelt usw...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:20

Aber dann ist es doch für das eigene Bewusstsein das gleiche, als wenn man nach dem Tod einfach verschwindet, oder?

Kommentar von D187d1939561278852718e2323e09eebsmallTomatenwurst am 30. September 2009 22:24

Für unser Verständnis mit Sicherheit. Gerade weil man sich an eine mögliche Vergangenheit dann nicht erinnern kann. Ich sehe das aber so: Man kann sich auch nicht an alle Erlebnisse aus dem bisherigen Leben erinnern. Viele schöne und traurige Momente sind aus dem direkten Bewusstsein verschwunden und man erinnert sich erst unter bestimmten Umständen dran (z.B. alte Fotos). Dennoch hat man sie erlebt. Sie sind einem nur nicht tagtäglich bewusst.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:33

Ja, das sehe ich auch so. Aber das ist in meinen Augen etwas völlig anderes. Auch wenn man sich an seine Kindheit vielleicht nicht mehr ganz erinnert, weiß man doch, dass man sie erlebt hat.

Kommentar von D187d1939561278852718e2323e09eebsmallTomatenwurst am 30. September 2009 22:40

Dann sieh es mal so: Wenn Du gerade einen spannenden Film schaust, dann erinnerst Du Dich in den 2 Stunden z.B. nicht an den letzten Einkauf. Bist Du richtig drin im Film, lebst Du schon fast die Geschichte mit und vergisst Dein eigenes Leben. Deine Realität ist in diesem Moment eine andere, wie auch im Traum. Im Traum kannst Du bsw. auch nicht erkennen, dass Du träumst. Du erinnerst Dich aus dem Traum heraus nicht an das reale Leben. Erst nach dem Traum, dem Aufwachen, kommt die Erinnerung zurück. Würdest Du nicht aufwachen, könntest Du Dich auch nicht erinnern. Trotzdem gehört beides zum Leben.


cyracus
beantwortet von cyracus am 1. Oktober 2009 22:26
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Überwiegend an Schlüsselerlebnisse, manchmal an mehr.

Mein Leben ist auch anstrengend, und sich an Opfer- und Täterszenen zu erinnern und diese zu heilen, ist ziemlich anstrengend. Die Opfer und Täter in uns wollen geheilt werden, was keine leichte Aufgabe ist.

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Für manche Menschen ist das einfach irgendwann dran. Wenn Du mehr darüber wissen willst, kann ich Dir empfehlen:

Hasselmann und Schmolke: Archetypen der Seelen und

Ingeborg Spieß: Morgenstern

In "Abenteuer der Seelen" gibt es nur eine Schwachstelle, auf die ich Freunde leider hinweisen muss (grundsätzlich ist es aber sehr gut und wohl noch das einzige so informative Buch zu diesem Thema in deutscher Sprache):

Zwischendurch werden "Seelenmuster" von Personen als Beispiel genannt, teils sind es lebende Personen im öffentlichen Leben (sowas geht gar nicht!), und teils sind diese Angaben nicht richtig. So z.B. von einer verstorbenen Person, die ich hier nicht nennen will, wird gesagt, sie sei eine Künstlerseele gewesen (was das ist, wird im Buch erklärt), und das Seelenalter (wird auch erklärt) wird zu hoch angesetzt. In Wahrheit war diese Person eine Priester-Babyseele (wird alles erklärt) mit wahnsinnigem, schwer schädigendem Missionierungseifer.

Diese Seiten, die ich leider bemängeln muss, machen aber einen sehr kleinen Teil des Buches aus. Alles andere ist wirklich hervorragend.

Nach diesem Erklärungsmuster für unser irdisches Sein ist es so:

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Wenn wir in den Kreislauf der irdischen Erfahrungen gehen, kommen wir zuerst als Baby-Seele.

Als die müssen wir uns an die dichte Schwingungsfrequenz auf der Erde gewöhnen, wie es in einem irdischen Körper ist, was Hunger, Wärme, Kälte, Liebe, mangelnde Liebe usw. bedeutet. Das sind mehrere Leben.

Danach sind wir eine Kinderseele (auch wieder mehrere Leben). Vieles macht uns noch Angst (Menschen werden als Hexen / Hexer verbrannt, weil ihr Anderssein und teils „besonderes Wissen“ den Kinderseelen Angst macht ...), aber wir sind auch neugierig auf die Welt und trauen uns schon etwas weg vom Familienverband (wie auch immer er gestaltet ist).

Als nächstes (jedesmal mehrere Leben) sind wir eine Teenie-Seele (hierauf geht Spieß mehr ein): Wir wollen Spaß, Spaß, Spaß, stürzen uns in Abenteuer, wissen noch nicht um die Verwundbarkeit unseres Körpers bzw. vergessen es, wenn wir "cool drauf" sind, echte Verantwortung ist für uns ein Fremdwort ..., dabei können einige dieser Teenie-Seelen durchaus auch in die Politik gehen:

Großmäuligkeit, sich wichtig-machen, wobei soziales Verantwortungsgefühl wiederum was vollkommen blödes ist ... (selbstverständlich nenne ich keine Namen).

Dann werden wir eine Erwachsenen-Seele (das sind die meisten in Deutschland und auch auf der Erde. Diese Seelen haben am meisten Power. Ihnen ist wichtig Beruf, Familie, Besitz. - Kinderseelen macht Spiritualität bei anderen Angst, für Erwachsenenseelen ist was für Spinner.

Wenn die Seelen dies alles gemeistert haben, merken die: Das kann doch nicht alles gewesen sein, äh - da fehlt doch was, und sie beginnen, sich mit Hilfsbereitschaft, Spiritualität usw. zu beschäftigen. Die ersten Leben noch unsicher, nach und nach sicherer werdend. Das sind die Reifen Seelen. - In diesem Seelenalter durchleben und durchleiden Menschen auch als Opfer, was sie früher anderen als Täter angetan haben, um als Seele daraus zu lernen. Und dies ist auch die Leben, in denen Leute sehr große Herausforderungen erleben (Unfall mit schweren Folgen, Behinderung ...). Die Power ist schon weniger als die der Erwachsenenseelen, aber noch groß genug, um mit all dem fertig zu werden und auch unter diesen Umständen die (überpersonelle) Liebe zu lernen.

(Achtung! Es gibt auch andere Gründe für Behinderungen usw., wir dürfen nicht urteilen, denn wir wissen ja nie wirklich was über die echten Seelen-Hintergründe.)

Zum Schluss kommen die Leben der Alten Seelen, die wiederum ihre Aufgaben zu bewältigen haben.

.

So nach und nach werden unsere Lernaufgaben schwieriger. Schließlich wollen wir lernen, und was wir schon gemeistert haben, können wir ja. also brauchen wir immer wieder neue Herausforderungen.

Viele Leben sind anstrengend, und mache Leben dazwischen sind "Ausruhleben". - Deshalb brauchen wir auf niemanden neidisch sein, dem es im gegenwärtigen Leben supergut geht. Hat der sich verdient - und in der nächsten Runde geht es wieder mit dem Lernen weiter.

.

In Archetypen der Seelen werden alle Seelenalter beschrieben, auch die sieben Stufen, die wir in jedem Seelenalter durchlaufen, und welche Aufgaben wir in den bewältigen wollen. Dann werden in dem Buch z.B. die Hauptziele beschrieben, die Art, wie wir das Ziel erreichen wollen usw.

Ob wir nun z.B. eine Künstler-Seele sind, eine Priester-, Gelehrten, Krieger, Weise oder noch andere Seele, das ist in unserem gesamten irdischen Kreislauf konstant.

Das Seelenalter ist insoweit konstant, dass wir da nichts dran variieren können, das geht einfach nach und nach weiter.

Alles andere können wir variieren (machen wir vor dem Eintritt in die nächste Inkarnation, gemeinsam mit unseren Lehrern, um am besten unserer Lernprogramm vorzubereiten).

Spieß beschreibt in Morgenstern insbesondere die Phasen der Reifen und Alten Seele (die anderen erwähnt sie kurz).

Gern empfehle ich beide Bücher, denn Morgenstern ist eine wunderbare Ergänzung, oder mehr, beim Lesen dieses Buches fühlen sich Reife und Alte Seelen in den Arm genommen und getröstet. Denn die Leben dieser beiden Seelenalter sind in besonderer Art schwierig zu meistern.

Zumal es z.B. von den Reifen und den Alten Seelen deutlich weniger gibt als von den Teenie- und Erwachsenen-Seelen (die überwiegend den Ton im zwischenmenschlichen Miteinander angeben). Deshalb fühlen die sich oft allein und unverstanden (sie werden auch vielfach nicht verstanden in ihrem so-Sein).

.

annakonda, soweit meine Erklärung dazu.

Ich habe mich mit verschiedenen Erklärungsmodellen darüber beschäftigt, wer wir sind und warum wir hier sind. Viele helfen, uns, uns selbst und andere in unserem So-Sein zu lieben und zu respektieren.

Die in diesen beiden Bücher erklärten Seelenmuster gehören auf jeden Fall dazu.

LG cyracus


donnerfraktion
beantwortet von donnerfraktion am 1. Oktober 2009 20:52
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Ich kann mich gefühlsmäßig noch sehr genau an meine zwei letzten Leben erinnern. Aber ich war bisher nur ein mal vorher in dieser materiellen Welt. Es ist natürlich nicht nur eine Frage des Bewusstseins. Aber das ist eine Frage des Glaubens an Seelen. Und ich glaube an Seelen, ich weiß, dass ich eine habe, ich werde niemals wissen ob du eine hast. Solltest du keine haben, so ist der Gedanke der Wiedergeburt tatsächlich ein Widerspruch. Aber solltest du an Seelen glauben, dann kannst du dir sicher denken, wie komplex und verletzlich sie sind und dass sie eine Art von Erinnerung viel vielschichtiger als das Bewusstsein bieten.

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 16:06

Wie / was / wo war denn Dein vorheriges Leben und was hast Du für Hinweise auf den Realitätsgehalt dieser Annahme?

Kommentar von Simple_avatar8smalldonnerfraktion am 2. Oktober 2009 21:47

Das Leben, was ich vor diesem jetzigen hatte, war in einer komplett anderen Welt, jenseits vom Materiellen, dementsprechend habe ich keine "Erinnerung" daran, sondern nur Fetzen von Gefühl, die geblieben sind, es muss etwas sehr fließendes, freies gewesen sein. Was den Realitätsgehalt angeht: Ich kann genau fühlen, dass es so war. Daher ist es für mich klar, dass es real ist, wird aber niemals für jemand anderen klar sein.


Chakander
beantwortet von Chakander am 1. Oktober 2009 20:34
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also, du kannst dich an dein frührers Leben erinnern, wenn du eine Rückführung machst... also in Hypnose/Trance gehst, und es ist klar das du dich im "Normalfall" nicht an dein früheres Leben erinnerst, stell dir mal voll dur würdest alls Kleinkind "wissen" das du von ner Bombe zerfetzt wurdest, also da währe zu traumatisch, klar es gibt auch gut Sachen, du währst dann aber unvollständig mit NUR DEM POSITIVEN, dann gäbe es zu vieles was du nicht verstehst!

der Gedanke an Wiedegeburt find ich den besten, denn warum, wenn es einen Himmel gibt sollte mal zuerst auf der Erde leben?


anonym
beantwortet von ichduwir am 1. Oktober 2009 16:55
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erinnerungen bleiben im alten körper, aber die seele wird in einem neuen wiedergeboren, d.h. die seele, der kern des lebewesens lebt weiter (auch in einem anderen lebewesen möglich, siehe buddhismus) aber nicht dessen bewusstsein. kann trotzdem ein trost sein, soll es aber nicht zwingend, im buddhismus zB strebt man danach, nicht mehr wiedergeboren zu werden...


pruloe
beantwortet von pruloe am 30. September 2009 23:21
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Hast mal nachgeschaut was der Buddhismus zu dem Thema sagt? Da gibt es eine Erklärung, die vielleicht Deinen Anforderungen von Logik etwas mehr entgegen kommt.


coeleste
beantwortet von coeleste am 30. September 2009 23:19
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mach das beste aus deinem leben.hast du die selbstrealisation nicht geschafft,macht nichts.du hast dich bemüht.insofern ist wiedergeburt trost:die nächste stufe.du wächst von leben zu leben. ich kann mich an vorleben erinnern.ernsthaft!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 01:22

An was erinnerst du dich denn?

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 1. Oktober 2009 10:44

was und wann ich mal war.was ich falsch gemacht hatte.tätigkeiten.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 13:26

Erzählst du mir, was und wann du mal warst?

Waren nur tolle Sachen dabei oder auch schlimme?

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 1. Oktober 2009 19:19

schlimme und gute

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 15:43

Ja, bitte erzähle mal! Ich sage das nicht, um später zu spotten - nur wenn es mir "spanisch" vorkommt, kann es sein, daß ich entsprechend reagiere. Ansonsten würde mich Dein Bericht echt interessieren!

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 2. Oktober 2009 22:44

was hast du davon,wenn du das weist? ein leben ist so,ein anderes anders.man steigt von leben zu leben höher. man ist ein schlimmer mensch und entwickelt sich so langsam zu einem wahrhaft guten menschen. nochmal: was hast du davon,wenn du konkretes von mir weist.gar nichts.sind ganz normale fakten.mal warst du könig,mal bettler,mal ein großer künstler,mal mönch.was ist daran so interessant, das von jemand anderen zu wissen.frage ICH mich.

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 2. Oktober 2009 23:03

ZUSATZ: Buddhas lieblingsschüler fragte buddha einmal: "meister sag mir,was warich in meinen vorleben?" buddha antwortete:"was hast du davon,wenn du weist,da´du in einem vorleben ein elefant warst?"

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 4. Oktober 2009 12:29

Neugier, Forscherdrang. Ich habe davon, mir mit Hilfe von Informationen und Aussagen von Leuten, die so etwas erlebt haben (wollen), ein eigenes Bild über die Sache machen zu können. Ich prüfe es und verbinde es mit meinem sonstigen Wissen. Ich will es erforschen und erklären. Falls ich einen Wahrheitsgehalt oder interessante Zusammenhänge entdecke, will ich das weiter untersuchen und vielleicht prüfen, inwieweit ich das bei mir selbst entdecken kann - oder falls ich dies eher als Einbildung einstufen kann, als irrig und unnötig ablegen. Aber Du willst wohl nichts Konkretes erzählen. Wenn man etwas Wundersames erlebt, möchte man es doch erzählen, oder?


funkyzeit
beantwortet von funkyzeit am 30. September 2009 22:12
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Du hast absolut recht, aber du kannst solchen Menschen nicht mit Logik kommen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:14

Trotzdem wüsste ich gerne, was dahinter steckt.=)


koofenix
beantwortet von koofenix am 30. September 2009 22:11
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da gibt es keine logik. es ist wie eine religion.


LadyM4711
beantwortet von LadyM4711 am 30. September 2009 22:11
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Ich glaube an sowas überhaupt nicht

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:13

Ja, ich auch nicht.=) Aber ich frage, ja auch nicht, wer daran glaubt, sondern weshalb Menschen aus diesem Glauben Trost ziehen.

Kommentar von 26613c043471915264ac9ef391306eacsmallLadyM4711 am 30. September 2009 22:23

Hm, es gibt Menschen, die an sowas glauben und darum finden sie den Trost

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:25

Ja...ich weiß.

Da liegt der Hund begraben.;) Ich möchte ja wissen, wie sie aus diesem Glauben, Trost ziehen können.


Phantom12
beantwortet von Phantom12 am 5. Oktober 2009 11:13
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Leider gibt es viele Scharlatane und Spinner, die das Thema unglaubwürdig erscheinen lassen. Denoch gibt es unglaubliche Erlebnisse von Menschen, die sich an vorangegangene Leben erinnern, die sich nicht von der Hand weisen lassen, teilweise sogar wissenschaftlich belegt.


RechnungmitWirt
beantwortet von RechnungmitWirt am 4. Oktober 2009 18:57
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Die Idee der Wiedergeburt ist wahrscheinlich auf die Beobachtung von Naturkreisläufen zurückzuführen: Die Sonne geht jeden Morgen wieder auf, jedes Jahr wird's wieder Frühling, etc. Da kann man schon auf die Idee kommen, dass das eigene Bewusstsein nach dem Tod "wieder kommt" in einem neuen Körper. Dies vor allem auch weil das Nichts, die eigene Nichtexistenz schwer vorstellbar ist, bzw. diese Vorstellung kaum auszuhalten ist. Wiedergeburt also als vorgestellter Ausweg aus der drohenden Nichtexistenz. Andererseits ist z.B. den Menschen in Indien, dem Land mit den meisten Anhängern der Wiederguburtsidee, auch die endlose Reihe von Wiedergeburten ein Greuel, so dass sie sich schliesslich nach vielen Wiedergeburten ein Aufgehen in der Weltseele (Brahman) erhoffen.


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 1. Oktober 2009 23:28
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Hallo annakonda, ich glaube genau dasselbe was 'jowaku' und 'carola' sagten. Du antwortest Carola: "Du hast ... die christliche Religion unter den Begriff der Wiedergeburt gesteckt..." Das stimmt so nicht. Christen sprechen schon immer von Wiedergeburt, weil Jesus mit dem Pharisäer Nikodemus darüber sprach. Siehe Johannes Evangelium, Kap. 3:

"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen." Mit Wasser ist die Taufe, mit Geist, der Heilige Geist gemeint.


hell11
beantwortet von hell11 am 1. Oktober 2009 14:26
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Und, wenn das geistige Leben das wahre Leben und ewig ist (Einstein; Energie ist nicht vernichtbar)und irdische Leben nur Arbeitsleben sind um Erfahrungen zu sammeln bis zum Summa cum Laude. Lies meinen Thread Hell11 Antworten vom 1.5.09 Sinn des Lebens.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:14

Schickste mir nen Link?=)

Und zur Energie:

Ich stimme zu, Energieerhaltungssatz. Das ist allerdings Physik. Einen Blick auf Plays Antwort etwas weiter oben, dort ist es schön beschrieben.

Kommentar von 423cc47f304a66fbd035ce067382b267smallhell11 am 1. Oktober 2009 16:14

gib bei google ein: wer-glaubt-an-gott-und-ist-sich-sicher-das-es-ein-gott-gibt


anonym
beantwortet von walentino am 1. Oktober 2009 08:53
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Gute Frage!! also ich kann mir nicht vostellen, das es so etwas wie Wiedergeburt geben kann, das ist völlig unlogisch. Vor allem das mit den Tieren,denn die haben ja kein Denkvermögen wie wir. Man stelle sich vor, der Dackel wüsste, er war mal ein Mensch und kann es aber niemand sagen, naja, dann weiß ich ja jetzt warum meiner immer so traurig guckt.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:13

=D Ja, das ist eine komische Vorstellung, gelle?=)

Kommentar von A20ac76738b8c10939b9e87ce3153ef2smallOhmygod am 2. Oktober 2009 16:03

Wenn er wissen könnte, daß er mal ein Mensch war, dann könnte er auch mit den Pfoten eine Botschaft in den Vorgarten graben: "Hier spricht (schreibt) Dein Dackel!" (Davon abgesehen kommunizieren viele Tiere schon ganz gut, wenn der Mensch sich nur mal richtig darauf einläßt).


anonym
beantwortet von PeterSchmitt2 am 1. Oktober 2009 08:36
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Hallo "Annakonda",

Das Leben ist ein Axiom ( philosophisch allgemeines Naturgesetzes ). Der Tod ist ein Axiom. Die Wiedergeburt ist - hiervon abgeleitet - wieder das Axiom des Lebens.

"Der Satz vom Widerspruch oder Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch besagt, dass zwei einander widersprechende Gegensätze nicht zugleich zutreffen können."

Da ein Axiom bezogen auf eine Theorie unbewiesen - aber nicht unbedingt unbeweisbar ist, wäre daher die Wiedergeburt noch zu beweisen.

Viele Grüße!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:12

...und wie ließe sich die Wiedergeburt beweisen?

Kommentar von PeterSchmitt2 am 1. Oktober 2009 19:27

Das weiß ich nicht. Auf den Beweis warte auch ich noch.


pepe33
beantwortet von pepe33 am 1. Oktober 2009 08:14
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Da hier fast jeder bisher seine Meinung versucht hat mit allen möglichen wissenschaftlichen Punkten zu erklären, versuche ich das einmal von der Seite des christlichen Glaubens. Da ich ein Christ bin und an Gott glaube, glaube ich auch daran, dass in der Bibel, die Worte Gottes, Regeln, Anweisungen (Gebote) und auch Prophezeihungen geschrieben sind, an die sich jeder "gute" Mensch halten sollte.

Ich bin sicher kein Religionsfanatiker und glaube nicht blind, was geschrieben steht, sondern differenziere sehr wohl, auch die Aussagen der Bibel. Aber ich glaube halt und erlebe immer wieder, dass mein Leben mit mehr Glück "gesegnet" ist, wenn ich mich an diese Regeln halte.

Ich sehe durchaus, dass in diesen Schriften auch ein wissenschaftlicher Hintergrund steht und nicht alles Unerklärliche in der Bibel wortwörtlich, sondern zum Teil auch symbolisch zu nehmen ist. Vieles lässt sich bis heute nicht wissenschaftlich erklären und man ist einfach gezwungen, dann diese einfach zu glauben.

Meine Erfahrung ist aber, dass Wissenschaft, Erfahrungen der Menschen und die Inhalte der Bibel gar nicht so weit auseinander liegen. Und das, was man nicht erklären kann, wird mit Glauben bezeichnet.

Gerade wenn man auch die Sache der Wiedergeburt bzw. Reinkarnation von beiden Seiten betrachtet decken sich viele Aussagen. Die Widergeburt ist vielleicht ein Teil der Fortsetzung des Lernprosses dieser Seele / bzw. dieses Bewusstseins. Soll heißen, ggf. ist diese Seele noch nicht bereit, hat noch nicht zu Ende gelernt für den folgenden Prozess der Existenz im "Himmelreich".

Ich selbst habe schon öfters Dejavus erfahren, also Erlebnisse, die ich anscheinend im Unterbewusstsein wusste, obwohl ich sie garantiert noch nicht erlebt haben könnte. Doch vielleicht waren es nur Gleichnisse einer ähnlichen anderen, ganz woanders erlebten Situation.


cyracus
beantwortet von cyracus am 1. Oktober 2009 07:39
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Ich denke, es gibt kaum einen Menschen, der ernsthaft behauptet, er könnte sich an ein vorheriges Leben erinnern.

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Doch, ich kenne Leute, die sich erinnern, und ich gehöre auch zu dieser Sorte.

Ich war Opfer und auch Täter und hatte verschiedene "Rollen" (nix mit Prinzessin ...)

Das gegenwärtige Bewusstsein ändert sich durch die Erinnerungen tatsächlich, und man braucht viel innere Kraft, um die Erinnerungen zu verarbeiten. Die Erinnerungen an Opferszenen (als 17 Jährige verbrannt, mit Anfang 20 geköpft ...) sind nicht leicht zu verkraften.

Weitaus schwerer ist es jedoch, damit klarzukommen, was für üble Taten ich früher begangen hab (haben wir ja alle im Laufe der Zeit, das alles gehört zu unseren ganzheitlichen Lernrozessen).

Deshalb erinnern sich auch nicht viele an frühere Inkarnationen, denn für die meisten ist das gegenwärtige Leben anstrengend genug. Würden sie sich an solch Schwierigkeiten erinnern, wäre ihnen das im jetzigen Leben einfach zuviel.

Naja, und wenn man das aus eigenem Erleben nicht kennt, glaubt man das auch nicht. - Das ist vollkommen natürlich und nachvollziehbar.

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Dagegen spricht, dass meine Erinnerungen lediglich Einbildungen sind, dass sich Menschen, denen ich in früheren Leben begegnet bin, ebenfalls an dieselben Situationen erinnerten, ohne dass wir vorher darüber gesprochen hatten.

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Wenn mir jemand sagt, er glaubt nicht daran, das sei alles Quatsch, kann ich ihm das sehr gut lassen.

Naja, und mit "Trost" hat das bei mir nix zu tun ...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 15:04

Du erinnerst dich also an ganze Leben? Oder nur an Schlüsselszenen?

Und woran liegts, dass dein Leben scheinbar weniger anstrengend ist, als das derer, die sich nicht an vorherige Leben erinnern?

Kommentar von B493e94017726fbbb66dd1e4b862954bsmallcyracus am 1. Oktober 2009 21:34

Meine Antwort wird länger, als für Kommentar-Antworten erlaubt, deshalb siehe Extra-Antwort (wohl unten).


evangelista
beantwortet von evangelista am 30. September 2009 23:20
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  1. ÜBER DIESES THEMA habe ich eine ausführliche Erklärung geschrieben, bei der Forumsfrage:

KONZIL VON NICÄA: Warum wurden Passagen geändert?

Vorstellungen im HINDUISMUS über die Reinkarnation.

Bitte dort nachzulesen!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Oktober 2009 01:22

Danke. Ein Link wäre nicht schlecht.=)

Das Forum ist nicht gerade spitzenklasse in Übersichtlichkeit.


Nadira
beantwortet von Nadira am 30. September 2009 22:21
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ich glaube daran, dass die seele an sich nichts mit unserem momentanen bewusstsein zu tun hat - sie ist nur das, was uns am leben erhält, das, was unser bewusstsein führt. ein jedes kleinkind ist anders und man kann wohl behaupten, dass das irgendwie vorgeprägt sein muss. ich glaube nicht daran, dass man aus vorherigen leben gebrechen mitnimmt oder dass durch die damaligen taten das momentane leben gewählt wurde. ich glaube daran, dass die seele sich aussucht, wo sie sein will, was sie lernen möchte, wie, wann, wo, in welchem lebewesen sie sein möchte. ich weiß nicht, was die seele lernen will und hrlich gesagt finde ich das nicht wichtig. ich hab wie andere keine ahnung, was nach dem tod kommt. ich fände es nur schön, den sinn des lebens in lernen und einfach nur leben zu finden.

wir sind hier, also warum nicht das beste daraus machen?


anonym
beantwortet von Filialleiter78 am 30. September 2009 22:17
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Wenn Du versuchst spirtuelle Erfahrungen (die ich übrigens auch erst dann habe, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen) mit Logik zu erklären, wie wäre es dann damit:

Du hast zwei Wesen:

Ein Irdisches und ein Spirituelles (Deine Seele), Dein Iridisches nimmst Du so war wie es hier und jetzt ist.

Erst wenn Du Dich von dem Zwang der Logik befreist, wirst Du Dein spirituelles Wesen erkennen, denn Dein spirituelles Wesen muss sich nicht den Zwängen der Logik beugen.

Btw.: Naja, wenn der Atheist predigt.^^

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:21

Und wenn man dieses spirituelle Wesen findet, ist man sich darüber bewusst, dass man schon einmal lebte?

Kommentar von Filialleiter78 am 30. September 2009 22:29

Das wäre zu schön. Diese Erleuchtung hat meines Wissens bislang noch niemand erreicht. Vielleicht ist sie erreichbar?

Allerdings kannst Du den dahin nur selbst finden.

Aber ich denke eher nicht, denn dieses Leben gehört den Erfahrungen, die Du in diesem Leben machen sollst. Und nicht dem Wissen, dass Du über evtl. vergangene Leben zusammentragen kannst.


tigrispanthera
beantwortet von tigrispanthera am 30. September 2009 22:16
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Du hast recht. Aber deshalb GLAUBEN ja manche daran, denn sie WISSEN es nicht. Nach einer Definition ist Glaube die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge. Wenn sie also an die Wiedergeburt glauben können, finden sie darin Trost. Die meisten Menschen gehen die Sache mit dem Verstand an, kommen zu Deinen Schlussfolgerungen und können daher keinen Trost in der Wiedergeburt finden.

Kommentar von D187d1939561278852718e2323e09eebsmallTomatenwurst am 30. September 2009 22:18

Verstand ist aber relativ. Die Quantenphysik ergibt für den menschl. Geist auch keinen Sinn. Dennoch gehört sie zur Realität.

Kommentar von 42dd4c38593805ba515c6357567959d1smalltigrispanthera am 30. September 2009 22:25

Nun ja, was die Mehrheit halt für Verstand hält - ich finde ja DSDS grauenhaft, aber haben die, die das toll finden, deshalb weniger Verstand als ich? Gewisse Dinge aber sind für alle gleich. Ich wollte den Wiedergeburtsgläubigen nicht den Verstand absprechen, sondern lediglich den Unterschied zwischen Verstandes- und Gefühlsmensch charakterisieren, OHNE ein Lexikon zu verfassen...

Kommentar von D187d1939561278852718e2323e09eebsmallTomatenwurst am 30. September 2009 22:27

Es geht ja schon damit los, dass jeder seine eigene Realität hat. Der eine lebt sein Leben in TV-Serien, der andere mit Freunden. Der nächste denkt nur noch an sein neues Auto und erlebt den ganzen Tag Dinge, die mit Autos zu tun haben. Na ja schwieriges Thema.

Kommentar von 42dd4c38593805ba515c6357567959d1smalltigrispanthera am 30. September 2009 22:51

ja, wie das Leben selbst ;))


Strullerpuppe
beantwortet von Strullerpuppe am 30. September 2009 22:12
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Ich finde, jeder sollte das denken, was ihm gut tut, denn was wirklich wirklich nach dem Tod ist, weiß keiner, denn, wie Du schon richtig gesagt hast, keiner erzählt davon, weil er es schon erlebt hat.


anonym
beantwortet von ahuahuahu am 30. September 2009 22:11
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Doch, einen Menschen gibt es: den "Dalai Lama", der kann sich an alles Mögliche an gegenständen erinnern, und dafür wird er dann zum Dalai Lama gemacht.... wenn es nun für einige Menschen ein Trost ist, als "heilige Kuh" oder sonstwas wieder auf die Welt zu kommen, ist das natürlich unlogisch... für uns in Europa, abedr eben nicht für diese Kults

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. September 2009 22:15

Na ja...ein Mensch. Das ist eher gar nicht aussagekräftig, oder?

Kommentar von ahuahuahu am 30. September 2009 22:16

Wenn Du aber in Gottes Wort liest, dann kannst Du recht schlüssige, also "logische" Sachen entdecken.. mach Dich mal auf die Suche, und Du wirst Antworten bekommen....!


biene90biene
beantwortet von biene90biene am 15. Oktober 2009 23:35
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hallo erst mal ,alles kommt aus dem kosmus somit auch wir.es stirbt nur die hülle aber die seele jedoch nie .ist ein leben gelebt kommt ein neues denn,stirbt ein mensch wird ein anderer gebohren.


Sukadev
beantwortet von Sukadev am 12. Oktober 2009 07:36
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Unter http://mein.yoga-vidya.de/group/karmaundreinkarnation findest du einige Infos über Reinkarnation und ebenso einige Vorträge als mp3 zum Thema. Die Philosophie um Karma und Reinkarnation ist schon ziemlich komplex.


anonym
beantwortet von ExMuslim12 am 11. Oktober 2009 01:41
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Man kann sich alles mögliche irgendwie erklären. Niemand kann sagen was wie ist und zu dem ob es eine Widergeburt gibt oder mehrere oder sogar andere Variationen kann es genügend pro und kontra geben.

Man könnte auch sagen das eine gute Seele gleich doppelt wiedergeboren wird. Und eine schlechte mit einer anderen schlechten. Warum nicht so? Oder ganz anders?

Und wohin geht eine sehr gute Seele nach unzähligen Leben? Verschwindet sie? Nur was ist eine gute Seele und was ist eine schlechte? Wer entscheidet das, nach welchen Wertesystem geht das? Wie verträgt sich das damit das ein Wertesysteme ja eigentlich etwas ist was sich laufend ändert?

Erinnern kann sich übrigens kein Mensch. Alle Tests dahingehend gingen gewaltig schief und man benötigt eine gehöre Portion Gutgläubigkeit anzunehmen das es so viele ägyptische Prinzessinnen gab wie es Widergeborene gibt die das man gewesen sein sollen.

Das man sich nicht erinnern kann macht auch Sinn, wobei natürlich die Frage ist ob der Sinn der erklärt wird eine Begründung oder eine Ausrede ist. Nur ist man ohne Erinnerung wirklich widergeboren? Was macht den den Menschen aus? Ist eine Widergeburt einfach nur eine Art Recycling? Und warum das ganze?

Natürlich gibt es antworten darauf, sogar sehr viele. Aber einen Trost kann ich nicht feststellen, eher schockiert mich der Gedanke, ich würde es als brutale Strafe empfinden immer wieder diesen Unsinn hier mitmachen zu müssen. Ich würde es als Strafe empfinden alles zu vergessen und auch das gut und noch mehr: Auch die guten Menschen vergessen die wirklich wertvoll sind. Deshalb ist es für mich so schwer einen Sinn und einen Trost darin zu finden.

Sinnvoller und sehr viel mehr Trostspendender finde ich es das ich an einen allmächtigen Gott glaube der mich liebt und der für mich der Garant ist das ich nach meinen Leben weiterleben werde. Weiterleben so wie ich bin, mit meinen Wissen, mit meinen Erfahrungen, mit den Menschen die mir wichtig sind.

Aber wie komme ich drauf was stimmt? Ich habe Gott gefragt und er hat mir gezeigt was richtig ist. Und ich denke das funktioniert bei allen Menschen. Also - Gott fragen.


hamit
beantwortet von hamit am 9. Oktober 2009 16:17
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es gibt einmal den diesseits und einmal den jenseits nach dem tode gelangen wir in den jenseits woher ich dass weiss? im kuran (vor 1400 jahren) stehen wissenschaftliche erkenntnisse wie z.b. die urknalltheorie,dass aber vor kurzem durch die moderne technologie festgestellt wurde dies zeigt uns dass der kuran von gott herab gesandt wurde

Kommentar von Bonniehit am 27. November 2009 15:21

Ich habe nichts gegen deine Religion, wirklich nicht, aber langsam fängst du an mich zu nerven, das du dir alle Antworten auf Fragen die sich auf die Religion beziehen von diesem "kuran" holst !

Kommentar von B24ff695cf8d49860f8b5d7e37109e00smallhamit am 27. November 2009 15:34

1.) ich habe nur auf die frage geantwortet und ich werde weiterhin antworten aus den kuran entnehmen weil der kuran von gott stammt... frag mich mal woher ich weiss,dass der kuran von gott ist?? =))

Kommentar von Bonniehit am 29. November 2009 10:38

Naja, jeder soll seine Religion haben.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 8. Oktober 2009 13:25
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Ich sehe die Idee der "Wiedergeburt" nicht als Trost (warum braucht man Trost?), sondern als gute Erklärung für Vieles, das sonst unlogisch und ungerecht zu sein scheint.


anonym
beantwortet von Arda66 am 6. Oktober 2009 18:24
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Ich hab mal einen Film gesehen ein Mann verliebte sich in einen Filmstar aber sie war schon verheiratet.Eines Tages hörte er zu das er mit einem anderen Mann verheiratet und Schwanger war.als er weggehen wollte WOLLTE der Mann der mit dem Filmstar verheiratet war sie töten.Aber der Mann der kein Filmstar war wollte das verhindern. plötzlich explodierte ein Gastank und er starb. Aber in dem Moment,als er gestorben war wurde er wieder geboren.Aber als "Filmstar" . Als er starb war er 30 Jahre alt.Nach 30 Jahren kam seine Mutter zu ihm und sagte "DU BIST MEIN SOHN DAS SPÜRT MEIN HERZ".Dann kam er zu seinem alten Dorf und erinnerte sich an alles.Er wollte jetzt Rache nehmen von dem Typ der seine Geliebte ermordet hatte und begann ein plan zu ausbrüten.Eines Tages kam eine Frau die genauso aussah wie sie.(AM ENDE ZEIGT ES SICH DAS "SIE" AUCH WIEDERGEBOREN WAR.)Natürlich vor 30 Jahren waren die Menschen anders darum versuchten sie das Mädchen wie in der alten Zeiten zu umkleiden.Doch der "Mörder" hatte es gecheckt und wollte sie töten.DOCH da kam der Geist des Filmstars und sagte dass sie mich unter diesem Gebäude lebendig begraben hattest.UND dann laß sie eine RIESENLAMPE auf ihn fallen und er starb.Der wiedergeborene Mann staunte,denn er dachte das der Geist das andere Mädchen war. ER war geschockt und sah für einen kleinen Moment seine Liebe ihres Leben wieder.Dann verschwand der Geist des Filmstars wieder und er Film war zu Ende. Dieser film hast OM CHANTI OM ein Indischer film :D


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 6. Oktober 2009 14:15
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Sämtliche Logik der Welt wird nicht beweisen können, dass die Rose schön ist und doch wissen wir es sofort; es gibt halt vieles zwischen Himmel und Erde, das sich nicht der menschlichen Logik unterwirft.

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 8. Oktober 2009 13:24

Und: was ist schon die menschliche Logik?


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