Wie kann man aus Messpunkten eine Hysteresekurve erzeugen/interpolieren?

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3 Antworten

Ich würde mal versuchen, alle Daten zu plotten, dann sollten doch (hoffentlich) zwei Äste zu sehen sein.

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Das Wesen einer Hysterese-Kurve ist, dass die beiden Äste einen Hinweg und einen Rückweg beschreiben.

Es sollten daher die Messwerte in definierter Reihenfolge erfasst werden und zu jedem Messwert neben den beiden Messwerten auch noch die Reihenfolge erfasst sein. Oder zumindest die Information, ob er beim steigenden oder beim fallenden Ast gemessen wurde.

Wenn Du nur einen Sack voller x- und y-Werte hast ohne Information über die Reihenfolge, solltest Du die Messung wiederholen.

Falls das eine Schulaufgabe ist: Diese Werte als erstes aufzeichnen. Wenn sich aus der Punktewolke keine Hysterese-Kurve erkennen lässt, sollte man besser aufhören, den nachfolgendes Verfahren liefert zwar eine schöne Kurve, nur hat die wenig mit der Realität zu tun.

Zuerst eine Kurve zeichnen, die die Punktewolke in eine obere und eine untere Hälfte teilt. Dann für jede der beiden Hälften eine Ausgleichskurve zeichnen.

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Wenn die Meßpunkte zeitlich geordnet sind (Abfahren der Hystereseschleife), sollte es ja kein Problem sein.

Ich nehme aber an, daß Du einfach einen "Sack" voll Daten hast.

Diese zuerst nach der Größe der unabhängigen Variablen sortieren.
Je nach der Größe des Bereiches zwischen Minimal- und Maximalwert in Gruppen teilen. Für jede Gruppe den Maximal- und den Minimalwert suchen (eventuell als Mittelwert aus den 3 höchsten/niedrigsten).

Die Maximalwerte über der Unabhängigen auftragen und interpolieren, analog die Minimalwerte.

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Kommentar von Geograph
24.07.2016, 14:46

Das ganze sollte relativ einfach mit EXCEl oder OOCalc gehen.

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