Frage von SarahFleur, 44

Wie ist das von Zuhause auszuziehen?

Hallo, ich werde vermutlich in ein paar Wochen von Zuhause ausziehen in eine WG. Wie ist das so wenn man das Elternhaus verlässt. Wie wird sich das Verhältnis zu meiner Familie verändern und wie werde ich mich fühlen. Ich weiß dass mir hier keine eine zu 100% zutreffende Erklärung geben kann, aber es wäre schön zu hören, wie das bei euch so war?

Vielen Dank und liebe Grüße, Sarah ♥

Antwort
von NanuNana98, 11

Ich bin 17 und vor einem halben Jahr ausgezogen.

Komischerweise verstehe ich mich seitdem super gut mit meinem Stiefvater, obwohl wir uns früher nur gestritten haben.

Es ist sehr anstrengend alleine zu wohnen, weil man wirklich alles selbst machen muss. Aber andererseits ist es sehr schön unabhängig und irgendwie auch frei zu sein.

Ich habe ein richtig gutes Verhältnis zu meiner Familie und freue mich immer sie wieder zu sehen.

Ich bin nur manchmal traurig sie nicht oft genug sehen zu können, da sie 2 Stunden entfernt wohnen. (Bin wegen meiner Ausbildung umgezogen.) da ich bis 17 Uhr arbeite ist es dann immer sehr schwer, jedes Wochenende geht ja auch nicht, man muss sich ja auch um andere Dinge kümmern.

Allerdings vermisse ich meine kleinen Schwestern sehr!

Ich wünsche dir viel Glück!

LG Nana

Antwort
von MrsRaggea, 22

Meine Familie war generell ziemlich kaputt weshalb es für mich ein sehr befreiendes Gefühl war. Ich bin bereits mit 17 ausgezogen.  Zuerst hatte ich alle Vorzüge ausgenutzt, doch irgendwann kamen Probleme wie Rechnungen zahlen, Kühlschrank füllen usw.. Darum brauchte man sich ja vorher nicht kümmern. Aber bereut habe ich es trotzdem nie. Es ist ein schönes Gefühl unabhängig zu sein, aber es bringt auch Verantwortung und Verpflichtungen mit sich.

Was ich jedoch schon oft mitbekommen habe ist, dass sich das Verhältnis zu den Eltern meistens  bessert wenn man nicht mehr bei ihnen wohnt.

Antwort
von MrRomanticGuy, 23

Kommt drauf an wie wichtig Dir Deine Familie ist und ob Du gerne Zeit mit ihr verbringst. Das Blöde beim Ausziehen ist, daß man sich die Wäsche und alles selber machen muss. ^^

Antwort
von vanillakusss, 8

Wie alt bist du denn? Und wie ist die Beziehung zu deiner Familie?

Ich kann dir etwas aus meiner Sicht erzählen, wie es war als meine Tochter ausgezogen ist.

Das ist jetzt ein Jahr her und ich habe schrecklich darunter gelitten, ich habe ein halbes Jahr täglich geheult, nochmal brauche ich das nicht!

Ich war schon symbiotisch mit meiner Tochter verbunden und die "Trennung" hat uns beide überfordert, sie hat auch ständig geflennt. Wenn wir beide nicht geflennt haben, haben wir haben uns gefetzt wie die Kesselflicker. Man konnte uns fast drei Ortschaften weiter hören.....

Ja und dann habe ich wieder geheult. Jedes Mal wenn meine Tochter zu ihrem Freund gefahren ist, habe ich geheult, es war echt schlimm.

Als dann feststand, dass die beiden zusammen ziehen, war es noch schlimmer! Ich ha mich echt daneben benommen......

Na ja, als es wieder friedlicher wurde, sind meine Tochter und ich losgefahren und haben alle möglichen Dinge eingekauft, für ihre neue Wohnung. Wir haben wirklich viele Dinge gekauft, ich habe ihr dabei geholfen Umzugskisten zu packen usw. Und danach habe ich wieder geheult.....

Na ja, dann war sie weg und es war komisch für mich, ich habe mich auch länger geweigert ihre neue Wohnung zu sehen, das wäre mir zu schwer gefallen.

Das hat sich geändert und jetzt finde ich es sehr schön wenn meine Tochter vorbei kommt. Dann übernachtet sie hier, wir holen uns Horror DVD's und essen Spaghetti mit Muscheln und extra, extra, extra viel Knoblauch. Und trinken Hugo.

Mittlerweile finde ich es sehr gut, dass meine Tochter ihren eigenen Weg geht, ihr Leben lebt und ich genieße es sehr, wenn sie zwischendurch hier ist.

Unser Verhältnis ist nach wie vor sehr eng, wir telefonieren täglich und/oder wir schreiben viel. Und wir fetzen uns weiter, nur über die Entfernung ;))

Sonst ist alles gut, mich hat die "Trennung" von meiner Tochter schwer geschafft aber jetzt ist alles gut. So, wie es sein soll.

Wenn du dich gut mit deiner Familie verstehst, werdet ihr auch nach deinem Auszug engeren Kontakt halten, das werden beide Seiten so wollen.

Und sollte deine Mutter auch nur annähernd so bescheuert klammern wie ich, solltest du nachsichtig sein. Wie du an mi siehst, es geht noch schlimmer....

Antwort
von mighty20, 12

bin mit 18 ausgezogen, nicht ganz freiwillig...aber es war ein großer Schritt in Richtung erwachsen werden und das beste was mit passieren konnte. 

Es ist einfach ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung. 

Wie es bei einer WG ist weiß ich allerdings nicht.

lg

Antwort
von korbandallas, 12

Wahrscheinlich werden dich deine Eltern jeden Tag anrufen, um zu hören wie es Dir geht und ob du was brauchst, dich wohl fühlst und dich eingelebt hast.

Ist doch Cool mach Dir keinen Stress, bleibst und bist immer noch Mama und Papas Liebling.

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