Frage von bachforelle49, 191

Wie hoch sind die Kosten für eine Tankfüllung vom Elektroauto und wie wird der getankte Strom abgerechnet?

wenn ich den Haushaltsstrom zur Berechnung miteinbeziehe, der ja auch mit Einführung der wieder erneuerbaren Stromenergien preiswerter werden sollte, aber stattdessen die Preise per KwH kontinuierlich geklettert sind, dann kann einem fast Angst und Bange werden, wenn beim Betanken des Elektroautos zukünftig gleiche Maßstäbe angesetzt werden wie beim genannten Haushaltsstrom. Logisch wäre, daß die Tankfüllung billiger kommt als mit Sprit herkömmlicher Art oder zeichnet sich hier auch wieder ein politischer Flop ab?

Antwort
von daCypher, 135

Die meisten Elektroautobesitzer dürften ihre Autos zu Hause in der Garage tanken. Da werden die Kosten natürlich so abgerechnet, wie der Rest vom Haushaltsstrom auch. Je nach Stromvertrag kann der Kunde vielleicht auch günstigeren Nachtstrom nutzen oder kriegt wegen der größeren Abnahmemenge einen Rabatt. Der Durchschnitt wird wohl bei 25-28 Cent pro kWh liegen.

Bei den Stromtankstellen gibts ein riesiges Durcheinander an Tarifen und Abrechnungsmöglichkeiten. Bei manchen muss man sich vorher anmelden und kriegt eine Kundenkarte, bei manchen wird per SMS abgerechnet, manche sind kostenlos, manche werden nach der Zeit berechnet, die man davor parkt, manche werden nach Stromverbrauch berechnet. Da musst du dich am besten speziell über die Säule informieren, die dich interessiert.

Die "Tankgrößen" sind bei einem Elektroauto sehr Unterschiedlich. Die Reichweiten gehen ca von 40km bis 500km. Den Durchschnittsverbrauch kenne ich nur vom Tesla Model S. Der hat bei einer Akkukapazität von 90kWh eine Reichweite von ca. 500km. Das wären 18kWh pro 100km. Also bei 25 Cent pro kWh sind das dann 4,50€ für 100km oder 22,50€ für eine komplette Tankfüllung. Ist deutlich günstiger, als Benzin, aber reicht bei weitem nicht, um die höheren Anschaffungskosten des Autos auszugleichen.

Wenn sich Elektroautos wirklich irgendwann mal durchsetzen, werden die Strompreise wahrscheinlich eher teurer. Einerseits müssen die Netzbetreiber die Netze weiter ausbauen, andererseits fehlen dem Staat die Einnahmen der Mineralölsteuer, die er dann von woanders einnehmen muss.

Antwort
von peterobm, 92

abgerechnet wird über den normalen Zähler zu Hause. Manche Stationen sind Frei; bei manchen muss gezahlt werden. 

Die Subvention ist Kauf u. Steuermindern; aber betrifft nicht den Strom.

Kommentar von hoermirzu ,

Den Strom kann man sich inzwischen auch ohne nächtelang radfahren zu müssen, vom Sonnenlicht abzapfen.

Antwort
von hoermirzu, 80

Schon etwas von Stromzählern gehört?

Wahrscheinlich bietet jeder "Supermarkt", sofort um 10-fach überhöhtes Geld, Ladegeräte dafür an.

Ladungen für eine Batteriefüllung werden € 0,70 kosten, ohne Gewähr.

Das Problem ist der viel zu hohe Anschaffungspreis und die immer noch viel zu lange Ladezeit.

Man könnte sich durchsetzen wie ein Diktator mit zu kurzem Zünder -beim Elektroauto brauch man keinen- keiner wusste wohl wie kurz der bei E (elektrogan) war, nicht in wirklichen Demokratien.

Man muss langfristig seine Reisegewohnheiten überdenken. Das E-Auto in der Stadt und eine Hybridvariante für längere Strecken oder, wenn sie nicht streikt, die Bahn.

Antwort
von Loki1709, 74

Da Elektromotoren viel effizienter arbeiten als ein Otto Motor im Vergleich die gerade mal auf einen Wirkungsgrad von um die 60% kommen kann man schon sagen das ein Elektroauto von den Kosten der "betankung" her günstiger ist... Hierbei muss man aber die gigantischen Mehranschaffungskosten des Fahrzeugs gegenüber stellen.

Willst du der Umwelt etwas gutes tun, kauf dir ein Elektroauto ... Sollte es dir nicht so wichtig sein kannst du auch weiterhin Super/Diesel in die Umwelt raus pusten ;)

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