Frage von babygirl98, 145

Wie bringt man jemanden dazu, zu beten (Islam)?

Hallo ihr Lieben

Im voraus: diese Frage ist an diejenigen gestellt, die mich verstehen und es auch gut beantworten können. Also BITTE KEINE negative Kommentare/Antworten!

...und zwar geht es um die Religion Islam. Meine Familie ist eigentlich sehr religiös und z.B. meine Mutter betet 5 Mal am Tag, liest den Koran und macht halt das, was gemacht werden soll im Islam.
So dann kommen wir zu meinem Vater, der leider nicht so wie meine Mutter betet. Er ist zwar auch ein religiöser Mensch also er glaubt an den Islam und ist auch ein sehr ehrlicher Mensch er möchte für alle das Beste er machf auch viele Dinge für andere Leute. Die Schlechten Sachen, die ja im Islam verboren sind, macht er Nicht. Aaaber das Beten fehlt... Ich weiss einfach nicht, wie ich ihn überzeugen kann. Ehrlich gesagt weiss ich nicht mal den Grund, weshalb er denn nicht beten möchte. Ich habe ihm schon mehrmals gesagt mach es doch bitte, weil es für DICH gut ist. Hab ihm auch schon erklärt, dass jeder Tag der letzte Tag des Lebens sein kann und wie will man denn ins Paradies ohne gebetet zu haben?... Er versteht mich aber trotzdem betet er nicht. :-( Warum denn nicht? An was kann das liegen? Wie kann ich ihn überzeugen anfangen zu beten? In die Moschee geht er sowieso auch nicht. Auch wenn Bayram ist nicht... so schade! Ich weiss eifach nicht was tun!?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn mir hilfreiche Antworten gegeben werden.

Vielen Dank und LG

Antwort
von furkansel, 28

Ich denke bei solchen Menschen liegt es einfach daran, dass das tägliche Gebet ihnen von den Eltern nicht anerzogen wurde und sie aus Gewohnheit nicht beten.

Antwort
von randomhuman, 43

Dein Vater sollte selbst entscheiden können, wann er betet und ob er betet. Das ist sein gutes Recht in einem freien Land. Du kannst ihn auch nicht dazu zwingen, weil es gegen das Gesetz wäre. 

Also freue dich doch über die Sachen, die dein Vater sehr gut macht. Er macht viel für andere Menschen. Das ist doch gut und das solltest du an ihm schätzen. Man sollte nicht immer nach den Fehlern in einem Mensch suchen, sondern das schätzen, was einen Mensch gut macht.

Antwort
von bluefire12, 64

Man sagt ja man soll ja dem Menschen den rechten Weg weisen. Das hast du somit getan deine "Pflicht". Jetzt liegt es an ihm ob er es macht oder nicht. Man sagt im Islam wenn man etwas tut muss man es mit dem Herzen tun vielleicht will dein Vater es innerlich nicht tun weil es nicht vom Herzen so kommt. Du hast das richtige getan, aber es ist seine Entscheidung.

Kommentar von babygirl98 ,

Vielen Dank für diese liebe Antwort, ich kann dir eigentlich nur Recht geben... ich werde ihn sowieso selber entscheiden lassen ich wollte ihn halt einfach irgendwie dazu bringen es mal zu tun aber naja

Antwort
von Giustolisi, 50

Womöglich wurde er als Kind nicht wirksam indoktriniert, glaubt also nicht daran, dass ihm das Beten irgend etwas bringt.
Erwachsene sind schwer zu indoktrinieren, weil sie nicht so beeinflussbar sind wie Kinder. 
Du wirst es also schwer haben, ihn davon zu überzeugen, denn rational begründen kannst du es nicht, beten ist ja eine Sache des Glaubens.
Vielleicht will er auch nicht einen so großen Teil seiner Freizeit dafür opfern, für fünf Gebete plus Vorbereitung geht ja auch eine Menge Zeit drauf.

Antwort
von Kranich67, 13

Als erstes gilt "Im Glauben gibt es keinen Zwang" dh du kannst deinen Vater nicht zwingen zu beten, aber du kannst ihn davon überzeugen bzw ihn darüber zum Nachdenken bringen. Auf YouTube die Seite "Macht's Klick" hat eine ganze Playlist darüber gemacht. Darüber hinaus kannst du dir auch die Playlist über das Kopftuch angucken (Nein, du sollst deinen Vater nicht dazu bringen Kopftuch zu tragen :D) dort sind auch sehr gute Argumente die man auch aufs beten beziehen kann.
Das meiner Meinung nach beste Argument war, nimm dir ein Blatt und mache einen strich durch die Mitte. Schreibe links was dir die Menschen gegeben haben und rechts was dir Allah gegeben hat. Du wirst sehen, dass die rechte Seite unendlich lang ist und die Linke Seite leer. Weitere Argumente wären zB dass dir Gott täglich 24h gibt und nur 30-60min pro Tag von deiner Zeit will. Das restliche kannst du dir nach deinem willen einteilen( solange es im Halal Bereich bleibt...)
Wäre echt cool von dir, dass wenn dein Vater anfängt zu beten, was dein am meisten ausschlaggebendes Argument war
Assalamu alaikum

Antwort
von 2AlexH2, 65

Die Frage ist mehr als daneben. vorgegebenes Beten hat nichts mit glauben zu tun. Andere zu überreden etwas im Rahmen des Glaubens zu tun ist für mich nicht weit vom zwingen, zumal diese und alle anderen Religionen (nicht Glauben!) alles andere als gewaltfrei und frei von zwingen ist. Ich schlage vor zu überdenken ob der Glaube oder die Religion (Vorschriften) wichtig sind.

Kommentar von babygirl98 ,

Solche Kommentare sind hier leider nicht erwünscht.

Kommentar von 2AlexH2 ,

Leute zum Beten zu drängen auch nicht

Kommentar von Ilikepies ,

Tja dann hast du wohl gelitten. Wenn du es so öffentlich postest dann kann jeder antworten. Wenn du sowas nicht willst geh auf ein Extremisten Board

Kommentar von SibTiger ,

Es gibt auf einer öffentlichen Seite keine "unerwünschten Antworten".

Kommentar von KaeteK ,

Hier auf GF ist das so üblich...Warum wendest du dich nicht an deine Landsleute, die kannst du auch in Foren erreichen.

Antwort
von FelinasDemons, 59

-Du könntest ihm aus dem Koran vorlesen,vor allem die Stellen in denen beschrieben wird wie wichtig das Gebet und welche Belohnung einen erwartet

-Wenn's nicht klappt,dann würde ich einen Imam herbeirufen

Um ehrlich zu sein finde ich das sehr merkwürdig, ich bin's gewohnt, dass die Väter/älteren Männer bei uns immer die ersten sind zum Gebet. Das ist bei uns eine absolute Selbstverständlichkeit. Der Mann muss es ja vor machen. Eigentlich müsste er jedes Gebet "leiten". Ich hoffe für dich,dass er noch die Kurve bekommt.

Viel Glück🍀

Kommentar von babygirl98 ,

Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich werde es versuchen ihn mit einigen Stellen aus dem Koran zu überzeugen... eigentlich weiss er ja auch selber, dass es ohne beten nicht geht aber ja...
Einen Iman möchte ich ehrlichgesagt nicht rufen, weil mein Vater ja selber entscheiden soll ob er beten will oder nicht und nicht irgendjemand anders wie z.B. ein Imam. der ihn dann zu fest überzeugen möchte , vielleicht würde es ja etwas bringen aber mein Vater hätte keine Freude daran, weil er es selber entscheiden kann..

Kommentar von MrMeeseeks2 ,

Dankeschön!

Wenn du so denkst und es dir so viel bedeutet, wünsche ich dir viel Glück, dass er seine Meinung ändert!

Kommentar von FelinasDemons ,

Bitte,babygirl98:) Ja mach das und viel Glück dabei.

Antwort
von hummel3, 29

Ich kann zwar verstehen, dass du deinen Vater auch von der Religion überzeugen willst, welcher du und auch deine Mutter nachfolgt. - Es ist jedoch in meinen Augen eine vergebliche Mühe, gerade innerhalb der Familie.

Dein Vater scheint einfach nicht von den Inhalten des Islam überzeugt zu sein. - Frage ihn doch am besten, was ihn davon abhält sich dieser Religion zu unterwerfen. Beim eigenen Vater und eurem hoffentlich vorhandenen Vertrauensverhältnis müsstest du auf eine solche, sehr persönliche Frage eigentlich auch eine ehrliche Antwort erwarten dürfen.

Dieselbe Frage gestellt, wenn du Außenstehende oder fremde von deiner Religion überzeugen willst, würde ich dagegen so beantworten:

Lebe ihnen einfach in vorbildhafter Weise den Inhalt deines Glaubens vor, sodass sie durch dein Verhalten, deine Taten auf dich aufmerksam und neugierig werden. - Das ist in Glaubensfragen oft  1000 mal überzeugender , als viele Worte zu machen, welche umgekehrt oft mit den Taten nicht übereinstimmen.

Im Falle einer Religion, wie der des Islam hast du es allerdings schwer, weil sie von ihren Anhängern täglich neu durch Krieg, Terror und andere schändliche Taten keinen guten Ruf genießt! - Da hilft dann auch nicht, darauf zu verweisen, dass jene, welche so handeln keine guten Muslime wären, denn viele Menschen sind inzwischen so schlau, dass sie wissen, dass die Quelle muslimischer Untaten sehr wohl in einer teilweise auch menschenverachtenden Lehre zu suchen sind. - Lies den Koran genau und du wirst bestätigt finden, wovon ich spreche.

Dies könnte übrigens auch für dich ein Anlass sein, deine eigene Orientierung auf den Prüfstand zu stellen, ob du selbst auf dem richtigen Weg bist und nicht vielleicht besser dem Weg deines Vaters folgen solltest. Aber dies soll natürlich deine eigene Entscheidung bleiben.                                                                         

Antwort
von DieSchiiten, 10

Ein Junge, er war Christ, nahm den Islam als seine Religion an, ging zu Imam Jafar as-Sadiq (a) und fragte ihn:

„Ich habe den Islam als meine Religion anerkannt. Nun habe ich eine alte Mutter zu Hause. Sie ist Christin. Soll ich sie verlassen und mich nur um mich selbst kümmern, oder aber soll ich bei ihr bleiben und ihr helfen?“

Imam Jafar as-Sadiq (a) antwortete: „Nein, du sollst ihr mehr helfen und sie mehr respektieren als zuvor.“

Der Junge setzte dieses in die Tat um. Seine Mutter fragte: „Du hast mir früher nicht so intensiv geholfen. Und du respektierst mich mehr. Was ist dein Geheimnis?“

Ihr Junge sprach: „Mutter, ich habe eine andere Religion angenommen und zwar ist das der Islam.“

Mutter: „Der Islam verpflichtet dich wohl, mich mehr zu respektieren?“

Junge: „Der Islam und Imam as-Sadiq (a).“

Mutter: „Wenn der Islam so ist, dann werde ich auch diese Religion annehmen.“

Sie hat das Glaubensbekenntnis ausgesprochen und ist zum Islam übergetreten.

Das Handeln ist sehr wichtig. Der Islam ist für Vernunft, Verständigung und Liebe. Wir müssen im 1. Teil mehr das Wissen vertiefen. Im 2.Teil müssen wir unser Wissen praktisch umsetzen. Dazu gehört natürlich auch, die Verbesserung der Beziehungen zu den Menschen.

Kommentar von randomhuman ,

Man kann auch so hilfsbereit und respektierend sein. Wer dazu erst von einer Religion dazu gezwungen werden muss, der hat vorher im Leben einfach was falsch gemacht. Und nur, weil er durch die Religion gezwungen wird, heißt es nicht, dass er das aus freien Stücken und aus seinem Herzen heraus macht.

Kommentar von KaeteK ,

Kein wahrer Christ konvertiert zum Islam. Nicht alles was sich Christ nennt, ist Christ.

Kommentar von DieSchiiten ,

Das was du sagst ist sehr unlogisch. Wer waren denn unsere Vorfahren, die den Islam annahmen? Es waren die Christen und Juden. Willst du mir etwa sagen, dass du gläubiger wärst als sie?

Antwort
von Nocto, 44

Hat er zufällig irgendwelche körperliche Gebrechen, wie ein schwaches Kreuz o.ä. Kann sein, dass er nicht beten KANN. Falls das der Fall ist, dann kannst du ihm sagen, dass es auch möglich ist sitzend zu beten. Wenn er zu faul ist, sag ihm er solle es 3 Wochen lang versuchen, wenn auch nur Farz. Glaub mir, danach wird er nicht mehr aufhören. Wenn er Motivation braucht, dann sag ihm, dass du ihm im Paradies in die Augen sehen möchtest.

Antwort
von Jogi57L, 43

....ich denke, wenn jemand etwas nicht will, also so wie idF dein Vater, dann will er es eben nicht.

Offensichtlich hast Du ihm ja schon erklärt, dass es aus deiner Sicht... 

für ihn gut wäre... oder dass er Probleme mit dem Paradies berkommen könnte....u.ä.

Vermutlich hast du ihm auch schon die 5 Säulen des Islams erklärt, und die 6 Säulen des Glaubens ?

Wenn das nichts nützt... mußt Du ihm eben seine freie Entscheidung lassen.

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Du könntest allenfalls noch Zwangsmaßnahmen anwenden... also Psychodruck.. wie

Überreden.. Liebesentzug.. Gemeinschaftsentzug.. Weinen..oder ihn ständig traurig und vorwurfsvoll anblicken...usw.

.. bis er das tut, wovon du glaubst, dass es für ihn gut ist.

Das hat dann zwar mit Entscheidungsfreiheit für deinen Vater nichts mehr zu tun, aber du hättest dann ein besseres Gefühl.

Antwort
von MrMeeseeks2, 48

Ja, du sagst, dass keine negativen Kommentare erwünscht sind, aber ich denke, ein Mensch sollte aus dem Glauben das mitnehmen, was einem selbst etwas nutzt und nicht seinem Umfeld. Wenn er von dir "gezwungen" wird zu beten, ändert das auch nichts, nur, dass du dich besser fühlst.

Ich denke, du solltest ihn selbst entscheiden lassen, was er für richtig hält.

Kommentar von FelinasDemons ,

Jemand zu etwas zu ZWINGEN oder ihm dazu ÜBERREDEN zu wollen. Sind zwei paar Schuhe.

Kommentar von MrMeeseeks2 ,

Wenn man jemanden unter Druck setzt, hat es für mich etwas von Zwang. Hier geht es um eine Materie, die sehr persönlich ist und jeder sollte seinem eigenen Glauben überlassen sein. Es muss einen Grund geben, warum er nicht beten will, ich möchte nur, dass das respektiert wird.

Kommentar von babygirl98 ,

Wie schon FelinasDemons sagt ; überreden und zwingen ist ganz was anderes und ich setzte ihn überhaupt nicht in Druck. Die Sache ist; mein Vater ist wie schon gesagt eigentlich schon religiös er glaubt an den Islam er folgt den Regeln er vermeidet Dinge, die verboten sind (z.B. Alkohol trinken usw.) und er ist "eigentlich" ein guter Muslim NUR DAS BETEN FEHLT HALT... er hält sich an die Regeln des Islams sehr gut aber ja trotzdem möchte er nicht beten ich verstehe das nicht ich möchte ihn irgendwie überzeugen doch wie?...

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