Frage von lsfarmer, 42

Wie bitte im Studium Lerngruppen bilden?

Ich kann nämlich aus meinem bisherigen ersten Semester berichten, dass das in den Vorkursen und auch sonst ach so gepredigte Bilden von Lerngruppen überhaupt nicht funktioniert.

Anfangs habe ich mich ja noch bemüht, mit möglichst vielen Kontakt aufzunehmen und mal zu fragen.

Mittlerweile habe ich das aufgegeben und konzentrieremeine Zeit und inzwischen reichlich dünnen Nerven fürs lernen, denn ganz ehrlich: "Wer nicht will der hat schon! SO!" Wenn ich es kurz zusammenfassen soll: Hier gehen sich alle aus dem Weg und es geht nach dem Motto:"Wir studieren zusammen. Wir essen möglichst auseinander in kleinen wechselnden Gruppen. Und wehe ich bin nicht rechzeitig zu hause"

Kurzum es ist echt ein Glücksfall, wenn man sich mal mit einem oder zwei hinsetzt und wirklich was tut, da ansonsten oft das ach so tolle Handy wichtiger ist.

Die Lernmentalität ist so: "Friss oder stirb. und "Mach deinen SCH"&§ß doch selber und nerv nicht!"

Ich komme aber in drei von 8 Fächern irgendwie überhaupt nicht mit. Die paar Tutorien reichen da nicht aus.

Ist es an euren Unis/FHs genau so wie bei mir?

Und wie lernt ihr so am besten?

Ich muss mir nämlich insgesant 4 Wochen Material reinkloppen und gebe meist nach 2 erfolglosen Stunden auf und das wars dann für den Tag. (habe die Nase sowas von voll)

Antwort
von Schilduin, 11

Bei uns an der Uni hat so ziemlich jede Fachschaft ein "LuDi" (Lern- und Diskussionszentrum). Dort kann man sich zwar auch einfach alleine hinsetzen und lernen, aber zum einen findet man dort auch immer Leute, mit denen man gemeinsame Kurse besucht, zum anderen sind dort auch immer Tutoren anwesend, die einem bei Fragen helfen können.

Wenn es bei euch so etwas in der Art gibt, kann ich dir nur empfehlen, dort hinzugehen.

Antwort
von Rubezahl2000, 22

Was studierst du?

Aus mathematischen, naturwissenschaftlichen, technischen Studiengängen kenne ich das aus eigener Erfahrung und Erfahrungen von vielen anderen und von verschiedenen Uni's, dass das sehr gut funktioniert.

Da hat man als Einzelkämpfer aber auch kaum eine Chance, durchzukommen und dle meisten Studienanfänger sind heilfroh, wenn sie mit "Leidensgenossen" zusammen an den Arbeitsblättern/Hausaufgaben,... tüfteln können.

Antwort
von Nordstromboni, 22

dann ist es halt so

das Studium ist keine Gruppenarbeit

nach deinen anderen Fragen bist du ja ein bissl auch selber schuld wenn du nicht laufend mit gelernt hast ist halt ziemlich blöd und jetzt auf die anderen zu schimpfen ist auch nicht so toll


Antwort
von haku7, 13

Hallo ich bin derzeit am Ende meines Masterstudiums Maschinenwesen,

während der Studienzeit habe ich zweimal eine Lerngruppe gebildet im 4. und im 8. Semester. Diese bestand aus nur 2 Leuten.

Es ging um Fächer die gerade nicht im Semester stattfanden aber wir trotzdem die Prüfung ablegen wollten. Um mich besser dafür zu motivieren und am Ball zu bleiben habe ich diese Gruppen initiert.

Ansonsten habe ich alle übrigen Fächer alleine gelernt.

Antwort
von Baumkoenig123, 12

Die Devise lautet in solchen Fällen so viel wie nötig so wenig wie möglich Stress. Du musst bedenken, dass die Profs oft unnötig Stress machen. Allgemein ist der beste Trick sich strickt mit Altklausuren vor zu bereiten und nur das richtig zu lernen was einen wirklich interessiert.

Lästig wirds natürlich wenn Hausaufgabenkriterien erreicht werden müssen. Wenn du damit nicht klar kommst heißt das nicht das du zu blöd bist sondern, dass du im falschem Studiengang bist.

Was die Gruppenarbeit angeht mach dir da nichts vor das ist eine Legende, die gezielt gesetzt wird um Erstis zu verunsichern. Was man machen kann ist sich zusammen setzten (wohl bemerkt wenn man sich bereits eingehend mit etwas beschäftigt hat)  Ergebnisse vergleichen, Tipps und Tricks austauschen und gegenseitig auf Sachen hinweisen. Gruppenarbeit im herkömmlichen Sinn gib es da nicht. Soll heißen 90% Eigenstudium. Arbeitsteilung vergiss es.

Ach ja wenn dir Tutorien und Vorlesung nichts bringen und somit nur Zeit kosten geh nicht hin. Die Realität in Deutschland ist einfach, dass das Lehrsystem an den Unis katastrophal ist. Es steht dir durchaus frei zu spät zur Vorlesung zu kommen und demonstrativ in der ersten Reihe ein Bier zu trinken.

Ach ja noch eine Weisheit zum Schluss das Gefühl nicht hinter her zu kommen ist vollkommen normal. Hör auf zu jammern.

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