Frage von Fenja72,

Wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, dann...

Wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, bleibt man doch evangl. luth. z.B. Weil man ja getauft wurde. Oder was trägt man dann bei Konfession ein?

Hilfreichste Antwort von Emelina,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn man aus der Kirche austritt ist man konfessionslos und eben nicht mehr evangelisch, denn davon hat man sich ja mit dem Austritt verabschiedet. Man trägt ein: konfessionslos oder ohne oder keine.

Kommentar von quopiam,

Oder auch: o. B. = ohne Bekenntnis. Gruß, q.

Kommentar von surfina48,

und als ungläubiger konmmt man dann in die hölle :)

Kommentar von pharma,

Nein, die Gläubigen GLAUBEN, dass Ungläubige in die Hölle kommen ;)

Antwort von rivabella,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin aus der röm. kath. Kirche ausgetreten, weil ich deren Lehren nicht akzeptiere, sie teilweise für falsch erachte, die Bibel bzw. das Neue und das Alte Testament für Märchenbücher halte, und das Kirchenoberhaupt als solches nicht anerkenne, weil der Papst nicht unfehlbar, sondern komplett inkompetent und intolerant ist!

Warum sollte ich mich dann noch zur Kirche bekennen?

Mit meinem Austritt bin ich "konfessionslos" geworden, sonst hätte ich ja gleich in der Kirche bleiben können!

Kommentar von omikron,

Ähm, schon mal drüber nachgedacht, dass die Kirche was mit Jesus Christus zu tun hat?

Von ihm lese ich in deinen Gründen kein einziges Wort, schon komisch...

Kommentar von Eifelmensch,

Dann sag doch mal, was die Kirche mit Jesus zu tun hat!

Ihre Legitimation bezieht sie ja nur aus einem Satz, den Jesus angeblich zu Petrus gesagt haben soll.

Da man diesen Satz auch ganz anders auslegen kann, befindet sich die kath. Kirche m.E. auf sehr dünnem Eis.

Kommentar von Raubkatze45,

dass man den Satz "auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen" oder "dir will ich die Schlüssel des Himmelreiches geben" auch anders interpretieren kann, weiß ich inzwischen, sonst gäbe es ja auch nicht die ev. Kirchen. Diese andere Interpretation ist m.E. aber dünneres Eis, Jesus wird es so gemeint haben, wie er es gesagt hat und das nicht nur für die Lebenszeit von Petrus.

Kommentar von riara,

Wer so denkt, ist auch kein Christ, also war der Austritt in diesem Fall auch gut fuer die katholische Kirche, denn die Gruenen wollen sicher auch keine Mitglieder, die sich fuer Atomkraft und KKK einsetzen...:-)

Antwort von Panikgirl,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man hat dann keine Konfession mehr. Ich bin rk geboren und bin mit Beginn des Soli-Beitrages ausgestiegen. Nun bin ich konfessionslos und es wird KEINE eingetragen und in der Lohnsteuerkarte steht auch nix mehr drin ausser evtl. zwei Striche

Antwort von BonniesRanch,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"ohne Konfession".

Deinen Glauben kannst Du behalten, die Kirchenzugehörigkeit hast Du aber aufgegeben, also "ohne".

Antwort von Meereswelle,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Bei der Behörde bist du nach einem Austritt offiziell 'konfessionslos' bzw. (in Österreich) 'ohne Bekenntnis'.
  • Die Taufe gilt weiterhin, ist einmalig und wird selbst bei einem Wiedereintritt in die Kirche nicht mehr wiederholt.
  • Bei einem Kirchenaustritt bist du aus deiner Kirche ausgeschlossen. Es erlöschen Rechte (z.B. auf Ämter, Patenamt, Dienstleistungen der Kirche) und auch zukünftige Pflichten (Kirchenbeitrag; ausständige Beiträge sind aber soweit ich weiß zu zahlen).
  • Nach einem Kirchenaustritt bist du nicht mehr evangelisch-lutherisch, sondern bekennst dich öffentlich zu keiner Konfession (solange du nicht in eine Religionsgemeinschaft eintrittst).
Antwort von Mosus,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ne - wenn du ausgetreten bist - zählt die Taufe nicht mehr. Du musst dir dann selber überlegen, was du bist. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Atheist (das ist knallhart), Agnostiker (sehr angenehm) oder du siehst dich ganz einfach als Konfessionslos an.......

Kommentar von Mosus,

Nachtrag: Die meisten Vorteile hast du wohl, wenn du dich als Konfessionslos betrachtest.........was du dann ganz persönlich für dich glaubst, bleibt alleine dir überlassen.......

Kommentar von cara1,

...dann zählt die Taufe nicht mehr? Och, ist mir neu, dass auf dem Amt eine Enttaufung stattfindet :)

Kommentar von Meereswelle,

Für die Kirche zählt die Taufe selbst nach einem Austritt weiterhin. Bei einem Wiedereintritt wird die Taufe nicht wiederholt.

Kommentar von Raubkatze45,

Das Sakrament der Taufe kann nicht rückgängig gemacht werden, genauso, wie auch ein Priester nach seinem Abfall mit der Weihe behaftet bleibt. Das geht deshalb nicht, weil Gott in den Sakramenten direkt handelt und nichts davon zurücknimmt. Deshalb muss ja auch nach einem Wiedereintritt in die Kirche nicht neu getauft werden.

Vor der Welt aber ist man mit dem Austritt konfessionslos geworden, vor der Welt zählt die Taufe dann nicht mehr, sondern die Zugehörigkeit zur Kirche durch Bekenntnis und Kirchensteuer.

Kommentar von gottesanbeterin,

Die Kirche behauptet bloß, dass Gott "in den Sakramenten direkt handelt", jeder Dahergelaufene könnte Ähnliches genauso behaupten.

Antwort von moonwalker001,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

eintragung konfessionslos - du gehörst ja keiner konfession mehr an, getauft oder nicht getauft ist somit hinfällig

Antwort von Midgarden,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dann trägt man eine "ohne" ;-)

Durch Taufe und Konfirmation wird der Mensch in die Gemeinde aufgenommen - wenn er austritt aus dem "Verein", gehört er ihm nicht mehr an ...

Manches geht halt nicht - entweder oder

Antwort von jimmini,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du hast damit den Glaube niedergelegt, also trägst nichts ein. Mit dem Austritt hast Du unterzeichnet dem Glauben nicht mehr angehören zu wollen. Somit bist Konfessionslos.

Antwort von knattertatter,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ohne koffesion und fertig

Antwort von Akka2323,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Man trägt dann ein "ohne Konfession".

Antwort von newcomer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

bei Arbeitgeber bzw, Finanzamt ohne Konfession, im Glauben bei Gott

Antwort von IndiaArt,

ja, dann ist man religionslos es sei denn man tritt einer neuen religion gemeinschaft an.

Antwort von Wolli1960,

Konfessionslos wäre richtig. Oder man gibt einfach gar nichts an, denn zur Angabe seiner Religionszugehörigkeit ist man nicht verpflichtet.

Antwort von hillyundgue,

ist mann ganz einfach konfessionslos

Antwort von Simonchen,

angeblich bekommt man wenn man aus der kirche austritt nicht mal ein grab am friedhof..

Kommentar von Meereswelle,

Nein, das stimmt nicht.

Kommentar von morti271,

Das interessiert meinen toten Körper zum Glück herzlich wenig ;)

Kommentar von sclaw,

Das ist Unsinn, denn außerhalb von dafür vorgesehenen Grundstücken darf man hierzulande keine Menschen bestatten.

Kommentar von Simonchen,

Ja stimmt,aber keine Messe gibs oder? darf man sich da einen pfarrer herholen?

Kommentar von rivabella,

Deshalb habe ich mich für eine Seebestattung entschieden!

Kommentar von Simonchen,

die gibs?

Antwort von syringa,

Die Konfession bleibt. Hier nachzulesen :

http://www.kath.ch/pdf/kipa_20071116170243.pdf

Ist zwar eine CH-Seite, aber Kirchenrecht ist überall gleich

Kommentar von bigfellow,

Kann es sein, dass der Zusammenhang im Link ein KLITZEKLEINER ANDERER ist?

Kommentar von Emelina,

Das ist aber ein Sonderfall, da geht es um einen Teilaustritt.

Kommentar von syringa,

Für mich geht es da um nichts anderes. Ausserdem geht es nicht nur um Teilaustritt, wenn man genau liest und es wird klargestellt : Für einen Austritt darf nicht die Erklärung abverlangt werden, der römisch-katholischen Konfession anzugehören. Das verletzt die Glaubens-und Gewissensfreiheit. Ich denke mal, das gilt wohl auch bei den Protestanten.

Kommentar von MonAlfredo,

syringa am 14. April 2010: "Die Konfession bleibt. ..., aber Kirchenrecht ist überall gleich" - - Das ist natürlich Unsinn, denn das Kirchenrecht unterscheidet sich zum Beispiel zwischen den einzelnen deutschen evangelischen (22) Landeskirchen zum Teil recht deutlich. Deshalb kann es schon bei einem Umzug von Baden nach Württemberg oder innerhalb von Hessen sowie Nordrhein-Westfalen (je 2 Landeskirchen) einen erheblichen Unterschied in kirchlichen Angelegenheiten geben. Auch wird in den römisch-katholischen Diözesen (Bistümern) das gleiche Recht mitunter sehr unterschiedlich gehandhabt (Auslegungssache).

Antwort von coolfisch,

Theoretisch bleibst du evangelisch. Bei Dokumenten etc. mußt Du aber konfessionslos angeben.

Kommentar von Meereswelle,

Was man innerlich ist bleibt einem selbst überlassen. Nach außen hin ist man nicht mehr evangelisch-lutherisch/Christ. Ohne Gemeinschaft ist ein Glaube/eine Religion meiner Erfahrung nach kaum oder nicht zu leben, da der Austausch und die Praxis fehlt bzw. man häufig in einen starren Dogmatismus verfällt (was natürlich auch in einer Konfession passieren kann!).

Antwort von Smash,

Nein bist Du nicht mehr dann. Eintrag wäre dann richtig: Keine, oder ohne.

Antwort von mike5,

orb - ohne religiöses Bekenntnis

Antwort von bigfellow,

Keine. Denn Du bist ja kein Mitglied mehr..

Antwort von luckytess,

Wenn du den Glauben abgelegt hast, hast du keine Konfession mehr und man trägt ein: Keine Du zahlst dann ja auch keine Kirchensteuer mehr.

Kommentar von bigfellow,

Kann wieder meine Klappe nicht halten: Wenn ich aus der Kirche austrete heisst das natürlich nicht, dass ich den Glauben ablege. Ich selbst bin darüber erst zum Glauben gekommen. Aber, ja, das war ja nicht die Frage..

Kommentar von SUNFRIEND4,

Dasselbe hab ich auch gedacht. Mit dem Glauben hat das gar nichts zu tun.

Kommentar von SUNFRIEND4,

Dasselbe hab ich auch gedacht. Mit dem Glauben hat das gar nichts zu tun.

Kommentar von luckytess,

Das ist schon richtig, man kann glauben, aber keiner konfessionellen Gemeinschaft angehören. Wenn dann danach gefragt wird, hast du keine Konfession.

Kommentar von gottesanbeterin,

Und was ist, wenn nicht danach gefragt wird?

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