Frage von Kekstasse, 375

Wenn Heteros (aggressiv) Homosexuelle verteidigen - bin ich die einzige, die das nervt?

Hallo liebe Community! Zunächst einmal, ich möchte mit dieser Frage keinen Streit vom Zaun brechen und ich hoffe wirklich, wir schaffen es sachlich zu bleiben und eine anregende Diskussion zu führen.

Vorweg, ich bin 28 Jahre alt und lesbisch, hatte vor ein paar Jahren mein Coming Out und habe zum Glück bisher nur positive Resonanz aus meinem (beinahe ausschließlich) heterosexuellem Umfeld bekommen. Es tut gut zu wissen, akzeptiert zu werden, und mir ist bewusst, dass ohne die Unterstützung der Nicht-LGBT-Gemeinschaft ein solches Maß an Toleranz in unserer Gesellschaft gar nicht möglich wäre. Natürlich ist noch nicht alles perfekt und wir haben noch einen langen Weg vor uns, bis wirklich jeder Mensch auf der Welt jedem anderen Menschen vorurteilsfrei begegnen kann, aber es ist ein Anfang. Daher erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle offenherzigen, freidenkenden und toleranten Menschen da draußen! :)

Ich muss allerdings auch sagen, so hilfreich der Rückhalt von Heterosexuellen auch sein mag, es gibt eine Sache, die mich wirklich nervt und es würde mich wirklich interessieren, ob andere Homosexuelle ähnlich empfinden bzw. wie Heterosexuelle die Situation empfinden: Wann immer im Internet (Chat, Foren oder auch hier bei gutefrage.net) irgendjemand die Frage stellt, ob eine bestimmte Person schwul/lesbisch/bisexuell/was auch immer ist, gibt es mind. einen Heterosexuellen, der eine Antwort gibt wie "Ja, ist er/sie. Und, hast du jetzt ein Problem damit? Bist du ein intoleranter kleingeistiger **. Ich selbst bin zwar hetero, aber voooooll tolerant ", nun ja, so in etwa. Was soll diese aggressive Verteidigungshaltung? Warum wird jemandem, der einfach nur nach der Sexualität einer anderen Person fragt, sofort unterstellt, dass er intolereant oder homophob sei? Ich bin selbst homosexuell und für mich ist es eine simple Frage, die ich gerne öfter gestellt bekäme. Es würde den Smalltalk mit neuen Bekanntschaften schon mal wesentlich erleichtern, wenn die Frage lauten würde "Und, hast du einen Freund oder eine Freundin?" So druckse ich bei der Frage "Hast du einen Freund?" immer ein wenig rum. Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese aggressiven Poster eigentlich kaum wirklich Homo- oder Bisexuelle kennen, sondern nur demonstrieren wollen, wie tolerant sie doch seien, indem sie uns verteidigen, obwohl das häufig gar nicht nötig ist. So nach dem Motto: Toleranz ist schick! Das kann doch nicht Sinn der Sache sein...

Für mich ist es keine Form von Toleranz, einen anderen Menschen wegen einer simplen Frage anzufahren und womöglich zu beleidigen.

Mich würde wirklich interessieren, wie euer Meinung dazu ist. Ich hab jetzt oben nur von Homo- und Bisexuellen gesprochen, aber natürlich ist jeder Angehörige der LGBT-Gemeinschaft willkommen. ;) Und wie schon mehrfach erwähnt, selbstverständlich auch die Heteros unter euch - egal ob ihr zu den aggressiven Postern gehört oder nicht! :)

Bitte bleibt nett und sachlich!

Antwort
von michi57319, 92

Ganz ehrlich? Mir ist das völlig egal, ob jemand hetero, oder homo ist.

Ich neige dazu, jeden so sein zu lassen, wie er ist. Homofragen beantworte ich gar nicht, weil mich das Thema schlicht und ergreifend nicht interessiert und ich aufgrund meiner persönlichen Einstellung schon mal gar nicht mitreden kann.

Aber ich weiß, was du meinst. Erlebe ich auch in anderen Themen so.

Bösartig gesprochen nennt man das Wasser predigen und Wein saufen.

Antwort
von precursor, 164

Es gibt viele Menschen die bei anderen Menschen automatisch immer nur von den schlechtesten anzunehmenden Motiven / Handlungen ausgehen.

Dann wird in Kleinigkeiten / Trivialitäten sofort das schlimmste hinein interpretiert.

Abgesehen davon, viele Menschen sind aber auch wirklich intolerant, das fängt beim Mobbing in der Schule schon an, da hört man ständig von.

Kommentar von Kekstasse ,

Ja, selbstverständlich ist die Intoleranz in vielen Köpfen immer noch verankert und wenn besagte Köpfe WIRKLICH homophobe Äußerungen von sich geben, darf man ihnen auch gerne eine entsprechende Antwort liefern - die muss auch nicht eben höflich ausfallen. ;)

Antwort
von rockylady, 78

Mir fällt direkt das hier dazu ein ..er bringt es schön auf den Punkt ;)

Kommentar von Kekstasse ,

Das ist wirklich genial und trifft es auf den Punkt! ^^ Und nur so nebenbei, ich erzähle auch gerne Schwulen- oder Lesbenwitze. XD

Antwort
von TheFreeman, 51

Naja das sind wie diese "Freunde" die dir jeden Tag erzählen "Ich hab kein Problem mit schwulen" aber dahinter ein "no-homo" hängen ;D

Toleranz ist für die meisten ein Wort geworden mit dem man sich gern schmückt, aber Toleranz heißt auch neugierige Fragen wie "ist er/sie/es schwul?" zu akzeptieren... Stattdessen ist es viel wichtiger die vorurteile in der Frage zu beseitigen...

Das Problem ist nur, dass manche es etwas mit der Toleranz übertreiben... und auch LGBT sein macht ein nicht wirklich toleranter als andere... Extrembeispiele gibt es eben bei allem... alles was du als LGBT dagegen tun kannst ist dem Kommentar-Ersteller zu zeigen was du von seiner aggressiven Toleranz hälst

"Those who make peacefull revolution impossible will make violent revolution inevitable" Deshalb ist es nicht das Ziel Toleranz mit Gewalt zu erreichen

Antwort
von Hardy3, 100

Das liegt wohl an dem Drang, möglichst politisch korrekt zu sein. Ich schätze, das sind dieselben Leute, die Bürgerinnen und Bürger sagen und alte Texte umschreiben, damit nur ja nicht etwa ein angreifbares Wort drin steht. 

Kommentar von Kekstasse ,

Das sind dieselben Leute, denen ich dann als studierte Germanistin erkläre, was der Unterschied zwischen einem natürlichen und einem grammatischen Geschlecht ist und dass dieses "Gendern" der Sprache der größte Bockmist ist...

Und das Umschreiben von Texten ist noch viel dämlicher.

Kommentar von Hardy3 ,

Bemerkenswert finde ich, dass man beim Gendern verächtliche Begriffe gerne ausspart. Mörder und Mörderinnen, Verbrecherinnen, Pädophilinnen sind mir noch nicht begegnet.

Kommentar von Sorrybutno ,

Mörderin, Verbrecherin etc kommt schon vor, Pädophilin gibt es nicht, da das Wort durch den griechischen Stamm bereits Geschlechtsneutral ist. Das Gendern der Sprache ist kein Bockmist, als studierte Germanistin müsstest du wissen, dass Sprache sich schon immer angepasst hat und sich auch weiterhin anpassen kann. Nur weil man zu faul ist auch mal nachzudenken, heißt es nicht, dass genden nutzlos ist.

Kommentar von Hardy3 ,

Sprache passt sich an, richtig. Sprache wird aber auch zum Manipulieren und Fördern der Konformität benutzt, siehe nur die Floskelsprache in der NS-Zeit oder in der DDR. 

Sprache passt sich nicht nur an, sie spiegelt auch Entwicklungen in der Gesellschaft wider, zum Beispiel zunehmende Aggressivität, und sie verstärkt Entwicklungen.

Ich bin übrigens weder Frau noch studierte Germanistin. Ach ja, und Formulierungen wie Bockmist, müsstest du wissen und nur weil man zu faul ist solltest du weglassen.

Antwort
von Lavendelelf, 95

Homosexuelle gelten immer noch als Minderheit. Rein von den Zahlen betrachtet sind sie es auch. Es gibt viele Menschen mit einem hohen Gerechtigkeitssinn, die Minderheiten immer verteidigen. Egal ob es in diesem Moment und in dieser Situation notwendig ist oder nicht. Ich würde dieses Verhalten niemals kritisieren oder in Frage stellen.

Kommentar von Kekstasse ,

Wenn sich jemand unangebrachterweise beleidigend und aggressiv benimmt, ist das meiner Meinung nach auch nicht mit einem (fehlgeleitetem) Gerechtigkeitssinn entschuldbar.

Antwort
von Akainuu, 110

Ja, diese Leute kenne ich.

Sind meistens echt nur Wichtigtuer und Selbstdarsteller. Und in anderen Bereichen umso intoleranter, Scheintoleranz ist auch so eine Sache.

Ich persönlich: Mich juckt es nicht, ob du nun Männer oder Frauen magst. Ich werde dich nicht überstark irgendwo verteidigen, dich aber auch nicht diskriminieren. Ich kenne selbst ein paar Homosexuelle, ich denke mir dann immer nur "Hm, okay" und gut ist. Ihr könnte ja auch für euch sprechen.

Ich finde es immer komisch, wenn man gleich überstark Position bezieht :D Ein guter Freund von mir ist schwul, kenne den Typen seit Jahren und es interessiert mich nicht, ist deswegen schließlich kein schlechterer Freund. 

Kommentar von Kekstasse ,

Richtig, wir können auch für uns selbst sprechen. Danke, dass jemand das einsieht. ;)

Antwort
von Nashota, 30

Wann immer im Internet (Chat, Foren oder auch hier bei gutefrage.net) irgendjemand die Frage stellt, ob eine bestimmte Person schwul/lesbisch/bisexuell/was auch immer ist, gibt es mind. einen Heterosexuellen, der eine Antwort gibt wie "Ja, ist er/sie. Und, hast du jetzt ein Problem damit? Bist du ein intoleranter kleingeistiger **. Ich selbst bin zwar hetero, aber voooooll tolerant ", nun ja, so in etwa.

Ich würde so eine Frage so beantworten: "Warum ist es für dich so interessant, das zu wissen?".

Davon abgesehen lese ich hier oder früher in anderen Foren mehr Fragen, die homosexuelle Menschen oder das Thema Homosexualität allgemein mit uninformierten und/oder unqualifizierten Äußerungen ala Stammtischparolen in den Dreck ziehen.

Antwort
von Neutralis, 60

Naja den Leuten wird beigebracht, dass sie es tolerieren sollen, dass homosexuelle oft diskriminiert werden, und viele was gegen die habe und diese Leute dumm sind, die was gegen sie haben. 
Und was passiert wenn die Gesellschaft die einen dumm darstellt und die anderen als tolerant und nett ? 
Die netten stellen sich über die dummen, weil sie die indirekte Erlaubnis der Gesellschaft bekommen. 

Antwort
von Marco1978, 67

Ja, du bist die Einzige, die das nervt.

Eigentlich wäre die Frage jetzt beantwortet, aber ich gebe doch auch noch schnell meinen Senf dazu.

Nervt es dich auch, wenn jemand die Flüchtlinge verteidigt? Oder alleinerziehende Mütter? Moslems? Wenn jemand sich also für andere Minderheiten einsetzt?

Nur weil du selbst lesbisch bist und unbehelligt in der Mitte von tollen Freunden und als Teil einer toleranten Familie lebst, hast du nicht das Recht, über andere zu urteilen, die es vielleicht eben anders kennen.

Sind es wirklich Heteros, die sich so ins Zeug legen, dass es Dich nervt? Könnten es eben nicht diejenigen sein, die eigentlich selbst eher schwul oder lesbisch sind, es aber eben nicht ausleben dürfen oder können?

Gerade auch Heteros, die eben ein von den Eltern nicht akzeptiertes schwules oder lesbisches Familienmitglied haben oder Freunde, die ausgestoßen wurden, reagieren eben empfindlich auf alles, was sie als homofeindlich ansehen.

Und sehen wir es doch mal realistisch: Wenn ich frage, ob dieser oder jene aufs gleiche Geschlecht steht, dann ist das etwas, das mich nichts angeht. Punkt.

Auch ich rege mich über diese Fragen auf. Ist es ein Star, kann man danach googeln - das gehört nicht in ein Forum, niemand weiß das mit Sicherheit und aus erster Hand. Ist es ein Schulkamerad, ein Kollege oder eine Freundin, dann ist die Frage erst recht blöd. Wie sollen das die Forumsteilnehmer denn wissen? 

Also: Statt dich darüber aufzuregen, wenn andere die LGBTIQ-Community verteidigen, solltest du froh darüber sein. Denn auch du profitierst davon, dass sich andere für unsere Rechte ins Zeug legen.

Ich auf jeden Fall bin dankbar dafür.

Kommentar von Kekstasse ,

Du scheinst meine Frage missverstanden zu haben. Selbstverständlich bin ich dankbar, wenn sich jemand für unsere Rechte einsetzt. Das habe ich oben explizit gesagt. Mir ist auch sehr wohl bewusst, dass nicht alle Homosexuellen es so leicht haben wie ich, was dir Akzeptanz von Familie und Freunde angeht.

Es ist für mich absolut verständlich, wenn jemand heftig auf homophobe Äußerungen und Handlungen reagiert. Auch ich musste schon von Freunden verteidigt werden, als ich blöd angepöbelt wurde, und war ihnen sehr dankbar. 

Meine Frage bezog sich auf diese "Verteidiger" die auch Homophobie (Xenophobie, Islamophobie usw.) in Äußerungen reinlesen, wo keine ist. Ich finde, es sollte nicht verwerflich sein, eine Frage zu einer Minderheit (egal ob LGBT, Flüchtlinge etc.) zu stellen, um sich Wissen anzueignen oder meinetwegen auch nur um jemandes Neugier zu befriedigen, wenn es für die Person, um die es geht, kein Problem ist. Wird den intoleranten Menschen nicht häufig vorgeworfen, dass sie eigentlich nichts über Minderheiten wissen? Wenn ihnen für jede simple Frage verbal der Kopf abgerissen wird von Leuten, "die es gut meinen", kann man ihnen nicht vorwerfen, dass sie sich nicht weiter informieren. 

Kommentar von Marco1978 ,

Ja, ich gebe dir absolut Recht: Information und Bildung ist sehr wichtig. Und wenn sich jemand aus Interesse über die schwul-lesbische Lebensweise informieren möchte, dann sind neutral formulierte Fragen natürlich legitim. 

Wenn es aber nur darum geht, Klatsch zu verbreiten, denjenigen oder die andere schlecht dastehen zu lassen oder einfach Gerüchten Vortrieb zu leisten, dann verstehe ich durchaus, wenn man da etwas aufbrausend reagieren kann. Es tut nichts zur Sache, ob A schwul ist oder B lesbisch - solange ich mit dieser Person nicht ins Bett will, hat mich das nicht zu interessieren.

Meist ist es eben für diese Person ein Problem, wenn man hinter ihrem Rücken über sie spekuliert und sie in eine Ecke stellen möchte. Warum fragt man diese Person nicht direkt? Wenn sich jemand outen möchte, bitte sehr! Aber es ist nicht die Aufgabe der anderen, das zu tun. 

Deshalb reagieren eben viele Leute, Schwule, Lesben und Heteros, auf solche Versuche eben oft etwas heftig... Subtile Homophonie schwingt eben immer etwas mit, wenn man sich plötzlich für das Gefühlsleben von Unbekannten interessiert. Warum sonst bräuchte man die Information wenn nicht, um sich darüber insgeheim aufzuregen oder die spannende Neuigkeit sofort weiterzugeben?

Antwort
von ctest, 71

Viele Leute wollen einfach ihre "Tolleranz" demonstrieren .. Du hast Dich ja auch "geoutet" und erzählst das Leuten, die das gar nicht interessiert.

Solange Homosexuelle sich ganz normal benehmen ... ist mir ihre "Eigenheit" völlig egal.

Die gehen mir nur auf den Wecker, weil sie ständig von Ihrer "Falschplolung" erzählen.

Ich erzähle auch niemanden, dass ich hetro bin. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie durchgeknallt es für mich ist, wenn mir jemand seine sexuellen Vorlieben auftischt.

Antwort
von Leni20105, 13

Oh ja, das nervt mich auch 😒 ich meine, wenn jemand einen heterosexuellen fragt, wird der ja auch nicht so beschützt, wie wir! Homosexuelle sind auch nur Menschen und bi- Pan- und Heterosexuelle auch!

Antwort
von schokorosine, 221

Ich denke, diese Personen haben einfach das Gefühl, Homosexuelle gleich in Schutz nehmen zu müssen, weil diese ja teilweise doch noch stark angegriffen werden. Sie übertreiben lieber, als auch nur eine Winzigkeit angedeutete Homophobie zuzulassen, denn wir sind ja eine moderne Gesellschaft und so. Wie du schon sagtest, Toleranz wird ja nun leider zum "Trend" – ich hab auch das Gefühl dass sie oft einfach nur geheuchelt ist...

Geh doch bei sowas einfach dazwischen und sag (bzw. schreibe) höflich, aber bestimmt, dass die Person ja nur gefragt hat und es dich nicht stört bzw. du es nicht als böse auffasst.

(bin hetero, btw und gehe dann dazwischen, wenn jemand wirklich homophob wird... aus Überzeugung, nicht weils schick ist)

Kommentar von Kekstasse ,

Ja, das mache ich gelegentlich auch. Dabei kam ich überhaupt erst auf die Frage. ;) Ein anderer User hat hier die Frage gestellt, ob sein Sohn möglicherweise schwul sein könnte und aus dem Text und seinen Kommentaren ging deutlich hervor, dass er NICHT homophob ist und seinen Sohn unterstützen möchte. Trotzdem gab es ein paar User, die gleich erstmal mit provokanten Gegenfragen antworten mussten. Das fand ich etwas befremdlich und hat mich zu dieser Frage verleitet. ;)

Antwort
von Lachsente, 36

Guten Quack!

Das kommt sicher auch darauf an von wem und in welcher "Tonlage" es gesagt wird.

"Bist du schwul?" ist natürlich eine legitime Frage.

Diese Frage nutzen aber auch viele abwertend oder wollen damit etwas andeuten und da kommt es darauf an wie man die Frage stellt.

Dadurch, dass diese Frage ebenso beleidigend gemeint sein kann, sind da viele sensibel bei dem Thema.

Auch wenn das manchmal gegen Leute geht, die ganz normal gefragt haben. 

Ich kann es aber verstehen, wenn es Personen gibt, die davon genervt sind, dass bei manchen Videos jeder 3. Kommentar die Frage "Bist du schwul?" ist.

Und hier im Internet kommt dazu, dass man hier nur das liest was da steht. Wie es letztendlich gesagt wurde weiß nur der Verfasser, auch wenn es da einige Indikatoren gibt.

Über die Motive der Verfasser kann ich nur spekulieren.

Ich bin mir aber sicher, dass es da einige gibt, die bereits mit Homophobie im näheren Umfeld Bekanntschaft gemacht haben und da kein dickes Fell haben und dann im Internet die Möglichkeit haben sich zu wehren, auch wenn nur schriftlich. Und da spielt es nicht einmal eine Rolle, ob die Person homosexuell ist oder Homosexuelle kennt.

"Toleranz" ist sowieso ein komplexes Thema. Die Definition ist aber wie so vieles wohl Ansichtssache.

"Akzeptanz" finde ich viel spannender. Das Akzeptieren der Person. Da scheitern viele dran, ohne mich nur auf Homosexualität beziehen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen

die Lachsente

Antwort
von Sorrybutno, 25

Ich glaube Dich nervt eher das gleiche, was mich auch nervt.

Nämlich wenn Heteros über LGBT Leute hinwegreden.

Viele die sich als Verbündete darstellen sind das oft nur um sich selbst zu profilieren. Das sind auch die ersten, die bei Heterowitzen dann beleidigt sind.

Oder wie Männder mit ihrem #notallmen

Antwort
von altgenug60, 83

Um diese Tageszeit ist das einfach eine zu lange Frage. Ich muss jetzt ins Bett. Mit wem auch immer.

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