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Was soll eigentlich der "Mindestpreis" bei Ebay?

gefragt von demosthenesdemosthenes am 20.09.2007 um 11:44 Uhr

Manchmal werden bei Ebay ja (verdeckt) Mindestpreise definiert.

Da steigern dann viele Interessenten, nur um immer wieder den frustrierenden Kommentar Mindestpreis nicht erreicht zu lesen.

Persönlich empfimde ich das eher als eine Form von Lotterie und als sehr ärgerlich.

Gibt es für dieses Vorgehen eigentlich irgendeinen rational nachvollziehbaren Grund?


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thebrain
beantwortet von thebrain am 20. September 2007 11:56
6x
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ja den gibts. angenommen ich möchte ein auto verkaufen und habe eine etwas hohe preisvorstellung sagen wir 20.000 euro. und biete das zu dem preis an, dann steigert meist keiner mit. schreibe ich 1 euro. laufe ich gefahr dass das auto für den preis auch weggeht. dann sage ich mir also 15.000 sollte er mindestens bringen. dann schreibe ich die summe als mindestpreis.

ebay ist komisch. stelle ich einen artikel für 40 euro ein, bietet keiner mit, stelle ich ihn für 1 euro ein bieten leute bis 60 euro. is einfach komisch.

mindestpreise gibts auch nur für kraftfahrzeuge und immobilien. die option kostet aber extra. ca. 10 euro. mit sparen beim einstellen hat das nix zu tun.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. September 2007 12:20

Danke.


Pinbuster
beantwortet von Pinbuster am 20. September 2007 11:59
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Den Mindestpreis gibt es nur bei wenigen Kategorien und kostet ordentlich Gebühr (meistens 10 Euro). Hier steht, was Ebay darüber schreibt:

Mit der Zusatzoption „Mindestpreis“ sichern Verkäufer ab, dass sie einen Artikel nicht unter einem bestimmten Wert abgeben müssen: Wird der Mindestpreis während der Angebotsdauer nicht erreicht, wird der Artikel nicht verkauft. Der angegebene Mindestpreis ist für Käufer nicht sichtbar.

Hinweis: Die Zusatzoption „Mindestpreis" ist in den Kategorien eBay Motors: Fahrzeuge, Business & Industrie sowie Antiquitäten & Kunst und Uhren & Schmuck verfügbar. Wenn Sie Ihrem Angebot nachträglich eine weitere Kategorie hinzufügen, bei der die Zusatzoption „Mindestpreis“ nicht zur Verfügung steht, fällt der Mindestpreis in beiden Kategorien weg.

Käufer können auf ein Angebot mit einem nicht sichtbaren Mindestpreis wie gewohnt bieten. Solange der Mindestpreis nicht erreicht wurde, erscheint auf der Artikelseite der Hinweis "Mindestpreis nicht erreicht". Wird der Mindestpreis erreicht oder überboten, erscheint der Hinweis "Mindestpreis erreicht". Auch wenn der Mindestpreis erreicht oder überboten wurde, können Interessenten wie gewohnt Gebote abgeben.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. September 2007 12:19

@Pinbuster:

Was ich nicht verstehe ist aber, warum dann der gewünschte Mindestpreis nicht gleich als Startpreis eingegeben wird - das wäre fairer gegenüber den Bietern.

Kommentar von Cd4a12a897018f4d092e0b7af0f40ab0smallPinbuster am 20. September 2007 12:35

Stimme ich zu, aber da kommt wieder das zum tragen, was schon erwähnt wurde: Niedriger Startpreis zieht Käufer an!!


anonym
beantwortet von Vinc1 am 20. September 2007 11:59
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Ich persönlich halte das für unseriös! Es soll dem Verkäufer einen Mindestpreis (z.B. beim Autoverkauf) garantieren. Besser wäre er würde das Angebot mit einem höheren Startgebot versehen, was er aber nicht tut um die höhere Einstellgebühr zu sparen.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. September 2007 12:20

Danke.

Genauso sehe ich das auch - deshalb meine Frage.

Kommentar von Be52048053b36ad00e5963c780371676smallharveyoswaldt am 1. März 2008 21:46

die Einstellgebühr- so wie alle Ebaygebühren werden afaik aber eh nur fällig wenn die Auktion über die Bühne geht. ich halte den Mindestpreis auch für unseriös, ärgerlich und den Kunden Zeit und Nerven kostend. auch der Verkäufer bleibt auf seiner Karre sitzen.


gioia
beantwortet von gioia am 26. September 2007 23:44
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soweit ich weiß, sind mindestpreis und startpreis nicht das gleiche. startpreis wird vom verkäufer angesetzt, mindespreis von einem potentiellen käufer, der damit alle kleineren preise blockiert und sich damit für seinen ihm angenehmen preis, das "ding" blockiert. folglich muß man dann über den mindestpreis bieten, was dazu führt, daß manches weit über den adäquaten preis versteigert wird.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 27. September 2007 09:44

@gioia:

Sicher sind Start- und Mindestpreis nicht dasselbe, aber beide werden eindeutig vom Verkäufer festgelegt.

Du scheinst das hier zu verwechseln mit dem Maximalgebot, das ein Käufer angeben kann und mit dem er jedes andere Gebot blockt, das nicht darüber liegt.

Kommentar von 969d102ba92dd610283360292f4f6f77smallgioia am 27. September 2007 13:38

stimmt, da hast du recht. muß eben doch öfters bei ebay reinschauen,dann kenne ich mich auch besser aus. jedenfalls verstehe ich dort einiges nicht, aber bislang war das auch noch nicht von bedeutung für mich. angenehmen tag und danke :-) !


Vollstrecker
beantwortet von Vollstrecker am 20. September 2007 11:51
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Jein. Die ebay Gebühr richtet sich nach dem Verkaufpreis und dem Einstellpreis. Wer ein Artikel für 1 € anbietet muss eine geringere Einstellgebühr zahlen, als jemand der 50 € verlangt. Damit aber nun der 1 € Abieter trotzdem mindestens seine 50 € bekommt kann er einen Mindestpreis festlegen. Ich halte das aber auch für völlig überflüssig.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. September 2007 12:21

Danke.

Kommentar von Simple_avatar5smallVollstrecker am 20. September 2007 12:31

Da gibts nen Knopf für :)

Kommentar von Be52048053b36ad00e5963c780371676smallharveyoswaldt am 1. März 2008 21:49

in BBS Foren nennt sich das "Bedankomat" :-)


DieAnke1964
beantwortet von DieAnke1964 am 20. September 2007 11:51
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Den Mindestpreis legt der Verkäufer, meiner Meinung nach fest. Er will mindestens sagen wir mal 50 € dafür erzielen. Ich kann mir vorstellen, dass das auch etwas mit den Angebotseinstellkosten zu tun haben könnte. Ob ich das Fahrrad für 1 € reinsetzte oder gleich für 50 € ... da sind die Gebühren ja höher, dafür ist sicher der Mindestpreis eingesetzt !

Dann gibt es noch die Preisvorschläge, aber das kann man alles bei ebay nachlesen. Das ist dort gut erklärt.

Schau doch mal!

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. September 2007 12:21

Danke.


bommel65
beantwortet von bommel65 am 20. September 2007 14:46
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Ja, ich denke, es soll potentielle Käufer anlocken.

Würde der Autoverkäufer gleich einen 5-stelligen Betrag vorgeben, klicken viele wieder weg...

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 21. September 2007 13:28

Danke.


Traumaffe
beantwortet von Traumaffe am 2. März 2008 09:01
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Vor einigen Jahren kamen bei den Internet-Auktionsseiten die "ab 1 Euro" Auktionen in Mode. Kurz darauf gab es einen großen Streit beim damaligen Ebay-Konkurrenten Ricardo.de um eine Auktion, bei der ein Auto für sehr wenig Geld ersteigert wurde. Daraus wurde sogar ein Gerichtsverfahren. Daraufhin wurde von Ricardo.de (gibt es heute nicht mehr) als Behelfslösung dieser versteckte Mindestpreis eingeführt. Und Ebay hat das übernommen.


anonym
beantwortet von zangooo am 17. August 2009 02:16
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... nun ist es aber so, daß ich dann überhaupt nicht mitbiete. Der Sinn einer Auktion, in meinem Fall ein Auto zu ersteigern, ist ja eben für den mich etwas günstig zu erwerben. Denn nach zwanzigmaligem Eingeben von immer neuen Bietbeträgen, werfe ich genervt das Handtuch. Dann doch gleich zu Autosout24 oder mobile.de. Ich werde erst wieder mitbieten wenn von Seiten "eBay" die Möglichkeit gegeben wird diesen doofen "Mindestpreis" in den Suchfunktionen auszuschließen.


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