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Was kann ich gegen Schweißhände machen?

gefragt von WessiWessi am 21.06.2007 um 14:38 Uhr

Egal was ich mache ich habe immer Schweißhände. Die Versuche wie sie regelmäßig zu waschen (was ich immer mache) hilft auch nichts. Bitte helft mir.

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Samwerson
beantwortet von SamwersonSilber-Fragant am 9. Dezember 2008 16:41
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Meine Empfehlung ist eine Kombinationsanwendung aus Antihydral (Apotheke) und AHC30 forte (z.B. bei www.schwitzen.com).

Damit habe ich mein extremes Handschwitzen zu gut 90% reduzieren können. Dazu muss man wissen, dass mein Handschweiß so extrem war, dass ich innerhalb von Minuten eine kleine Pfütze auf die Tischplatte zaubern konnte!

Antihydral könnte diesen Job auch allein erledigen, greift meiner Meinung nach aber die Haut zu sehr an. So würde bei einer ausschließlichen Anwendung von Antihydral die Haut nach wenigen Tagen stark geblich eingefärbt sein sowie rissig und spröde werden. Es käme ebenfalls zu einem unangenehmem Spannen der Haut.

AHC30 forte könnte den Job in nicht ganz so extremen Fällen ebenfalls allein erledigen, muss jedoch bei den echten Härtefällen (Hyperhidrosis palmaris) meist ebenfalls passen.

Das Gute an der Kombinationsanwendung beider Produkte ist, dass die Haut deutlich geschmeidiger bleibt und beide Präparate wunderbar zusammen arbeiten.

  • Stufe 1 (1-4 Wochen) * 3 Nächte hintereinander Antihydral benutzen * 4 Nächte hintereinander AHC30 forte Antitranspirant * jeweils an allen Tagen morgens nach der Wäsche AHC30 forte
  • Stufe 2 (2- 8 Wochen) * 1-2 x nächtlich Antihydral (über die Woche verteilt) * in allen anderen Nächten AHC30 forte * je nach Bedarf morgens nach der Körperwäsche AHC30 forte

  • Stufe 3 (nachfolgend) * ab hier dürfte das Antihydral nur noch ein mal im Monat aufzutragen sein, da sich die Wirkung des AHC30 forte ausreichend aufbauen konnte

Kommentar von JogoBen am 9. Dezember 2008 16:46

Wirkt dieses Vorgehen auch bei Schweißfüßen?

Kommentar von F0a90f809e35dc7e65ee47a99b30c7c9smallSamwersonSilber-Fragant am 9. Dezember 2008 16:58

Natürlich. Die Beschaffenheit der Haut ist bei Händen und Füßen sehr ähnlich. Unter 30% Aluminiumchlorid braucht man bei starkem Schwitzen aber gar nicht anfangen.

Kommentar von 773f29661bcfff80faa954c1971c40b8smallbugenhagenBronze-Fragant am 25. September 2009 14:40

Stimmt, das haben die hier auch geschrieben: http://www.schwitzende-haende.de/


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Samwerson
beantwortet von SamwersonSilber-Fragant am 22. Juni 2009 16:21
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Und für alle die denken, "Naja... ein bisschen Schweißhände hat doch jeder gelegentlich!", hier noch ein Video bei dem man sehen kann, was echte Schweißhände für einen Betroffenen bedeuten können :-(

VIDEO


Kommentar von 773f29661bcfff80faa954c1971c40b8smallbugenhagenBronze-Fragant am 24. Juni 2009 11:15

Hammer! Danke für den Link. Gut zu wissen, dass für solch betroffene Menschen noch Hoffnung besteht

Kommentar von TurkiiyeeFragant am 22. Juni 2010 16:36

Es gibt immer noch hoffnung ;)


anonym
beantwortet von AuskunftPlatin-Fragant am 21. Juni 2007 14:54
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Die primäre palmare Hyperhidrose, so der wissenschaftliche Name für übermäßiges Schwitzen in Händen, ist ein weiter verbreitetes Problem, als bisher angenommen wurde.

Fünf Prozent der Gesamtbevölkerung sind davon betroffen.

Palmare Hyperhidrose beeinflusst das Leben Betroffener stark.

Die Medizin macht es jedoch mit einem kleinen operativen Eingriff, der Sympathektomie, möglich, die Symptome auszuschalten.

Dabei wird ein zu den Händen führender Nerv, der Impulse zur Schweißabsonderung an die Schweißdrüsen sendet, durchtrennt. Der Eingriff ist bei 99 Prozent der Patienten erfolgreich.

(http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-8106.html)


anonym
beantwortet von kommander am 21. Juni 2007 14:48
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jo hi kenne leute die das gleiche problem haben und es mit eincremen versuchen. allerdings zweifle ich am erfolg.. Tschau


siggiprenzl
beantwortet von siggiprenzlBronze-Fragant am 15. Juni 2010 14:58
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Neben AHC30 wird häufig auch Iontophorese von Ärzten empfohlen. Das sind Schwachstrombäder für die Hände (oder auch Füße). Kann man schwer erklären, wird seit Jahren erfolgreich klinisch angewendet. Inzwischen gibt's auch erschwingliche Geräte für zuhause: http://iontophorese-geraet.de


Mismid
beantwortet von MismidDiamant-Fragant am 21. Juni 2007 14:59
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bei extremem Händeschwitzen nützen keine Cremes, Puder, Lotionen, Tees, etc. Gibt nur 2 Möglichkeiten, außer dem erdulden.
1. Die oben genannte Botox-Lösung, wird schon seit einigen Jahren angewandt. - Problem mehrere Wochen lang geschwollene, bläulich verfärbte Hände. Alle paar Monate eine neue Behandlung mit wieder den gleichen Symptomen ist auch nicht so toll.

  1. Eine OP unter der Achsel, bei der ein Nerv durchtrennt wird. Nachteil: OP-Risiko, bei dem auch andere Nerven durchtrennt werden könnten und dadurch Teile des Armes gelähmt wären. Außerdem schwitzt man dann wohl gar nicht mehr an die Hand - kann auch nachteilig sein.
Kommentar von 233f04c554414e7f2993554c595d7c5csmallBrigitte54 am 9. Dezember 2008 16:58

Klar, immer gleich Botox reinjagen!!! :/ Hände abhacken wäre auch eine gute Möglichkeit %)

Kommentar von 773f29661bcfff80faa954c1971c40b8smallbugenhagenBronze-Fragant am 27. April 2009 13:32

Ich sehe Botox auch sehr kritisch!!! Schließlich ist es ein GIFT! Außerdem hab ich von vielen Hyperhidrosis palmaris und plantaris Betroffenen schon gehört, dass die Injektionen nach 6 Monaten wiederholt werden müsssen. Wer soll das bezahlen?! Da nehm ich lieber dieses AHC30 FORTE das kostet mit 18,80 Euro ja nur ein Bruchteil!!!


SandraBerlin
beantwortet von SandraBerlinGold-Fragant am 21. Juni 2007 14:47
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Persönlich hab ich keinen Tipp, aber vielleicht hilft Dir das weiter: http://www.job-arbeit.tkni.de/html/schweiss.html Viel Glück.


Andrea1204
beantwortet von Andrea1204Silber-Fragant am 21. Juni 2007 14:47
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Botox gegen schwitzende Hände Montag 23. April 2007, 14:52 Uhr

Mit Botox konnte jetzt eine unter häufigen überraschenden Schweißausbrüchen an den Hände leidende Frau erfolgreich behandelt werden. Das Nervengift Botulinumtoxin (kurz: Botox) wird seit längerem in der Schönheitsmedizin verwendet, um Mimikfalten im Gesicht durch Injektionen zu mindern. Die Wirkung von Botox auf die Schweißproduktion wurde dabei jedoch kaum untersucht.

Nun hat Dr. Daniela Bruch-Gerharz im Universitätskrankenhaus Düsseldorf eine 23-jährige Frau behandelt, die unter Schweißausbrüchen an den Handflächen (Hyperhidrose) leidet. Seit ihrer Kindheit erlebt sie durchschnittlich täglich fünf Attacken von jeweils einer halben Stunde Dauer. Diese Schweißausbrüche können spontan oder auch durch emotionalen Stress, sportliche Betätigung, Alkohol oder Kaffee ausgelöst werden. Übliche Behandlungsmethoden blieben bei ihr ohne Erfolg. Ihr wurde nach einem Bericht der Zeitschrift "The Lancet" Botox unter die Haut der Handflächen gespritzt. Demnach habe die Patientin die Behandlung gut vertragen und die Lebensqualität sich deutlich verbessert. Mehrere Injektionen über einige Wochen hinweg sind dafür allerdings erforderlich. Zudem kann die Wirkung bereits nach einem halben Jahr spürbar nachlassen.

Quelle: http://de.news.yahoo.com/23042007/359/botox-schwitzende-haende-0.html


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