Was ist der Vorteil am Monotheismus gegenüber dem Polytheismus?
WIR sollen immer und überall teamfähig sein und spezielle Qualifikationen erwerben. Unsere Leitfigur hat das offenbar nicht nötig. Hier verlief die Entwicklung vom Team zum ... was eigentlich?
Er schuf uns nach seinem Ebenbilde (allerdings sollen wir uns kein Bild machen). Sollten wir dann nicht doch eher auf Hierarchie setzen? Einen König anerkennen, einen nicht gewählten, sondern den einzigen Kandidaten?
Provokativ formuliert kommt mir der Monogott vor wie die größte Kröte, die alle Konkurrenten verschluckt hat. Was wird dadurch besser bei der Betrachtung der Welt? Erst war der Donnergott fürs Donnern da und nun hat einer die gesamte Welt erschaffen. Na und?
(!) Bitte keine Agitation im Sinne "wahrer Gott" und "Erlösung" und bitte keine Gegenagitation im Sinne von "so wie so alles Quatsch"!
Ich suche nach dem fortschrittlichen Aspekt im historischen Sinne. Danke.
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Der fortschrittliche Aspekt im historischen Sinne liegt wohl in der Einfachheit.
Der Glaube an einen einzigen Gott lässt sich wohl sehr viel einfacher verbreiten. Ausserdem lässt sich die Masse der Menschen über eine solche Religion sehr viel besser kontrollieren. Man hat nur mehr eine Art von Priestern mit einer Hierarchie anstatt viele Götter wovon jeder eine eigene Priesterkaste hat. Im Prinzip verspricht man den Menschen ein ewiges Leben im Paradies, wenn sie sich der Religion anschliessen und deren Regeln gehorchen. Das Versprechen selbst kommt von einem allmächtigen,allwissendem Gott, was an Glaubhaftigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Der Fortschritt besteht also in der einfacheren Vermittelbarkeit gegenüber dem einfachen ungebildetem Volk und in der einfacheren Handhabung als machtpolitisches Instrument.
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Ich denk das liegt an dem System das mit der Religion verbunden wird. Polytheismus würde ungefähr bedeuten dass sich die Götter "demokratisch" auf das Universum und das Sein geeinigt haben. Zu der Zeit in der die monotheistischen Religionen gegründet wurden gab es in der Region (naher Osten) Monarchen und selbst Weltweit gab es fast überall absolute Herrscher.
Monothesimus hingegen bedeutet dass es einen alleinigen Herrscher ganz wie in der Politik. Das hat das System wohl unterstützt und gestärkt.Dazu kommt dass der Gott wie gesagt ALLMÄCHTIG ist.
Außerdem, wenn es mehrere Götter gibt wäre ihre Anzahl sozusagen eine willkürliche. Bei einem Gott ist es ein Punkt aus dem alles Ausgeht und das erscheint wesentlich logischer als das es von Anfang an mehr gab. Man sucht ja auch in der Wissenschaft den einen Punkt von dem alles entstand (Urknall usw.) -
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Der moderne Gläubige mag eben einen perfekten Gott neben der menschlichen Unvollkommenheit:
sterblich vs unsterblich
unwissend vs allwissend
ohnmächtig vs allmächtig.
Ein Gott, der andere Götter neben sich hat, ist unvollkommen, weil nicht Allmächtig.
Kommentar von HerrDeWordeHerrDeWorde 12.09.2012... von den ständigen Intrigen ganz zu schweigen
Kommentar von SascherSascher 12.09.2012Und das ewige Kompetenzgerangel...
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Es ist einfacher als sich 35 verschiedene Gottheiten zu merken.
Ich sehe das persönlich auch so. Allerdings gäbe dann keinen Grund mehr, an all diesen Aussagen heute noch festzuhalten und zu behaupten, das eine wäre besser als das andere.
Das liegt dann wohl an der Tradition/Gewohnheit etc. und dadurch dass die Eltern ihre Kinder religiös erziehen bleibt das bestehen.
Ansonsten, das mit dem "einen Punkt" ist ja noch vor wie nach so.
Von EINEN Urknall kommen manche schon wieder ab. Und mit dem Gott wird das Problem nur verlagert. Wer hat ihn erschaffen? Der eine Urknall? Es könnte auch EIN Gott mit multipler Persönlichkeit sein oder er kann sich tatsächlich spalten wie ein Ameisenstaat (als 1 Wesen gesehen) oder spalten wie ein Vampir, der sich in so viele Fledermäuse verwandelt, dass sie seinem Gewicht entsprechen.
Nunja irgendwo muss es ja Angefangen haben. Es kann sein dass der Urknall seine Ursache in einem anderen Universum hatte indem die Naturgesetze ganz anders sind, ansonsten kann man das Problem wirklich nur verlagern.
Das mit dem Gott sehe ich persönlich weniger als ein Wesen was an die Natur gebunden ist sondern eher ein Wesen das außerhalb steht.
Das Christentum basiert ja auch wie du gesagt hast auf einen Gott mit multipler Persönlichkeit (Dreifaltigkeit). Aber welche Eigenschaften der Gott hat können wohl nur die Religionen beschreiben.
Ich denke, dass es zu primitiv ist, uns Gott als ein WESEN vorzustellen, noch dazu als eines, dass mit 2 Händen voller Lehm spielt. Aber das geht schon in Richtung Pantheismus und das ist ja nur verkappter Atheismus, wie die Strenggläubigen behaupten.