Shira am 15.08.2007 um 19:50 Uhr

das gibt es keinen: Labyrinth ist vom griechischen Labirinthos abgeleitet und das deutsche Wort dafür ist der Irrgarten
Doch Leute, es gibt Unterschiede: http://de.wikipedia.org/wiki/Irrgarten
Leider widerspricht sich Wikipedia da selbst, im Artikel Irrgarten steht, er hätte im Gegensatz zum Labyrinth mehrere mögliche Wege, im Artikel zum Labyrinth steht, ein Irrgarten sei eine der zwei Arten des Labyrinths

Gar keiner, Labyrinth ist der lateinische Name für Irrgarten
PollyDoll am 15. August 2007 19:55 ups, verwechselt "griechisch" ;-))

Labyrinthe gab es schon bei den alten Griechen, Irrgarten ist heute der umgangssprachliche Name dafür.

ich glaub, das ist nur ein Synonym... ich glaub nicht, dass es da einen Unterschied gibt:-)
wie schon oft gehört: es ist das gleiche. Labyrinth kommt aus dem Griechischen und bedeutet Irrgarten. Was ich mich bloß dann manchmal frage: Wozu gibt es diese Synonyme
geheim am 16. August 2007 15:54 damit man sich in Texten abwechlsungsreich ausdrücken kann.
Ich denke mal, daß ein Irrgarten wörtlich zu nehmen ist. Also im Freien mit einer Hecke und so. Ein Labyrinth kann auch in Gebäuden sein und aus Mauern oder so bestehen...Verirren kann man sich jedenfalls in beiden.

Anders als heute machte man früher zwischen Irrgärten und Labyrinthen einen Unterschied: Durch das klassische Labyrinth führte nur ein einziger, in sich verschlungenen Weg. Zwar musste man viele Kurven in Kauf nehmen, verirren aber konnte man sich nicht. Labyrinthe sind bereits über 7.000 Jahre alt. Damals halfen Linien auf besonders gestalteten Plätzen bei schwierigen Tänzen mit vielen Personen, die sich in engen Reihen und komplizierten Windungen dicht umeinander herum bewegten. Solche Tanzplätze, die ersten Labyrinthe, fand man in Ägypten und ganz Europa. Auf Kreta soll der griechische Held Theseus mit Hilfe eines roten Fadens durch das sagenhafte Labyrinth des Minotaurus gefunden haben. Wozu er bei einem einzigen Weg einen Faden benötigte, ist bis heute ungeklärt.
Irrgärten mit Abzweigen und Sackgassen entstanden wesentlich später. Sie wurden in Schlossgärten und Parks aus Hecken angelegt und waren in der Barock- und Rokokozeit besonders in Mode. Man nutzte die Irrgärten gerne auch für Schnitzeljagden oder als heimlichen Treffpunkt mit Geliebten. Solche Anlagen findet man in Deutschland noch heute an vielen Stellen, zum Beispiel in den Herrenhäuser-Gärten in Hannover, im Schlosspark Mosigkau bei Dessau, in Probsteierhagen bei Kiel, in Kleinwelka bei Bautzen oder in Eckartsberga nördlich von Jena. Auch neue Irrgärten entstehen: Findige Landwirte lassen Jahr für Jahr in einzelnen Maisfeldern Platz für verwinkelte Gänge und Sackgassen, durch die besonders gerne Kinder und Touristen irren. Die gängige Bezeichnung Maislabyrinth zeigt, dass man es mit der Unterscheidung heute nicht mehr so genau nimmt. ( Zitat aus meiner eigenen Website www.irrgartenwelt.de/labyrinthsammlung )