Meine Oma war sehr abergläubisch und sie hat immer gesagt, daß man in der zeit nicht waschen darf. Warum das so war/ist weiß ich nicht genau, aber es war wohl so. Kennt diese Regel heute noch jemand?
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Noch nie was von gehört! Ich wasche immer zwischen den Teiertagen.

Die Regel kenne ich noch, wobei es dabei mehr ums Aufhängen ging - und soweit ich mich erinnere nur nachts. Den Grund konnte mir aber nie jemand nennen. Fragen verursachten nur erschrecktes Augenaufreißen.
Das habe ich gefunden:
So bemüht sich bspw. die Hausfrau schon seit jeher, über Neujahr ja keine Wäsche zum Trocknen hängen zu lassen, da dies Unglück und Arbeit im kommenden Jahr mit sich bringe.

Die Tage zwischen Weihnachten und Jahreswechsel sind eine Zeit der Besinnlichkeit und der Ruhe. So jedenfalls der kristliche Glaube. Deshalb sollte zu dieser Zeit nicht nur nicht gewaschen sondern möglichst wenig gearbeitet werden. Seit Erfindung der Waschmaschine ist Wäschewaschen aber nun nicht wirklich mehr arbeit und so ist dieser Brauch immer mehr in Vergessenheit geraten, wie im Forum ja sehr deutlich zu lesen ist.

Ich habe das mal ganz bewusst ausprobiert - und keinerlei Negatives festgestellt. Also besser ins Reich der Märchen packen und darüber lachen.

Hab das auch mal gehört,trotzdem wasche ich zwischen den Feiertagen :-)

Ist ein alter Volks-/Aberglaube, der aber noch sehr häufig beherzigt wird. mein partner bügelt jetzt auch gerade die letzte Wäsche weg - dann wird bis im neuen Jahr nicht mehr gewaschen und gebügelt.
Es gibt noch eine "Begründung" dafür - es hatte damit zu tun, dass zwischen Weihnachten und Neujahr und darüber hinaus die "Wilde Jagd"
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Jagd
tobte und wenn eine Wäscheleine gezogen war, konnte einer der Jagenden (bzw) sein Pferd über diese Wäscheleinen stolpern. Die rache dieser Ur-Geister sollte vermiden werden.
Diese Schilderung las ich einst in einem Buch über Bräuche und Sagen im Elm.

Ich wasche wenn es nötig ist, kann auch der 1. Weihnachtstag sein oder Silvester.

Highlight am 23. Dezember 2007 21:41
Solf am 23. Dezember 2007 21:41 Du bringst es auf den Punkt! Diese Regel galt nur, solange alle daheim eine Waschmaschine hatten.. :-))
Highlight am 23. Dezember 2007 21:48 Hilfe, hier geht ein Buchstabenfresserchen um! Mein Text wird einfach nicht gesendet! 5. Versuch: Ich kenne auch noch diese Binsen-wäscheweiß-heit von einer älteren Dame. Ich halte mich nie daran, muß paradoxerweise aber dennoch jedes Jahr daran denken
liliana91 am 23. Dezember 2007 21:57 jaja, bei mir hat jenes buchstabenfresserchen erst vor ein paar tagen seinen hunger gestillt :(
hab von dem brauch noch nichts gehört.

Ich kenne diese alte Regel, aber ich habe immer gewaschen.

Auch noch nie solch eine Mähre gehört. Ich wasche zwischen den Feiertagen, wenn es nötig ist.
gri1su am 23. Dezember 2007 22:16 Frauen, die Wäsche waschen, sind Mähren.......???
Du kannst sie auch nicht gehört haben, zwischen den Feiertagen waschen die Mähren nämlich ganz besonders leise......
Nix für ungut, ich weiß, was Du gemeint hast. Aber dieser Satz schreit geradezu nach einer Antwort. :-)))))

Ich habe einen Schreibfehler gemacht. Ich wollte nur von einer Mär schreiben, aber das System hat mich falsch dargestellt.
Solf am 23. Dezember 2007 22:18 Schon die nächsten 5 Pünklti im trockenen..:-) Erkläre dich, sonst wirst du hier nicht ernst genommen!
Die alte Regel bestand auch zum Teil deswegen, um geplagten Hausfrauen sozusagen mit Fug und Recht nicht an den Waschbottich zu rennen. Es ging sogar soweit, daß man munkelte, daß es Unglück bringt, 'zwischen den Tagen' zu waschen.
Sonst war das Feiertags-Waschverbot eher als Gebot des geheiligten Sonntags zu sehen, am Tag des Herrn war auszuruhen.
Ich kenne es auch so, daß grad zum Possen katholische Gemeinden an Karfreitag in Sicht von Protestante, die aber an Fronleichnam ihre Wäsche demonstratativ aufgehängt haben.

Ich bin von Omas Erziehung geprägt. Am Heiligabend mußte das Haus vor der Bescherung fertig sein: Wäsche im Schrank, Küche sauber (Kartoffelsalat + Würstchen), Möbel + Böden blank, alle gebadet und schmuck gemacht. Bis Silvester wurde echt nicht gewaschen und vor Beginn der Silvesterparty alle Schulden bezahlt + die gleichen Dinge wie Heiligabend. Sonst hat man im Neuen Jahr Arbeit und Schulden ohne Ende. Heiligabend + Silvester mußte auch die Wäscheleine runter (sonst hängt sich jemand auf). Hat mir nie nich geholfen. Seit 3 Jahren ist mir dieser Aberglaube wurscht. Erfolg ist der gleiche! Prost Neujahr + viel Glück

Meine Oma hat immer erzählt man solle zwischen den Jahren keine Bettwäsche hängen haben, also in den 12 heiligen Nächten(sind die 12Monate). Weil jemand aus der Familie genau in diesem einen Monat sterben würde. Alter Aberglaube! Hat mich aber noch nie interessiert, ich wasche dann, wenn nötig.
Ich auch. Besonders immer zwischen Neujahr und Weihnachten.....
Man könnte fast sagen, dass die Teiertage letzlich zu Taschtagen mutieren..:-))
:-)))
Solf, DU nimmst es aber wieder genau heute.....
Zwischen 2 Teiertagen würde ich allerdings NIE taschen!!
Ist dir das noch nie passiert, das du dein "F" nicht gefunden hast Solf? :-( Ja gri!su, wenn mann sonst keine Hobbies hat. :-))
ich denke das N ist kaputt und nicht das F..grins-- nich tmehr erkennbar meinte ich
Liebe Shira, du brauchst wirklich eine neue Tastatur!!;-)Wir können ja sammeln: von mir bekommst du das "N". Ich packe es noch in Geschenkpapier.
Lieb von dir, paradies! Das "F" habe ich mittlerweile wiedergefunden. :-) Ich wünsche dir ganz schöne Weihnachten!
...dann bin ich aber froh, sonst gäbe es an Silvester ja nur ein "euerwerk". Dir auch eine besinnliche Weihnacht, liebe Shira.