Frage von 31Tommmie1967, 154

Warum sagen oder schreiben so viele Leute "ein" anstatt "einen"?

Mir kann doch keiner erzählen, dass in der Schule nicht die korrekte Anwendung des Akkusativs gelehrt wurde. Auch das Elternhaus muss da doch total versagt haben. Es schreibt doch auch keiner beim Dativ "eim" anstatt "einem". Auch hier bei den Fragen und Antworten ist diese Form der Wortabschleifung gang und gäbe. Auch in vielen Zeitungen wird diese Unsitte betrieben. Was für Leute werden eigentlich dort eingestellt? Ich erwarte bei Berufen wie einem Redakteur doch mindestens eine 2 in Deutsch auf dem Abschlusszeugnis und mit so einer Note dürften keine Grammatikfehler passieren. Aber es wird anscheinend auch nichts mehr Korrektur gelesen, was veröffentlicht wird.

Antwort
von MarkusKapunkt, 42

Stört mich auch unglaublich. Bei "ein" und "einen" fängt es an, geht bei "seit" und "seid" weiter und hört auch bei "wie" und "als" und "der einzig(st)e" noch nicht auf. Die Schreibhefte und Unterrichtsmappen von den meisten Schülern lesen sich selbst bei Gymnasiasten der Oberstufe heutzutage wie das Malbuch eines Sechsjährigen. 

Und ich ahne auch, woran das liegt: in den Schulen wird immer weniger Wert auf Rechtschreibung gelegt. Grammatik wird nur am Rande unterrichtet und nicht mehr intensiv geübt. Außer im Fach Deutsch darf nirgends die Rechtschreibung als Formnote mit in die Bewertung einfließen (was ich eigentlich auch richtig finde). 

Nicht einmal bei Präsentationen, noch nicht mal bei solchen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, wird auf korrekte Orthographie gelegt, wie ich jüngst am letzten Tag der offenen Tür an unserer ortsansässigen Schule feststellen durfte: beinahe jedes Plakat, welches die Schüler von Klasse 5 bis 10 ausgestellt hatten, wies mehr als zehn Rechtschreib- und Grammatikfehler auf. Das kann man meiner Meinung nach nur als erbärmlich und als eine Schande für eine deutsche Realschule bezeichnen. Und nein, ich möchte nicht polemisieren oder habe gar übertrieben, es war eine ganz neutrale Beobachtung gepaart mit meinen persönlichen Gedanken dazu.

Woran liegt es nun, dass sie Schüler so schlecht in Deutsch geworden sind und es ihnen sogar völlig gleichgültig ist? Das ist natürlich weder die Schuld der "faulen" Schüler noch der "unfähigen" Lehrer, sondern ganz klar den Lehrplänen geschuldet, die nun andere Prioritäten setzen als noch vor 15 Jahren. Dass unsere Kinder hierdurch den Bezug zu ihrer Muttersprache völlig verlieren und bei fehlender Beherrschung dieser als ungebildet und faul erscheinen, ist den Zuständigen entweder nicht klar, völlig egal oder sogar geplante Absicht. Ein dummes Volk regiert sich leicht, könnte man spitz sagen.

Ein weiterer Grund, vielleicht der noch entscheidendere, dürfte aber die ständige Nutzung von Kommunikationsgeräten sein: Schon sehr junge Menschen kommunizieren heute die meiste Zeit über nicht verbal, sondern mittels mobiler Nachrichtendienste wie Whatsapp. Da hier keine Rechtschreibordnung gilt und jeder schreibt, wie es ihm beliebt, wird das, was in der Schule noch vom Rechtschreib- und Grammatikunterricht übrig geblieben ist, schnell wieder verlernt - weil man es eben nicht braucht. Wenn jeder so schreibt und die gleichen Fehler macht, fallen diese Fehler erstens nicht auf und zweitens auch nicht ins Gewicht. 

Es müssen dringend Konzepte und vor allem zuerst ein Bewusstsein geschaffen werden, dass die Beherrschung der Muttersprache in Wort und Schrift etwas Grundlegendes und Selbstverständliches und ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur ist. Ohne dieses Bewusstsein werden wir sie auf lange Sicht nämlich verlieren. 

Kommentar von ma9rtin ,

Ich finde deine Antwort gut, allerdings stimme ich dir bei den Kommunikationsgeräten nicht zu. Klar, es gibt Leute die schreiben wie 3. Klässler, aber wenn ich mal von mir aus gehe, übe ich eher die Rechtschreibung und mache sie nicht kaputt. Es gibt natürlich auch Autokorrektur, und so was. Aber zum Beispiel Kommasetzung, da hatte ich letztens in einem Deutsch-Test eine 1, weil ich sie beherrsche. Und das nicht zuletzt am Deutschunterricht selbst. ;) Das kommt eher vom vielen Schreiben.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Dann liegt das einzig und allein daran, dass es dich schert wie es aussieht, wenn andere dein Geschreibsel lesen. Diese Einstellung ist löblich, aber so wie ich das sehe bist du einer von zwanzig.

Antwort
von Deponentiavogel, 33

Man braucht in der Schule nicht die korrekte Anwendung des Akkusativs gelehrt bekommen. Man braucht sowieso überhaupt keinen Grammatikunterricht als Muttersprachler.

Die Sache ist doch ganz simpel. Unbetonte e im Wortinneren werden im Deutschen oft und gerne weggelassen. Wir redn und sterbn und versuchn, unser Lebn zu lebn. 

Würde man die ganzen Es streichen, die man im Deutschen einfach verschluckt, hätten wir ein grotesk anderes Schriftbild.

Deshalb spricht man:

– Ich hab einen Riesenvorsprung gehabt !

--› Ichhab ein Riesnvoasprung ghabt !

Theoretisch müsste man ein'n schreiben, aber

1. Apostrophe stören das Schriftbild und

2. schreibt man die Es, die man nicht spricht, trotzdem. 

Wenn man nicht so viel liest, weiß man das nicht und schreibt eben phonetisch. Weil unsere Schrift aber nicht phonetisch ist, führt das geradewegs ins Verderben.



Kommentar von Kickflip99 ,

Wobei schon ein kleiner aber für Muttersprachler hörbarer Unterschied besteht zwischen "ein" und "ein'n". Und man hört inzwischen auch ziemlich häufig das "ein", also ohne langes "n".
Ähnlich wie "denen" gesprochen zu "den'n" wird, aber von Jugendlichen gerne einfach zu "den" wird.
->
"Sag den, dass du ein Ball willst."
Klingt anders als
"Sag den'n, dass du ein'n Ball willst."

Kommentar von Deponentiavogel ,

Ja, natürlich ist ein Unterschied. Würde man es darauf anlegen, das zu transkribieren, müsste man dann bestenfalls irgendein diakritisches Zeichen auf das n pflanzen. 

Sag deń, dass du eiń Ball willst. 

Die Schreibgelegenheit dafür gibt es aber sowieso nicht. 

Ein langes h hört man aus dem Grund nicht, weil nicht der Vokal gedehnt wird, sondern der Konsonant n. Wenn man schnell spricht, muss man das nicht einwandfrei raushören. 

Grammatikprobleme beim Sprechen gibt es auf keinen Fall. Nur sollte man das nicht auf die Schrift übertragen. 


Kommentar von akesipalisa ,

Der Anfang Deines letzten Satzes überrascht mich. Soll man wirklich unkorrigiert sagen dürfen "Ich gehe mit meine Kinder bei unsere Oma"? Wer immer so spricht, wird bald auch so schreiben.

Die DeutschlehrerInnen sollten sich öfter Blogs von Jugendlichen ansehen, dann wüssten sie besser, was sie selbst alles im Unterricht schlecht oder gar nicht erklärt haben.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Ich spreche hier von echten Muttersprachlern. Wenn man zuhause Türkisch oder Kroatisch lernt und erst im Kindergarten oder in der Schule mit Deutsch anfängt, kann man nicht von Deutsch als Muttersprache sprechen.

Muttersprachler machen keine Fehler, das heißt keine konsequenten. Beim Sprechen kann schon mal ein Fauxpas entstehen, das ist dann aber ein Gelegenheitsfehler, der dem Sprecher selber auffällt. 

Antwort
von joheipo, 42

Erschreckenderweise sind es nicht nur die strohdoofen und bildungsfernen Unterschicht-Teenies (von denen hier auf gf die meisten Beiträge kommen), sondern auch mehr und mehr sogenannte Erwachsene und Berufstätige, die kein Deutsch mehr beherrschen.

Das wird dann von Kuschelpädagogen und ihnen nahestehenden Kreisen immer als "Sprachdynamik" unter dem Motto "Irgendwann stehts es so im Duden, weil sich Sprache weiterentwickelt" schöngeredet.

Völliger Blödsinn.

Unsere Sprache entwickelt sich meß- und fühlbar zurück, nicht zuletzt durch die Anglizsmen (Deppendeutsch oder Denglisch genannt), die insbesondere den Jugendjargon beherrschen.

Daß der Dativ dem Genitiv sei Tod ist, liest man hier ja in nahezu jedem Beitrag. Genauso ätzend und Augenkrebs erzeugend finde ich diese unsägliche Auseinander Schreibung von Wörtern, die  zusammengesetzt sind. Auch so ein Denglisch-Einfluß.

Kommentar von Deponentiavogel ,

– Auseinanderschreibung ist ein Orthographieproblem. 

– Alle Muttersprachler beherrschen die deutsche Grammatik perfekt, außer sie haben eine Sprachstörung (wie der Duden).

–  Es gibt nur Sprachwandel; Verfall und Fortschritt sind ein typisches Gegensatzschema des Verstands, das in der Natur nicht existiert. 

– Es ist egal, was im Duden steht.

– Der Genitiv ist dem Genitiv sein Tod, nicht der Dativ (Beziehen Sie Ihre Information nicht aus Belletristikwerken wie Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod).

Kommentar von akesipalisa ,

Dein erster Punkt stimmt, alles andere nicht. Wenn alle Muttersprachler die deutsche Grammatik perfekt beherrschen würden, würde in der Schule eine Stunde Deutsch pro Monat ausreichen. Wieso Fortschritt und Verfall in der Natur nicht existieren sollen, weiß ich nicht. Das erwähnte Buch "Der Dativ..." ist kein belletristisches Werk, sondern ein Sachbuch, in dem zwar Überspitzungen auftzreten, insgesamt aber der Nagel auf den Kopf getroffen wird.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Jeder seriöse Sprachwissenschaftler kann alles, was Bastian Sick behauptet, als Ad-hoc-Annahme entlarven und als falsch und unbegründet widerlegen. Nicht einmal mit seinem eingängigen Titel, der ja der Aufhänger des ganzes Buches ist, liegt Sick richtig. Der Genitiv ist schuld an seinem Tod.

Für die Muttersprachler verweise ich zu meinem anderen Kommentar. Deutschunterricht an deutschsprachigen Schulen war nie Grammatikunterricht, ganz im Gegensatz zu Deutsch als Fremdsprache. Man lernt die Gepflogenheiten der Standardsprache, einen nicht regional gefärbten Ausdruck und vor allem die wichtigsten Fähigkeiten des Homo sapiens: Lesen und Schreiben.

Antwort
von Kickflip99, 53

Danke, das geht mir auch schon seit Jahren auf die Nerven. In Zeitungen habe ich das zum Glück noch nie gelesen, aber in der Umgangssprache wird es leider Standard. Übrigens auch mit anderen Formen, zB "deinem": "Ich hab dein Vater gesagt.."

Ich denke das kommt einfach aus der Verschriftlichung der Umgangssprache im Internet und es weiß so langsam einfach keiner mehr, wie die Formen korrekt gebildet werden.

Antwort
von N0Nentity, 31

Auch Kindern aus einem Elternhaus mit wenig Bildungshintergrund kann die deutsche Sprache so beigebracht werden, dass sie diese mehr oder weniger fehlerfrei anwenden können. Das ist (wäre) Aufgabe der Lehrer.

Es ist ein Problem unseres Bildungssystems, dass kein besonderer Wert mehr auf Deutsch gelegt wird, besonders bei denen, deren Deutsch im späteren Leben kaum eine Rolle spielt.

Grundschüler, die von vorn herein dazu verdammt sind, irgendwann einmal Arbeiten zu verrichten, wenn überhaupt, brauchen die deutsche Sprache nur dazu, um sich verständigen zu können.

Grammatikalisch und stilistisch einwandfreies Deutsch wird auf dem Gymnasium gelehrt und kommt den Kindern zugute, deren Herkunft die Beherrschung der deutschen Sprache rechtfertigt.:)

"Unterschichtkinder" sollen "Unterschichterwachsene" werden, auch wenn das Gesetz gleiches Recht auf Bildung für alle garantiert.

Um dieses Recht jedoch in Anspruch nehmen zu können, braucht es noch die Voraussetzungen dazu: u.a. die finanziellen Möglichkeiten der Eltern, ohne die nichts geht.
Ein Kreislauf, der von wenigen Ausnahmen durchbrochen werden kann!

Kommentar von Deponentiavogel ,

Grammatik korreliert nicht mit Bildung. Und wenn sie es doch tut, dann so, dass besonders Gebildete besonders ungrammatisch sprechen. 

Die Ungebildeten halten ihren Verstand nicht für so gigantisch und glänzend, dass sie glaubten, man könnte sein Sprachgefühl damit übertrumpfen. 

_______

Grammatik lernt man im Kindergarten, die Aufgabe der Schule ist es, den Kindern ein ordentliches Schriftbild einzutrichtern. Wo sie tatsächlich versagen. Nur hat Orthographie und Standardsprache eben nichts mit Grammatik zu tun. 

Übrigens ist es nicht notwendig, dass alle Menschen gleich gebildet sind. Es gibt andere Ziele, als Erbauungsliteratur lesen und verstehen und im besten Falle schreiben zu können. 

Die meisten Leute sind mit einem Job gut bedient und haben weder Zeit noch Muße, zu schmökern.

Kommentar von N0Nentity ,

Übrigens ist es nicht notwendig, dass alle Menschen gleich gebildet sind. Es gibt andere Ziele, als Erbauungsliteratur lesen und verstehen und im besten Falle schreiben zu können.

Das hat auch niemand gesagt. Gleiche Bildung für alle ist nicht machbar, da das die unterschiedlichen Voraussetzungen an persönlichem Portenzial nicht hergeben.

Viele Menschen jedoch, die über dieses Potenzial verfügen, können es nicht ausschöpfen, da ihnen das System und somit die Gesellschaft dies nicht ermöglichen. Das ist nicht gerecht, aber gewollt!

Grammatik lernt man im Kindergarten, die Aufgabe der Schule ist es, den Kindern ein ordentliches Schriftbild einzutrichtern. Wo sie tatsächlich versagen. Nur hat Orthographie und Standardsprache eben nichts mit Grammatik zu tun. 

Im Kindergarten! Das ist ganz neu und macht verständlich, dass das Deutsch der Kinder so grottenschlecht ist, weil es so viele Kindergärten gibt...:(Ironie aus)

Ein ordentliches Schriftbild ist sicherlich nett anzusehen, aber wohl das Unwichtigste, was man sich vorstellen kann, denn damit kaschiert man keineswegs das mangelnde Beherrschen der Sprache.
Eigentlich selbstverständlich!

Dass Orthographie und Standardsprache nichts mit Grammatik zu tun haben, ist eine Erkenntnis, die leider nur der Wirklichkeit entnommen ist, aber mit einem Lehr- und Lernziel, wie es für eine vernünftige Grundbildung eines jeden Kindes notwendig wäre, absolut nichts zu tun hat.
Mundart zu sprechen, in der grammatikalische Fehler vorkommen, ist das eine. Keinen vernünftigen schriftlichen Satz formulieren zu können - das andere. Genau dieses Problem wurde hier angesprochen.

Die meisten Leute sind mit einem Job gut bedient und haben weder Zeit noch Muße, zu schmökern.

Wer als gebildeter Mensch mit einem guten Sprach- und Sprechvermögen einen Job ausführen muss, der unter seinem Niveau ist, nimmt sich die Zeit und schmökert, das einzige, was ihm bleibt. :)

Weitere Ausführungen dazu würden abrutschen in eine andere Thematik.

Antwort
von Girschdien, 57

Schlimmer finde ich die Unsitte, anstelle von ein, einer, einem etc. einfach nur "1" zu schreiben. *grusel*

Kommentar von Kickflip99 ,

Das meint aber keiner ernst. Sätze wie "Ich kauf mir ein Fußball." meinen die Leute ernst.

Kommentar von Girschdien ,

"Ich kauf mir 1 Fußball." Alles schon so gelesen.

Kommentar von RomanAtwood ,

@Girschdien ich glaube, du hast Kickflip99s Kommentar missverstanden. Ich sehe das wie er/sie. 1 schreibt man aus welchen Gründen auch immer, aber ganz sicher nicht deshalb, weil man meint, dass es korrekt wäre. Wer jedoch "ein" statt "einen" schreibt, macht das aus Überzeugung.

Kommentar von Girschdien ,

Beides tut in den (meinen) Augen weh. 

Sprache entwickelt sich. Auch wenn uns das nicht immer gefällt. Kaum jemand benutzt den Genitiv noch korrekt, er wurde vom Dativ verdrängt. Vielleicht passiert dies auch mit dem oben genannten Beispiel. 

Antwort
von kiniro, 41

Überlege mal, welchen Schulabschluss ein Redakteur hat und worauf bei diesem bestimmten Schulabschluss im Fach Deutsch Wert gelegt wird.

Manche sagen "ein" statt "einen", weil sie nicht merken, dass der bestimmte Artikel "das" nicht vor das entsprechende Wort passt.

Übrigens ist das Wort "eigentlich" ein leere Worthülse, die ersatzlos abgeschafft werden kann.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Die Sache mit eigentlich stimmt nicht.

Außerdem haben Muttersprachler nie Probleme mit dem Genus von Substantiven. 

Kommentar von kiniro ,

Das Wort "eigentlich" verwässert die entsprechende Aussage.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Das mag fürs Schriftdeutsche gelten. In der gesprochenen Sprache könnte man keinen Atem mehr schöpfen, wenn man alle Redundanzen und Lückenfüller restlos streichen würde.

Antwort
von lost2000, 11

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ein derartigen Fehler macht.

Antwort
von GoodFella2306, 40

Entweder sie sind faul, oder Sie haben wirklich eine Rechtschreibschwäche.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Du machst es dir viel zu einfach. Die Probleme liegen ganz woanders.

Antwort
von Bswss, 8

Das ist in der Tat sehr auffallend, auch und gerade hier bei Fragen in GF, Beispiel:

Ich habe ein Freund. - Wir schreiben morgen ein Test.

Aber auch die Vergew altigung des Dativs: Was kann ich mein Freund schenken?

Ursache dieser Fehler (die oft gar nicht mehr vom Schreiber bemerkt werden) ist offensichtlich schlam pige Aussprache, die dann in die Schreibung übernommen wird. Dies wiederum könnte u.a. auf die Lese-und Schreibmethode "Reichen" in der Grundschule zurückzuführen sein: Schreib' (mindestens 3 Jahre lang) so, wie du sprichst.

Antwort
von RomanAtwood, 43

Das frage ich mich auch jedesmal wieder. Und ich bin nicht der Meinung, dass das etwas mit "Dialekt" zu tun hat...weil das hier andere geschrieben haben.

Meiner Meinung nach lässt das einen Rückschluss auf die Bildung derjenigen Person zu.

Antwort
von ghul666, 48

Nunja, leider ist das eben so. Und da Sprache dynamisch ist, werden solche Ausdrücke, wenn sie immer gebräuchlicher werden, in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen und irgendwann die heute korrekte Form ersetzen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Himmel bewahr mich davor.

Kommentar von ghul666 ,

Wollen wir es hoffen.

Antwort
von WhoozzleBoo, 42

Tut mir Leid, ich weiß so spontan leider weder was ein Akkusativ, noch was ein Dativ ist. Muss man das? Ich komme auch so ganz gut zurecht.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Nein, muss man natürlich nicht. Man sollte es am besten gar nicht wissen. 

Denn was die Leute mit ihrem Pseudowissen anrichten, ist nicht zu unterschätzen.

Antwort
von ma9rtin, 52

wehn interesierts? 😂

Kommentar von kiniro ,

Wenn schon, dann bitte Wayne interessiert's.

Kommentar von Gummibusch ,

Oh ja, der Deppenapostroph ist auch ein Thema für sich! 😨

Antwort
von 2001Jasmin, 51

Ich sehe das auch so, aber was willst du machen.
😂😂😂Welcome to 2016!!😬😬

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