Frage von Nasenbeer, 114

Verbesserungsvorschläge Motivationsschreiben Bundeswehr?

Ich reiche nächste Woche meine Bewerbung für die Feldwebellaufbahn im Truppendienst der Bundeswehr ein. Wie jeder andere schreibe auch ich ein Motivationsschreiben. Ich möchte (möglichst fachkundige) Leute einmal bitten es kurz durchzulesen und mir ein professionelles Feedback zu geben was oder ob etwas geändert werden könnte, muss.

Vielen Dank für eure Mühe im Vorraus.

Motivationsschreiben

Die militärische Laufbahn reizt mich aus vielfältigen Gründen.

Deutschland ist, selbst in diesen turbulenten Zeiten, ein sehr sicheres, stabiles und offenes Land. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass diese Qualitäten durch keine äußeren Einflüsse geschmälert oder bedroht werden. Des Weiteren haben Werte wie Kameradschaftlichkeit, Loyalität und Disziplin eine große Bedeutung für mich und ich hoffe diese bei der Bundeswehr zu finden. Ich bin gewillt neue Herausforderungen anzunehmen und zu bestehen, neue Erfahrungen zu machen und ein produktiver Teil meines Arbeitsumfeldes zu sein. Es reizen mich nicht nur die großen körperlichen Herausforderungen sondern auch die mentalen Anforderungen und die vielen Dinge die es zu lernen gibt. Nicht zu vernachlässigen natürlich auch der wirtschaftliche Aspekt eines stabilen und zukunftssicheren Arbeitgebers und die vielfältigen Karrieremöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr.

Ich halte mich für, der Herausforderung des Soldatenberufs, gewachsen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von colourskin, 84

Abgesehen von den ganzen Ignoranten ;D dort oben... es ist ein sehr gutes Motivationsschreiben mit dem du auf jeden Fall punkten kannst. Wo ich meinen Kollegen aber Recht geben muss ist, dass deine Quallitäten NICHT dem Moti.schreiben entnommen werden. Wenn du im echten Leben genauso gut formulieren kannst, hast du gute Chancen. Bei der Bundeswehr zählt Leidenschaft, Kameradschaft, interagieren mit einer gesellschaftlichen Gruppe und genauso Exaktheit.

Am Ende war ich überrascht das du "nur" Soldat werden willst. Ein solches Schreiben wäre dem Beruf des Offizieres, wie meiner Wenigkeit, würdig.

Alles Gute :)

Kommentar von Nasenbeer ,

Feldwebel ist momentan meine angepeilte Richtung. Aber ich wollte es vor dem Termin mit dem Berater noch etwas unkonkreter halten, vielleicht überzeugt er mich ja auch noch von der Offizierslaufbahn (bin nämlich nicht sicher ob ich nochmal studieren wollen würde), deshalb erst mal der Überbegriff "Soldatenberuf".

Kommentar von Jerischo ,

Ach... Offiziere sind keine Soldaten?

Antwort
von Jerischo, 77

1. Wenn du nicht weißt ob du dich gut und richtig ausdrücken kannst, ist eine Führungsposition nichts für dich

2. Ist ein Motivationsschreiben nicht ausschlaggebend für eine Einstellung, da dich das alles so oder so nochmal im Prüfgespräch gefragt wird.

3. Erhöht ein gutes Motivationsschreiben nicht die Chance zum Test eingeladen zu werden, da die Bundeswehr sehr viele Bewerber einlädt, die auch nur ansatzweise ins Bild passen und man im Einstellungstest punkten muss!

Lass es gut sein und lege es so deinem Karriereberater vor und mach die Bewerbung mit ihm fertig...

Kommentar von ponter ,

Ich schließe mich hier an.

Die Bundeswehr entscheidet unabhängig von einem Motivationsschreiben o.ä., ob und wer zu den Tests eingeladen wird.

Kommentar von Nasenbeer ,

habe ich mich verlesen oder habe ich überhaupt nicht danach gefragt ob es ausschlaggebend ist?! Danke für Antworten auf Fragen die ich nicht gestellt habe.

Kommentar von Jerischo ,

Das diente eigentlich nur dazu um dir zu erleutern, wie unnötig deine Frage ist. ;)

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