Frage von Charlie2405, 57

Verbesserungs Vorschläge, zu dieser Analyse, des Gedichtes "Zwei Heimgekehrte"?

Bei dem mir vorliegendem Text handelt es sich um ein Gedicht von Anastasius Grün. Es heißt "Zwei Heimgekehrte" aus dem Jahr 1907. In dem Gedicht geht es um zwei Wanderer, die zwei unterschiedliche Sichtweisen bezüglich eines gemeinsamen Ausfluges haben.

Die beiden Wanderer ziehen durch die Natur und nehmen sie unterschiedlich wahr und so unterschiedlich geben sie ihre Erfahrungen auch wieder.

Der eine Wanderer, in Strophe drei erzählt von dem Ausflug, als hätte es ihm keinen Spaß gemacht. Dazu kommt, dass er sich nicht für die Natur zu interessieren scheint (Vgl. Z. 9 " Der Eine darauf mit Gähnen spricht:" ). An dem Wort "Gähnen" ist gut zu erkennen, dass der Wanderer keine große Interesse an dem Ausflug hatte. Auch das Wort "Ach" in Zeile 11 bestärkt diese These nocheinmal. Nach dem "Ach" folgt eine Aufählung (Z. 11 " Ach, Bäume, Wiese, Bach und Hain") die durch die Benutzung des Wortes "Ach" so dargestellt wird, als wäre die Natur etwas unwichtiges, uninteressantes. Der andere Wanderer, in Strophe vier hingegen erzählt von diesem Ausflug mit einem Lächeln im Gesicht ( Z. 13 "Der Andere lächelnd das selbe spricht"). Unteranderem hat er ein fröhliches Gesicht ( Vgl. Z 14 " Doch leuchtenden Blicks, mit verklärtem Gesicht). Das Wort verklärt bedeutet soviel wie sehr glücklich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der eine Wanderer nicht begeistert ist, während der Andere sehr glücklich wieder nach Hause kommt.

Zu den sprachlichen Mitteln lässt sich sagen, dass für den gähnden Wanderer nicht viele Adjektive benutzt worden sind. Im Gegensatz zu dem anderern Wanderer. Für den Wanderer aus Strophe drei wurde nur eine Zeile für die Einleitung der wörtlichen Rede benutzt ( vgl. Z. 9 " Der eine darauf mich Gähnen spricht:" ) und auch nur ein Adjektiv, nämlich das Wort "Gähnen". Während für den anderen Wanderer zwei Zeilen zur Einleitung der wörtlichen Rede. Es sind die Zeilen 13 und 14. Hier wurden drei Adjektive verwendet (vgl. 13,14 " Der Andere lächelnd dasselbe spricht. Doch leuchtenden Blicks mit verklärtem Gesicht:" ). Sowohl diese Adjektive " lächelnd,leuchtend, verklärt", als auch die des Anderen beschreiben sehr gut, wie die beiden zu dem Ausflug stehen.

( Eigentlich kommt hier jetzt noch ein Schluss, wo ich meine Meinung zu einer Aussage machen soll, aber das passt hier nicht mehr hin)

Antwort
von Elfi96, 34

Alles, was ich in Klammern gesetzt habe, ist entweder überflüssiger Text oder Info für dich. 

Bei dem mir vorliegende(m)n Text handelt es sich um ein Gedicht von Anastasius Grün. Es heißt "Zwei Heimgekehrte" -》und wurde (aus dem) im Jahr 1907 verfasst.  (In dem) Im Gedicht geht es um zwei Wanderer, die zwei unterschiedliche Sichtweisen bezüglich eines gemeinsamen Ausfluges haben.

Die beiden Wanderer ziehen durch die Natur, und (nehmen) da sie diese unterschiedlich wahrnehmen, (und so unterschiedlich) geben sie ihre Erfahrungen auch unterschiedlich wieder.

Der eine Wanderer(, in Strophe drei) erzählt in Strophe drei  (von dem) über den Ausflug, als hätte es ihm keinen Spaß gemacht. Dazu kommt, dass er sich nicht für die Natur zu interessieren scheint (Vgl. Z. 9 "Der Eine darauf mit Gähnen spricht:" ). (An dem) Am Wort "Gähnen" ist gut zu erkennen, dass der Wanderer kein(e) großes Interesse (an dem) am Ausflug hatte. Auch das Wort "Ach" in Zeile 11 bestärkt diese These noch einmal (auseinander!). Nach dem "Ach" folgt eine Aufählung (Z. 11 " Ach, Bäume, Wiese, Bach und Hain"), (Komma vergessen) die durch die Benutzung des Wortes "Ach" so dargestellt wird, als wäre die Natur etwas U(u)nwichtiges, U(u)ninteressantes. Der andere Wanderer(, in Strophe vier) hingegen erzählt in Strophe vier von diesem Ausflug mit einem Lächeln im Gesicht ( Z. 13 "Der Andere lächelnd das selbe spricht"). Unter anderem (getrennt!) hat er ein fröhliches Gesicht ( Vgl. Z 14 "Doch leuchtenden Blicks, mit verklärtem Gesicht). Das Wort verklärt bedeutet soviel wie sehr glücklich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der eine Wanderer nicht begeistert ist, während der Andere sehr glücklich wieder nach Hause kommt.

Zu den sprachlichen Mitteln lässt sich sagen, dass für den gähnden Wanderer nicht viele Adjektive benutzt worden sind(. Im), ganz im Gegensatz zu( de)m anderern Wanderer. Für den Wanderer aus Strophe drei wurde nur eine Zeile für die Einleitung der wörtlichen Rede benutzt ( vgl. Z. 9 " Der eine darauf mich Gähnen spricht:" ) und auch nur ein Adjektiv, nämlich das Wort "Gähnen". (Während f) Für den anderen Wanderer hingegen wurden zwei Zeilen zur Einleitung der wörtlichen Rede benutzt. Es sind die Zeilen 13 und 14. Hier wurden drei Adjektive verwendet (vgl. 13,14 " Der Andere lächelnd dasselbe spricht. Doch leuchtenden Blicks mit verklärtem Gesicht:" ). Sowohl diese Adjektive " lächelnd,leuchtend, verklärt", als auch die des Anderen beschreiben sehr gut, wie die beiden zu dem Ausflug stehen.

LG 


Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für deutsch, 27

Ich korrigiere nicht formalsprachlich, sondern inhaltlich:

Vorab: "Gähnen" ist ein Verb, kein Adjektiv.

Du bleibst meines Erachtens sehr an der Oberfläche und betrachtest das Gedicht auch nur auf der Ebene der Erzählung. Bei der Analyse hast Du nicht viel anzubieten.

Es fehlt völlig die Skizzierung der Wanderer: Der eine wandert, weil Wandern gerade "in" ist, der andere aus Leidenschaft. (Strophe 1, Z. 3+4) Ohne dass Du das herausstellst, geht Deine Interpretation völlig am Kern vorbei.

Wie sieht es mit dem Reimschema aus? Was könnte es symbolisieren? Wie mit dem Metrum? Und welche Wirkung hat es auf Dich?

Das Auffälligste im Gedicht lässt Du völlig unerwähnt - die beiden identischen Verspaare in der 3. und 4. Strophe. Sie scheinen gleich, aber sind es nicht. Stell Dir mal vor, jemand trüge das Gedicht vor: Wie würde der das denn machen?

Und dann denk weiter - es geht nicht nur um Wanderer. Das ist nur ein Beispiel. Wie ist das denn, wenn man etwas mit Leidenschaft macht oder eben nur, weil es alle gerade machen?

Kommentar von LolleFee ,

Sprachlich: Du setzt tendenziell zu viele Kommas. Einige Deiner Sätze sind unvollständig. Da steht dann entweder nur ein Nebensatz oder noch nicht einmal der. Für mich liest sich deshalb und aufgrund häufiger, kurzer Hauptsätze sehr abgehakt und wenig flüssig.

Kommentar von Charlie2405 ,

Dazu muss ich sagen, dass ich Aufgaben gestellt bekommen habe, die das was Sie/Du geschrieben hast, nicht beinhaltet... Aber es ist trotzdem hilfreich, danke.

Kommentar von LolleFee ,

Welche Aufgaben waren das?

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