unterschiedliche namen auf zeugnissen und pass. wie vorgehen bei bewerbung?

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4 Antworten

Hallo heroinjoint,

das halte ich für sehr abwegig, denn 

1) jeder Mensch, der mal bei einer Heirat den Namen des Partners/ der Partnerin angenommen hat, manche sogar mehrmals, wäre nach deiner Logik dann ja ebenfalls auf Grund von Namensänderung betroffen und benachteiligt.

2) den Pass legt man nie einer Bewerbung bei

3) auf jedem Arbeitszeugnis ist das Geburtsdatum genannt, und wenn das mit dem des Bewerbers in seinem Lebenslauf übereinstimmt, ist dies ein Indiz für die Richtigkeit.

Bei einer Bewerbung diesen Punkt anzuführen, kannst du zwar machen, aber ich finde das schlichtweg unnötig, denn hierbei geht es ausschließlich um Werbung in eigener Sache  und nicht um Erklärungen/ Rechtfertigungen für Nebensächlichkeiten (und wäre eher ein Anknüpfungspunkt in einem Vorstellungsgespräch). Wenn überhaupt, dann nimm es in den Lebenslauf unter den Persönlichen Daten auf (Name, Geburtsname).

Ich vermute eher, dass deine Bewerbungen entweder nicht optimal sind, du eventuell auch dem jeweiligen Bewerberprofil nicht entsprichst und/ oder aber deine Mailadresse unseriös wirkt. [wenn du dort statt eines seriösen Namens, also Max Mustermann@irgendwas, eine Mail Adresse angibst, in der "heroinjoint" vorkommt, so kann das ein Ausschlusskriterium sein.]

Du kannst ja mal einen Entwurf hier anonymisiert einstellen, dann kann man dir konkrete Tipps geben.

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Kommentar von heroinjoint
27.02.2016, 22:23

danke für die antwort erstmal, also an der email kann es nicht liegen. ich habe nach 2 absagen gedacht es könnte an dem namen liegen. es ist übrigens der vorname der verändert wurde und nicht der nachname.

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Hallo heroinjoint,

ich glaube kaum, dass eine Namensänderung der Grund für eine Absage ist. Sehr viel wahrscheinlicher dürfte es ein, dass die Bewerbung nicht optimal ist.

Wenn Du möchtest, kannst Du gerne mal eine exemplarische Bewerbung hier einstellen (bitte vollständig und anonymisiert), dann kann man mehr dazu sagen.

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Na ja. Ich denke, wenn Du im Anschreiben oder im Lebenslauf den Umstand der Namensänderung einbringst, dann ist das doch plausibel.

Namesänderung wegen Heirat. Namensänderung wegen Adoption. Ich denke, das dürfte kein großes Thema sein.

Schwieriger könnte es werden, wenn Du Dich auf sehr hoch dotierte Posten bewirbst (200000€ Jahresgehalt und mehr). Da schauen Personaler recht genau hin. Aber auch da dürfte gelten: solange es erklärbar ist...

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Du kannst es von einem Notar bzw beim Amt ändern lassen. Frag am besten in der Schule, wo du die Zeugnisse mit falschen Namen bekommen hast, nach.

Die Arbeitgeber könnten Urkundenfälschung vermuten.

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Kommentar von rotreginak02
28.02.2016, 10:02

Aus der Frage geht hervor, dass hier eine freiwillige Namensänderung stattgefunden hat.... und nicht, dass die Zeugnisse falsch ausgestellt wurden...

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Kommentar von Chewbaccat
28.02.2016, 18:29

Es kann trotzdem geändert werden. Trotzdem ist das Dokument nämlich nicht richtig.

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