Frage von schokopudding97, 193

Studium oder Ausbildung was ist besser?

Antwort
von greenhorn7890, 106

Im Moment würde ich sagen Ausbildung.

Es Studieren so viele Menschen, dass es viele von ihnen nach dem Studium keinen Qualifizierten Job finden. Ganz einfach weil es nicht genug gibt. Der Fachkräftemangel hingegen sorgt dafür, dass selbst schlechtere Bewerber eine Chance auf die Ausbildungsplätze haben, da Betriebe händeringend nach Azubis suchen.

Mit einer Ausbildung kannst du dein Leben lang in der Branche Arbeiten, für die du dich entschieden hast. Nach dem Studium kann es passieren, dass du nur eine Hilfsstelle bekommst.

Kommentar von spellon ,

Fachkräftemangel? Wo? In welcher Brange?

Kommentar von greenhorn7890 ,

Hier hast du ein Beispiel:

http://de.statista.com/themen/887/fachkraeftemangel/

und von den Pflegeberufen wollen wir gar nicht erst anfangen!

Kommentar von Marcel89GE ,

Das ist blödsinn und ich weiß nicht wo ich anfangen soll.

Im Handwerk mag Ihre Pauschalisierung sicherlich richtig sein auch wenn hier oft nach der Gesellenprüfung nicht selten ein vertiefendes Studium anstelle des Meisterbriefes wartet.

In nahezu allen anderen Ausbildungsberufen wird der Bachelor vorgezogen. Ganz einfach schon desshalb, weil bereits das erste Semester an der Uni bessere, vertiefendere und anspruchsvollere Grundlagen vermittelt, als drei Jahre Ausbildung/Berufsschule.

Der Praxisbezug innerhalb der Ausbildung ist ein Märchen. In 9 von 10 Fällen ist man als Azubi in der Abteilungsrotation ein besserer Praktikant.

Nicht ohne Grund suchen alle nennenswerten Unternehmen aller Branchen für vernünftige Berufe keine einfachen Azubis mehr sondern verlangen Ausbildung + Studium in Kooperation mit Hochschulen oder Akademien.

Eine einfache Ausbildung befähigt heutzutage nur noch zu den einfachsten Jobs der Branche. Um mit einer Ausbildung (als Einsteiger) ein sicheres Leben ohne Existensängste und mit einem erträglichen Einkommen zu führen bedarf es ein irsinnig langen K(r)ampf mit befristeten Verträgen, dubiosen und oft unsinnigen aber dafür teuren Weiterbildungen die die eigene Arbeit kaum aufwerten und nicht selten ausschließlich als Arbeitsplatzsicherung dienen.

Antwort
von Sofakartoffel99, 92

Ich hab nie studiert, stattdessen ´nen vernünftigen Beruf gelernt (Verwaltungsfachangestellte) und verdien mit meinem Job ein gutes Geld. Für meine Ansprüche ist es mehr als ausreichend. Und im Gegensatz zu meinen Freunden, die ausnahmslos alle studiert haben, habe ich von Anfang an Geld verdient. Muss halt jeder mit sich selbst ausmachen, was er in seinem Leben als sinnvoll erachtet. Der jeweilige Berufswunsch spielt da selbstverständlich auch eine Rolle.

Antwort
von AdrianaD, 82

Das Studium ist die Ausbildung!

Es ist wesentlich angenehmer nach der Schule noch für ein paar Jahre zur Uni/zum College zu gehen als einen Beruf zu erlernen und gleich anfangen zu arbeiten.

Da hat man mehr Freizeit (Ferien und nicht einmal kann der Unterricht ausfallen, die Fortsetzung der Schule, bei der Arbeit hat man keine 2 Monate Ferien und wenig Wahrscheinlichkeit, dass die Arbeit nicht stattfindet), verlängert sich seine Kindheit (es ist toll ein Kind zu sein!), braucht sich noch einige Zeit weniger um seine Finanzen zu sorgen und kann sein Wissen bereichern, was einfach UNGLAUBLICH ist!!!

Später hat man größere Chancen eine Arbeit zu finden, die besser bezahlt wird.

Versuch dich um ein Studium zu bemühen, du bereust das sicher nicht!

Kommentar von spellon ,

Das Resultat könnte bescheiden ausfallen wenn man kein wirkliches Interesse am studieren hat und dann vielleicht noch sowas wie Germanistik studiert.

Antwort
von Polepolepolska, 49

Hi,

Ich mache es mal kurz:
Ein Duales Studium -> Praxis und Studium vereint in einem ;-)

Ansonsten muss es jeder für sich entscheiden. Die meisten Arbeitgeber bevorzugen vielleicht Leute mit einem Master, aber wenn man sich gut anstellt und sich gut verkauft, kann man genauso gut mit einer Ausbildung eine gute Karriere starten...
Es hängt eher davon ab, was du aus der Ausbildung/Studium machst. Nicht direkt vom Abschluss selbst...

Wofür man sich entscheiden sollte, hängt einfach eher vom Typen (Lerntyp, Leistungsfähigkeit, Motivation, etc.) ab, würde ich sagen ;-)

LG :-)

Antwort
von MrStuffolo, 78

Ich habe mit 15 Jahren angefangen zu arbeiten und ich muss sagen das ist das beste was ich hätte machen können! Man verdient Geld ist unabhängig es macht Spaß (bei mir im Beruf) sehe ich viele andere Städte auch mal wo nicht jeder hinkommt. (große server Räume, im Flughafen bestimmte Bereiche, wir arbeiten im Büro der reichsten Frau Deutschland und das ist kein Spaß!) Außerdem bin ich so ein schul muffel und Arbeit ist das genau richtige für mich. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Außerdem kann man nach einer Berufsausbildung immer noch was anderes machen. Dann hast du aber wenigstens was in der Hand. Deswegen verstehe ich die ganzen youtuber nicht die die Ausbildung abbrechen, wenn youtube den Bach runter geht oder die kein Bock mehr haben mit 40 vor dem pc zu hocken dann stehen sie da mit NIX in der Hand.

Lg MrStuffolo

Antwort
von Marcel89GE, 63

Ich kann dir nur empfehlen zu studieren. Habe hier im Verlauf deiner Frage irgendwo eine Ausbildungskritik verfasst und möchte sie nicht wiederholen.

Das Studium bringt dich persönlich so viel weiter. Wenn du trotzdem auf Praxis nicht verzichten möchtest, such dir ein Nebenjob / Werksstudentische Tätigkeit etc.

Kommentar von schokopudding97 ,

Ok was sind denn deiner Meinung nach" Studiengänge mit Zukunft"?

Kommentar von Marcel89GE ,

Alles hat zukunft. Es geht darum was dich interessiert. Wofür du dich grundsätzlich begeistern lässt. Alles andere demotiviert dich im Laufe des Studiums und du wirst nie wirklich gut in dem was du machst.

Natürlich sollte man keine brotlose Kunst studieren. Man will ja später auch davon leben können. Grundsätzlich könnte man die These wagen: So höher die Abbrecherquote und geringer die Absolventenzahl im Verhältnis zur Einschreibung, desdo sicherer ist der Zukunftsweg.

Das ist aber auch sehr pauschalisierend und trifft natürlich nicht auf jedes Individuum zu.

Was immer geht: Medizin, Mathe und Ingenieurwesen.

Wirtschaftswissenschafen und Rechtswissenschaften
(Jura) sowie Informatik ist zumindest eine Jobgarantie (wie gesagt, gilt nicht für jeden einzelnen).

Lehramt mit schwierigen Fächern auch sinnvoll. Außerdem öffentliche Studiengänge mit anschließender Beamtenlaufbahn gibt es auch noch.

Dann kommt es drauf an wie weit man sich spezialisiert und in eine Niesche vordringt.

Antwort
von XL3yed, 50

Der goldene Mittelweg: Ein duales Studium.

Kommentar von schokopudding97 ,

Danke, daran hatte ich auch schon gedacht! :)

Antwort
von TailorDurden, 68

Lustig, wieviel totsichere Meinungen es hier gibt. So ganz pauschal und über den Tisch :D

Fakt ist, dass es dazu keine pauschale Antwort gibt. Es ist abhängig von Vorlieben, Ausübungsrichtung, Aufenthaltsort, Familienhintergrund (sind Eltern zB Selbstständig), Selbstdisziplin, finanziellen Mitteln etc etc..

Also vergiss alle Antworten hier und streng Deinen schönen Kopf mal ein bisschen an.

Antwort
von anitaadrijan, 73

Studium ist auf langer Sicht gesehen das bessere weil du damit einen besser bezahlten und angesehenen Arbeitsplatz bekommst.

Antwort
von Hannybunny95, 94

Auf lange Sicht ist ein Studium am besten

Kommentar von schokopudding97 ,

ok und warum?

Kommentar von Hannybunny95 ,

Weil man bessere Aufstiegsmöglichkeiten hat als jemand, der "nur" eine Ausbildung gemacht hat. Außerdem hast du mit nem Studium mehr Möglichkeiten

Antwort
von somi1407, 75

Kommt auf die eigene Person an, auf deren Interessen, Stärken und Schwächen.

Was willst du denn beruflich machen?

Kommentar von schokopudding97 ,

naja ich bin mir da selbst noch unsicher..aber irgendwas was mit Sprachen zutun hat

Kommentar von somi1407 ,
Kommentar von schokopudding97 ,

Dankeschön :)

Antwort
von kokomi, 78

kommt auf den fragenden an

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