Stottern wegbekommen ( Wie )?

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5 Antworten

Hallo, ich gehe mal davon aus, dass du seit deiner Kindheit stotterst?

Stottern ist auf jeden Fall (und das bis ins hohe Alter) gut behandelbar. Du kannst z.B. regelmäßige Stunden bei einem Logopäden oder akademischen Sprachtherapeuten nehmen. Dazu brauchst du eine Verordnung vom Arzt (sowas wie ein Rezept).

Es gibt sich auch Übrungen, die man allein machen kann, aber das ist der "härtere Weg". Unter Anleitugn fällt es dir sicher leichter und vor allem erfährst du von einem Logopäden auch mehr über dein Stottern - das ist wichtig, denn das hilft dir dann, damit umzugehen, wenn du dich und dein Stottern besser kennst.

Du kannst auch gerne mal bei unserer Fachberatung anrufen (ist kostenlos)

. Das kannst du alleine tun oder natürlich auch mit deiner Mutter oder deinem Vater zusammen.

Da kannst du alle deine Fragen über Stottern stellen und bekommst erklärt, was du tun kannst. Danach können wir dir auch Adressen für Stottertherapien senden, wenn du magst.

Durchwahl 0221 139 1108, donnerstags 17-20 Uhr, freitags 12-14 Uhr - Achtung, leider nicht in dieser Woche, also

wieder ab 6.10. 

"Wir", das ist übrigens die Bundesvereinigung Stottern &
Selbsthilfe e.V. (BVSS). Ein gemeinnütziger Verein, den stotternde
Menschen gegründet haben um u.a. anderen Stotternden mir Rat und Tat zu
helfen und um generell mehr über Stottern aufzuklären.

Auf unseer Homepage haben wir viele Infos über Stotern zusammen gestellt. Schau auch mal hier rein: http://www.bvss.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5:behandlung&catid=1&Itemid=22

Alles Gute!

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Hallo,

die BVSS hat Dir ja bereits sehr gute Tipps gegeben.Trotzdem wollte ich Dir gerne nochmal schreiben.

Ich bin Isabel und arbeite seit einigen Jahren für die Kasseler Stottertherapie. Neben der Behandlung beim Logopäden könntest Du Dich auch für eine intensive Therapie in der Gruppe entscheiden. So etwas bieten wir bei uns an. Hier lernst Du eine neue Sprechtechnik, mit der Du Kontrolle über das Sprechen bekommst. Und Du kannst Deine Erfahrungen und Fragen mit anderen Betroffenen teilen.

Vielleicht ist das als Ergänzung zu den Hinweisen von der BVSS noch ganz interessant. Wenn Du noch mehr wissen willst, kannst Du gerne auf unserer Webseite stöbern: http://www.kasseler-stottertherapie.de/stottern/was-ist-stottern/

Dort erreichst Du uns auch im Chat oder per Telefon, wenn Du Fragen hast.

Alles Gute,

Isabel

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Oft ist das Stottern eine Folgeerscheinung von Unsicherheit werde Selbstsicher

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Kommentar von BVSS - Stottern & Selbsthilfe
26.09.2016, 11:22

Was du meinst, ist vermutlich das "normale" Stottern, was jeder von uns kennt. Da fällt einem mal ein Wort nicht ein oder man kommt beim Sprechen ins Stocken, weil man gerade irritiert ist oder eben z.B. vorm Lehrer, vor den Eltern, einem Schwarm oder so unsicher ist.

"Chronisches" Stottern hat damit nichts zu tun. Das entsteht fast immer im Kindesalter. Stotternde wissen genau, was sie sagen wollen, sie bekommen es aber eben nicht störungsfrei heraus. Und weil andere Menschen das oft komisch finden, lachen sie oder Kindern hänseln den stotternden Mitschüler. Daraufhin kann der Stotternde zwar unsicher werden - weil er sein Stottern selbst ja auch blöd findet und sich dafür schämt - aber, die Unsicherheit ist nicht die Ursache seines Stotterns.

Wenn du mehr über die Redeflussstörung Stottern erfahren möchtest: www.bvss.de/fakten

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Logopäden haben bei uns nichts gebracht. Es muss auch nichts mit Unsicherheit zu tun haben. Mit der Zeit wird das wahrscheinlich von selbst weggehen. Alles Gute!

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