Sollte ich den Keilriemen wechseln?

2 Antworten

Hallo

bei "Keilriemen" kann man denn Zustand prüfen/ermitteln bzw denn Verschleiss messen. Das macht der Mechaniker bei der Inspektion.

Eine Mercedes Werkstatt würde nicht solchen Schwachsinn verzapfen oder gar empfehlen dass woanderst "billiger" machen zu lassen. Vermutlich wurde erklärt das bei der Assist B evtl. der Riemen erneuert wird wenn der "Fällig" ist dass kann schon bei 80000km der Fall sein oder auch erst bei 160000 dazu muss aber jemand nachsehen/nachmessen/prüfen. Es gibt Daimler da ist der Riemen unter 5 Minuten erneuert und welche da schraubt man 30 Minuten

Daimler haben seit 1988 Polyrippriemen mit offenem Wechselintervall. Ausser dem Riemen wird die Spannrolle und evtl die Laufrolle erneuert plus der Ruckdämpfer geprüft/gewartet/erneuert. 1980 wurde von Porsche und Daimler definiert das der Riemen mindestens 5000 Stunden im Dauertest halten muss bevor der in Autos verbaut wird und Daimler testete schon ab Mitte der 70er in Firmenwagen und Taxiflotten. Seit denn 90ern gibt es Aramidverstärkte Typen für 20000 Stunden Dauervollast

Conti meinte mal 80000km/6 Jahre ist die "garantierte" Standzeit bei Flachrippen Riemen mit Fahrtwindkühlung, selbst bei Einsatz unter harten Bedingungen. Bei Dayco, Pirelli, Gates, Flennor, Optibelt hiess es 120000km oder 8 bis 10 Jahre und bei Monroe gabs mal denn "Lebenslang Typ" der mindestens 180000km halten sollte.

Bei Langsteckenautos halten die Polyrippriemen in Mitteleuropa tendeziel 200000km bei Kurzstrecke um 100000 aufwärts. In Heissregionen altern die schneller ganz übel sind Wüstenregionen

Mach einfach einen neuen drauf, kostet doch kein Vermögen.