Frage von sophieeee97, 251

Sind Hirntote wirklich tot oder leben sie noch?

Auf meine letzte Frage haben so viele geantwortet Hirntote sind garnicht tot jetzt wollte ich das mal genau wissen und richte noch einmal eine Frage an die die sich auskennen, sind Hirntote nun tot oder leben sie noch

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Darkmalvet, Community-Experte für Anatomie, Biologie, Gesundheit, ..., 133

Hallo sophieeee97

Biologisch gesehen leben Hirntote durchaus noch, da Leben an 6 Kriterien festgemacht wird die auch ein Hirntoter noch erfüllt:

- Aufbau aus Zellen

Ein Hirntoter besteht selbstbverständlich noch aus lebenden Zellen

- Stoffwechsel


Ein Hirntoter hat immernoch einen Stoffwechsel, das Herz schlägt (dank dem Sinusknoten), die biochemischen Reaktionen in den Zellen laufen weiter

- Wachstum

Ein Hirntoter wächst auch noch weiter, Wunden verheilen, seine Zellen teilen sich

- Fortpflanzung

Auf Zellulärer Ebene sowie, die Zellen teilen sich weiter, und auch auf sexueller Ebene ist Fortpflanzung noch möglich, es wäre kein Problem eine Hirntote zu schwängern und Männer haben immernoch Errektionen, eine Frau die mit ihnen Sex

- Reizbarkeit

Ein Hirntoter ist auch noch reizbar, das Immunsystem funktioniert, die Haut reagiert auf mechanische Reizungen, selbst Nervenreize sind noch möglich.

Das Rückenmark selber besitzt genug Neuronen um sogar komplexe Abwehrreaktionen auszulösen, deshalb lähmt man die Muskel bei der Organspende mit Medikamenten, weil Hirntote sich aufrichten und sogar (ungezielt) um sich schlagen können. Gerade weil die Medulla (der unterste Teil des Gehirns) es nicht mehr unterdrückt, kann das Rückenmark "sich voll austoben", diese Reaktionen nennt man Lazarus Phänomen

- Interaktionen mit anderen Lebewesen

Das Immunsystem funktioniert wie gesagt, es wehrt Bakterien, Pilze und Parasiten ab (Viren zählen hier nicht), zudem sie die Lazarus Phänomene ebenfalls Interaktionen.

Somit ist Fakt, die Organe stammen von Lebenden im durch Maschienen angehaltenen Sterbevorgang

Aber
, ein komplett Hirntoter hat kein Bewusstsein und auch keine Empfindungen mehr, das Bewusstsein im Körper ist erloschen, der Körper lebt noch, damit ist ein Hirntoter nicht viel mehr als eine biologische lebende Maschine.

Deswegen würde ich sagen Hirntote sind Sterbende im Sterbeprozess aber keine Toten

Wenn der Hirntot nach der einzig medizinisch tragbaren Definition des Gesamthirntodes wie sie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendung findet eingetreten ist und keine Fehldiagnose vorliegt, dann gibt es kein zurück mehr, nur noch eine Erhaltung des vorliegenden vegetativen Zustandes.


Die meisten Geschichten von "Hirntoten" die wieder aufgewacht und halbwegs gesund geworden sind, sind entweder schon sehr lange her oder stammen aus dem Ausland, aus Ländern die sehr rückständige Konzepte vertreten, da sind wir in Deutschland, Östereich und der Schweiz schon weiter.

Anders sieht es bei der medizinisch nicht tragbaren Defintion des Stammhirntodes aus, wie sie in einigen Ländern wie Großbritanien, Indien und einigen weiteren angewandt wird dort werden bereits Organe bereits entnommen werden, wenn nur das Stammhirn ausgefallen ist, aber das Großhirn, welches das Bewusstsein beinhaltet noch intakt ist auch wenn dies ein insgesamt sehr seltener Zustand ist, aber nur stammhirntote Menschen sind definitiv noch lebende Menschen.

LG

Darkmalvet

Kommentar von Mark1616 ,

Wie du es bereits selbst sagtest, Hirntote haben kein Bewusstsein und mit den heutigen Mitteln ist dieser Zustand irreversibel. Wenn das Bewusstsein eines Menschen verschwunden ist, dann ist dieser Mensch tot. Auch wenn der Körper eines Menschen danach noch weiter leben kann, so besteht dieser aus nicht mehr als künstlich am Leben erhaltenen Organen. Um es einmal ganz krass auszudrücken 

Niemand wird dir widersprechen, wenn du behauptest, dass ein Körper (per Definition) nach dem Hirntod noch künstlich am Leben erhalten werden kann, allerdings ist dies m. M. n. nicht das was OP wissen wollte. 

Kommentar von Darkmalvet ,

Wenn das Bewusstsein eines Menschen verschwunden ist, dann ist dieser Mensch tot.

Nein ist er nicht, Hirntote sind noch lebende Menschen die sich im Sterben befinden aber sicherlich keine Toten, das Leben kannst du nicht anhand eines Bewusstseins definieren das wäre biologisch falsch.

In der Biologie ist ein Organismus tot, wenn der Stoffwechsel dauerhaft zum erliegen gekommen ist und dann in Folge auch die anderen 5 Kriterien nicht mehr erfüllt werden.

Für jede Art von Lebewesen gelten oben genannte 6 Kriterien des Lebendigen nur beim Menschen wurden von Medizinern als Mittel zum Zweck der Hirntot zum Tod gemacht.

Ich würde mir wünschen, dass der Hirntod endlich abgeschafft wird und der biologische Tod an dessen Stelle tritt und anerkannt wird, das Hirntote zwar nicht mehr zu retten sind aber noch Leben, an Organspende soll das nichts änder natürlich müsste man sie dann juristisch neu regeln, der große Vorteil wäre jedoch, dass sich die Menschen nicht mehr belogen fühlen würden und die Spendenbereitschaft vielleicht deswegen steigen würde.


Im Organspendeausweis würde dann nicht mehr nach dem Tod sondern nach Eintritt des unumkehrbaren Sterbens durch vollständigen Hirnausfall stehen.

Kommentar von Mark1616 ,

Hirntote sind noch lebende Menschen die sich im Sterben befinden

Seit wann werden leblose Ansammlungen von Fleisch als Menschen bezeichnet? Sorry für die krasse Wortwahl, ich möchte hier beileibe niemandem zu Nahe treten, aber anders kann man es manchem Menschen, mit seiner romantischen Weltsicht, nicht klar machen.

Was du hier machst ist die ganze Sache rein theoretisch anzugehen und ich bin mir sicher, dass der Fragesteller genau dies nicht gewollt hat, denn das hat ja bereits in seiner vorherigen Frage zu Verunsicherung und damit zu dieser Nachfrage geführt.

Es geht ihm darum zu wissen, ob der Hirntod heilbar ist bzw. ob der Zustand vor der Organspende umkehrbar ist und der Mensch wieder so werden kann wie er vorher war. Das ist nicht der Fall. Mit dem Verlust seines Bewusstsein und aller damit verbundenen Eigenschaften ist die Person (besser?) unwiederbringlich gestorben.

Sein Körper wäre mit seinem Bewusstsein gestorben, wenn wir ihn nicht künstlich am Leben erhalten würden. Er ist also genauso tot und wird sterben sobald die ihn behandelnden Ärzte ihn nicht mehr davon abhalten.

Er ist kein lebender Organismus mehr, dann alle Vorgänge die ihn selbst am Leben gehalten haben funktionieren nicht mehr. Atmen? Fehlanzeige. Nahrungsaufnahme? Fehlanzeige. Wie lange kann ein Organismus ohne Nahrung und Sauerstoff überleben?

In der Biologie ist ein Organismus tot, wenn der Stoffwechsel dauerhaft zum erliegen gekommen ist und dann in Folge auch die anderen 5 Kriterien nicht mehr erfüllt werden.

Ist das Bewusstsein bzw. die Persönlichkeit eines Menschen ein Organismus? Was ist sein Mensch ohne ein funktionierendes Bewusstsein?

Kommentar von Darkmalvet ,

Seit wann werden leblose Ansammlungen von Fleisch als Menschen bezeichnet?

Deine krasse Wortwahl ist zwar respektlos und menschenverachtend aber mir tritt sie nicht zu nahe, womit du mir viel eher zu nahe trittst ist, dass du mich einen Menschen mit romantischer Weltsicht dem man etwas klar machen müsste nennst, denn wie man hier sicher lesen kann habe keine romantisierte Sicht, sondern antworten 100% fachlich korrekt aus der Sicht der Biologie.

Was du hier machst ist die ganze Sache rein theoretisch anzugehen und
ich bin mir sicher, dass der Fragesteller genau dies nicht gewollt hat

Was ich hier mache ist das einzig richtige, denn nur möglichst umfassende Informationen klären möglichst gut über ein Thema auf nur Wissen beugt Angstmache vor.

der Mensch wieder so werden kann wie er vorher war

Natürlich kann er das nicht aber das können auch die meisten Komapatienten nicht mehr und trotzdem sind sie nicht tot selbst wenn bei vollständigem Großhirnausfall das Bewusstsein zerstört ist lebt ein Koma Patient noch auch wenn er gewiss nie wieder werden kann wie vorher.

Genau dasselbe ist auch bei einem Hirntoten der Fall und genau deswegen ist es auch kein Argument gegen Organspende, dass Hirntote eben erwiesenermaßen keine Toten sondern nur Sterbende sind.

Mit dem Verlust seines Bewusstsein und aller damit verbundenen Eigenschaften ist die Person (besser?) unwiederbringlich gestorben.

Nein eben nicht, der Hirntot wird zwar gerne damit begründet aber diese Argumentation ist löchrig wie ein Schweizer Käse denn wie bereits beschrieben kann man diesen Zustand auch erreichen ohne das der Hirntot eintritt.

Es gibt Patienten bei denen ist das Gehirn bis auf die Medulla Oblongata, den untersten Teil des Stammhirn ausgefallen, diese Menschen liegen nichtmals mehr im Wachkoma sondern in einem extrem tiefen Koma atmen aber alleine und haben definitiv kein Bewusstsein mehr, mehr noch die zerstörten Hirnbereiche sind bereits abgebaut und der Schädel nachweislich mit Liquor gefüllt, dennoch sind diese Menschen nicht Hirntot ?

Wie kann das bitteschön sein, wenn doch zur Begründung des Hirntodes angeführt wird das ein Mensch ohne sein Bewusstsein tot ist ?

Er ist kein lebender Organismus mehr,

Warum er es eben doch ist steht in meiner Antwort beschrieben, alle 6 Kriterien des Lebens werden erfüllt

dann alle Vorgänge die ihn selbst am Leben gehalten haben funktionieren
nicht mehr. Atmen? Fehlanzeige. Nahrungsaufnahme? Fehlanzeige. Wie lange
kann ein Organismus ohne Nahrung und Sauerstoff überleben?

Dasselbe träfe auch auch einen Patienten mit Locked in Syndrom zu, diese Menschen können nur noch die Augen bewegen alles andere muss künstlich gemacht werden sonst sterben sie.

Das ist kein Grund sie tot zu nennen oder ?

Was ist sein Mensch ohne ein funktionierendes Bewusstsein?

Ein Lebender in einem vegetativen Zustand, was an diesem Argument wiedersprüchlich ist habe ich ja bereits dargelegt, siehe meinen konstruierten Fall mit dem bewusstseinslosen nicht hirntoten Komapatienten.

Ist das Bewusstsein bzw. die Persönlichkeit eines Menschen ein Organismus?

Der gesamte Mensch ist ein Organismus dazu gehört alles und ein Organismus wird nicht dadurch tot, das ein Teil abstirbt sondern dadurch das er insgesamt stirbt, deswegen ist ein Hirntoter ja gerade ein noch lebender Sterbender, dessen Sterben man durch moderne medizinische Geräte zeitweilig unterbrechen aber nicht rückgängig machen kann.

Aber ich rede hier gegen ein festgefahrenes Dogma der Medizin da war mir schon klar, dass ich selbst mit einer gemäßigten Meinung, die nichtmals gegen Organspende ist sondern nur eine Reformation des Themas fordert, auf eiserne Kritik stoße.

Bei Dogmen zählt nämlich das Prinzip: "Bist du nicht vollständig dafür dann bist du dagegen".

Kommentar von Mark1616 ,

Ich finde es super wie du einzelne Punkte meiner Begründung heraussuchst und anschließend kritisierst, dass diese Punkte einzeln schwache Argumente sind.

Deine krasse Wortwahl ist zwar respektlos und menschenverachtend

Lol. Da sieht man einmal, dass die "romantische Weltsicht" auf dich genau zutrifft.

Selbst Menschen, die noch im Besitz ihres vollen Bewusstseins sind, sind nicht mehr als Ansammlungen von Fleisch. Wir sind absolut nichts Besonderes, wir bilden uns das nur ein. Ganz bestimmt sind wir aber nichts Besonderes mehr sobald wir alles verloren haben, was uns von Tieren unterscheidet.

Der gesamte Mensch ist ein Organismus dazu gehört alles und ein Organismus wird nicht dadurch tot, das ein Teil abstirbt sondern dadurch das er insgesamt stirbt

Du hast die Frage nicht beantwortet. Der Mensch ist mehr als nur ein Organismus.

Was ich hier mache ist das einzig richtige, denn nur möglichst umfassende Informationen klären möglichst gut über ein Thema auf nur Wissen beugt Angstmache vor.

Erklärst du einem Kind, das fragt woher wir kommen, den Urknall incl. aller Formeln und Herleitungen? Hey, ich meine es ist das einzig Richtige zu versuchen einem Kind komplexe Physik beizubringen! Das Kind weis damit mit Sicherheit besser Bescheid. Google mal nach ELI5.

Kommentar von Duftbaumstock ,

Ein Lebewesen muss aber alle Kriterien erfüllen

Kommentar von Darkmalvet ,

Tut ein Hirntoter auch, warum habe ich oben Kriterium für Kriterium erläutert.

Antwort
von Dxmklvw, 60

Schon vor Jahren wurde festgestellt, daß sich sogar von Pampelmusen "Hirnströme" ableiten lassen, was man darauf zurückschob, daß die Geräte sehr störanfällig sind und eine derart extreme Sorgfalt geboten ist, wie sie aber in der Praxis kaum machbar ist.

Daraus muß geschlußfolgert werden, daß schon zum Ausschluß von externen Störeinflüssen die Ansprechpegel der Geräte recht hoch eingestellt sind, was dann vielleicht auch zur Falschdiagnose "Hirntod" führen kann.

Ebenso wurde aber auch schon vor Jahren festgestelle, daß unmittelbar nach Magnetresonanzuntersuchungen Hirnströme nicht meßbar waren, was anzeigt, daß die Nichtmeßbarkeit von Hirnströmen nicht zwangsläufig auf einen Hirntod hindeutet.

"Hirntod" ist im Prinzip nur ein ethisches Begründungshilfmittel, um z. B. noch lebenden Menschen ohne Gewissensbisse Organe entnehmen zu können oder um lebenserhaltende Geräte abzuschalten.

Außerdem hat es durchaus triftige Gründe, warum bei Organentnahmen "HIrntoter" der Eingriff so vorgenommen werden muß, wie man es auch bei lebenden Menschen tun würde (Narkose u. a.). Ob es in der Praxis auch in jedem Fall so gehandhabt wird oder nicht, ist eine andere Sache.

Bei der Hirnstromerfassung werden nur die Oberflächenströme des Gehirns gemessen. Noch vor 10 Jahren wurde festgestellt, daß auch beim Nichtvorhandensein solcher Hirnströme trotzdem in tiefergelegenen Hirnschichten noch Aktivitäten nachweisbar sind.

Eine andere Frage ist, ob Hirntote tatsächlich nichts mehr wahrnehmen. Ich meine, die bloße Behauptung, sie hätten keine Wahrnehmung mehr, kann ebenso wenig ein gültiger Beweis sein wie die Unterstellung, daß nicht mehr gemessene Hirnströme eine Wahrnehmung ausschließen.

Eine wirklich präzise Aussage darüber, ob zur Organentnahme bereitgestellte Hirntote noch etwas wahrnehmen, ließe sich nur machen, wenn die Betroffenen selbst darüber etwas aussagen würden. Aber das ist bei Menschen, die nach dem Auswaiden mit Sicherheit tot sind, aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich.

Wenn wir Vorkommnisse aus dem Ausland betrachten und davon ausgehen können, daß mindestens einige solcher Meldungen keine reinen Erfindungen von im Selbstbewußtsein eingeschränkter Journalisten sind, dann steht die Überlegung im Raum, warum das z. B. in Deutschland anders sein sollte.

Immerhin ist die deutsche Medizin nur gemäß bestehender Vorschriften und/oder gemäß der Selbstdarstellungen der Medizin wirklich gut. Das Alltagsgeschehen spricht jedoch eine ganz andere Sprache und macht die Qualität zur reinen Glaubenssache.

Antwort
von 2AlexH2, 46

Hirntote, wenn sie es denn sind, ich bezweifle das für einige Fälle "leben" noch. Ihr Hirn hat oder scheint die Aktivität eingestellt zu haben. 

Nun haben einige aus ethischen oder auch finanziellen Gründen definiert, dass solche Menschen als medizinisch tot zu gelten haben, da sie nicht kommunizieren und bewegen können, also ohne moderne Hilfe in einem gut ausgerüsteten Spital umgehend sterben würden.

Dank der medizinischen Hilfe ist es nicht mehr eineindeutig, was tot sein bedeutet.

Tatsächlich sind wir ja eine gut organisierte Zellkommune. So gesehen,  waere ein Mensch nicht tot, da ja die meisten Zellen leben. Aber das ist meine spezielle Sichtweise und ich wuerde dennoch den Stecker ziehen wollen bei mir, da mir mein Bewusstsein wichtig ist und mein Denkfähigkeit zu einem "Menschen" machen. 

Antwort
von HerrVonRibbeck, 47

Es handelt sich um sich im Sterbeprozess befindliche Menschen.

Kommentar von Ranzino ,

Nun ja, sie könnten noch jahrzentelang beatmet und ernährt werden. Da stirbt der Körper also noch lange nicht, höchstens mal an Komplikationen. 

Antwort
von TheFreakz, 67

Jeder Mensch definiert Hirntot anders.. Ich finde, man ist tot. Schließlich kann der Betroffene nichts mehr - es kommt nichts mehr an und nichts mehr "raus". Man kann nichts mehr denken usw.. Es ist einfach nur mehr die Hülle da!

Ich finde es sehr traurig, wenn sowas passiert und ich hoffe, niemanden hier passiert sowas. Denn schließlich lebt der Körper zumindest trotzdem noch weiter..

Antwort
von mychrissie, 33

Hirntote sind tot. Irgendwelche anderslautende Meinungen werden von Esoterikern verbreitet, die Organspenden verhindern wollen, indem sie solchen Unsinn verbreiten, um damit die Menschen zu verunsichern.

Die Tatsache, dass man mit den entsprechenden Geräten einige Körperfunktionen aufrecht erhalten kann, bedeutet nicht, dass der Mensch als Mensch tot ist. Dass die Haare nach dem Tod noch für ein paar Stunden weiterwachsen, bedeutet, dass die Haarwurzeln noch aktiv sind, aber nicht das, was uns als Menschen ausmacht.

Ein Huhn, dem der Kopf abgeschlagen ist ist auch tot, obwohl es noch für einen Moment in der Gegend herumflattert.

Aber welches Thema eignet sich wohl besser für Verschwörungstheorien als der Tod und das Urbedürfnis der Menschheit unsere Endlichkeit zu abzuleugnen. Dieser Wunsch geistert ja als "Jungbrunnen", "Wiedergeburt" und andere Geistermotive durch alle Märchen und Religionen.

Kommentar von mychrissie ,

Korrektur: Zweiter Absatz dritte Zeile muss natürlich beginnen "...Mensch nicht tot ist". Muss eine doppelte Verneinung sein, sonst gäbe der Satz im Kontext ja keinen Sinn.

Und in der vorvorletzten Zeile ist auch ein "zu" zuviel.

Mein Gott, bin ich ein Schlamper!

Kommentar von Darkmalvet ,

Hirntote sind tot. Irgendwelche anderslautende Meinungen werden von Esoterikern verbreitet, die Organspenden verhindern wollen, indem sie solchen Unsinn verbreiten, um damit die Menschen zu verunsichern.

Welchen Grund gibt es zu solche einer intoleranten Aussage die anderslautende Meinung sofort im vornherein ausschließt.

Bitte lies meine Antwort da steht anhand gütliger biologischer Richtlinien erklärt warum Hirntote Sterbende und keine bereits Toten sind.

Bin ich jetzt auch ein Esoteriker nur weil ich künstliche mediznische Definitionen wieder der Biologie anzweifle ?

Das soll jetzt einer eventuellen Organspende nicht im Wege stehen aber Tatsache ist nunmal das Hirntote nur Sterbende sind auch wenn die Medizin diese Tatsache mit fast dogmatischem Eifer leugnet.

Kommentar von mychrissie ,

Der Grund ist, dass ich Medizin studiert habe und es zu der von mir geäußerten Meinung genau so wenig eine sinnvolle Alternativmeinung gibt wie zu der Aussage 1+1=2.

Es geht außerdem nicht um terminologische Fragen. Meinetwegen nenne Hirntote "Sterbende". Natürlich ist der Tod nicht ein einziger Zeitpunkt sondern ein Prozess, im Falle des Hirntodes jedoch ein unumkehrbarer. Wäre der Tod ein punktueller Prozess, fände er nicht statt, denn ein Punkt ist ja nulldimensional.

Kommentar von Darkmalvet ,

Der Grund ist, dass ich Medizin studiert habe

Dann weißt du sicherlich auch von den teils untragbaren Definitionen von Hirntot, wie sie einige andere Ländern fabriziert haben.

Nehmen wir nur mal Großbritannien, wo eine abartige Definition namens Stammhirntod gilt, das heißt auch wenn dies ein wirklich seltener Zustand ist, dort werden tatsächlich vollständig lebende Mensch mit intaktem Bewusstsein zu Organspendern.

Solche ausgearteten Definitionen sind es, die Einzelfälle produzieren und solche Einzelfälle sind es die den Menschen eben Angst machen und da unsere lieben Medien hier nichtmals Ansatzweise differenzieren das in Deutschland bessere Standarts gelten denken die Menschen nunmal es wäre hier auch möglich und haben Angst.


Natürlich ist der Tod nicht ein einziger Zeitpunkt sondern ein Prozess, im Falle des Hirntodes jedoch ein unumkehrbarer.

Der Tod ist eben doch ein Punkt, der Prozess dazu ist das Sterben und dennoch steht auf den Organspendeausweise nach dem Tod und nicht nach dem Hirntod und genau das ist aus biologischer Sicht eine Lüge.

Auch ein Hirntoter kann noch weiterleben wenn der Prozess des Sterbens durch Maschinen angehalten wird und ja wir müssen hier das Wort leben verwenden, den tot bedeutet das Sterben ist abgeschlossen und Organismusb erfüllt nicht mehr die Kriterien des Lebendigen das wäre der Fall wenn der Stoffwechsel zum erliegen gekommen ist.

Ich habe schon genug, Interviews gesehen und Artikel gelesen von Ärzten die auch dieser Meinung ist und deswegen fordern den Hirntod zu überdenken und als Todeskriterium endlich abzuschaffen, diese Ärzte sind trotzdem im Grunde genommen noch der Meinung Organspende ist ok und wichtig, nur wollen sie die Lehrmeinung Hirntod ist Tod nicht tragen und werden schon für diese geringe Kritik sofort von allen Seiten angefallen.

Das zeigt einem das die Lehrmeinung kein gängiger Wissensstand ist sondern ein Dogma ist.

Kommentar von mychrissie ,

Du kritisierst auf der einen Seite (übrigens mit Recht) die Medien , weil sie einzelne Horrorgeschichten undifferenziert verbreiten und damit Angst erzeugen. Auf der anderen Seite hast Du "genug Interviews gesehen und Artikel gelesen", bist somit auch Opfer dieser angstverstärkenden Berichterstattung.

Es ist nun mal nachgewiesen, dass Menschen sich nicht nach Fakten orientieren sondern nach Gefühlen. Und wenn die Gefühle sie im Griff haben, sind sie auch durch Fakten nicht mehr zu überzeugen, weil sie selektiv nur noch das wahrnehmen, was ihre derzeitige Gefühlslage verstärkt und ihre Verschwörungstheorien scheinbar bestätigt.

Natürlich gibt es in jedem Bereich böse Menschen, die die Möglichkeiten, die das System ihnen bietet, nutzen, um sich zu bereichern.

Ich glaube aber fest daran, dass in 99,99% aller Fälle, Menschen die Organe nicht entnommen werden, wenn sie noch leben, und dass Organspenden deutlich mehr Menschen das Leben gerettet haben als sie missbraucht wurden, um noch Lebende auszuweiden.

Ich spreche hier natürlich von zivilisierten Ländern, die das Leben achten und nicht von solchen, bei denen menschenverachtende und anarchische Zustände herrschen.

Kommentar von Darkmalvet ,

Auf der anderen Seite hast Du "genug Interviews gesehen und Artikel gelesen", bist somit auch Opfer dieser angstverstärkenden Berichterstattung.

Nein eben nicht, nicht alles was Medien produzieren ist Müll, hier ging es mir explizit um Aussagen einiger moderat eingestellter Ärzte, die durchaus für Organspenden sind nur eben erreichen wollen, dass Hirntote endlich als noch lebende Sterbende anerkannt werden.

Das waren ganz sicher keine Interviews der Bildzeitung sondern etwas professionellere Quellen.

Ich glaube aber fest daran, dass in 99,99% aller Fälle, Menschen die Organe nicht entnommen werden

Ich glaube auch nicht an Missbrauch im großen Stil, was mir nur aufgefallen ist ist das Menschen die dem Hirntot sehr nahe sind mitunter bei manchen Medizinern nicht mehr als lebende Patienten gesehen werden und das manchen ein Organspender lieber ist als ein Dauerkomapatient.

Allein diese Einstellung, ob sie nun zu Missbrauch führt oder nicht schürt Angst und Einzelfälle von Überlebenden aus anderen Ländern tragen ihren übrigen Teil dazu.

Ich spreche hier natürlich von zivilisierten Ländern, die das Leben achten und nicht von solchen, bei denen menschenverachtende und anarchische Zustände herrschen.

Leider sind es gerade zivilisierte Länder die auf solche Maßnahmen setzen, siehe Großbritannien mit dem Thema Stammhirntod und keine EU hat da eingegriffen und diese Machenschaften gestoppt als dies noch möglich gewesen wäre.

Von 3. Welt Ländern würde man es nicht anders erwarten aber wenn Länder wie Großbritannien sowas machen dann denken sich die Leute warum nicht auch hier.

Organspende ist meiner Meinung nach viel zu wichtig als das man es riskieren könnte durch solche Methoden auf Kosten des Vertrauens der Menschen mehr Spender zu bekommen.

Kommentar von Mark1616 ,

Das waren ganz sicher keine Interviews der Bildzeitung sondern etwas professionellere Quellen.

Und weiter? Willst du damit etwa unterstellen, dass alle die gegensätzlicher Meinung sind sich ausschließlich aus der Bild informieren?

Nebenbei scheinst du zu vergessen, dass polarisierende und schockierende Nachrichten die meiste Aufmerksamkeit erregen. Beiträge, die auf eine geheime Verschwörung aller Ärzte, die dazu dient an unsere Organe zu kommen, hindeuten, sind für quotengeile Medien wohl eine der besten Möglichkeiten überhaupt.

Leider sind es gerade zivilisierte Länder die auf solche Maßnahmen setzen, siehe Großbritannien

Ich möchte dazu einmal ganz barsch sagen, was interessieren mich die Briten? Ich lebe in Deutschland und ich werde meine Organe, im Falle des Falles, in Deutschland spenden. Es ist schrecklich, aber ich kann dagegen genausowenig tun wie gegen den Hunger, die Armut, den Krieg oder die Korruption in Afrika.

Kommentar von Darkmalvet ,

@Mark1616

Du solltest vielleicht die gesamte Diskussion aufmerksam lesen bevor du mitdiskutierst, ich habe mit keinem Wort gegensätzliche Meinung als

ausschließlich aus der Bild informieren?

bezeichnet, diese Aussage war genau andersrum gemeint, weil mychrissie meinte ich wäre "somit auch Opfer dieser angstverstärkenden Berichterstattung" habe ich ihm gesagt, dass ich mir meine Informationen keineswegs bei Angstmachern hole
sondern bei etwas professionelleren Quellen-

Damit ist der gesamte erste Absatz deines Kommentares ein hinfälliges Missverständnis auf das ich nicht weiter eingehen werde.

was interessieren mich die Briten?

Das was die Briten da treiben liefert ja unter anderem genau den Zündstoff mit dem Angstmacher dann argumentieren, wegen dem was die Briten machen bilden sich Menschen hier bei uns eine negative Meinung die sonst vielleicht bereit wären zu spenden, deswegen finde ich uns geht das sehr wohl etwas an.

Kommentar von mychrissie ,

Noch mal ein Kommentar zum "Stammhirntod", ein Begriff, den du ja so vehement ablehnst. Das Stammhirn ist der Sitz aller lebenswichtigen Grundfunktionen eines Lebewesens, wenn das Stammhirn tot ist, ist es mit dem Leben unwiderruflich vorbei. Die höheren Bewusstseinszustände haben dann gar keine "Basis" mehr, auf der sie sich abspielen könnten.

Wenn Du freilich davon ausgehst, dass Bewusstsein, nach dem Stammhirntod sozusagen ohne ein menschliches Objekt, dass das Bewusstsein trägt, frei in der Luft als beziehungsloses Bewusstsein herum"floatet", dann wäre ein Leben auch ohne Stammhirn möglich, allerdings nur im Einzugsbereich der Ghostbusters.

Es heißt "Ich denke, also bin ich", und nicht "Es denkt, also lebe ich"

Kommentar von Darkmalvet ,

Auch ohne das Stammhirn ist das Bewusstsein nach wie vor im Menschen vorhanden denn dieses befindet sich vollständig im Großhirn, ohne das Stammhirn ist diejenige Person nur von ihrem Körper abgeschnitten aber mitunter noch fähig zu denken.

Wichtig für höhere Bewusstseinszustände ist nur das Mittelhirn denn dort liegt die Wachheitskontrolle aber selbst ohne Stamm, Mittel und Kleinhirn wäre das Bewusstsein immernoch vorhanden wenn auch nicht mehr aktiv und diejenige Person könnte immer noch träumen und einfache zeitweilige Bewusstseinszustände erleben, es wäre aus der Sicht dieser Person noch nicht vorbei.

Da eine Organspende durchzuführen ist schlichtweg ein Mord, selbst unter der Prämisse das diese Menschen meistens nur noch wenige Monate leben und wenn sie doch überleben in den überwiegenden Fällen Locked In Patienten bleiben so rechtfertigt das doch sicher nicht die Zerstörung eines inakten Bewusstsein, egal ob es nun aktiv ist oder inaktiv.

Kommentar von Darkmalvet ,

Eigentlich sollte dies hier in den anderen Kommentar mit rein, ich hatte es nur vergessen deswegen reiche ich es jetzt nach:

Wenn Du freilich davon ausgehst, dass Bewusstsein, nach dem Stammhirntod
sozusagen ohne ein menschliches Objekt, dass das Bewusstsein trägt,
frei in der Luft als beziehungsloses Bewusstsein herum"floatet", dann
wäre ein Leben auch ohne Stammhirn möglich, allerdings nur im
Einzugsbereich der Ghostbusters.

Ich gehe wie in meinem Kommentar beschrieben davon aus, dass auch nach dem Stammhirnausfall das Bewusstsein weiterhin im Großhirn in physicher Form als Neuronenverschaltung vorliegt, denn das Objekt welches die Bewusstseinsinformation trägt ist nunmal das Großhirn und nicht das Stammhirn.

Tests an Patienten mit zusätzlichen schweren Mittelhirnschäden haben gezeigt, das ein schlafähnlicher Zustand vorliegt, insofern ist das Bewusstsein nicht weg sondern ledigtlich nicht aktiv.

Ich denke, also bin ich

Man existiert auch im nicht aktiven oder nur wenig aktiven Zustand noch weiter selbst wenn man gerade nicht denkt, entscheidend ist nicht die aktuelle Ausführung des Bewusstseins sondern nur die Intaktheit der Information selbst und seines Trägerobjektes.

Kommentar von mychrissie ,

Du sprichst von "Tests". Haben für diese Tests die bekannten wissenschaftlichen Voraussetzungen geherrscht (Vergleichjsgruppentests, Größe der Panels usw.)? Wer hat sie durchgeführt? Wann wurden sie durchgeführt? In welchen ernsthaften Medien wurden sie veröffentlicht? Welche ideologischen Absichten lagen ihnen zugrunde? Wer hat sie bezahlt?

Bevor ich so etwas nicht weiß, ist der "Test" für mich irrelevant. Manche homöopathischen "Tests" z.B. wurden mit drei (!) Versuchspersonen ohne Vergleichsgruppe durchgeführt und die, die sie durchgeführt haben, wagten es auch noch, das als eine wissenschaftliche Untersuchung zu bezeichnen.

Wer belegt, dass die von Dir zitierten "Tests" nicht ähnlich "seriös" waren?

Kommentar von Darkmalvet ,

Das ist das einzige was du auf meine Kritik am Stammhirntod zu sagen hast du gehst nur auf mein Argument mit den Tests ein ?

Ich schätze mal nein diese Test dürften keine Studien sondern reine Beobachtungswerte sein aber allein die Tatsache, dass man gezeigt hat dass es möglich ist hat doch schon einen Wiederlegungswert.

Und was ist mit meinem Hauptargument gegen den Stammhirntod auf welches du nicht eingeganen bist, nämlich die Tatsache, dass das Bewusstsein im Großhirn verankert ist und auch nach Ausfall des Stammhirn noch in Form von unbeschädigten Neuronenverschaltungen wenn auch vielleicht nicht aktiv weiterhin vorliegt.

Man darf kein vorhandenes Bewusstssein (selbst wenn es inaktiv ist) einer Person zerstören um an Organe zu kommen so sieht es auch die DSO.

Antwort
von Ranzino, 89

Nein, sie leben an sich nicht, denn sie können nicht mehr denken und sich somit auch nicht mehr selbst am Leben halten.  Da gibts eben kein aktives Gehirn, was den Organen noch was befehlen kann und die Ohren und Augen leiten auch nix mehr weiter ins Gehirn. 

Das ist ein Unterschied zu einer Narkose während einer Operation; die Patienten bekommen zwar auch nix mit, nur arbeitet da das Gehirn schon noch emsig.

Antwort
von Nemesis900, 69

Kommt auf die Definition von Tod drauf an. Daher differenziert man das ja extra nochmal als Hirntod.

Antwort
von herakles3000, 67

Hirntot ist tot und es Bleibt es auch nach einer bestimmten zeit wen diese überschritten ist  ist der mensch Endgültieg  tot und nur sein körper  kann durch Maschinen am leben erhalten werden zb weil er Organ Spender ist.!

Antwort
von MAB82, 51

Das kommt darauf an wie du Leben definierst. Wenn zum Leben Hirnaktivität zählt, ist Hirntod gleich Tod.

Antwort
von X3rr0S, 52

die frage ist immer wie du Leben definierst. nahc den schulbüchern leben Hinrtote noch. Da ihr Hirn aber tot sind sind es nciht die Leute selbst die da noch leben sondern nur noch ihr körper. also für die Person selbst stelle ich es mir so vor wie wenn man stirbt.

Antwort
von SalunaVee, 85

Hallo

Hirntote sind wie der Name schon sagt Hirntot aber ihr Körper lebt weiter...meistens ist es aber so das menschen die hirntot sind nur noch an Geräten hängen um den Körper richtig am leben zu halten...generell können Hirntote nicht mehr zurück ins Leben sodass man so gut wie immer nach einiger Zeit auch wenn es schwer fällt...die Geräte abstellen lässt. 

Antwort
von Andrastor, 47

Der Hirntod ist aus medizinischer Sicht der Punkt an dem der Patient unwiederbringlich gestorben ist, sämtliche Versuche ihn zu reanimieren aufgegeben werden und der Zeitpunkt an dem der Hirntod diagnostiziert wird, wird als Todeszeitpunkt eingetragen.

Es ist der Zeitpunkt an dem ein Patient nicht mehr gerettet werden kann und der Körper zu verfallen beginnt.

Wissenschaftler konnten jedoch inzwischen hirntote Ratten reanimieren, wer weiß wie sich das in Zukunft noch entwickeln wird.

Kommentar von Darkmalvet ,

Der Hirntod ist aus medizinischer Sicht der Punkt an dem der Patient unwiederbringlich gestorben ist

Korrekt müsste es heißen "...an dem der Patient unwiederbringlich am sterben ist...", den áus biologischer Sichtweise leben Hirntote sehr wohl noch.

Kommentar von Andrastor ,

biologischer Sichtweise leben Hirntote sehr wohl noch.

Mit den entsprechenden Geräten kann man Hirntote für Monate noch am Leben erhalten. Das hat man vor einigen Jahren mit einer hochschwangeren Frau gemacht, die tödlich verunglückte. Damit sich das ungeborene Kind noch entwickeln kann, hat man ihren Körper trotz Hirntod künstlich am Leben erhalten.

Kommentar von Darkmalvet ,

Exakt das meine ich, Hirntote sind keine Toten sondern Sterbende deren Sterben durch entsprechende Geräte aufgehalten werden kann.

Kommentar von mychrissie ,

Das erinnert mich an eine Frage, die meine Enkeltochter mit 5 Jahren an mich gestellt hat: "Ist der Mensch tot, wenn er stirbt?" Ich hab geantwortet: "Na klar!", darauf sie "Nein Opa, erst danach!".

Kommentar von Darkmalvet ,

Freut mich zu lesen, dass deine Enkeltochter das erkannt hat, was eine Heerschaar von Ärzten dogmatisch verleugnet.

Der große Unterschied liegt in den rechten, jemand der schon tot hat keine mehr, aber jemand der noch im sterben ist besitzt weiterhin seine vollen Menschenrechte.

Antwort
von PIIMMP, 92

Hrin tot ist wirklich tot, bei sachen wie z.b. herzstillstand durch ertrinken kannst du eanimiert werden, jedoch nur innerhalb eines gewissen zeitraumes. danach gillst du als hirntot

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 56

Hirntot ist wie der Tod , bloß das der Körper noch lebt.
Aber da das Bewusstsein nicht reanimiert werden kann,ist man eigentlich Tod/"verloren".
Aus heutiger Wissenschaftlicher Sicht ist es egal ob man die Geräte abstellt oder nicht.
Da (das Bewusstsein/) die "Seele"(vorausgesetzt sie existiert),nicht mehr lebt.

Aber vielleicht finden wir in ein paar Jahren heraus ob die "Seele"(/das Bewusstsein)wirklich tot ist , wenn das Gehirn tot ist.

Antwort
von max230, 53

Sie atmen ...... Werden beatmet aber haben keine Gedanken mehr ... Also eben Hirntod

Antwort
von AlphaundOmega, 25

Auf dem Profil wirst du genügend Infomaterial finden um dir dein Urteil zu bilden...

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