Frage von Woxjien15, 279

Samyang 14mm f 2.8 oder Samyang 12mm f 2.0?

Guten Abend, ich bin momentan auf der Suche nach einem Superweitwinkelobjektiv für meine Sony-Nex-Systemkamera. Aufgrund des relativ niedrigen Kaufpreises und vornehmlich positiven Rezensionen, haben zwei Objektive meine Interesse erweckt:

  • Samyang 14mm F 2.8
  • Samyang 12mm F 2.0

Welches Objektiv ist eurer Meinung nach technisch besser? Ich betreibe schwerpunktmäßig Landschafts- und Naturfotografie, bei Gelegenheit lichte ich die eine oder andere Sternendecke ab.. :D

Viele Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest! :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von IXXIac, Community-Experte für Fotografie & Kamera, 223

Hallo

das 14/2.8 ist eine Vollformatlinse und an Crop Kameras schon ab Offenblende gut wenn nicht sehr gut. Entspricht einem 21er in Kleinbild (um 95°) und das ist ein noch problemloses UWW an der Grenze zum WW. Optik verzeichnet etwas (Bei Crop ist die Schnurrbartverzeichnung am Rand ja nicht mehr Relevant) und ist bei Streulicht von der Seite und bei Sonne im Bild etwas Flareanfällig (im Vergleich zu Canon, Fuji, Leica oder Zeiss). Die Optik ist schwer und an CSC Kopflastig und evtl. zu schwer für Systemkamerastativgewinde. Es gibt aber Adapter mit Stativgewinde. Nodalpunktadapter gibt es wohl auch

das 12/2.0 ist eine Linse für Cropkameras und wird erst ab Blende 2,8 aufwärts Randscharf. Entspricht einem 18mm bei Vollformat (um 105°) und ist schon eine "heikle" Brennweite wo man sorgfältig arbeiten muss. Aber es ist neben dem Zeiss die einzige 12er APS-C Festbrennweite am Markt und man kann bei aktuellen Sensoren ja denn 14er Ausschnitt rauscropen. Vor allem weil die Optik in der Mitte schon ab Blende 2 gut auflösst und man dort grosse Cropreserven hat. Flareanfälligkeit ist noch ausgeprägter als beim 14er und Verzeichung ist ausgeprägt aber leicht korregierbar. Die Optik ist viel leichter als das 14er und auch etwas kompakter.

"Sternenfotografie" geht mit beiden Optiken die haben beide einen geringen Astigmatsimus oder Comafehler. Für Astrofotografie bei Offenblende ist das 14er im Vorteil. Transmission und Abbildungsleistung im IR und UV Bereich müsste man recherchieren oder selber ausmessen. Aber bei so kurzen Brennweiten ist das evtl noch unkritisch

Aber Samyang Fassungen haben keinen präzissen Unendlichanschlag dieser ist bei Vollplastikfassungen wegen der Temperaturausdehungsdifferenz auch konstruktiv schwer umsetzbar.

Die Cine Fassungen haben eine einigermassen kalbrierte Entfernungsskala und einen Undenlichanschlag.

Antwort
von floppydisk, 197

also das ist wohl geschmackssache, aber wenn man von testfotos ausgeht, ist das f2.8 vor allem an den rändern deutlich schärfer. irgendwie verzeichnet das 12mm schon ziemlich extrem. dafür ist die schärfe im zentrum beim f2.0 etwas besser.

jetzt ist die frage - legst du auf das zentrum deiner motive wert, oder möchtest du das bild als ganzes sauberer haben. danach würde ich entscheiden.

bei landschafts und naturfotos nutzt du ohnehin kein f2.0 oder f2.8, sondern vielleicht f4 oder mehr, darum würde ich persönlich auf die "schlechtere" lichtstärke von 2.8 setzen und dafür saubere gesamtbilder haben.


Antwort
von 1001Musik, 138

Ich habe mir auch das Samyang gekauft. Bis jetzt bin ich total zufrieden.Es bildet bis in die Ecken scharf ab und ist so handlich, das es immer im Rucksack dabei ist. Ich verwende es nur ab und zu für Panorama. Es kommt meist in engen Räumen zum Einsatz.

jochenbake.de/samyang-12mm-fisheye-fuer-nikon-vollformat/

Antwort
von EnzoHoley, 149

es kommt drauf an wo du es anwendest wenn du eher stadt oder landfotografie machst würd ich dir das 14 mm empfehlen, weil eben die Ränder schärfer sind. wenn du eher am Abend fotografierst würd ich dir das 12mm empfehlen da es Lichtstärker ist. lg

Antwort
von Woxjien15, 147

Für alle, die sehnsüchtig erfahren wollen, welch Objektiv ich nun gewählt habe, kurz und knapp: das Samyang 12mm 2.0

Insbesondere das geringe Gewicht (ca. 250g) und die Kombination aus einer äußerst lichtstarken Blende (F2) und der kurzen Brennweite (12mm) haben mich in der Kaufentscheidung bestärkt. Da ich oftmals freihändig dunklere Motive (Streetphotography) erfasse, sind Lichtstärke und Verwacklungsfreiheit von Bedeutung. 

Zudem ermöglicht das Objektiv qualitativ hochwertige Aufnahmen der Milchstraße, da sich durch Offenblende und kurzer Brennweite der nötige ISO-Wert in Grenzen hält. 

Viele Grüße

Antwort
von Skinman, 147

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