Frage von soso2014, 79

Welches Objektiv passt auf meine Canon eos 100D?

Hallo! Ich hoffe, es sind hier einige "Foto-Profis" unter euch. Denn da ich ein ziemlicher Amateur und Einsteiger bin, weiß ich noch nicht einmal, welches Objektiv überhaupt auf meine Canon eos 100D passt... Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, hier meine Kriterien: 

-Es sollte nicht allzu teuer sein

 -es sollte nicht zu riesig sein und 

-ich möchte damit hauptsächlich Nahaufnahmen/Details aus nächster Nähe fotografieren. 

Ich freue mich auf eure Vorschläge! 

Lg

Antwort
von Airbus380, 66

Ich vermute jetzt mal, dass Du bereits ein Kitobjektiv (18-55mm) hast und ein Objektiv suchst, das einen groeßeren Abbildungsmaßstab bietet als 1:4.

Optimal fuer den Nahbereich sind Makroobjektive. Die gibt es von Canon mit 60, (65,) 100 und 180mm Brennweite. Alle bieten den Abbildungsmaßstab von 1:1 allerdings natuerlich bei unterschiedlichen Naheinstellgrenzen.

Von den Fremdherstellern bieten Tokina 35 und 100mm Makro Objektive, Tamron 60, 90 und 180mm, Sigma 50, 105, 150 und 180mm. Dann gibt es noch Voigtlaender, Zeiss und Venus als Hersteller von Makroobjektiven ohne AF. Bei den Fremdherstellern ist natuerlich darauf zu achten, dass sie ein EF-Bajonett haben, da sie auch fuer andere Bajonette hergestellt werden.

Welche Brennweite man nun waehlt, ist Motiv, aber auch Geschmacksache. Bei kuerzeren Brennweiten hat man mehr Hintergrund, die Fotos wirken raeumlicher. Bei laengeren Brennweiten hat man mehr Abstand zum Motiv. Diese wirken dann eher flach, der Hintergrund ist ruhiger.

Die Nachteile sind:

Bei kuerzeren Brennweiten hat man schonmal Probleme mit der Lichtfuehrung (man schattet das Motiv ab). Bei laengeren Brennweiten stoeren oft Zweige oder Halme den freien Blick auf das Motiv.

Deine Frage laesst sich also nicht eindeutig beantworten, da jede Brennweite ihre Berechtigung hat.

Uebrigens: Insekten haben keine Fluchtdistanz. Wenn man sich geradlinig und langsam auf sie zu bewegt, bleiben sie sitzen. Trotzdem wuerde ich Dir fuer den Anfang auch eine Brennweite zwischen 70mm (Sigma) und 105mm (auch Sigma) empfehlen. Tamron 90mm und Tokina 100mm sind genau so gut. Das Canon ist schwer, groß und teuer, bietet aber auch neben schnellem AF auch Verwackelbremse (wie die neuen Sigma und Tamron) und Wetterfestigkeit.

Wenn es Dir wirklich auch einen extrem geringen Aufnahmeabstand ankommt, solltest Du auch mal ein Fisheye-Objektiv in Erwaegung ziehen. Damit gelingen zwar nicht besonders große Maßstaebe, aber atemberaubende Perspektiven, da sie fast bis zur Frontlinse fokussierbar sind. Zusammen mit einer Brennweite von 17mm (Kleinbild-Fisheye oder auch Tokina Zoom 10-17mm) reicht das bis Maßstab 1:3.

Dass Du auch ueber ein Stativ nachdenken solltest, ist Dir schon klar?

Antwort
von torfmauke, 58

An Automatik-Objektiven passt alles, was den Anschluss "EF" oder "EF-S" besitzt. Es gibt sie natürlich von Canon und noch Tamron und Sigma, darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere Marken, welche allerdings die Minderheit darstellen und auch nicht alle vollautomatisch sind. Dann gibt es auch noch Adapter, mit denen man viele ältere Objektive, allerdings mit manueller Einstellung von Fokus und Blende, verwenden kann.

Welche Objektive genau benötigt werden, hängt von der bevorzugten Arbeitsweise ab. Wobei zwischen Nahaufnahmen und Makro schon ein kleiner Unterschied besteht. Außerdem stellt sich die Frage, ob Du nah an das Objekt ran kommen willst, oder ob du lieber mehr Abstand dazu haben willst. Mit einer kleinen Brennweite musst Du dicht ran, mit einer großen kannst Du den gleichen Bildausschnitt auch aus größerer Entfernung aufnehmen. Je nach Schreckhaftigkeit des Objekts kannst Du entweder dichter ran oder weiter weg bleiben.

Grundsätzlich gibt es feste Brennweiten und Zoom-Objektive, mit denen man einen bestimmten Bereich abdecken kann. Zoom-Objektive sind entweder qualitativ schlechter oder extrem teurer als Festbrennweiten. Wenn Du möglichst viel mit nur einem Objektiv machen willst, empfiehlt sich ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 18-200 mm.

Sollen viel Portraits und Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen gemacht werden, nimmt man besser eine Festbrennweite mit 35, 50 oder 60 mm mit größerer Lichtstärke, dass heißt der kleinste Blendenwert liegt unter f/2,8, wobei allerdings mit abnehmendem Blendenwert der Preis quadratisch ansteigt. Wenn man sich mit manueller Einstellung anfreunden kann, sollte man in dem Fall mit einem älteren Objektiv und Adapter arbeiten, das reduziert die Kosten erheblich, vor allem wenn man solche Aufnahmen seltener machen möchte.

Die preiswerteste Möglichkeit ist, sich erst einmal ein 18-55 mm Kitobjektiv zu zulegen, um auszuprobieren, wohin die Reise geht. Die bekommt man in der Bucht gebraucht schon unter 50 €, wenn man ein wenig Geduld aufbringt. Nach einer Weile des Probierens wirst Du sehen, ob und was Du fotografisch machen willst. Dann kauft man sich meist das erste gute Objektiv für die bevorzugte Anwendung.


Antwort
von FoxundFixy, 72

Also braucht du ein Makroobjektiv. Empfehlenswert ist ein Tamron 60mm f2, Tamron 90mm f2,8 , Sigma 105mm f2,8

Antwort
von NerdiX, 65

Ich empfehle dir für den Anfang ein 18-55 mm kit objektiv, ich habe auch eine 100d mit eben diesem objektiv. Es gibt allerdings auch ein 18-200mm von tamron, da hast du weitwinkel und telezoom in einem. Lg, felix.

Antwort
von EFabian, 58

Canon EF-S 60mm f/2.8

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community