Meine Tochter hasst ihre ungeborene kleine Schwester?

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11 Antworten

Deine Tochter ist vier Jahre alt und nur um sie bei Laune zu halten, kommt bei dir Gedanke mit der Abtreibung? DU und dein Freund entscheiden über euer Kind und nicht die Launen deiner kleinen Tochter. Ich denke, sie ist sehr eifersüchtig und war es bisher gewohnt, immer die Erste und Einzige zu sein, der man jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat. Jetzt muss sie künftig teilen und das Geschwisterchen braucht vor allem die Mutter mehr und sie will ihre Position nicht aufgeben. Ihr solltet mit ihr kindgerecht einmal ernst reden und ihr sagen, dass ihr das Benehmen von ihr nicht weiter toleriert. Erklärt ihr, dass sie bei dem Geschwisterchen mit einbezogen wird, dass sie  gemeinsam mit euch beiden das Neugeborene betreut. Wenn das alles nicht helfen sollte, dann solltet ihr euch mit einem Kinderpsychologen beraten und das noch vor der Geburt.

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:23

Danke für die Antwort. Zu der Abtreibung zählen noch weitere Faktoren dazu. Mich macht es einfach nur traurig, sie so zornig und wütend zu sehen..Sie möchte einfach nicht verstehen, dass wir sie trotz dem zweiten Baby, unendlich lieben und sie nicht ersetzen möchten..uff

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Sie ist eifersüchtig. Jetzt schon. Mit 4 ist sie nicht mehr so klein, sie weiß das es bald einen Konkurenten geben wird.

Das sie bei euch im Bett schlafen darf, ihr oft mir ihr was macht ist  lieb gemeint abereher kontraproduktiv. Das werdet ihr nämlich nicht durchhalten können wenn das Baby da ist. Und dann wird es richtig schlimm für sie.

Bindet sie lieber in die Vorbereitungen mit ein. SIE darf die Flasche aussuchen aus der das Baby trinken wird. SIE darf einen süßen Strampler für das Baby aussuchen ( und ein hübschens Tshirt für sich).

Lasst sie bei den Vorbereitungen helfen und viel "entscheiden" was das Baby betrifft.

Auch wenn sie nur aus 2 oder 3 Sachen wählen darf und nicht komplett entscheiden ( merkt sie eh nicht so) bringt das mehr als alles mehr als wie wenn ihr sie "verwöhnt"

Wenn das Baby da ist lasst sie auch helfen. Und räumt ihr eine "Babyfreie" Mama oder Papazeit ein. Wer das ist ist eigenlich egal. Wichtig ist nur das es auch klappt. Das Baby kann schreien (ausgenommen Lebensgefahr) der Partner ist dafür verantwortlich. 15 oder 20 Minuten wo sie die Hauptperson ist genügen.

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Kommentar von Laura19052012
14.04.2016, 12:26

Danke für deine Antwort :) Wir haben schon überlegt, ob wir in dem ersten Monaten uns in der Nacht "aufteilen". Mein Freund würde dann bei der Großen schlafen (sie hat sowieso ein 1,40m Bett, weil sie immer, selbst mit Schutz, aus dem Bett fiel) und ich mit den Baby in unserem Zimmer. 

Wir haben sie schon vieles entscheiden lassen :/ Vielleicht muss das Baby erstmal da sein, bevor sie sich "ändert"

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Bezieht sie jetzt schon ein in die Vorbereitungen. Lasst sie Sachen aussuchen fürs Baby wie Schnuller, Lätzchen usw.

So hab ich das bei meinen Kindern (ich hab 3) gemacht -nie gab es Eifersucht.

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:14

Sie durfte schon einige Sachen (Kleidung, Spielsachen) mitaussuchen und auch bestimmen, wie wir die Möbel in dem Zimmer ihrer Schwester stellen, aber irgendwann blockt sie immer ab und wird wütend..

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Hi. :-)

Das kann schon bedrohlich wirken was da kommt, da hatte meine Tochter damals auch Schwierigkeiten, besonders in den Wochen vor der Geburt.

Aber die größten Schwierigkeiten hatte ich. Es hat mich verrückt gemacht, konnte mir nicht vorstellen wie es werden würde, wie ich das managen würde, ihr weiter die gleiche Aufmerksamkeit zu geben wenn wieder was kleines da ist. Hatte solche Sorgen. 

Ich glaube geholfen hat mehr das Positive zu sehen und ihr zu zeigen. Ich finde viele Bücher zu dem Thema zeigen überwiegend negative Seiten von kleinen Geschwistern. Es ist nämlich so: es ist total toll ein kleines Geschwisterchen zu bekommen! Aber der Großen muss man noch viel helfen das zu erkennen. 

Das beste Buch für mich war: "Die Beste Große Schwester Bist Du!" :-)

Mit Foto von der Großen vorne. Das wollte sie oft hören. 

Außerdem hab ich in ruhigen Minuten oft zu ihr gesagt: "Dein Bruder wird Dich ganz doll lieb haben."

Ihre Sorgen zeigten sich auch in viel Schreien, Wutausbrüchen und Bauchschmerzen. Vor der Geburt. 

Aber mit vielen positiven Gesprächen wurde es besser. Nach der Geburt wurde es sprunghaft besser. Die beiden haben heute (1,5 und 4,5 Jahre) ein ganz tolles Verhältnis zueinander, hätte ich nie gedacht vorher.

Ich wünsche Dir dass es sich bei euch auch so entwickelt. Sie muss nur das Positive erkennen.

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:43

Danke für deine Antwort! Ich werde deine Antwort und Vorschläge gleich umsetzen, denn die kleine ist gerade aufgewacht und kommt nun wahrscheinlich zu mir ins Bett gekrochen (Sie hat Abends immer unglaublichen Redebedarf :D). Vielleicht ist es besser, wenn ihr Vater nun gerade Spätdienst (wie ich es zur Zeit hasse) hat und ich erstmal allein mit ihr sprechen kann (da mein Freund ist etwas strenger als ich).

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Also nicht abzutreiben war keine falsche Handlung! Du sollst das tun, was du und dein Freund möchten und nicht, was deine Tochter möchte!
Also wenn ihr schon auf sie eingeredet habt und alles versucht habt, dann würde ich vielleicht professionelle Hilfe suchen.
Vielleicht erstmal mit einem Artzt drüber sprechen und fragen, was man machen könnte oder halt so Hilfe :D

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:19

Danke, dass mir dem Arzt ist eine gute Idee, sie hat sowieso am Montag einen Termin :,)

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Kommentar von Pizzablister123
13.04.2016, 22:19

Das ist dann ja eine gute Gelegenheit um das mal anzusprechen :)

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Wenn das Kind erst mal da ist wird sie ihre Meinung ändern, keine sorge.
Mach ihr klar das ihr beide beide kinder liebt.
Sie wird sich daran gewöhnen.
Alles Gute

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Auch wenn es hart klingt, ihr braucht allesamt einen Psychiater, das ist einfach nicht normal. Euer Kind hat wohl noch nie irgend welche Grenzen kennen gelernt.

Noch schlimmer kenne ich das nur noch von einem Kind, das kurz vor der Geburt des Geschwisterchens ein fremdes Baby im Kinderwagen so verprügelt hat, dass es mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Helikopter ins Kinderspital gebracht werden musste. 

Das durchgeknallte Kind wurde umgehend in die Kinderpsychiatrie eingewiesen.

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 23:48

OMG! Nein, ich glaube soweit wird es bei ihr nicht kommen. Nachdem sie mir in den Bauch geboxt hat, hat sie ja auch gesehen und auch gehört, dass es mir sehr weh getan hat. Sie kennt ihre Grenzen genau, vorallem in dieser Situation hat sie diese auch zu spüren bekommen (mein Freund hat sie in ihr Zimmer gezerrt und die Tür zu geknallt). Sie war in diesem Moment einfach zu sehr geschockt, dass sie auch ihrer Mama dabei weh getan hat! Danach hat sie sich erstmal nicht mehr gewagt auch nur in die Nähe Bauchs zu kommen. Mittlerweile äußert sie ihre Wut auch nur noch durch Geschrei oder Nichtantworten! Naja, jetzt gerade liegt sie neben mir im Bett und hat ihren Kopf an meinen Bauch gelehnt. Mal sehen wie ich die Nacht nun rumkriege! 

Wie du, und auch viele andere, meinten ich solle mal mit einem Arzt darüber sprechen, werde ich das bald machen! Ich Danke auch dir!

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Ihr ward vielleicht zu sehr auf die Schwangerschaft und das neue Baby fixiert und habt die Tochter zu wenig mit einbezogen.#

Es ist schwer, jetzt noch zu schaffen, dass sich das Kind nicht ausgeschlossen fühlt.

Ihr solltet euch viel mit ihr beschäftigen und sie mit einbeziehen. Zum Beispiel könntet ihr das Buch Peter, Ida und Minimum besorgen oder ähnliche, und zusammen durchgehen, was euch als Familie erwartet.

Offenbar fühlt sich das Kind ausgeschlossen, abgelehnt und durch das erwartete Baby "ersetzt".

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:17

Nein überhaupt nicht, sie durfte schon einiges mitbestimmen/aussuchen.. :( Sie ist ein enorm schwieriges Kind uff..

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(Nicht alle, aber viele) Erstgeborene fühlen sich mit der Geburt eines zweiten Geschwisterchens entthront. Sie stehen nicht mehr im Mittelpunkt und müssen sich die Liebe und die Aufmerksamkeit, die ihnen bisher uneingeschränkt entgegen gebracht wurde, plötzlich teilen. Vielleicht ist sie verunsichert und glaubt nicht mehr gut genug zu sein oder euch nicht zu genügen, dass ihr ein weiteres Kind bekommt. Deine Tochter hat sich sicher schon einige Gedanken gemacht und hat vielleicht auch von anderen Kindern gehört, wie sie mit jüngeren Geschwistern klar kommen müssen. Es ändert sich mit dem Zuwachs einfach alles! Ihr gehört nichts mehr allein, sie muss alles teilen. Ihre Spielzeuge, ihr Kinderzimmer, den letzten Schokoriegel usw. Es ist einfach ein Fakt, wie leicht es die Nesthäkchen doch haben. Sie kommen in den Genuss von Privilegien, die ihre größeren Geschwister erkämpft haben. Die Eltern sind meist weniger streng und gelassener, was die großen Kinder verständlicherweise als ungerecht empfinden. Es gibt haufenweise Bücher zu diesem Thema oder sprich mit einem Kinderpsychologen. Kopf hoch und schäm dich nicht, das ist ein weit verbreitetes Problem und völlig normal.

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:49

Danke dir! Hoffentlich schaffen wir das! (Fakt ist: Kaufe immer neue Schokoriegel, bevor sie leer sind:)

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Um den Einstieg nach der Geburt zu erleichtern, könnte das Baby seiner großen Schwester beispielsweise ein Geschenk "mitbringen" wenn es kommt...

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Kommentar von Laura19052012
13.04.2016, 22:46

Wie süß ^^ Darüber Gabe ich noch gar nicht nach gedacht! Danke!

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Kommentar von kiwifruitx
14.04.2016, 07:10

Gerne, würde mich freuen, wenn ich dir damit weiter helfen konnte :)

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Versetze dich mal in ihre Lage und stelle dir vor, dein Mann käme mit einer Freundin an, die ab sofort bei euch wohnen würde.

Deine Tochter merkt, dass bald eine große Veränderung ansteht. Aber sie kann nicht in Worte fassen, wie es ihr damit geht.
Also äußert sie sich körperlich.

So schwer es dir auch fallen mag, versuche Verständnis zu zeigen. Natürlich kannst du darauf hinweisen, dass es dich schmerzt, betroffen macht, sie so in ihrem Kummer zu sehen.

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