Frage von MoSchramm, 40

Leitung einer Stehlampe durchgebrannt - Fehler im System?

Hej,

Mir ist gestern beim Anmachen eine kleine Stehlampe explodiert, genauer: die Leitung direkt am Schalter hat heftig aufgeblitzt und ist in sekundenschnelle durchgeschmorrt, mit Rauch und Hitzeentwicklung. Glücklicherweise, direkt nachdem ich die Hand weggenommen hatte. Die Leitung war danach durch, fein säuberlich in zwei Teile durchgebrannt. Und: Die Sicherung ist nicht (!) rausgeflogen.

Zudem brennen im Haus immer wieder Glühbirnen durch, zweimal sind diese sogar direkt explodiert, eine davon an der selben Steckdose, bei der jetzt die Leitung der Lampe durchbrannte. Natürlich machen wir uns Sorgen: wir hatten schon zwei Elektriker im Haus, die alles anschauten, aber nichts gefunden haben (und dennoch eine hohe Rechnung hinterliessen...).

Hat jemand Ahnung, wie man hier vorgehen soll? Die Steckdose benutzen wir natürlich nicht mehr, ich zweifle aber daran, ob diese tatsächlich das einzige Problem ist. Kann ein Grundfehler im Stromsystem vorliegen, der nicht unmittelbar sichtbar sind? Hat jemand einen Rat?

Danke! Moritz

Antwort
von Peppie85, 22

ich denke nicht, dass das mit dem duchbrennen am system lag. viel mehr wird die zugentlastung die leitung am schalter zu stark eingeschnürt und zerquetscht haben. ich kenne das von einer billigen Flex....

dass keine Sicherung herausgeflogen ist, das KANN vorkommen, sollte aber nicht. hier wäre es mal gut zu wissen, was ihr für sicherungen genau habt, was steht drauf, wie alt sind sie (ungefähr) aber wie gesagt, wenn nur 2 Häärchen an einander gekommen sind, muss von so was die Sicherung nicht zwangläsufig raus fliegen...

was das "häufige" durchbrennen der lampen angeht, da wäre es gut zu wissen wie häufig. was es heute noch an klassischen glühbirnen gibt, ist oft minderer qualität... und dass so eine lampe direkt beim einschalten durchbrennt, das ist auch nicht so selten. das hat damit zu tun, dass sie beim einschalten am stärkesten belastet wird...

lg, Anna

Antwort
von Herb3472, 21

Wurde an der besagten Steckdose einmal die elektrische Spannung  gemessen (sollte nicht mehr als 230 Volt betragen)? Wir hatten einmal in einem Steckdosen-Stromkreis durch eine fehlerhafte Schraubklemme am FI-Schalter im Verteilerkasten statt 230 Volt 380 Volt (der Nulleiter war lose und führte statt Null-Potentail das Potential einer anderen Phase), da sind natürlich alle daran angeschlossenen Geräte "abgeraucht" (Glühbirnen, PC, Stereoanlage, etc.).

Antwort
von pwohpwoh, 13

Keine Angst vor bösen Geistern. Dass Sicherungen auslösen, ist normal. Dazu sind sie da. Das Kabel an der Stehlampe repariert dir jeder Elektriker schnell für ein paar Euro, wenn du ihm sie ihm vorbei bringst und drauf warten kannst. Vorher telefonisch abklären.

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