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Kann ein Hund künstlich befruchtet werden, und wie viel kostet es?

gefragt von kristina11292 am 15.08.2009 um 13:51 Uhr

Ich habe eine Hünden und sie lässt kein Hund an sie ran.Meine Eltern wollen sie jetzt künstlich befruchten lassen und wolltet wissen wo man das machen kann(nähe oldenburg) und wie teuer das wäre.Kann mir jemand dabei helfen?


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anonym
beantwortet von hundini am 15. August 2009 14:01
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Wenn die Hündin keinen Rüden ranläßt, habt ihr ziemlich sicher den falschen Zeitpunkt für den Deckakt ausgesucht. Sie ist nur ca 5 Tage während der Läufigkeit empfänglich und läßt auch nur dann einen Rüden ran. Sollte es nicht daran liegen ist es wohl ein gesundheitliches Problem. Bei den meisten Rassehundevereinen ist künstliche Befruchtung verboten. Aber warum muß sie unbedingt mal Welpen kriegen? Wenn sie nicht will, laßt sie. Im schlimmsten Fall kann es passieren, daß sie die Welpen totbeißt.

Kommentar von sandburgen am 15. August 2009 14:08

sehr gut beantwortet es gibt doch auch schon genug ungewollten Nachwuchs, der dann leider im Tierheim landet


fischerhundefan
beantwortet von fischerhundefan am 15. August 2009 14:28
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Man KANN sie künstlich befruchten lassen, aber man MUSS ES NICHT! Es gibt immer einen Grund dafür, warum eine Hündin sich nicht decken lässt! Instinktiv handelt die Hündin richtig! Sehr viele dieser unnatürlichen Eingriffe enden mit schweren Erkrankungen der Gebärmutter oder nicht annehmen der Welpen, inklusive des Versuches diese zu töten. Eine Hündin muss keine Welpen haben, um ein glücklicher Hund zu sein!!! http://www.neufundlaender-nothilfe.de/welpen_haben.htm


Neufiliebe
beantwortet von Neufiliebe am 15. August 2009 15:50
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Wenn deine Hündin sich nicht decken lässt, hat es einen guten Grund. Dann SOLL sie sich nicht fortpflanzen. Es gibt einen alten Tierarztspruch: Wie es reingeht, geht es wieder raus. D.h. man kann von einem Kaiserschnitt oder Totgeburten ausgehen. Wenn man Pech hat, nimmt sie die Welpen nicht an oder beisst sie tot. Die Natur weiss meist was sie tut. Also lasst die Hündin in Frieden.


anvi1007
beantwortet von anvi1007 am 15. August 2009 13:54
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Samenbanken für Hunde in Europa (künstliche Besamung/Befruchtung beim Hund)

Die künstliche Befruchtung bei Hunden ist ein zweischneidiges Schwert. Viele Kynologen, vor allem in Europa, lehnen sie ab. Dahinter steht die Befürchtung, dass der Hund naturgegebene Verhaltensweisen verlernt und auf diese Weise auch Tiere in die Zucht gelangen, die zu einem normalen Deckakt aus körperlichen oder psychologischen Gründen nicht in der Lage wären.

Vor allem letzterer Fall hätte fatale Folgen für die ganze Rassepopulation. Schließlich sind Deckunlust oder Unfähigkeit in einem bestimmten Grade auch erblich. Binnen kürzester Zeit wäre künstliche Befruchtung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Die Befürworter der künstlichen Befruchtung führen aber ebenfalls einige vernünftige Argumente ins Feld. Dazu zählen das rechtzeitige Erkennen von Genitalerkrankungen bei Hündin oder Rüde, die Vermeidung von Deckinfektionen, die Aufbewahrung von Samen wertvoller Deckrüden über viele Jahre (Alltag in Amerika) und vor allem die Überbrückung großer Entfernungen zwischen den zu verpaarenden Tieren.

Vor allem hinsichtlich der beiden letzten Gründe ist die künstliche Besamung zu befürworten, sollte aber als grundsätzliche Verpaarungsmethode dienen. Hier ist der Züchter dem natürlichen und gesunden Erhalt Rasse verpflichtet.

In vielen Ländern stehen Samenbanken für Hunde zur Verfügung. Die Webseite liefert eine Übersicht für Europa.

und das auch noch gefunden

Zuerst muss festgestellt werden, dass die FCI die künstliche Befruchtung nur unter Tiere, die sich bereits einmal natürlich (d.h. durch Decken9 fortgepflanzt haben, gestattet.

Für die KB wird der Rüde vom TA abgesamt. Dies geschieht manuell, klappt aber nicht bei jedem Rüden, da einige auf Manipulationen gar nicht reagieren. Die Samenflüssigkeit wird in ein Reagenzglas eingesammelt, zentrifugiert und dann auf Qualität untersucht. Falls der Anzahl Spermatoiziden, ihre Beschaffenheit und Beweglichkeit ungenügend sind, wird gar keine KB durchgeführt. Ist die Qualität entsprechend, wird durch die Scheide Katheder eingeführt, der auf die Morphologie der Hündin angepasst ist, und die Samenflüssigkeit eingeflossen. Anschliessend muss der Besitzer beide Hinterbeine der Hündin ca. 10 Minuten lang hochlagern, dies als Ersatz für das "Hängen".


user7
beantwortet von user7 am 15. August 2009 13:51
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Deine Erste Frage ist also eine Rhetorische, weil du von JA ausgehst..^^


anonym
beantwortet von sandburgen am 15. August 2009 13:53
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Warum das denn ???? Laß doch der Natur ihren freien Lauf. Vielleicht ist sie ja auch nicht läufig

Kommentar von kristina11292 am 15. August 2009 13:55

wir waren ja beim tierartzt und er hat gesagt das sie läufig ist aber sie lässt kein hund an sie ran.

Kommentar von sandburgen am 15. August 2009 14:00

vestehst Du nicht sie will einfach nicht, warum etwas erzwingen ? Beim Menschen macht man das doch auch nicht !!!!!

Kommentar von hundini am 15. August 2009 14:03

Auch wenn sie läufig ist, heißt es nicht, daß sie auch empfangsbereit ist. Aufgrund solcher Ausssagen von TA´s ist manch ein Hündinenbesitzer schon einige hundert Kílometer zum Deckrüden gefahren und die Hündin hat nicht aufgenommen (ist nicht trächtig geworden)


anonym
beantwortet von hundini am 15. August 2009 14:08
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Sucht euch einen erfahren Deckrüden und Besitzer mit Erfahrung. Man kann die Hündin evtl. leicht vorne am Brustkorb mit einer Hand halten. Es ist normal, daß eine unerfahrene Hündin nach dem Rüden schnappt. Sie weiß ja nicht, was mit ihr passiert. Bitte dran denken, daß es auch etwas weh tun kann, wenn der Rüde hinten dran kommt. Und immer sofort loben, wenn sie kurz stehen bleibt.

Kommentar von 7c04428cd9a5303f1fb15c2f26cb895asmallNeufiliebe am 15. August 2009 15:47

wenn eine Hündin sich nicht auf natürlichem Wege decken lässt, dann sollte man sie auch nicht festhalten. Dann sind wir nämlich bald beim Zwangsdeckakt. Eine auch im VHD gern praktizierte Technik, die unter das weite Feld der Tierquälerei fällt.

Kommentar von hundini am 16. August 2009 00:00

Ich rede nicht von festhalten. Wenn man eine Hand vorne an den Brustkorb hält, kann das der Hündin Sicherheit geben. Sie kann aber jederzeit zur Seite und nach vorne weg. Ich habe nicht festhalten, sondern leicht halten geschrieben. Bitte richtig durchlesen bevor ein Kommentar kommt. Ich war jetzt nicht von Kleinrassen, sondern von mittelgroßen bis großrassigen Hunden ausgegangen. Hätte ich evtl. dazu schreiben sollten.


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