das sagen mir sooo viele erwachsene...

Hallo Der RausfindDer, Deine Frage ist durchaus eine interessante Frage, aber bitte beachte doch: gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Es geht bei uns in erster Linie um solche Fragen, auf die man Rat oder Hilfe für ein Problem antworten kann. Wenn es um einen Meinungsaustausch mit der Community geht, dann ist dafür unser Forum unter http://gutefrage.net/forum richtig. Du kannst auch diesbezüglich noch einmal unsere Richtlinien lesen unter http://gutefrage.net/policy Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Kommt drauf an, was man aus der Schulzeit zu machen in der Lage ist. Wenn man sie nur absitzt und dort nichts lernt, dann war sie nicht nur umsonst, sondern auch vergeblich. ;-)

Ja. Weil Du in der Zeit Fragen kostenlos beantwortet bekommst und Wissen vermittelt, das Du Dir ansonsten teuer erkaufen müsstest. Außerdem hast Du während der Schulzeit noch etwas mehr Freizeit, als im Berufsleben. Genieße die Zeit und nimm alles mit, was Du mitnehmen kannst.

Nein. Das zu sagen ist schlicht und ergreifend ein Resultat des menschlichen Erinnerungsvermögen. Wir idealisieren gerne Vergangenes: die erste Freundin war spitze, das erste mal betrunken umfallen war toll und auch die Schule ist die beste Zeit deines Lebens. Tja, dummerweise vergessen viele, dass das morgendliche Aufstehen und der 6 stündige Versuch nicht vom Stuhl zu fallen und einzuschlafen und obendrein der Stress der Klausuren für einen Teenager gar nicht mal so toll sind, wie man denken mag. Sicherlich, als Erwachsener die Schulbank drücken wäre ein Traum: man muss nur 6 Stunden lang sich Dinge anhören und kann danach an den Strand und Party machen. Die beste Zeit deines Lebens ist die vorschulische Zeit, wo man morgens geweckt wird, sein Frühstück bekommt und dann raus geht, um mit seinen Freunden zu spielen. Das, was danach kommt, wird einfach nur immer schlimmer. :-D

Auch du wirst das später zu deinen Kindern sagen...;-)
schurke am 21. März 2008 22:57 ... weil es irgendwo stimmt. Mach mal heute die Streiche, die Du in Deiner Schulzeit machen konntest......
Die Schulzeit wird - wie so vieles andere im Leben - nachträglich gern verklärt und auf ihre positiven Erinnerungen beschränkt.
Sie ist aber auch eine Zeit der persönlichen Reife und mitunter schmerzlichen Erfahrungen.
Ja und Nein, ich glaube, jedes Alter hat seine Reize, seine schönen und seine schlechten Seiten. L.G.

Kann ich so nicht sagen. Vielleicht sagen es die Erwachsenen nur, weil es schon so lange her ist, oder weil man da noch nicht so viel Verantwortung hatte.

Das muß jeder für sich am Ende seines Lebens selber entscheiden. Meine beste Zeit war bisher die Zeit, in der ich meinen Grundwehrdienst abgeleistet habe. Danach kommt die Schulzeit und auf gleicher Stufe die Zeit in meiner Ausbildung und jetzt im Berufsleben auch.
Die Schulzeit ist der Start zum lebenlang lernen, wer es so nicht versteht, wird es lebenlang vermissen und dafuer bezahlen, wie ?, ueberlegt selbst.

Ist ja toll das Du so viel fragst.... Die Schulzeit ist die beste Zeit weil man damals jung war, Mutter und Vater haben für einen gesorgt....und daran erinnert man sich gern.

Nein.
Meine Schulzeit war weder schlecht noch gut.
Die beste Zeit in meinem Leben war die Studienzeit, denn sie war selbstbestimmt.

Ich hatte zwar keine Probleme in der Schule, aber so klasse war das ganze nun auch nicht.
Studium und Beruf finde ich viel attraktiver. Man ist selbständiger, selbstbewusster, hat mehr Wahlmöglichkeiten. Autonomie ist ein hohes Gut.

hi, ich denke das ist immer ein auf-und-ab geben wird und zwar in jeder zeit des lebens. der vorteil den es hat noch schüler zu sein ist meiner meinung nach der, dass du noch alles ausprobieren und versuchen kannst, im alter geht einfach manches nicht mehr! inzwischen ist bei mir die schulzeit auch schon etliche jahre her und inzwischen würde ich nicht mehr gerne zur schule wollen, aber eine tolle erinnerung bleibt die zeit trotzdem. also hau rein und geniesse sie!

Leistungsmäßig war die Schule nie ein problem für mich. Was ich an ihr gehasst habe war die permanente Fremdbestimmung. Nein, die beste Zeit in meinem Leben kam nach der Schule und besteht bis jetzt.

Wie es für jeden Lebensabschnitt gilt: Man kann was daraus machen...

Schon ich fand die Schulzeit nicht das Beste im Leben. Das Studium war richtig gut, da man plötzlich wirklich wußte, dass man jetzt nicht für einen Lehrer oder für Eltern lernt, sondern für sich selbst. Da war ich viel motivierter, fleißiger und besser als in der Schule. Diese Ausbildung war natürlich auch viel spezialisierter und ich konnte schon erkennen, dass ich den Stoff irgendwann im Leben wirklich gebrauchen konnte. In der Schule konnte ich oft nicht erkennen, wofür ich das Wissen in einem Fach im späteren Leben brauchen könnte. Komplizierte mathematische Formeln mögen irgendwo ihren Anwendungsbereich haben. Aber in meinem Leben tauchen mathematische Erkenntnisse, die später als in der 9. oder 10. Klasse erworben (und schnell wieder vergessen) wurden, nicht auf.
Wenn ich die Schulausbildung heute ansehe, muss ich auch feststellen, dass wir vor doch einigen Jahren ein lockeres Schulleben hatten, auch wenn meistens noch samstags Schule war. Wir hatten Zeit für Freunde, Bücher, Schallplatten uvm. Heute sind die Schüler total in die Schulausbildung eingezwängt und haben für wenig anderes Zeit. Die Kindheit und Jugend wird den Schülern geraubt.
Also wenn Du derzeit den Eindruck hast, dass Deine Schulzeit nicht das Beste sein kann, was das Leben Dir zu bieten hat, denke ich, dass Du Recht hast. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken, dass das Beste noch kommt. Du musst halt die Schule erfolgreich abschließen und da durch. Dann aber geht's los!

Ich für meinen Teil kann nur JA sagen u. war echt traurig, als die Schule zu Ende war. Wir hatten eine Super Klassengemeinschaft u. überwiegend tolle Lehrer. Noch heute, nach fast 30 Jahren, finden regelmässige Treffen, manchmal bis zu 3-4 x im Jahr statt. Gut, es sind einige ehemalige dabei, die nie kommen. Aber der "harte Kern", unsere alte Clique ist immer dabei. Ich kann wirklich reinen Gewissens sagen, meine Schulzeit war wirklich schön.Natürlich ist aus der Sicht der Erwachsenen grundsätzlich die Zeit, in der man noch zu Haus bei den Eltern wohnte, die beste.Zumindest oft die problemloseste.Sicher, in dem Alter hat man andere Probleme, die aber oft nicht mit denen der Erwachsenen zu vergleichen sind. Da gibt es Existenzängste,Sorgen um die eigenen Kinder,finanzielle Sorgen u. Sorgen um den Arbeitsplatz oder die Gesundheit.Diese Probleme haben die meisten Kinder u. Jugendlichen nicht.Aber das weiß man halt erst als Erwachsener, wenn man auf eigenen Beinen steht u. für alles selbst verantwortlich ist.Daher, geniesse dein jetziges Leben u. mach das beste daraus.

Zumindest kommt einem Das nach einigen Jahrzehnten so vor und ganz ehrlich, ich denke auch gerne daran zurück !
"Schule schützt vor Dummheit nicht!" ist einer meiner Wahlsprüche und Lebenserkenntnisse, und vor allem nicht vor der Dummheit, zu glauben, die Schulzeit sei die glücklichste Zeit des Lebens. Natürlich hat man in dieser Zeit nicht so viele Verpflichtungen, man muss noch keine Familie versorgen. Aber sind wir mal ehrlich: Die wenigsten schaffen doch ihre Schullaufbahn ohne Probleme, ohne Stress und ohne größere Anstrengungen. Auf der anderen Seite, in der anderen Wagschale liegen doch ständiger Geldmangel (Es sei denn man ist von Beruf Sohn)Angst ums tägliche "nackte" Überleben, viele langweilige Stunden in Fächern, die einen nicht so interessierten, viel Frust und Nachhilfestunden wegen schlechter Noten und deshalb weniger Freizeit, "arrogante" Klassenkameraden/innen, in die wir heimlich verliebt waren, bei denen man nicht "landen" konnte usw. Es ist aber auch so, dass wir, je weiter unsere Schulzeit in die Vergangenheit rückt, sie mit einem fast schon verklärten Blick sehen - uns nur noch an die schönsten Momente erinnern (können), z.B. welche Streiche wir spielten und die unangenehmen verdrängen. Bei der ersten Belastungsprobe z.B. im Berufsleben oder privat merken wir doch sehr oft, dass wir zur reinen Lebensbewältigung (des Alltags) in der Schule sehr wenig gelernt haben und über kein "Instrumentarium" verfügen, das uns hilft unser Leben zu "managen". Die schönste Zeit in meinem Leben war eindeutig meine Kindheit (zu der zu einem kleinen Teil - aber selten - auch die Schule gehörte). Aber noch sehr viel mehr war es die Zeit, in der meine Kinder heranwuchsen ... in strahlende Kinderaugen zu sehen, ein unbeschwertes Kinderlachen, diese herrlichen "Warum-Fragen", die einem im Moment auch schon mal nerven können und die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse ...