Frage von christoph79, 299

Hund aus Tierschutz übernommen - schwere HD - Kosten erstattung?

Hallo, wir haben ende Januar eine 8 Monate alte Hündin vom Tierschutz übernommen. Haben sie dann nach 2 Wochen komplett untersuchen lassen, weil uns auffiel dass sie hinten etwas komisch läuft und beim anfassen der Hüften jault. Die Diagnose war "schwere HD".

Habe danach den Tierschutzverein kontaktiert und um Unterstützung der anfallenden Kosten gebeten. Am Telefon war man überrascht und hat mir gesagt dass wir bestimmt eine gute Lösung finden und ich mit einer Unterstützung rechnen kann. Am selben Tag bekam ich von einer anderen Dame des Tierschutzvereines einen eher unangenehmen Anruf. Ich wurde auf den von mir unterschrieben Schutzvertrag hingewiesen. Dort steht:

§5 - Der Übernehmer erkennt an, dass vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, die entstehenden Unterhalts- sowie Tierarztkosten selbst zu tragen sind und dass nach der Übergabe des Tieres jede Haftung für den Tierschutzverein entfällt

§6 - der TSV übernimmt keine Haftung für Mängel charakterlicher oder gesundheitlicher Art. Die Übereignung erfolgt wie besehen.............

§7 - Ein Hund aus dem TS kann evtl. unbekannte gesundheitliche Probleme haben, die sich erst nach der Vermittlung herausstellen. z.Bsp. alte Frakturen, Arthose o.ä. Der TSV übernimmt keine Haftung für sich später herausstellende Erkrankungen.

Danach wurde ich noch gefragt wieso ich mir überhaupt einen Hund aus dem Tierschutz geholt hab. Diese Frage fand ich ziemlich frech und unpassend.

Die Frau vom Tierschutz (Tierarzthelferin) hat gebeten ihr die Röntgenbilder zuzuschicken damit sie sich selbst ein Bild machen kann. Nachdem ich das klare Röntgenbild hingeschickt habe, kan einen Tag später die Antwort mit dem Verweis auf den unterschriebenen Vertrag und dass mir als neuer Halter die ersten Tage nichts auffiel.. Mhh...

Wir werden die kleine natürlich behalten. Meine Frage aber: Habe ich irgendeine Chance auf irgeneine Unterstützung durch den TSV oder zumindest eine Chance auf Rückerstattung der Schutzgebühr?

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 140

Hallo,

höchst merkwürdige Orga, an die du da scheinbar geraten bist - aber auch in diesem Metier mischen mittlerweile viele "Geschäftemacher" mit - lassen sich Hunde aus dem Ausland doch über die Mitleidsmasche wunderbar "verkaufen".

Bei den mit persönlichen bekannten Orgas werden die Hunde vor der Abgabe, in Spanien gründlichst untersucht. Notwendige Versorgungen und auch Operationen werden dann vor der Suche nach neuen Eltern durchgeführt. Manchmal auch - wenn es um langwierige Dinge geht - werden Eltern gesucht, die sich über die kommende Problematik überaus klar sind - aber immer gibt es dann einen "Topf", aus dem die Kosten beglichen werden. Dafür gibt es Spendenaufrufe, Flohmärkte, Versteigerungen etc. - bisher ist das benötigte Geld immer noch zusammengekommen.

Dass "deine" Tierschutz-Orga so merkwürdig reagiert, gibt mir doch zu denken ....

Und bzgl. deiner Frage wirst du eher auf den Kosten sitzenbleiben. Jetzt wäre es wieder sinnvoll, keinen Übernahme- oder Kaufvertrag abgeschlossen zu haben - sondern eben nur einen der (verhassten und immer wieder als negativ propagierten) Pflegeverträge, denn dann hätte die Orga für diese Kosten aufkommen müssen.

Leider ist es aber tatsächlich so, dass bei jedem Tier exorbitant hohe Tierarztkosten entstehen können - egal, wo es herkommt. Allerdings könnte man einen Züchter zwei Jahre lang in eine Sachmangelhaftung nehmen, ziemlich egal, ob solche Paragraphen im Kaufvertrag stehen oder nicht.

Ob das bei einer Tierschutz-Orga auch geht, kann ich dir nicht sagen, das müsstest du bei einem Rechtsanwalt erfragen und ggfs. einklagen. Was aber auch wieder mit Risiken und Kosten verbunden ist.

Das Geld ist wahrscheinlich besser in einer OP - wenn möglich - investiert.

Alles Gute für den Hund

Daniela

Antwort
von SiViHa72, 194

Leider keine Chancen, da der vertrag so besteht. Dass die sich aber ziemlich seltsam verhalten haben,d as ist offensichtlich.

Erinnert mich jetzt bissl an meine Frendin.. der- man merkte erst echt nichts- eine krebskranke Katze vom Tierheim vermittelt wurde. Nach 1 Monat gings los und meine Freundin hat ein Heidengeld ausgegeben, um Kätchen zu retten. Half nix. Ehrlich gesagt, dachte ich auch, mein Gott, ICH hätte DAS Geld gar nicht gehabt.

Tierheim sagte nur lapidar: Vertrag und "so was kann ja passieren" (meine Frendin meldete sich dort,w eil sie sagte, die müssen da doch mehr drauf achten, solltend as wissen.. nicht,w eil sie Geld wollte)

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 134

nein, keine chancen -du hast doch den kontrakt so wie er ist unterschrieben...

man kann davon ausgehen, dass die tierschutzhunde ja bisher kein gutes leben hatten und muss deshalb mit krankheiten und gesundheitlichen problemen rechnen.

mein hund aus dem tierschutz hatte schon mit kanpp 2 jahren ganz faulige zaehne... bei meinem hund stand im vertrag nur, dass der hund auf mittelmeerkrnaheiten getestet wurde und dass er sie nicht hat. 

Antwort
von adventuredog, 105

Du hast halt einen SCHUTZvertrag unterschrieben und keinen KAUFvertrag.

Ich würde mich von einem Anwalt mit Schwerpunkt Tierrecht beraten lassen, denn diese sogenannten Tierschutzvereine haben schon sehr ausgeklügelte Verträge. Jetzt sieht man auch wieder Warum....

Jeden Vertrag kann man anfechten, nichts ist in Stein gemeisselt. 



Antwort
von froeschliundco, 139

meine antwort bezieht sich jetzt nur auf den hund: Ich würde die bilder einschicken u.auswerten lassen (in der schweiz zb bern), dannach zu einem spezialisten und so hart es klingen mag, je nach befund einschläfern...wen ein hund ein lebenlang nur unter schmerzen zu leiden hat u.nicht hund sein kann, sollten wir menschen unseren egoismus beiseitelegen und ganz u.gar alleine ans tier denken

Antwort
von Goodnight, 171

Sicher nicht. 

Da sieht man wieder wie ungeschickt es ist einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Da werden kranke Tiere verschachert und der neue Besitzer bleibt auf den Kosten sitzen. Allein schon die Aufforderung , dass sie das Röntgenbild sehen wollen, die können damit doch gar nichts anfangen. Es ist doch einfach unsinnig so kranke Tiere zu "retten".  Natürlich haben die gesehen wie schlecht der Hund läuft, das kann man gar nicht übersehen, wenn man auch nur wenig von Hunden versteht.

Betrachte es als teures Lehrgeld.

Kommentar von brandon ,

Es ist überhaupt nicht “ungeschickt“  einen Hund aus dem Tierheim zu holen. 

Bei den Tierheimen die ich kenne würde so etwas nicht passieren.

Übrigens hat vor nicht allzu langer Zeit ein FS von seinem Hund erzählt den er ganz bewusst von einem VDH Züchter für 1500 € gekauft hat weil man ja überall lesen kann das nur Hunde von einem VDH Züchter gesund sind und nun muß er den Hund für 2000€  operieren lassen.

Was ist denn daran besser?

Kommentar von Goodnight ,

Ja ja.. Tierheime lassen bei allen Hunden HD Röntgenbilder machen......... LOL

Wenn dein angeblicher Fall ein Zuchtfehler ist, bezahlt der Züchter die Operation.

Kommentar von christoph79 ,

Also der Tierschutzverein hat keine Röntgenbilder gemacht, weil angeblich denen nichts aufgefallen ist. Auch nicht dass sie hinten schief läuft und dass sie Schmerzen hat wenn man die Hinterpfoten bewegt............

Kommentar von brandon ,

@ Goodnight

“Wenn dein angeblicher Fall ein Zuchtfehler ist, bezahlt der Züchter die Operation.“

Und das weisst Du ganz genau weil Du den Züchter und den Käufer kennst, ja?

Mein angeblicher Fall? Es geht hier nicht um meinen Hund.

Und wenn Du daran zweifelst dann mußt Du auch bei dieser Geschichte Zweifel haben.

Und jetzt lass es gut sein denn mit Dir zu reden ist für mich sinn- und zwecklos.



Kommentar von Goodnight ,

Zuchtfehler bezahlt der Züchter, so ist die Gesetzeslage und das Zuchtreglement.

Kommentar von froeschliundco ,

da muss ich mich goodnight anschliessen: Es ist absolut unsinnig und gegen die natur so kranke tiere vor sich hinvegetieren zulassen nur das WIR menschen das gefühl haben "was gutes" getan zu haben... es ist doch ansolut gegen die natur, da sterben solche tiere, seit millionen von jahren überleben nur die stärksten und das aus gutem grund, um die rasse zu erhalten, je nachdem sterben diese tiere sehr qualvoll u.wir hätten die möglichkeit diesen prozess schmerzfrei zu erlösen...um unser falsches "gewissen" zu beruhigen tun wir tieren schmerz an u.lassen sie leiden...das ist egoismus pur, egal ob aus dem tierheim oder züchter

Kommentar von adventuredog ,

schließe mich froechliundco, goodnight an. 

Hier wurde doch wieder einmal mehr die Tierliebe, Naivität oder wasauchimmer eines Menschen ausgenutzt um ihm einen kranken Hund anzudrehen, mit dem die einzigen Wege die zu laufen er schaffen wird, in Tierarztpraxen sein werden....

Die Schilderung des Geschehens und der Gesprächsverlauf zeigt eindeutig wie unseriös dieser "Tierschutzverein" arbeitet!  

Aber wie heisst es doch so schön: jeden Morgen steht ein Dummer auf....

und es gibt anscheinend immer noch reichlich Leute, die sich diese Gutmenschen-Krone aufsetzen wollen/müssen....

Ein seriöser Züchter stände jedenfalls zum Problem - oder würde regresspflichtig gemacht werden (können). 

Einer seriösen TierschutzOrganisation wäre das gar nicht erst passiert.

Kommentar von brandon ,

“und es gibt anscheinend immer noch reichlich Leute, die sich diese Gutmenschen-Krone aufsetzen wollen/müssen....“

Muss ich davon ausgehen das Du mich zu diesen Leuten dazu zählst ?

Kommentar von melinaschneid ,

Sorry aber das ist eine Verallgemeinerung. Ich hatte eine humpelte Katze aus dem tierheim geholt wobei sich dann bei mir heraus gestellt hat das es schlimmer war als es zuerst Aussah. Ich musste den Kater letzten Endes einschläfern lassen. Bei freundlicher Nachfrage im tierheim wurden mir die KOMPLETTEN Tierarzt kosten erstattet. Sie waren selbst geschockt weil sie das nie gedacht hätten. In diesem Fall war es ein Versäumniss der behandelnden tierklinik. Das tierheim konnte nicht mal etwas dafür und sind mir trotzdem entgegen gekommen. Nicht alle tierheime sind so....

Kommentar von melinaschneid ,

und das sie die röntgen Bilder angefordert haben ist doch ok. Wahrscheinlich sind sie damit zu ihrem Tierarzt der sie sich angeschaut hat.

Kommentar von christoph79 ,

Naja die Bilder haben sie bekommen, sind aber nicht mehr drauf eingegangen. Sie berufen sich nur auf den Vertrag.
Ich werd sie nochmal per Mail anschreiben und wenn nix hilft werd ich einfach Anzeige wegen arglistiger Täuschung erstatten.

Kommentar von adventuredog ,

@ christoph79 

Ich würde vielleicht - zuerst - noch einmal versuchen schriftlich und per Einschreiben eine Einigung zu erzielen. Beispielsweise die schrifltiche Zusage des Tierschutzvereins für die  lebenslange Übernahme der Behandlungskosten dieser Krankheit. Ausserdem solltest du diesen Mangel eh schriftlich geltend machen, sonst werden sie sagen, sie wussten von nichts..... und für Gewährleistungsansprüche (falls die hier zutreffen) musst du Fristen einhalten.

Nur weil die sich Tierschutzverein nennen, können die nicht mit kranken Tieren handeln. Wenn ich mir einen Hund anschaffe, dann möchte ich mit ihm spazieren gehen und ihm ein abwechslungsreiches artgerechtes Hundeleben ermöglichen. Mit Freilauf, Spiel mit anderen Hunden, Ferienreisen, evt. Wandertouren usw. dies alles fällt nun weg. Das sind Einschränkungen, die so nicht geplant waren. 

Mit einer Klage kannst du immer noch drohen. Versuche erstmal die Tierarztkosten erstattet zu bekommen. Viel Glück!

vielleicht findest du hier noch brauchbare Infos: 

http://www.srf.ch/konsum/themen/konsum/vierbeiner-im-internet-geschaeftemacherei...

http://www.tierimrecht.org/de/tierschutzrecht/schweiz/Kauf\_und\_Verkauf\_II.php

Antwort
von brandon, 172

Der Vertrag ist doch ganz eindeutig, was verstehst Du denn daran nicht ???

Antwort
von Schokolinda, 153

du kennst den vertrag und der sagt dir: nein, du kriegst keine Kostenerstattung und auch keine Schutzgebühr zurück.

das Tierheim hatte im übrigen auch kosten mit dem Hund, da finde ich eine Schutzgebühr gerechtfertigt.

Kommentar von christoph79 ,

nocheinmal es geht nicht darum dass ich etwas bezahlen musste. Es geht darum dass wahrscheinlich eine Krankheit verschwiegen wurde und die Frage ist wie es bei sowas rechtlich ausschaut.

Kommentar von Goodnight ,

Die nehmen allerhöchstens den Hund zurück, aber bezahlt wird sicher nichts. Noch nicht mal den Kaufpreis wirst du zurück bekommen.

Kommentar von Schokolinda ,

dass du etwas bezahlen musstest und eine Rückerstattung erwartest, hast du selbst thematisiert.

ihr habt, nachdem ihr euch den Hund ausgesucht hattet, noch 2 Wochen gebraucht, um zu sehen, dass der Hund komisch läuft- es kann also sehr gut sein, dass die Beschwerden vorher unauffällig waren. nach meiner Meinung braucht man daher nicht besonders großzügig zu sein, um davon auszugehen, dass nichts verschwiegen wurde, sondern nur nicht aufgefallen ist.

Kommentar von christoph79 ,

nein uns ist nach 2 Tagen schon was aufgefallen und wir waren am 3 Tag bereits beim TA. Nach 2 Wochen kamen alle Befunde bzw. Diagnosen.

Kommentar von Schokolinda ,

und ihr habt euch den Hund im Tierheim ausgesucht- wenn euch dort nichts aufgefallen ist, muss es den leuten vom Tierheim auch nicht auffallen.

Kommentar von christoph79 ,

naja wir sind Leien und haben auch das Recht dazu.
Die vom TSV haben da schon mehr Erfahrung. Eine davon ist sogar TA-Helferin.

Kommentar von Schokolinda ,

trotzdem muss eine TA-Helferin nicht das gleiche leisten und wissen wie ein Tierarzt, und die anderen leute im Tierheim schon zweimal nicht.

ich finde die Diskussion sowieso schräg: ein Tier ist kein Gegenstand, der nach gewissen vorgaben gefertigt wird- bei Lebewesen kann immer etwas unberechenbares vorkommen. aber hier kriegt man den eindruck, als hätte jemand ein Auto gekauft, dessen Tacho zurückgedreht wurde.

das Tierheim hat euch im vertrag doch darauf hingewiesen: wir bürgen nicht für die Gesundheit des tiers. wieso kauft man das Tier dann, wenn man dieses Risiko nicht eingehen will? durch die vertragsklausel wird man doch mit der nase auf das Risiko gestoßen?!

Kommentar von christoph79 ,

Falsch ! Die Diskussion finde ich schon richtig. Klar ist ein Hund ein Lebewesen und keine Sache. Darum geht es hier auch nicht. Hier geht es nur darum dass der Verdacht hochkommt, dass eine arglistige Täuschung vorliegt. Dafür sprechen unter anderem folgende Faktoren:
Unser TA sagt es hätte auffallen müssen, da die Hündin bereits vorher vom TSV-Tierarzt untersucht wurde. Danach war sie wieder beim TA und wurde kastriert, auch dann hätte man etwas merken müssen. Danach war die Hündin hier in Deutschland bei 4 Familien untergebracht. Laut TSV wurde sie  ohne Angabe von Gründen jedes mal einfach wieder zurückgegeben. Wir sind hin zur Besichtigung und haben sie sofort mitnehmen können ohne vorherige Prüfung unserer Wohnbegebenheiten.

Als ich die nette Frau dann telefonisch informiert hab, hat sie mir zugesichert dass wir auf Unterstützung zählen können. Danach hat man das Röntgenbild nochmal angefordert zur Prüfung. Tja und jetzt kommt die Absage per Mail und man beruft sich auf den unterschriebenen Vertrag.

Also werde ich wohl nicht um eine Anzeige wegen arglistiger Täuschung drumrumkommen.

Kommentar von Schokolinda ,

was heisst "werde um die anzeige nicht herumkommen"? es zwingt dich doch keiner- du könntest es auch "gut" sein lassen.

was du als Argumente für arglistige Täuschung aufzählst, könnte man nach meiner meinung leicht "ausknipsen":

  • vorher vom TSV-Tierarzt untersucht wurde --> der TSV-Tierarzt ist dämlich- es gibt in jedem beruf leute, die ihn eigentlich nicht ausüben sollten. verdächtig wäre aber, wenn der Tierarzt dem verein sehr nahe stehen würde.
  • Danach war die Hündin hier in Deutschland bei 4 Familien untergebracht - wenn dir das bekannt war und dir verdächtig erscheint, hättest du gleich danach handeln = die finger von dem Hund lassen müssen.

aber ich bin kein Jurist, ist nur meine meinung- vielleicht hast du eine rechtsschutzversicherung und damit die Möglichkeit, dich vor der anzeige juristisch beraten zu lassen. andererseits muss man vor einer anzeige gar nicht klären, ob die anzeige berechtigt ist.

Kommentar von brandon ,

“ich finde die Diskussion sowieso schräg: ein Tier ist kein Gegenstand, der nach gewissen vorgaben gefertigt wird- bei Lebewesen kann immer etwas unberechenbares vorkommen. aber hier kriegt man den eindruck, als hätte jemand ein Auto gekauft, dessen Tacho zurückgedreht wurde.“

👏👏👏👏👏👏👏

So sehe ich das auch.

Kommentar von adventuredog ,

"wieso kauft man das Tier?"

na vielleicht weil es einem gefiel und man sich bei einem Tierschutzverein auf der sicheren und ehrlicheren Seite wähnte?!

Der Vergleich mit dem Auto ist unpassend. Hier, in dieser Frage, geht es um den Rechtlichen Aspekt dieser Anschaffung und nicht um Moralische Gründe.

 Recht und Moral sind nunmal 2 Paar Schuhe.

Kommentar von Schokolinda ,

"danke" für den hinweis.

mir geht es nicht um moral vs. recht, sondern um lebewesen vs. sache.

gut, tiere gelten als sache. aber wenn man sich ein haustier holt, dann ist das eine andere anschaffung, als wenn sich ein bauer einen zuchtstier holt.

sich in vertragsdingen auf der sicheren seite zu wähnen, ist ziemlich naiv, wenn der vertrag darauf hinweist, dass man es eben nicht ist. in dem vertrag steht doch ganz klar drin: haftung für gesundheitliche dinge ausgeschlossen.

wenn jemand über das, was er vertraglich vereinbart, nicht nachdenkt, ist er selber schuld, und nicht der vertragspartner.

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