Hi kann ich eine 12 volt led mit weniger volt betreiben, sodass die weniger hell leuchtet und weniger wärme produziert? mir stehen 5 oder 6 volt zu :)?

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3 Antworten

Hallo, würde mich selbst nicht als Fachmann sondern eher als interessierten Laien bezeichnen, der bei so einem Austausch selber immer noch was dazu lernt. Aber so wie ich deine Frage verstehe entstehen bei mir selbst Fragen.Hobby übliche LEDs haben meines Wissens eine Arbeitsspannung von max. 3,6 V für weiß-/blaufarbige und über grün, gelb, rot entsprechend abnehemd bis min. 1,8 V. - Ist dein Problem dann nicht eher das du von den 12 V erstmal mit entsprechenden Widerständen herunterkommen mußt? Danach würde ich einfach ein Potentiometer dazwischen bauen (für ein paar Euronen in jedem Elektronik-Fachhandel). Den kannst du dann wie einen Dimmer anwenden. Mit einem, von vorn herein als reduzierte Festspannung konstruierten Betrieb könnte es meiner Meinung nach auch schwierig werden, sozusagen den "richtigen Punkt" zu treffen da LEDs Halbleiter sind und man für die sog. Durchlass- oder Flußspannung eine "Leistungskannte" beachten muß bei der sich unterhalb nichts tut und oberhalb auch schnell die "Bruzzelgrenze" erreicht werden kann. - Außerdem ist variables Dimmen doch viel cooler, oder? Schönen Gruß - und immer schön neugierig bleiben - kein Mensch ist zu blöd für irgendwas - wir denken nur verschieden und brauchen dafür verschieden viel Zeit

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Kommentar von Grautvornix16
06.03.2016, 14:56

Sorry, ich meinte natürlich ... von den 6 Volt runter kommen mußt ...

... oder meintest du keine LED sondern eine LED-Lampe ...?

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Kommentar von jaswf
06.03.2016, 15:12

Hi
Danke für deine umfassende Antwort!Ich rede nicht von herkömmlichen led's sondern von diesen hier: https://bnc.lt/4Sug/Tv5B6hNMur

habe an eine LED ein 12 volt netzteil rangelötet, doch nach kurzer zeit würd sie sehr warm und da sie eh viel zu hell ist (900 Lumen) würde ich gerne beide probleme mit weniger volt lösen, aber ich weiß halt nicht ob das geht :)

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Hi, aus meiner Sicht mußt du sogar von den 12 Volt runter. Die Angaben zum Produkt in die entsprechende Formel eingesetzt ergibt eine anzulegende Spannung von max. 9 bis 9,5 Volt. - Entsprechenden Widerstand zwischen Stromquelle und Verbraucher löten. Nach dem Widerstand ein Potentiometer auf dem Weg zum Verbraucher reinlöten zum beliebigen Dimmen. Benötigter Widerstand = Differenz von Spannung der Stromquelle zu Arbeitsspannung des Verbrauchers = 3 Volt. Die müssen durch einen Widerstand entsprechend abfallen. Benötigte Formel R=U/I. R=Widerstand, U=Spannung (3Volt), I=Stromstärke, hier = 1050 mah bzw. 1,050 A. Wenn ich richtig liege müßte das ein Widerstand mit ca. 285 Ohm sein. Da man die selten aus der genormten Reihe passend bekommt wäre der nächst höhere oder niedrigere zu nehmen, z.B. 275 Ohm. - Weiß nicht wie hoch der Eigenwiderstand des Potentiometers zusätzlich anzusetzen wäre. Aber 275 Ohm müßten funktionieren. - Viel Spaß beim Löten. ;-)

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Kommentar von jaswf
06.03.2016, 16:00

huiii viel fachchinesisch :D ich probier einfach mein glück und löte da nen 6v netzteil ran :)

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Kommentar von Machtnix53
13.03.2016, 08:12

Im Prinzip richtig, aber bei der Berechnung hast du dich um zwei Zehnerpotenzen vertan. Mit 3V an 285 Ohm wären es 10,5 mA.

1050mA wären eh nicht zu empfehlen, da es der Maximalstrom ist, der schon viel Kühlung erfordert.

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Die Helligkeit und die Wärme werden bei kleinerer Spannung bzw kleinerem Strom kleiner, soweit richtig.

Aber die 5 oder 6 Volt werden wahrscheinlich nicht ausreichen. Da steht 9 bis 12 Volt , also wirst du unter 9V kaum Licht herausbekommen. In dem Chip sind vermutlich 3 LEDs in Serie geschaltet, die jeweils ab ca 3V leuchten.

Wenn du keine 9V hast ,nimm lieber das 12V Netzteil und schalte einen Widerstand davor. Noch besser ist eine Halogenbirne (12V 20W) die als Kaltleiter ähnlich wie eine Konstantstromquelle wirkt.

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