Gibt es Gott wirklich/Tipps zur Einleitung einer Hausarbeit?

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21 Antworten

Kannst doch so anfangen, dass im Zuge des seit dem 19. Jahrhundert ansetzenden Säkularisierungsprozesses in der westlichen Gesellschaft die Existenz Gottes zunehmend in Frage gestellt wird.

Die Entmachtung der Kirche in westlichen Zivilisation und die Emanzipation von kirchlichen Traditionen und Lebensvorstellungen führte zu einem Absenken religiösen Einflusses.

Seit der Aufklärung hat sich das Obrigkeitsdenken von vermeintlich Gott eingesetzten Herrschern mehr und mehr aufgelöst. Die Bevölkerung begann von Grund auf mehr selber Dinge zu hinterfragen, auch religiöse Realitätskonzepte.

Der Vormarsch der Wissenschaften entlarvte religiöse Weltanschauungen als Irrglaube. ( Erde als Scheibe, Erde als Mittelpunkt des Universum, usw.)

Das ist das was mir dazu einfallen würde.

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Ich muss eine Hausarbeit zum Thema "Gottesbeweise" schreiben.

Nur so als ein Denkanstoß: Warum würde es Glauben an Gott erfordern, wenn man aufgrund von Beweisen wissen würde, ob er existiert? Der logische Schluss liegt nahe, dass es in Bezug auf die Existenz Gottes keine Beweise gibt - weder solche, die seine Existenz bestätigen, noch welche, die seine Existenz widerlegen - und eben deshalb geht es um den Glauben an Gott.

Was man als vermeintliche Gottesbeweise bezeichnet, sind in der Regel nichts weiter als Argumentationen, die vielleicht auf Beobachtungen begründet sind, aber mit Sicherheit nicht auf wissenschaftlichen Beweisen.

Nur um ein Missverständnis zu vermeiden: Ich bin selbst gläubig und habe einen starken Glauben sowohl an ein ewiges Dasein und an Gott. Dieser Glaube ist sogar so stark, dass, obwohl ich vor ein paar Tagen erst meine letzte Großmutter verloren habe und obwohl ich sie ebenso, wie auch die anderen Großeltern, sehr lieb habe, den Abschied nicht wirklich betrauern kann, weil ich so fest an ein ewiges Dasein und ein Wiedersehen in diesem ewigen Dasein glaube, dass ich mich für sie freue und mich bereits auf das Wiedersehen mit ihnen freue, wenn irgendwann meine Zeit gekommen ist.

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Ich glaube an Gott. Falls es Dich interessiert, warum ich an Gott glaube (ich bin Christ), dann kannst Du mich in den Kommentaren fragen. Du kannst aber auch bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, da findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben. :)

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Kommentar von CherryMii
24.05.2016, 10:30

Bitte erzähl mir weshalb du an Gott glaubst:)

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Wenn die ganze Weltgeschichte noch keinen einzigen Beweis liefern konnte, woher willst ausgerechnet Du dann einen nehmen?

Wenn man die Existenz Gottes wirklich beweisen könnte, dann wären alle Religionen überflüssig. Aber solange man nichts beweisen kann, muß man halt glauben.

Gott ist eine Schöpfung der Menschen. Er existiert. In der Phantasie der Menschen!


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Naja, sollte Geschichtlich relativ einfach zu machen sein:

Eine Frage, die alle Kulturen, zu jeder Epoche und auf jedem Kontinent beschäftigte. Die Frage, welche sich Menschen stellen, seit sie sich ihrer selbst bewusst sind, die Frage, die man heute genauso wie vor tausenden Jahren diskutiert, diese Frage soll es sein, die wir hier und jetzt stellen.

Gib es Gott wirklich und kann seine Existenz bewiesen werden ?


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So in der Art. Eventuell noch genauer auf einzelne Kulturen eingehen und deren Götter erwähnen.

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Eine Möglichkeit wäre sich verschiedene Religionen anzusehen und ein paar Zitate aus den verschiedenen Glaubensrichtungen anzuführen. In den Zitaten sind dann die Begründungen für Gott aus der Sicht der jeweiligen Religion dargestellt.

Zuerst könntest du eine "Pro-Seite" zeigen, aus der Sicht der Theologie und dann eine "Con-Seite" aus der Sicht der verschiedenen (Natur-)Wissenschaften.

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also dazu müsste ich schon wissen, wie ungefähr deine Einstellung ist. Wohin soll deine Hausarbeit führen. Gibt es Gott ?  oder bleiben eher Zweifel ? Was willst du ausarbeiten ? 

Später sollte man Bezug zur Einleitung nehmen und aus diesem Grund ist es wichtig bei der Wahl, das es am Ende passt.......  irgendwie

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Kommentar von CherryMii
23.05.2016, 12:10

Ja da hast du Recht. Also für mich steht eigentlich fest, dass man Gott nicht zu 100% beweisen kann. Es bleiben also eher Zweifel.

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In der Einleitung würde ich über den Begriff Transzendenz schreiben. Die Definition des Duden oder einfach Paulus Worte im 1. Brief Kar 2,9 an den Anfang setzen. dazu die rhetorische Frage: kann man etwa aus dem transzendenten Raum, also außerhalb des Wissen und Erfahrungen des Menschen logisch begründen.

Da man Gott nun wissenschaftlich nicht begründen kann, kann man seine Existenz auch nicht negieren. Wäre dann ein Schlusswort.

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Ich würde zunächst einleiten was "Gott" überhaupt ist (Schicksal, Allah, Glück/Pech, Karma, Sonne, Mond und Sterne usw.) und das es Menschen gibt die daran glauben und andere eben nicht. Schlüssig beweisen kann es keine v.d. Gruppen. Also kannst du auch keine Beweise aufführen, aber vielleicht Dinge die manche als "Beweis" sehen.

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Wir haben am Gymnasium ein paar Gottesbeweise angesprochen. Google sie doch einfach mal, ich denke sie geben guten Stoff für deine Arbeit:

Anselm von Cnaterbury (1033-1109): ontologischer Gottesbeweis: da es den Namen "Gott" gibt, muss es Gott geben

Thomas von Aquin (1125-12749): kosmologischer Gottesbeweis: Schöpfung -> Schöpfer und teleologischer (gr.: telos=Ziel) Gottesbeweis: Zweckmäßigkeit -> Schöpfer

Immanuel Kant (1724-18049): moralischer Gottesbeweis (Gewissen)

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Ich würde die berühmte Wette des französischen Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal nehmen: Lasst uns wetten, ob Gott wirklich existiert. Wenn wir die Wette gewinnen, gewinnen wir alles (Paradies, ewiges Leben usw). Wenn wir sie verlieren, verlieren wir.... NICHTS. Es lohnt sich also auf jeden Fall, DAFÜR zu wetten.

Falls du Französisch kannst, googel nach dem Originalwortlaut, Stichwort "le pari de Pascal". 

Alles Gute und viel Erfolg! 

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Du kannst darauf eingehen, dass die Entwicklung von Lebewesen und das entstehen von pflanzen in der Natur lange braucht, ein Baum wächst nicht über Nacht ;)
Aber am Anfang war alles plötzlich da, das kann kein Zufall sein, da die Natur sonst nie eine Sprung macht
-> es muss einen Gott geben!:)

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Kommentar von Stunter
23.05.2016, 13:44

Ich hoffe, das meinst du nicht ernst. Oder?

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da würde mir auch nicht viel in den sinn kommen :D beweise gibt es keine - es ist nur der reine glaube daran, welcher es "beweisen" kann.

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zum Beispiel:

a) Was ist ein Beweis?
Im allgemeinen erwarten wir von einem Beweis, dass nach dessen Darlegung Widersprüche verstummen und meine Gesprächspartner ihre gegenteilige Position aufgeben und mir zustimmen - die Sache ist eben geklärt, da ich ja einen Beweis aufgeführt habe. Vielleicht ist mein Beweis fehlerhaft - dann wird darüber noch ein wenig weiterdiskutiert. Aber wenn die Schlüssigkeit des Beweise anerkannt wird, dann kann auch keiner das Bewiesene mehr anzweifeln
(«ein Beweis ist zwingend für den Verstand»).Es gibt drei Arten von Beweisen

b) der mathematische Gottesbeweis

c) der physikalische (naturwissenschaftliche)  Gottesbeweis

d) der historische Gottesbeweis

Fazit: .......

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entstehung der materie ist schon beweis genug für die existenz gottes
bsp big bang.. das entstehen der materie aus dem nichts.. muss einen grund haben.. einen standpunkt.. entstehungspunkt haben.. jz frägt ihr euch.. was hats mit der existenz gottss zu tun.. fakt ist.. dass bis jz noch nie eine materie vor uns aus dem garnichts erschienen ist.. sei es sogar n löffel.. fliege oder elefant.. alles hat seinen grund und wenn wir dss big bang betrachten muss es auch jmd gegeben haben, der die materie entstehen ließ, mit wissen weisheit unf macht... Gott.

oder dass unsere zellen sich selbst heilen können(bsp wunde).. was auf einen vorprogrammierer weist.

oder dass wir die Fähigkeit haben, sehen zu können.. würden alle wissenschaftler sich zusammensetzen um eine Zelle unserer Augen entsehen zu lassen.. würden die es nicht hinkriegen.. selbst bei einer mücke nicht

oder das entstehen von uns.. das kann unmöglich ein zufall sein... wie könnte bloß ein herz ohne blut leben.. ohne wechselstoffe.. ohne einen körper... unser Körper ist so komplex und perfekt aufgebaut... dass es kein zufall sein kann...

vom kopf bis zu den Fingernägel.. und der Ordnung der sinnesorgane.. dass kan nur jmd machen der wissen weisheit und macht besitzt..
noch mehr??

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Du kannst einfach schreiben:

Es gibt keinen Gott und hat ihn nie gegeben. Wer heute, im 21. Jahrhundert noch an 2.000 Jahre alte Märchen und Mythen von analphabetischen Ziegenhirten, welche an schlechten Zähnen gestorben sind und die Welt für eine Scheibe hielten, glaubt, sollte ernsthaft an seinem/ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln.

Damit wäre deine Hausaufgabe schon fertig ^^

Und jetzt ganz ernst:

Je nach deiner Einstellung zu dem Thema, würde ich mit der gegenteiligen Behauptung anfangen und dann mit einem "aber" in die eigentliche Argumentation einleiten.

Wenn du nun zum Beispiel an die Gottesbeweise glaubst, dann kannst du anfangen indem du Bezug auf diejenigen nimmst, welche nicht daran glauben, oder diese Beweise nicht anerkennen und steigerst dich dann nach einem "aber" (u.o.ä) in die Beweise hinein, wobei du dir das beste Argument für den Schluss aufhebst.

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Als Einleitung könntest du erklären, warum man sich diese Frage überhaupt stellt. Was der Sinn dieser Frage ist, was man damit bezwecken will.

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Ich würde dir gerne helfen, aber ich kenne keinen einzigen Beweis für die Existenz Gottes.

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Kommentar von CherryMii
23.05.2016, 12:06

Ich habe nicht wirklich nach den Beweisen gefragt, sondern eher nach einer Einleitung. Trotzdem Danke für die Hilfsbereitschaft ;)

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es gibt keinen gott, es gibt jedoch handfeste fakten, die man als beweise nutzen kann, die gegen die märchen der götter sprechen......... wenn du dir die geschichte der religionen ansiehst, musst du erkennen, das dann alle religionen mit allen darin enthaltenen geistwesen, göttern, halbgöttern, mischwesen usw. nur erfindungen der menschen selbst sind............. zugeben kann jedoch kein gläubiger diese fakten, denn sonst müsste er auch zugeben, dass er an märchen glaubt und sein leben falsch ausgerichtet hat............:)

jedoch, JEDER gläubige, der sich vorstellt, wie sein gott sein müsste, welche eigenschaften er haben müsste, hat sich gerade seinen eigenen gott erschaffen, denn wenn es einen echten erbauer des universums geben würde, könnte KEIN mensch der welt diesen erfassen, begreifen, verstehen und schon gar nicht mit menschlichen eigenschaften versehen...............

ABER GENAUS DASS tun alle gläubigen immer................. sie beweisen also selbst das gegenteil seiner existenz..................*g*

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Kommentar von Hyperdinosaurus
24.05.2016, 14:32

Was für eine schwache Argumentation ... Sorry ist sowas von schlüssig. Aber glaub du mal deine Ansichten und Fall nicht hin wenn du sie selber hinterfragst.

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Ich würde mit den Schönheiten und Wunder der Natur einleiten

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