Frage von Sanctuaria, 157

Einerorts - und andernorts?

Es gibt das Wort "andernorts" im Duden, jedoch finde ich "einerorts" nicht. Auch unterstreichen mir diverse Schreibprogramme das Wort rot, also als falsch.

Benutzt wird es online allerdings fröhlich.

Macht doch auch Sinn, wenn man die deutsche Sprache sinnvoll nennen kann: einerseits - andererseits, einerorts - andernorts.

Und jetzt soll es "einerorts" nicht geben? Ich würde das Wort jetzt gerne einsetzen, in einer Arbeit, bin aber verunsichert.

Bei allem, was es an Humbug in den DUDEN schafft - wäre es hier nicht sinnvoll, das mal zu diskutieren?

(Beispielsatz zum Verständnis: "Einerorts werden überschüssige Lizenzen nicht mehr gebraucht, während andernorts Lizenzmangel herrscht." )

Gibt's Expertenmeinungen? (Bester Beitrag wird ausgezeichnet.)

Antwort
von Schuhu, 103

Nimm für "einerorts" (was es nun mal wirklich nicht gibt) doch einfach "hier". Das ist schließlich das Gegenteil von "andernorts".

Kommentar von Sanctuaria ,

Nein, indirekt und allgemein gesprochen, nicht auf genaue Orte bezogen, ist es das nicht. "Während einerorts Lizenzen nicht mehr gebraucht werden, gibt es andernorts Lizenzmangel." Mal so als Beispiel. Was hat da "einerorts" mit "hier" zutun? Gar nichts, auch nicht in meinem Text. =(

Kommentar von Schuhu ,

Beispiel: Hier wohne ich nun mal - nicht andernorts.

Aber nun zur hauptsache: Das wort "einerorts" gibt es nun einmal nicht. Im übrigen müsste es wohl "einenorts" heißen, um der Grammatik Genüge zu tun.

Kommentar von Sanctuaria ,

Naja, einerseits erst mal Danke für deinen Beitrag.

Andererseits (grins) kann ich dem nicht so ganz zustimmen. "Das gibt es eben nicht" ist keineswegs zufriedenstellend, da es grundsätzlich Sinn machen würde und ganz offensichtlich auch gebraucht wird. Da würde mich eigentlich interessieren, ob es sich bei solch einem Fall nicht lohnen würde, mal ernsthaft darüber nachzudenken, dieses Anliegen DUDEN vorzubringen...

Ich werde jetzt allerdings zunächst noch abwarten, was andere Grammatik-Liebhaber dazu zu sagen haben.

Rein gefühlstechnisch klingt "einenorts" jetzt wirklich falsch. Das sehe nicht nur ich so, denn offenbar beim googeln "einenorts" zeigt mir Google gleich an, ich hätte wohl "einerorts" gemeint - das ist wohl dann die verbreitetste Einsatzform, das heißt so klingt es für die meisten Menschen korrekt.

Ich bin ein Grammatik-liebender Mensch... Ich bin nicht einverstanden, dass es dieses Wort nicht geben soll. Allerdings wurde diese Frage wohl auch noch nie konkret diskutiert, schon jetzt ist dieser Beitrag bei Google für mich der erste, der gefunden wird und ich habe ihn eben erst erstellt...

Jetzt wird's ja erst richtig spannend!

Antwort
von andreasolar, 79

Wenn du nicht das Wort "hier" benutzen magst, gibt es die Möglichkeit, den Gegensatz mit "mancherorts" darzustellen. Ein gebräuchliches Wort, das auch im Duden steht.

"Mancherorts ist der Wohnraum knapp und zu teuer, andernorts will keiner mehr in die leer stehenden Wohnungen und Häuser einziehen."

http://programm.ard.de/TV/Programm/Alle-Sender/?sendung=2810819033023362

Kommentar von Sanctuaria ,

TOP.

"Einerorts" gefällt mir noch immer besser, weil es in die deutsche Sprache passen würde und "einerorts" auch einen zwar unbestimmten, aber einzelnen Ort beschreiben würde, während "mancherorts" vermuten lässt, dass es sich um unbestimmte, mehrere Orte handeln könnte.

Dennoch: Danke, für das Bieten einer geschickten, sinnvollen Alternative. Ich werde mir weiter darüber Gedanken machen, wäre auch noch neugierig auf weitere gute Beiträge, denn es ist das erste Mal, dass ich tatsächlich auf eine kleine Grenze stoße in unserer vielseitigen Sprache, bzw. ausweichen muss auf Alternativen, die nicht zu hundert Prozent passen (alternativ könnte ich natürlich auch einfach "an einem anderen Ort" schreiben, aber du hast sicher verstanden, warum mich das stören würde) - ich bin in jedem Fall dankbar für deinen Beitrag, denn es ist der erste, der sich von Anfang an wirklich mit meinem Problem auseinandergesetzt hat.

Daumen hoch.

Antwort
von DinoSauriA1984, 90

Das Wort "einerorts" gibt es nicht. Dein Vergleich mit "einerseits/andererseits" ist nicht zulässig, da sie überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Das Wort, das Du statt "einerorts" benutzen musst, ist schlicht: "hier"

Kommentar von Sanctuaria ,


Danke für den Doppelbeitrag, das wurde bereits 12 Minuten vor deiner Antwort unter der Antwort von "Schuhu" diskutiert, bitte nachlesen... bitte keine Schnell-Schnell-Wischi-Waschi-Antworten, ohne die anderen gelesen zu haben, ich habe klar um Expertenmeinungen gebeten, danke...

Kommentar von earnest ,

Was soll denn diese unverschämte Bemerkung?

Mal wieder ein frecher User, der eine Hand beißt, die ihn füttert?

Kommentar von Sanctuaria ,

Hand, die ihn füttert? Bitte um Herleitung dieser äußerst amüsanten Aussage.

Selbst wenn die Wahrheit mit "bitte, danke" und anderen Freundlichkeiten präsentiert wird, kann der Empfänger sie nicht verkraften und empfindet sie als frech, weil er selbst dabei schlecht wegkommt. Wieder einmal gilt: Die Wahrheit schlägt einem ins Gesicht wie ein nasser Waschlappen, nicht wie ein Federbausch, nicht wahr.

Und was genau war unverschämt, außer der Tatsache, dass du weder den ganzen Beitrag inklusive bereits geposteter Antworten, noch die eigentliche Frage genau durchliest? Das raubt meine Zeit, das ist hier die wahre Unverschämtheit!

Ich bin immer noch überzeugt der Meinung, dass es "gutefrage" nicht "dummeantwort" heißt, deshab bleibe ich streng, ob es gefällt oder nicht.

Kommentar von earnest ,

Vergiss es.

Du erwartest doch sicher nicht, dass ich auf diese Unterstellungen und diese selbstgerechten Zeilen inhaltlich eingehe.

Außerdem scheinst du mich zu verwechseln.

Kommentar von Sanctuaria ,

Stimmt, du warst eigentlich der, der extra einen Antwort-Beitrag
geschrieben hat um mitzuteilen, dass er keinen Antwort-Beitrag schreiben möchte. ;-) Da habe ich dich wohl verwechselt, aber ich denke, die Botschaft ist angekommen.

Ich habe nicht unbedingt erwartet, dass du darauf eingehst - aber eigentlich hast du es ja freiwillig getan, schon dein dritter Beitrag in dieser Fragestellung. Ich habe auch bemerkt, dass du mir als "Interessent" meines Beitrags angezeigt wirst. Das freut mich zwar - aber im Hinterstübchen kommt die Frage auf, ob du dich wirklich für meine beschriebene Problematik interessierst, oder nur für meine Kritik an einigen Antworten. In beiden Fällen hätte ich streng genommen damit deine Aufmerksamkeit, oder?! .... Mag sein, dass du nicht alles magst, was ich schreibe, dennoch fesseln dich meine Beiträge offenbar. (Thema selbstgefällig - kommt vielleicht so rüber, aber ich schlussfolgere hier lediglich aus dem, was ich sehe.) Es sollte dir auch aufgefallen sein, dass ich keinerlei Beleidigungen ausspreche, sondern grundsätzlich zu meiner Meinung stehe, der eine findet's gut und liest weiter, der andere findet es blöd und geht - und mancher findet es blöd und antwortet trotzdem. Ich liebe die Vielseitigkeit der menschlichen Charaktere. (grins)

Selbstgerecht - in deinen Augen, aber jedem, dem etwas an der Qualität der Antworten auf dieser Seite liegt, geht es wie mir. Und mancher wird schweigen, und es trotzdem hassen. Ohne Kritik an Antworten kommt Morgen der nächste, ernsthaft am Thema interessierte und findet nur Schrott - ich finde, das ist alles andere als ignorant, sich darüber auch mal Gedanken zu machen, was der Nächste hier vorfindet, Mister.

Kommentar von earnest ,

War ich nicht deutlich genug?

Vergiss es.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Jetzt melde ich mich, als der eigentlich Gescholtene nochmal. Als ich meine Antwort geschrieben habe, war ich der erste, bzw. noch hatte niemand anders geantwortet. Ich bin dann vor dem Senden durch ein Telefonat unterbrochen worden. Nach dem Telefonat habe ich meine Antwort dann gesendet, ohne zu kontrollieren, was andere vielleicht inzwischen geschrieben haben. Darum kam es zu dem kritisierten "Doppelbeitrag".

Die Kritik hat mich wegen des unhöflich Tonfalls schon geärgert, inhaltlich war sie vielleicht berechtigt. Deswegen fand ich es auch nicht der Mühe wert, darauf zu reagieren.

Dank an earnest, der diese Empfindung scheinbar geteilt, und dies auch geäußert hat.

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Grammatik & deutsch, 27

Es wird dich sicher nicht sonderlich jucken, aber ich möchte dir trotzdem mitteilen, dass ich auf eine Antwort verzichte, nachdem ich einige Kommentare von dir gelesen habe, insbesondere den in meinen Augen unverschämten Kommentar unter der Antwort von DinoSuriA.

Kommentar von Sanctuaria ,

Schade, du warst wenigstens einer der wenigen, die andere Antworten lesen. Vielleicht war in deiner Antwort ja endlich Qualität zu erwarten.

Ich möchte dir trotzdem mitteilen, dass unter einem dutzend Antworten inzwischen eine sinnvolle angekommen ist. Meine Frustration ist folglich nachvollziehbar, wenn man um "Expertenmeinungen" gebeten hat und sich erstmal durch einen Haufen Doppelantwort-Ignoranz wühlen muss, bis was sinnvolles dabei rum kommt.

"Hauptsache irgendwas geantwortet" ist die vorherrschende Meinung auf dieser Plattform, was ihre Qualität immens mindert. Und das ist schade, und in meinen eigenen Beiträgen dulde ich das nicht stumm, denn ich mag "gutefrage" eigentlich.

Antwort
von beangato, 71

Wo hast Du denn das Wort gelesen? Ich habe das weder jemals gelesen noch gehört. Und es macht auch keinen Sinn.

Kommentar von Sanctuaria ,

Bitte konkretere Antworten.

"Wo hast du das gelesen?" Google doch mal. Ich habe klar erklärt, dass ich dieses Wort gerade brauchen würde, und nicht, dass ich das irgendwo gelesen habe. Aber googeln kann ich, und da kommt auch so einiges, wo andere Leute das als sinnvoll erachtet haben, dieses Wort einzusetzen.

"Das macht auch keinen Sinn." Inwiefern? Für mich macht das sehr wohl einen Sinn.

Bitte etwas weniger schwammig... danke.

Kommentar von beangato ,

Werde nicht so frech.

Google doch mal.

Habe ich - vorhin schon.

Zufälligerweise bin ich mit der deutschen Sprache aufgewachsen.

Das Wort hat mal irgendwer "erfunden".

Das macht insofern keinen Sinn, weil es nichts audrückt. "An einem Ort" wäre sinnvoll.

Das Wort steht nun mal nicht im Duden, da kannst Du auf- und niederspringen.

Kommentar von Sanctuaria ,

Huch, warum gleich so gekränkt? Stell dir einfach einen Smiley hinter „Google doch mal =)“ vor, ich verstehe gar nicht, woher das kommt, dass die Leute sich online immer sofort angegriffen fühlen. (Sollte nicht eigentlich ich beleidigt sein, dass ich mit so einer lieblosen Antwort abgespeist wurde von jemandem, der offenbar nicht einmal korrekt die Frage durchgelesen hat?)

Oder kommt eine derartige Reaktion vielleicht eher daher, dass man im Recht ist und die Leute es wissen, damit jedoch schwer umgehen können? Das war jetzt mal eine ganz allgemeine und rein hypothetische Frageaußerhalb des eigentlichen Themas, aber gerade passend zum Konversationsverlauf.^^

Dann lasse ich mich auch mal auf die grauenhaft schlichte Sprache herab und antworte auf „werd nicht so frech“ mal ganz cool „hey bleib mal locker“. ;-)

Übrigens wurde jedes Wort einen schönen Tages erfunden, und wenn es Jugendsprache in den DUDEN schafft, warum dann nicht auch mal was sinnvolles? Auf und nieder springen, das würdest du wirklich tun oder? (Ich stelle mir das grade bildlich vor.) So wenig Fantasie für Neuerungen, schade. Ich hätte die Idee gerne tiefgründiger diskutiert.

Du kannst ja mal die anderen Antworten durchlesen, damit ich mich nicht wiederholen muss: Offenbar wurde das bisher nur nie diskutiert, Sinn macht es aber in jedem Fall, denn ich habe ein Beispiel vorgebracht. Und ja, ich bin auch mit der deutschen Sprache aufgewachsen, ich liebe sie und ihre Grammatik sogar sehr.

So jetzt noch kurz zur Logik:

"An einem Ort" - einerorts. (Hier soll es aber nur Option 1 geben?)

"An einem anderen Ort" - andernorts. (Hier gehen beide Optionen)

Deine Erläuterung ist noch immer nicht schlüssig, mal rein ausgehend von der Logik der deutschen Grammatik. =( Dass das Wort rot unterstrichen ist habe ich selbst gemerkt, danke, aber meine Frage ging darüber hinaus.

Naja, ich sage mal trotzdem Danke, immerhin hast du dich zumindest kurz gedanklich damit beschäftigt. (Für den einen stirbt der Gedanke mit "gibt's nicht, also geht's nicht" - der andere überlegt, was man tun kann und verändert inzwischen die Welt.)

Schönen Abend noch. ;-)


Kommentar von beangato ,

Du kannst sicher sein, dass ich Fragen immer durclese, ehe ich antworte.

Wo hast Du denn das Wort gelesen?

Hättest Du ganz einfach mit einem Link beantworten können.

dass man im Recht ist

Bist Du eben nicht.

Das

Beispielsatz zum Verständnis: "Einerorts werden überschüssige Lizenzen nicht mehr gebraucht, während andernorts Lizenzmangel herrscht." )

stand z. B. NICHT in der Frage, als Du sie gestellt hast.

So schreibt man nicht - der ganze Satz ist unkorrekt.

Beispielsatz zum Verständnis: "Hier werden überschüssige Lizenzen
nicht mehr gebraucht, während woanders Lizenzmangel herrscht." )

Tiefgründiger dikutieren kannst Du übrigens da:

https://www.gutefrage.net/forum/diskussion-und-weltgeschehen/1

Kommentar von Sanctuaria ,

Du liest also immer durch, bevor du antwortest? Denn deine erste Frage war "Wo hast du denn das Wort gelesen?" - dabei habe ich nirgends erwähnt, dass ich es irgendwo gelesen habe, sondern empfand es als Mangel, dass es das Wort offenbar nicht gibt und wollte Expertenmeinungen zum Wortaufbau, der Herleitung, sonstigem - es eben auf einem gewissen Niveau gerne diskutieren mit interessierten Freunden von Neologismen oder Grammatik-Liebhabern. Also kann ich dir das nicht ganz glauben, dass du durchgelesen hast, aufgrund deiner Antwort. Vielleicht sehe ich das ja auch ganz falsch, und irgendwas in meiner Fragestellung brachte dich darauf, dass ich das irgendwo gelesen hätte. ;-) In dem Fall - kein Thema!

Zum Thema "Das Beispiel stand nicht in der Frage, als du sie gestellt hast" - stimmt, aber es stand schon in einer der Antworten drunter, als du gepostet hast. Das heißt du hast die anderen Antworten nicht durchgelesen, was mir die Arbeit des Antwortens verdoppelt und unter uns auch etwas ermüdend ist - ich sah mich GEZWUNGEN das Beispiel einzufügen in der Frage, weil offenbar niemand die Antworten und die darunter bereits geführten Diskussionen liest. (Tipp: Schuh's Beitrag - der war bereits vor deinem da, und schon lange, während wir hier munter diskutiert haben.)

Naja, ich muss nicht bitter darauf beharren, dass ich im Recht bin. Das ist auch gar nicht Inhalt hier, und mir auch nicht so wichtig, ich habe nur stets alles gern begründet - wenn mein Gegenüber das nicht tut, dann enttäuscht es mich eben. Ich will auch nicht streiten, weil eigentlich bringst du immer wieder interessante Aspekte, über die ich viel lieber diskutieren würde.

Ich verstehe auch, was du meinst, wenn du "hier" in einem Satzbeispiel einsetzt.
Ich versuche noch einmal, zu erklären, warum ich das Wort "einerorts" eben doch benötige: "Hier" wäre an vielen Stellen einfach falsch, denn es beschreibt einen genauen und bestimmten Ort. "Hier" ist definiert, denn entweder der Autor oder der Leser oder beide wissen ja, welcher genaue Ort dann mit "Hier" gemeint ist. Stimmts?
In der Situation, in der ich "einerorts" benötigt hätte, spreche ich aber von einem unbestimmten Ort, der weder dem Autor, noch dem Leser bekannt ist, der auch gar nicht von groer Relevanz ist, denn es geht nicht primär um den Ort, sondern um den Ausdruck, dass es sich um zweiunterschiedliche, unbestimmte Orte handelt. Hmmmmm - ist das nachvollziehbar?
Ich versuch's nochmal mit Beispielen, diesmal mit solchen, die andere Leute im Internet benutzt haben:

1. "Einerorts liegt immer als erstes der Staub, während anderenorts der Boden in der Wohnung länger sauber ist. Warum ist das so?"
("Hier" würde nicht passen, weil "hier" die ganze Wohnung meinen würde, nicht einzelne, unbestimmte Orte.)

2. "Einerorts regnet es, während es andererorts schneit." (Beispielsweise, wenn ich über zwei Freunde rede, die an untersch. Orten im Urlaub sind. "Hier" würde nicht passen, denn ich bin ja gar nicht an einem der beiden Orte.)

Hilft das? Ich habe allerdings gesehen, es gibt inzwischen einen guten Antwortbeitrag, der zumindest eine passende Alternative liefert. Es tut mir Leid, wenn mein Fragenbeitrag zu missverständlich war, ich hätte gleich viel mehr Beispiele für's Verständnis meines Anliegens liefern sollen. =)

Kommentar von beangato ,

dabei habe ich nirgends erwähnt, dass ich es irgendwo gelesen

Das erschließt sich daraus.

Benutzt wird es online allerdings fröhlich.

1. Beispiel

An diesem Ort ..., ... woanders

2. Beispiel:

Am Urlaubsort von abc ..., ... in Stadtname ...

Das Wor 2einerorts" gibts nun mal nicht - egal, wie oft Du darauf beharrst, dass es ein sinnvolles Wort sein soll.

Kommentar von Sanctuaria ,

Mag sein, aber du verstehst nicht, was ich damit bezwecke. Ich überlege, abzuwägen, meinen Vorschlag einzusenden - deshalb hätte ich gerne zunächst diskutiert, ob ich Alternativen mit derselben Bedeutung übersehen habe, ob der Wortaufbau schlüssig wäre - zum Thema "Neologismus".

Eins muss ich noch sagen: Unsere Sprache ist keineswegs ein steinerner Rahmen, der seit dem Mittelalter keine Änderung mehr gesehen hat. Ganz im Gegenteil: Immer dann, wenn Menschen darauf beharren, dass ein in ihren Augen sinnvolles Wort ein Teil der offiziellen deutschen Sprache werden sollte, wird darüber diskutiert. Manchmal geht es schnell, manchmal dauern die Diskussionen Jahre - aber jährlich werden neue Worte in den DUDEN neu aufgenommen.

Also darauf zu beharren, dass ein laut DUDEN noch nicht existierendes Wort sinnvoll wäre - hat durchaus Zukunft. Du bist da noch nicht offen genug, oder du weißt nicht, dass die Sprache sich noch immer weiter entwickelt, ganz offiziell. Das wollte ich nochmal ausführlich erklären. Es braucht vor allem Vorschläge, die die Sprache um eine neue "Funktion" erweitern, die dann den Menschen konkret hilft - und es gibt mehr Menschen als nur mich, die offenbar dieses Wort bereits benutzen, die also eventuell ein Interesse daran hätten, dass es offiziell anerkannt wird.

Wenn Samsung oder Apple über Ideen diskutieren, ein neues Handy auf den Markt zu bringen sagst du ja auch nicht "das gibt es nunmal nicht, egal wie sinnvoll es wäre" - nein, dann wartet die Welt bereits darauf, dass die Sache in die Planung geht und das Projekt umgesetzt wird.

Mit neuen Worten in der deutschen Sprache ist es nicht anders.

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