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Debatte- vegetarische Ernährung

Frage von Chezus98 Chezus98

'Sollte die vegetarische Ernährung verstärkt durchgesetzt werden' So lautet die Frage von meiner bevorstehenden Debatte in Deutsch. Ich selbst bin überzeugter Vegetarier und hatte das Pech 'kontra' zu ziehen -.- Deshalb bin ich ein bisschen hilflos, weil ich gegen meine eigene Lebensphylosophie debattieren soll. Das viele Menschen ihre Arbeit verlieren würden, erscheint mir z.B. einleuchtend... Aber weiß jm in etwa wie viele Menschen in Deutschland in der Fleischindustrie tätig sind? Denn da steht im Internet nichts, oder ich bin zu blöd es zu finden :D Auch für weitere sinnvolle Argumente gegen die vegetarische Ernährung wäre ich sehr dankbar. Aber ich sags gleich vorneweg: vegetarische Ernährung ist NICHT ungesund ;)

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Antworten (16)

  • 4
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von mikewolf mikewolf

    In Deutschland sind ca 5 - 6 Millionen Menschen in der Fleischerzeugung eingebunden, angefangen vom Agrarwirt , über Fleischfabriken, bis hin zum Metzger.

    Wie will man diese Menschen ohne Fleischkonsum anders im Job unterbringen ? Guck mal in die Supermärkte wie dort mit Plastikmüll die vegetarische Kost angeboten wird , welche mit künstlichen Aromen noch im Geschmack verändert wird. Dazu wird noch gelogen, denn viele vegetarische Gerichte werden so gekocht als wäre es Fleisch nur um das Gehirn zu manipulieren um es einen vorzugaugeln es wäre Rollade, Schnitzel oder Gulasch.

    Kein Mediziner würde behaupten das Fleisch ungesund ist, denn solange man sich ausgewogen ernährt ist gegen Fleisch nichts einzuwenden.

    Versucht mal Ureinwohnerstämme in Südamerika, Afrika , Sibirien oder die Inuit von Fisch oder Fleisch zu trennen welche dann sicher nicht mehr überlebungsfähig wären.

    Nichts gegen Leute die sich nur noch von Grünkost ernähren, aber dann sollen sie den übrigen Leuten auch ihren Fisch und Fleischkonsum nicht vorwerfen.

    Mich würde mal interessieren was Veganer oder Vegetarier im Winter essen !!!

    Gruß Wolf

    Kommentar von Annemaus85 Annemaus85Annemaus85

    Die Fleisch- und Wurstwaren sind nicht in Plastik verpackt?? Ich kaufe das meiste Gemüse auf dem Wochenmarkt. Das ist dann in aller Regel unverpackt. Und selbst im Supermarkt sind viele Dinge nicht verpackt, sondern lose. Wenn man zum Fleischer an die Theke geht bekommt man dagegen IMMER irgendeine Verpackung angedreht, denn so wie mir mal jemand erzählt hat, darf man sich das, was man kauft, nicht in eigene Behältnisse verpacken lassen (aus hygienischen Gründen?!). Und meine Lebensmittel vom Markt sind auch nicht mit Geschmacksverstärkern gepanscht und wenn ich mal ein Fertigprodukt kaufe, dann müssen da auch nicht zwangsläufig ein Haufen Zusatzstoffe drin sein. In Wurst ist aber wohl auch oft ein Haufen Müll drin.. also überleg einfach vorher, was du miteinander vergleichst.... es gibt sowohl Schrott, der nichtvegan als auch vegan ist. Niemand zwingt einen das zu essen...

    Und wieso gehst du nochmal davon aus, dass Vegetarier und Veganer nur heimische Produkte essen? Essen Mischköstler nur heimische Tierprodukte und heimisches Gemüse?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Der SVG bei Fleisch liegt hierzulande aufgrund der natürlichen Bedingungen je nach Fleischart und Jahr zwischen 75 und 120%, Du kannst also davon ausgehen, daß das Fleisch, das hier konsumiert wird, überwiegend heimisches Fleisch ist.

    Über die Hälfte allen Gemüses wird aber importiert, weil es hier nun mal nicht wächst.

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    Nun bist du endlich mal über deine eigene Füße gestolpert.

    Veganer oder viele Vegetarier haben ihre Ernährung umgestellt weil durch Massentierhaltung die Tiere gequält werden. OK das verstehe ich auch und ziehe meinen Hut davor. Ebenso ein Hauptargument sind die Tatsachen des CO2 Ausstoßes. Wie aber kommt ein Vegetrarier dann im Winter an seine Nahrung ? Wo kommen Sojaprodukte her und wie werden diese hergestellt ? Ganz einfach aus Übersee. Haben Schiffe und LKW keinen CO2 Ausstoß, ebenso die Kühlketten mit ihren Agregaten ?

    @ Anne ich habe dir in einigen anderen Fragen schon die andere negative Seite von Grünkost erklärt die ihr Veganer oder Vegetarier immer ausßer Acht lassen wollt, oder euch schön reden möchtet. Durch den Anbau von Sojaprodukten wird Regenwald abgeholzt, doch davor verschießt ihr die Augen. Woher kommt den Grünkost im Winter ? Sicher nicht von Husum nebenan, oder von Höchstädt usw, sondern aus Spanien oder vieles sogar aus Südamerika.

    Das Wurst oder Fleisch im Discounter in Plaste verpackt ist habe ich nie bestritten, doch die Pseudolüge der Veganer ist aber mehr als nur lächerlich. Man verzichtet der Umwelt zuliebe auf Tierische Nahrung, muß aber im Winter auf Pflanzen zurückgreifen welche mit Schiff und LKW aus anderen Ländern angeliefert werden, dazu sicher noch mit gewissen Mitteln behandelt worden ist. Wieviel Produkte gibt es denn für Vegetarier welche nicht aus GEN Soja oder GEN Weizen Tofu besteht ? Warum ich auf GEN komme ? Gehe mal zu einen Bio Bauer und frage ihn ob er sein Sojafutter für die Tiere auch ohne Genmanipulation bekommen könnte. Ja er kann, nur ist es extrem schwierig an Soja zu gelangen welches nicht manipuliert wurde.

    Schlusswort. Wenn jemand sich tierisch ernährt, muß er sich nichts vorlügen wenn er Produkte aus dem normalen Handel besorgt und selbst Bio ist nicht Bio. Doch sollte es dem Veganer usw auch klar sein, das es eben nicht immer der Natur dient sich nur von Grünkost zu ernähren, denn diese Lüge werfen uns die Veganer un Veget. immer wieder vor, das Fleischesser nicht an die Natur denken.

    Wie ging der Spruch eines Politikers ? Ein H4 Empfänger hat gefälligst mit 3,50.- € am Tag auszukommen, denn dies ist machbar. Nun sag mir wie er das machen soll, ohne die Billigprodukte vom Discounter, oder als Vegetarier, der regionale Produkte kaufen will. Es geht doch schon los, das Sojasahne ca 30 Min aufgeschlagen werden muß um steif zu werden. Schon mal an den Stromverbrauch gedacht ? Sorry das sind Lügen die V. sich selber unterbreiten um Öko zu denken, wie auch Fleischesser die aber wenigstens zugeben das sie leider falsche Produkte kaufen. Merkst du wo der Schlüssel liegt ?

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Bedenke dass die Viehwirtschaft mehr Treibhausgase verursacht, als der gesamte Verkehrssektor (Autos, Schiffe, Flugzeuge, Busse, Bahnen...)!

    Deutschland importiert jährlich Futtersoja, das 2,8 Millionen Hektar Anbaufläche entspricht überwiegend aus Südamerika. Dank Pedikus habe ich nochmal recherchiert, dass der Gemüseimport wohl einer Anbaufläche von 177000 Hektarn entspricht? (vorrausgesetzt die Zahlen von Pedicus stimmen)

    Klar wird für den Sojaanbau Regenwald abgeholzt. Du solltest aber bedenken, dass 80% des Sojas verfüttert wird - in erster Linie in den Trögen der Industrieländer, wie z.B. Deutschland. Grade mal 1% des Sojas wird zu Sojalebensmitteln wie Tofu bzw Sojawürfeln ect. verarbeitet. 9% zu Margarine.

    Wenn du Tiere essen willst, die mit Gensoja gefüttert wurden, dann mache das. Es gibt gegen einen kleinen Aufpreis gentechnigfreie Sojalebensmittel.

    Sicher ist eine vegetarische oder vegane Ernährung bei weitem nicht umweltfreundlich, jedoch bei weitem umweltfreundlicher als eine durchschnittliche Mischkost. Eine vegetarische Vollwerternährung setzt halb soviel Co2_Aäuivalente frei, wie eine gewöhnliche Mischkost. Das bleibt auch gleich, wenn beide Ernährungstypen nur ökologisch erzeugte Kost konsumieren.

    Sahne setzt etwa 7 mal mehr CO2-Äquivalente frei, wie z.B. Tofu (Werte für Sojasahne habe ich nicht vorliegen). Wenn man davon ausgeht, müsste man die Sahne schon ein paar Tage schlagen, um den gleichen co2ausstoß zu erzeugen. Rindfleisch setzt übrigens mehr als 12 mal soviel co2-Äquivalente frei wie Rindfleisch.

    Sicherlich ist es nicht einfach sich hierzulande regional zu ernähren. Aber auch zur Zeit des römischen Reichs ernährten sich die Menschen hierzulande in erster Linie von Obst udn gemüse und weniger von Fleisch. Früher haben die Menschen Gemüse gelagert, eingemacht, getrocknet. Heutzutage wird vieles importiert, da man einen gewissen Standart gewohnt ist. Auch heutzutage isst du im Winter sicher auch nciht ausschießlich Fleisch? Allerdings erkenne ich bei vielen Veggies auch ein bemühen möglichst regional und Saisaonal einzukaufen. Auch bei mir gab es in letzter Zeit viel Kürbis, Kohl, Feldsalat, Lauch ect.

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    @ Paschulke ( Nachbar von Lustig ) denke den Scherz versteht jeder.

    Du bist einer der wenigen hier bzw auch im Web , der richtige Argumente bringt. Manno wollte hier schon langsam ins Bett...

    Mir ist klar das Gen Soja am meißten für Tierfutter gebraucht wird. Mich hat nur Annemaus die letzten Wochen genervt wenn sie nur alles schön reden will, wie Heil doch die schöne Veganerwelt ist wenn es und Fleischesser nicht geben würde. Sorry sowas regt mich auf. Ebenso das Thema das der Mensch nie ein Fleischesser war , sondern wir nur so erzogen wurden.

    Tacheles verstehe ich klar die Gründe warum jemand Veget. oder Vegan wird, denn ich bin ja auch nicht auf der Milchsuppe dahergeschwommen. loll ... Fakt ist aber das man es nicht auf die ganze Bevölkerung umsetzen kann. Jemand der beruflich am Bau schafft, oder andere berufliche schwere Tätigkeiten auszuführen hat, kommt meines Erachtens mit Grünkost nicht über eine längere Zeit ohne Fisch oder Fleisch nicht aus.

    Das man an der Massentierhaltung weltweit sehr schnell etwas ändern muß ist hoffentlich jeden Menschen klar.

    Das der gesammte CO2 Haushalt der Tierhaltung und Massenproduktion die Verkehrswirtschaft übertrifft halte ich wiederum für eine Lüge. Ist zwar etwas eklig, doch wenn sich Menschen nur noch von Biomasse ernähren würden, hebt sich der Ausstoß der Fur... Pupse enorm an. Nee war kein Scherz.

    Was ich Freitag in einer Reportage gesehen hatte, benötigt man 100kg Grünfutter um 1 kg Fleisch zu gewinnen. Würde man das auf die gesammte Welt hochrechnen, könnte man mit der gesammten Biomasse alle Menschen satt machen ( Grünkost ) Das mag zwar stimmen, doch dies wäre ein Grünkostanbau der abermals Monokulturen vorantreibt und wieder negativ die Umwelt beeinflusst. Viel Monokultur, viel Schädlinge, viel Teziden.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Die Annemaus ist ansich eigentlich ne ganz liebe, umgängliche. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen. Es ist ja vollkommen ok, wenn man sein Wissen und seine Ansichten austauscht. Wer weiss, vielleicht lernt ihr ja beide etwas voneinander.

    Wer auf dem Bau schafft braucht Fleisch und Fisch? Ein prominentes Beispiel: Der aktuell stärkste Mann deutschlands (deutscher Strongan-Meister) ist Vegetarier, bzw seit diesem Jahr sogar Veganer! Nebenbei hält er den Weltrekord im Loglift.

    Es kommt eben einzig und allein auf die Nährstoffe an die man braucht und die bekommt man nunmal auch auf pflanzlichem Wege - egal wie hart die Arbeit oder körperliche Anstrengung ist.

    Ok: Die von den Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) angefertigte Studie ist umstritten.. Sie wird derzeit überarbeitet. Ich bin mir aber sicher, dass sich an den Zahlen nicht so viel ändern wird. Durch den Verzehr von pflanzlicher Nahrung entstehen sicher nicht mehr Pupse, als wenn Fleisch von pupsenden Tieren verzehrt wird. ;)

    Es ist und bleibt aber nunmal so, dass man mit einem Hektar Land deutlich mehr Menschen sattbekommt, als mit der Viehzucht. Somit wäre ein ökologischer Anbau definitiv möglich.

    Was die Fleischmenge und Erzeugung betrifft, gebe ich dir recht. Von mir aus ist es ok, wenn Menschen Fleisch essen, aber dann in einem Gesunden Maße und mit artgerechter Herkunft, am besten wenn man die Tiere persönlich kennt. Der pro Kopf verbrauch von Fleisch übersteigt die !maximale! Verzehrsempfehlung (300-600g/Woche) um das drei bis sechsfache (89kg/jahr)! Und da sind die Veggies und Seltenfleischesser noch mit drin... Allein wenn sich die Deutschen an die gesundheitlich begründeten maximal-Verzehrsempfehlungen halten würden, wäre eine derart bedrückende Mastanlagentrostlosigkeit nicht nötig....

    Jetzt schläfst du sicher schon? Ich muss jetzt noch mein Tagespensum für mein Referat am Montag schaffen... Aber dir schonmal ein guts Nächtle.

    Kommentar von gansh ganshgansh

    Deutschland importiert jährlich Futtersoja, das 2,8 Millionen Hektar Anbaufläche entspricht überwiegend aus Südamerika.

    ja und---wenn wirs nicht kaufen,gehts nach china---es wird das angebaut,was geld bringt,wäre gemüse angesagt,würden die das anbauen,wenn möglich.

  • 9
    RatgeberHelden Antwort von Paschulke82 Paschulke82

    Nachteile:

    • Man kann nicht immer gedankenlos jeden Mist in sich reinstopfen, da die meisten vegetarier deutlcih bewusster und kritischer konsumieren
    • Man wird von einigen Menschen als Sonderling gesehen, da sie mit so viel Empathie nicht gut umgehen können und dadurch gezwungenermaßen ihren eigenen konsum hinterfragen.
    • Man hat auf der Speisekarte nicht immer viel zur Auswahl und muss manchmal nachfragen, ob Speck ect verarbeitet ist.

    Dein oben genanntes Argument zieht nicht wirklich. Von heute auf morgen werrden sicher nicht Millionen weitere Menschen Vegetarier, das geschieht langsam. Und wenn Jobs in der Fleischindustrie wegfallen, gibt es auf Dauer einfach mehr Jobs in anderen Bereichen.

    Ein interessanter Punkt ist ja noch, dass Milchproduktion und Eierproduktion auch Fleisch produzieren. Eine Legehenne legt nur 25% ihres Lebens produktiv und wird danach geschlachtet, männliche Küken werden vergast. Milchkühe können locker 30 werden, leben aber nur 5 Jahre, da danach die Milchleistung nachlässt. Um Milch zu geben muss die Kuh jährlich geschwängert werden., die Kälbchen werden bis auf ein weibliches Tier zur weiteren Produktion zu Kalbfleisch. Für die Milchleistung einer Milchkuh, sterben also jeweils 5 Tiere. Die logische Folgerung daraus ist, das eine vegane Ernährung definitiv konsequenter wäre und wenn wirklich niemand mehr Fleisch essen würde die einzige Möglichkeit. Es sei denn man konsumiert diese Produkte nur noch extrem selten und lässt die Tiere eines natürlichen Todes sterben. Das würde allerdings eine vervielfachung der Preise bedeuten.

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Äh.... Ich hab mich selbst mit dem Thema auseinander gesetzt und ich bin über die pro- Argumente bestens informiert. Was ich brauche sind welche für kontra!

    Außerdem ist die Frage ja nicht, ob Fleisch komplett abgeschafft werden soll, sondern die vegetarische Ernährung verstärkt durchgesetzt werden soll, d.h. es würde immernoch Fleisch auf den markt kommen. und jetzt such dafür mal kontra. Argumente^^

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Hö? Das sind doch Contra-Argumente!!!

    Sorry, aber das waren die einzigen Contra-Argumente die mir einfallen und annähernd Sinn machen. Mehr fällt mir auch nicht ein. Ich hab mir damit wirklich das letzte aus den Fingern gesaugt. Verstehst du etwas davon nicht? Soll ich es nochmal genauer erklären?

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ja, die ersten 3 Punkte iwie nicht so ;DD Sorry.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Also nochmal umformuliert: 1. Man muss als Veggie öfter mal auf die Inhaltsangaben gucken und hinterfragt seinen Konsum, leidet mit den Tieren mit, und kann nicht so gedankelos frei schnauze konsumieren. Das wird von einigen als Nachteil gesehen. 2. Man wird von manchen als "anders" betrachtet, weil man sich nicht wie die Masse verhält und wird deshalb schief angeguckt. 3. Im Restaurant hat man keine so große Auswahl wie die Mischköstler.

  • 6
    Antwort von pecudis pecudis

    Nein, auf keinen Fall, denn das würde zum Verhungern aller Menschen führen!

    Vegetarische Nahrung läßt sich nicht produzieren. Wenn Du Eier und Milch konsumieren willst, mußt Du IMMER auch Fleisch essen, sonst hast Du in wenigen Jahren keinen Platz mehr auf der Welt, um Dein eigenes (restliche) Essen anzubauen.

    Vegetarier sind grundsätzlich darauf angewiesen, daß andere Leute Fleisch essen. Ein "durchsetzen" vegetarischer Ernährung ist also gleich in mehrfacher Hinsicht Unsinn: erstens, weil es extrem intolerant ist, und zweitens: weil man auf den Fleischkonsum der anderen Menschehn dringend angewiesen ist.

    Kommentar von Annemaus85 Annemaus85Annemaus85

    Es geht ja um das verstärkte und nicht um das komplette Durchsetzen. Wenn also die Hälfte der Menschen Vegetarier wäre, dann würde es immer noch genügend Menschen geben, die das Fleisch essen würden, was von der Milch- und Eierproduktion "abfällt" und dafür müsste es weniger reine Fleischproduktion geben, nicht?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Ah so? Wie kommst Du darauf? Was ist mit den Menschen, die sich umstellen, und dann mehr (oder überhaupt nur deswegen) Milch und Ei konsumieren, um den Fleischanteil in ihrer Nahrung zu ersetzen? Was ist mit der zusätzlichen Fläche, die Du dann für zusätzliche Rinder brauchst? Kannst Du das mal vorrechnen bitte?

    Und vor allem: wie kommst Du darauf, daß diese anderen Menschen Deine Reste essen wollen und nicht zb lieber Schwein, oder Kaninchen, oder Lamm?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Allein schon so ein Wort wie "Durchsetzen" ist doch schon absolut diktatorisch. Da laufen Leute rum, deren Ernährung kein Mensch, nicht mal bei bestem Willen, produzieren kann, und statt das man darüber redet, wie unmöglich (im wahrsten Sinn des Wortes) so eine Ernährungsform ist, soll man "durchsetzen", daß der Rest der Welt sich diesen Leuten anpaßt und deren Wertvorstellen unterstützen muß (die per se ja nicht die eigenen sind!)?! Mit welchem RECHT?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Um auf die Frage zurückzukommen, hier findest Du auch eine linksammlung mit Argumenten Pro Fleischkonsum:

    http://www.landtreff.de/tiere-essen-argumente-fur-den-gesunden-fleischesser-t50056.html

    Kommentar von mops09 mops09mops09

    also das stimmt so aber nicht. intolerant bist hier du. es kommt halt immer drauf an, auf welcher seite man stehen möchte.

    Ein "durchsetzen" vegetarischer Ernährung ist also gleich in mehrfacher Hinsicht Unsinn: erstens, weil es extrem intolerant ist, und zweitens: weil man auf den Fleischkonsum der anderen Menschehn dringend angewiesen ist.>

    darauf ist jemand angewiesen, der davon lebt - sprich davon profitiert.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    darauf ist jemand angewiesen, der davon lebt - sprich davon profitiert.

    1. ist es keine Schande, wenn man davon lebt, daß andere Leute etwas zu essen haben, INKLUSIVE LEUTEN WIE DIR

    2. ist KEIN Mensch, auf der ganzen Welt, in der Lage, Vegetarier zu füttern, ohne das zugleich auch Berge von Fleisch dabei anfallen.

    3. brauchst Du mich persönlich nicht an zusprechen, ich halte Hühner , vermehre die auch selber und verkaufe deswegen natürlich grundsätzlich nichts an Vegetarier sondern nur an normale Kunden.

    Kommentar von Morpheus1974 Morpheus1974

    Hallo pecudis,

    nun bin ich ja ein sehr rationaler Mensch, der meist auch anderweitige Meinungen gelten lässt. Aber die Aussage "...das würde zum Verhungern aller Menschen führen" ist mit Abstand die sinnloseste Argumentation, die ich seit langem gehört habe. Fleischkonsum ist doch eine Hauptursache für Hunger auf dieser Welt!

    Nehmen wir beispielsweise den Fischfang, welcher seit Jahrzehnten stetig zunimmt. Hierdurch werden ganze Küstenregionen überfischt, zum Nachteil der dort lebenden Einheimischen, die sich traditionell von Fisch ernähren.

    Oder nehmen wir die Futtermittelproduktion, welche in enormem Umfang betrieben werden muss, um die Massentierhaltung in den Industrieländern aufrecht zu erhalten. Hierdurch werden in ärmeren Ländern ganze Anbauflächen zweckentfremdet, Platz der zum Anbau der eigenen Nahrung fehlt. Außerdem werden hierdurch Nahrungsmittel für den Mensch zu teuer.

    Kleiner Tipp meinerseits, lies mal folgendes Buch, in welchem es teilweise auch um die Folgen unserer Massentierhaltung für die gesamte Welt geht:

    http://www.buch-rezension.eu/experiment-mensch-daniel-knop

    Das Buch ist der Hammer und schafft es auch beim Letzten noch die rosarote Heilewelt-Brille abzunehmen.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Kleiner Tipp meinerseits: rechne Dir einfach die "vegane Ernährung der Welt" mal aus. Oder lies wenigstens mal ein einziges (Fach-)Buch zur Pflanzenproduktion.

    Und tu Du mir den Gefallen, bevor Du das nicht getan hast, verschone mich mit diesem elend immergleichen Dummschwatz. Menschen sind als Allesfresser in den natürlichen SToffkreisläufen, und OHNE tierische Nahrung können nicht mal 60% aller Menschen überleben,. Im Gegensazu zu den populistischen Schwätzern aus den Hippen Büchern kann ich Dir das vorrechnen: es sind nämlich mehr als 30% aller Flüächen auf der Welt nur mit Tieren nutzbar.

    Also solange Du nicht "beweisen" kannst, daß das Gras plötzlich nicht mehr wichtig wäre auf dieser Welt, und das ausreichend eiweißreiches Gemüse plötzlich in den gemässigten Zonen gedeihen würde, oder das in Afrika plötzlich nennenswerte Mengen an Getreide wachsen könnten, laß mich mit so einem Mist zufrieden.

    Und was explizit die** vegetarische** Ernährung angeht: das die die Welt in 5 Jahren unbewohnbar macht, sollte selbst einem Laien einleuchten, das kann wirklich J E D E R vorrechnen, der schon mal eine Kuh oder ein Huhn gesehen hat.

  • 4
    Antwort von saphiradet saphiradet

    Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser und auch Fleisch gehört in Maßen zu einer ausgewogenen ernährung. Wenn er also kein Fleisch essen würde, müsste er andere Dinge essen, um den Verlust der im Fleisch enthaltenen Stoffe zu kompensieren. Viele dieser Nahrungsmittel, wie z.B. Soya, enthalten aber andere Inhaltsstoffe, die dem menschlichen Organismus wiederum schaden können. Fleisch sollte in Maßen genossen werden, Massentierhaltung ist keine Lösung, aber wie meine Freundin einmal so schön gesagt hat - Fleisch von "glücklich gestorbenen Tieren" ist in Ordnung, nur auf eine artgemäße Haltung sollte geachtet werden.

    Ebenso ist der Mensch als Rasse an der Erhaltung seiner eigenen Rasse interessiert, also ist auch in diesem Punkt nichts gegen Fleisch einzuwenden, solange es nicht in Unmaßen konsumiert wird.

    Kommentar von Annemaus85 Annemaus85Annemaus85

    Was enthalten denn Hülsenfrüchte für Schadstoffe?

    Kommentar von saphiradet saphiradet

    Es ist bekannt, das vor allem junge Leute, die noch im Wachstum sind, nicht zu viel Soja essen sollten. Vor allem die sogenannten Phytoöstrogene, sind aufgrund ihrer Hormonähnlicher Wirkung oft schädigend. Über genaueres kannst du dich sicher selbst informieren ;)

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Antinutritive Substanzen, zB Trypsininhibitoren, die nur durch technische und vor allem energieaufwändige Methoden (zB 20 Minuten kochen) inaktiviert werden können, und noch ein paar andere "Nettigkeiten", die östrogene Wirkung von Soya zB ist ja auch hinlänglich nachgewiesen.

    Deswegen gibt es zB für alle Nutztiere aus tierschutzgründen sogenannte "Einsatzobergrenzen" beim Verfüttern solcher Pflanzen, oder anders ausgedrückt:nicht mal einem Schwein darf man sowas ohne weiteres geben.

  • 4
    RatgeberHelden Antwort von Annemaus85 Annemaus85

    Contra ist echt blöd. Leute verlieren ihren Arbeitsplatz? Na ja... sie könnten ja umlernen und statt Hackfrikadellen Gemüsefrikadellen oder statt Kalbsleberwurst Soja"leberwurst" herstellen. :P Schließlich gibt es für Fleisch und Wurst viele Alternativen, hier entstehen dann ja neue Jobs. Also ein richtig gutes Argument ist das nicht.

    Ein Contra-Argument wäre vielleicht, dass je weniger Menschen Fleisch konsumieren, desto weniger produziert werden würde, ergo die verbleibenden Fleischprodukte deutlich teurer werden würden und Fleisch dann nur noch ein Produkt für Menschen mit viel Geld wäre. Problematisch daran ist v.a., dass das meiste Fleisch von Menschen mit niedrigerem Bildungsstand konsumiert wird (die es sich ja dann nicht mehr leisten können).

    Du tust mir richtig leid, die Proseite wird euch fertig machen. *g

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ja. Das ist so beschissen... An jeden Strohhalm an den man sich hier klammert, werden gleich rüttelfeste Argumente von der pro Seite zurück kommen.... Wie du schon sagtest, das Fleisch hauptsächlich vom niedrigeren Bildungsstand konsumiert wird, wäre der wiederum gezwungen sich gesünder zu ernähren... und das ist ja gut! -.- :D

    Kommentar von Annemaus85 Annemaus85Annemaus85

    Ja, das ist für deren körperliche Gesundheit gut, aber sie wären sicher unzufrieden (untertrieben formuliert).

  • 4
    Antwort von kasigesine kasigesine

    "bin überzeugter Vegetarier und hatte das Pech 'kontra' zu ziehen -.- Deshalb bin ich ein bisschen hilflos, weil ich gegen meine eigene Lebensphylosophie debattieren soll."

    Ich würde mich weigern, denn "im wirklichen Leben" , auf das die Schule einen ja vorbereiten soll, braucht niemand gegen seine Überzeugung Vorträge zu halten. Im Gegenteil: Man sollte in der Schule Selbstbewußtsein und Argumentieren lernen, um seine Interessen später vertreten zu können.

    Kommentar von Hutzelprutzel HutzelprutzelHutzelprutzel

    nein, das ist eben der hein blöd ansatz

    du wirst später im leben sehr oft noch dinge tun und sagen müssen, von denen du nicht überzeugt bist

    aber für 12 jahre, war das eine sehr schöne antwort

    Kommentar von kasigesine kasigesinekasigesine

    Versehentlich 2x geklickt.

    Kommentar von kasigesine kasigesinekasigesine

    Hutzelprutzel---aber für 12 jahre, war das eine sehr schöne antwort---

    Mein Lieber!!!! Ich wünsche Dir die Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens machen mußte, nicht!!! Aber, genau diese Erfahrungen haben mich zu der Erkenntnis gebracht, daß es lebensfeindlich ist, gegen seine Überzeugung zu leben, zu argumentieren, etc. Erst als ich diese Erkenntnis umsetzen konnte, war ich frei, gesund und ein sicher wertvolleres Mitglied der Gesellschaft, als zu den Zeiten, als ich es allen recht machen wollte, und mich und meine Bedürfnisse unterdrücken mußte, bzw. unterdrücken ließ.

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Hab ich mir auch schon gedacht.... Die Lehrerin meinte dann halt nur, da sich meine Position anwaltlich vertreten soll. Also, das ich das in der Eröffnungsrede nochmal klar mache. Ich solle den Vegetarier in mir mal für paar Minuten vergessen^^ Toll -.-

    Kommentar von himako333 himako333himako333

    Ich würde mich weigern, die Position zu vertreten und freudig eine schlechte Benotung in Kauf nehmen!..Dann lebst Du Selbstbewußt..:Sein... m.lieben Gruß

    Kommentar von kasigesine kasigesinekasigesine

    @himako 33-- So sehe ich das auch. Man nennt das CHARAKTER !!!!!

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Hab ich jetzt etwa keinen Charakter, oder was?! -.-

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Von Charakter kann man nicht leben. Leben kann man nur von dem,was wächst, und vegetarisches Essen wächst nirgends auf der Welt.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Wenn der Anteil von Milchprodukten und Eiern sehr gering ist schon: Es gibt z.B. Völker, bei denen die weiblichen Ochen ein wenig gemolken werden, allerdings nur soviel, dass das Kälbchen noch genug Milch bekommt. Auch Eier können den heimischen Vögeln ein paar wenige entnommen werden. Natürlich keine Möglcihkeit für die Verpflegung der Massen, das ist klar.

    Solang der Fleischkonsum höher ist, als was bei Eier und Milchwirtschaft anfällt, ist eine vegetarische Ernährung aber durchaus praktikabel und steigert nicht die Anahl der geschlachteten Tiere. Aber wie du weisst sehe ich es schon so, dass man als Konsument von Milch udn Eiern definitiv Mitschuld an der Schlachtung hat und ebenfalls Auftraggeber für nicht unbedingt tierfrundliche Haltung ist, da lässt sich nichts schönreden. Vegan ist konsequenter.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Solang der Fleischkonsum höher ist, als was bei Eier und Milchwirtschaft anfällt, ist eine vegetarische Ernährung aber durchaus praktikabel und steigert nicht die Anahl der geschlachteten Tiere.

    Falsch. Ehrlich, hattet ihr nicht mal sowas wie Mengenlehre in der Ausbildung? Du mußt, wenn Du alle - oder auch nur "mehr" Menschen vegetarisch ernähren willst, den Fleischkonsum mit Eiern und Milch ersetzen, und deswegen steigt die Menge des Fleisches, das Du aufgrund von Eiern und Milch erhältst.

    Davon abgesehen ist es eine Frechheit und grenzt an Diktatur, anderen Leuten vorschreiben zu wollen, sie sollten aufgrund Deiner persönlichen Moralvorstellungen Deine Reste essen, es will nämlich nicht jeder nur von Kühen und Kälbern leben. (Das die Leute nicht von den Hähnchen der Legehennen leben wollen, siehst Du einleuchtend daran, daß sie heute schon unverkäuflich sind, es sei denn als Tierfutter und Dünger)

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Es gibt z.B. Völker, bei denen die weiblichen Ochen ein wenig gemolken werden, allerdings nur soviel, dass das Kälbchen noch genug Milch bekommt.

    Du meinst "weibliche Ochsen"? Ein Ochse ist ein kastriertes männliches Rind, den kann man nicht mal mehr melken, wenn er männlich ist.

    Und nur zur Info: Eine Milchkuh in D gibt pro Tag zwischen 25 und 50l Milch, ein Kalb benötigt davon im Schnitt um die 6l. Das nicht alle Betriebe (wenn auch viele) mit Vollmilchtränke arbeiten, hat völlig andere Gründe als "das sonst nicht genug Milch da wäre"

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Ich rede von Zugtieren, die sicher nicht hierzulande eingesetzt werden und bei weitem nicht die annormale Milchleistung der Tiere hierzulande haben

    Die Wortwahl meinerseitswar falsch, danke für die Verbesserung.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Ich rede von Zugtieren, die sicher nicht hierzulande eingesetzt werden und bei weitem nicht die annormale Milchleistung der Tiere hierzulande haben

    Nur um das nochmal richtigzustellen: Deine "Wortwahl" war schon richtig, solange Du Zugtiere meinst, denn dazu werden tatsächlich überwiegend Ochsen (kastrierte, männliche Tiere) eingesetzt, die sind am leichtesten zu Handhaben. Bullen lassen sich nicht leiten, und mit Kühen, egal welcher Leistung, arbeitet man auf der ganzen Welt nur im allergrößten Notfall, denn das ist Tierquälerei. Zumal ja, wenn man Kühe HAT, auch gar keine Notwendigkeit besteht, mit ihnen zu arbeiten, denn die Kälber sind 50:50 männlich und weiblich, es sind also auch immer genug Ochsen da!

    Also auch da bitte erstmal informieren, bevor man Märchen erzählt (oder nachplappert).

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Dass der Wegfall von Fleisch durch Milch und Eier ersetzt werden muss, ist absolut unnötig, das weisst du.

    Hier wird niemandem etwas vorgeschrieben. Dennoch löst sich das Problem der inkonsequenten Fleischverächter bis zu einem gewissen Grade selbst. Wie ich schon sagte: Ich finde einen hohen Verzehr von Tierprodukten als Vegetarier genau so inkonsequent wie du.

    Kommentar von kasigesine kasigesinekasigesine

    @pecudis: Zum Ersten: Charakter ist das, was den Menschen ausmacht!!

    Zum Zweiten: Vegetarische Ernährung wächst fast auf der ganzen Welt in Gärten, auf Plantagen und Feldern. Was möchtest Du denn mit Obst, Gemüse und Getreide tun??
    Nur an die Tiere verfüttern, damit die "Fleischproduktion" in Gang gehalten wird? Wovon man dann noch ein Vielfaches des Getreides etc.benötigt, anstatt Miliiarden von Menschen damit zu ernähren!!! Ohne Fleischkonsum würde es weniger Hunger auf der Welt geben.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Ohne Fleischkonsum würde es weniger Hunger auf der Welt geben.

    Sorry, aber genau das ist nun mal ein Märchen. Ein zugegeben weit verbreitetes, aber trotzdem ein Märchen. (Eben drum gibt es auf keiner der Märchenseiten dazu irgendeine Art von Aufstellung dazu, wie man was und wo anbauen sollte, um es wahr werden zu lassen)

    Kommentar von xyx0815 xyx0815

    Stichwort: Absolutes Grünland - kann NUR durch Wiederkäuer (z.B. Rinder) für die menschliche Ernährung genutzt werden. Macht einen großen Teil der lw. nutzbaren Fläche weltweit aus. Bindet auch viel CO2 - von wegen klimafeindliche Rinderhaltung...

    Zumindest Fleisch von Wiederkäuern leistet einen wichtigen Beitrag zur Welternährung weil es keine Nahrungskonkurenz zum Menschen darstellt, und Ressourcen nutzbar macht, die sonst keinen Beitrag zur Welternährung leisten könnten. Schweine und Hühner kann man etwas kritischer sehen, hier wäre meiner Meinung nach ein GERINGERER Anteil wünschenswert. Sinnvoll wäre es auch von allen Tieren nicht nur die "Edelteile" zu essen, sondern auch wieder mehr Innereien etc.

  • 4
    Antwort von ILoveMuffins ILoveMuffins

    Na das ist ja mal ne dumme Situation ^^ Konntest du deine Lehrerin nicht fragen, ob du noch tauschen darfst? ich meine, weshalb isst man denn Vegetarisch, wenn man massen von Contra-Argumenten kennt? (auch wenn das jetzt keine antwort auf deine Frage war ;D ) Lg,

    ILoveMuffins.

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Natürlich habe ich mit meiner Lehrerin gesprochen und so wollte das erst absolut nicht. Einen tag später meinte sie dann, das es in ordnung wäre, wenn ich tausche... Doch dann wollte derjenige nicht mehr tauschen, der sich am Vortag dazu noch bereit erklärt hatte -.-

  • 2
    Antwort von Moucky Moucky

    Hallo Chezus98, Respekt vor deiner Einstellung...! Hier wurden ja schon super Antworten gegeben, die auch meine Meinung widerspiegeln (ich lebe vegan). Ich möchte daher nur noch das Argument mit den Arbeitsplätzen widerlegen. Auch an der Rüstungsindustrie, die die Kriegswaffen herstellt, hängen z. B. viele Arbeitsplätze, ein Grund, die Kriege zu rechtfertigen ? Wieviele Fleischesser erkranken und sterben an den Folgen wie Krebs, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall? Auch an der Pflege dieser Menschen hängen Arbeitsplätze... Sollte man sich daher nicht für Veganismus oder Vegetarismus einsetzen? Ich meine damit, dass nichts mehr in der Welt gleichmäßig und gerecht verteilt ist, das Gleichgewicht ist verschoben. Ich würde somit die Arbeitsplätze nicht als Argument pro Fleisch anführen, denn durch fleischlose Ernährung ergäben sich wiederum ganz andere Marktlücken und Einkommensquellen bzw. Arbeitsplätze. Und außerdem bist du ganz und gar nicht zu BLÖD !!! Das Thema gab`s hier übrigens erst vor kurzem... (Suchfunktion)

    LG, Sigi

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Danke erstmal (:

    Aber such mal ein sinnvolleres Argument fürs Fleischessen.... /;

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Und wie wäre es, wenn man Bio- Fleisch als Ansatz nehmen würde?

    Kommentar von Moucky MouckyMoucky

    Sorry, hab`s hier schon öfter geschrieben - ich finde keines, vielleicht, weil es keines gibt, das nicht widerlegt werden könnte ? Weißt du, ich treffe nicht einfach so grundlos Entscheidungen in meinem Leben....

  • 2
    Antwort von gansh gansh

    frag mal deine lehrerin,ob sie vollends durchgeknallt ist! ich gehe jetzt mal davon aus,dass die genau wie viele andere lehrer auch,davon überzeugt ist,dass massentierhaltung grundsätzlich negativ besetzt ist und von allen seiten bekämpft werden muss,obwohl gerade lehrer verpflichtet wären,sich erst einmal,umfassend und aktuell zu informieren.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Es wäre jedenfalls schon mal "hilfreich" , wenn die Vegetarier aufschreiben könnten und würden, WOHER ihr Essen KOMMEN SOLL.

    Und jeder Vegetarier, der das mal für sich selber macht, hat damit auch das beste Gegenargument.

  • 1
    Antwort von Lissi2008 Lissi2008

    puuh, bin selber Vegetarier, aber ich Versuchs mal: - fleisch hat viel eisen und Eiweiß, was wichtig für eine gesunde und ausgewogenen Ernährung ist

    Ähh... Puhh... ähm... - die menschen waren schon immer fleischesser... (-.-) So, mehr fällt mir leider nicht ein... Oder, vielleicht das noch - Fleisch schmeckt gut?

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Eisen und Eiweiß steckt auch in etlichen pflanzlichen Lebensmitteln sehr viel ;)

    Was die Aufnahme von Eiweiß betrifft liegen Veganer noch am nächsten an den Empfehlungen. Pflanzliches Eiweiß ist viel gesünder und bekömmlicher.

    Vegetarier leiden nicht häufiger unter Eisenmangel als Omnivore.

  • 1
    Antwort von HoppelJimmy HoppelJimmy

    sorry da kann ich dir auch nicht helfen... ich bin selbst veggie und kann mir nichts besseres vorstellen das einzige was mir einfällt ist, dass die fleischindustrie ein sehr großes geldeinkommen ist und dass es menschen gibt die fleisch lieben-.- tjaaah also vllt. machst du eseinfach so,dass du richtig schlechte argumente machst damit andere sehen dass du echt dafür bist... außerdem werden so vielleicht noch manche veggie

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ja. Trotzdem... Ich will keine sooo schlechte Note bekommen :b

  • 1
    Antwort von BenJoshua BenJoshua

    Ich selbst bin kein Vegetarier. Doch mich gruselt der Gedanke, dass Fleisch industriemäßig "hergestellt" wird. Tiere sind lebende Geschöpfe und wenn sie sich in unserer Obhut befinden, sind wir verpflichtet artgerecht mit ihnen umzugehen.

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ja, das sehe ich natürlich auch so... Aber das ich ja eher pro als kontra ;)

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ja, das sehe ich natürlich auch so... Aber das ich ja eher pro als kontra ;)

    Kommentar von gansh ganshgansh

    dass Fleisch industriemäßig "hergestellt" wird.

    beschreib,was du dir negatives darunter vorstellst.

  • 1
    Antwort von Maya007 Maya007

    Vielleicht würde es ja auch einen Überschuss an Bedarf von bestimmten Gemüse geben, den die Landwirtschaft nicht ausgleichen bzw. anbauen kann.
    Nur so'ne Vermutung.^^

    Kommentar von Chezus98 Chezus98

    Ist eine Überlegung wert. Danke.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    eher einen Mangel, denn pflanzliche Ernährung für Menschen wächst in vielen Ländern (zB eben auch in Deutschland) gar nicht genug, und der Selbstversorgungsgrad gerade bei Gemüse liegt heute schon nur bei 40 (vierzig!) %, der Rest muß jetzt schon importiert werden.

    DAS zumindest sollte aber wirklich jeder selber wissen, der sich vermehrt "pflanzlich" ernährt - woher sein eigenes Essen kommt!

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Jo, klar!

    Deutschland importiert jährlich Futtersoja, das 2,8 Millionen Hektar Anbaufläche entspricht. 118 000 Hektar ist die Anbaufläche von Gemüse in Deutschland, wenn 60% Gemüse importiert werden, wären das Gemüseimporte, die 177000 Hektarn entsprechen?

    Und nu? Wo ist das Problem, wenn statt den Riesenmengen Futtersoja etwas mehr Gemüse importiert wird? Oder wenn Sojalebensmittel direkt verzehrt werden, als Verluste durch "Veredelung" zu haben?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Paschulke, Deine Rechnereien sind wie immer ein leuchtendes Beispiel mangelnder Fachkunde in Sachen Lebensmittelerzeugung und -nutzung.

    Erstens wachsen Gemüse und Soja nicht auf den selben Flächen, zweitens liefern sie nicht die selben Nährstoffe, und drittens - das solltest selbst Du begreifen können, mußt Du ja mit dem zusätzlich zu importierenden Gemüse diejenigen Nährstoffe ersetzen, die Dir die Tiere jetzt liefern, benötigst also je nach Gemüseart im Vergleich zu Soja und erst recht im Vergleich zu Fleisch eine vielfach höhere Menge.

    Warum informierst Du Dich nicht endlich mal über die tatsächlichen Bedingungen beim Anbau? Wenigstens für Dein eigenes Essen?

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Und wenn Du schon in ha rechnen willst: "Vegetarische Ernährung" in Deutschland würde innerhalb von 5 Jahren 17 Millionen ha "verbrauchen". Mit Null , niente, nothing von irgendetwas, was der Mensch dann noch nutzen könnte.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Die Nährstoffe im (in deutlich geringerer Menge)importierten Soja werden einfach direkt genutzt. So groß ist der unterschied garnicht, wenn Lebensmittel kombiniert werden, dann hat man eine hervorragende biologische Wertigkeit und eine höhere Eiweißausbeute als bei Rindfleisch. Flächen, die durch den ehemaligen Anbau von Futtermitteln frei werden können genutzt werden um Gemüse anzubauen. Da der Bedarf deutlich geringer ist, stellt das kein problem dar. Auch Gemüse hat unterschiedliche Bodenansprüche und sollte nciht über einen Kamm geschert werden.

    Ich habe mich schon informiert und bleibe weiterhin dran, keine Sorge :)

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Rechne das mal vor bitte.

    btw: bei direkter Nutzung von zB Soja werden Nährstoffe verschwendet, denn die Verdaulichkeit von Soja ist beim Menschen erheblich geringer als beim Tier und erst recht geringer als beim Bezug von Eiweiß aus Fleisch. Im übrigen ist der Anteil Soja, den zB ein Rind - wenn überhaupt - im Futter enthält, verschwindend gering im Vergleich zu dem Futter, daß Du überhaupt nicht verdauen kannst.

    Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie wirklich wenig Du über Deine eigene Ernährung weißt, und wie fanatisch Du dieses ganz offensichtliche Unwissen verbreiten willst.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Dann möchte ich bitte Zahlen haben, dass Sojaeiweiß geringer verwertet wird, als das im Fleisch. Wie hoch der Anteil im Futter bei Rindern ist, ist schnurzpiepegal, bei anderen Tieren macht Getreide dafür einen Großteil aus. Fakt ist, dass unterm Strich mehr Futtermittel verfüttert werden, als Gesamtmenge Lebensmittel in Deutschland gegessen werden und statt Futtermittel kann man eben anderes anbauen. Wie bereits gesagt, kann man auf den meisten Böden irgendwas für den Menschen essbares anbauen.

    Bitte belege deine merkwürdigen Behauptungen, bevor du hier einen auf Besserweisser machst. Es ist wirklich erschreckend, wie du dich scheinbar gegen den aktuellen Stand der Wissenschaft stellst und dann auch noch Schulungen durchführst...

    Dass durch das Verfüttern an Tiere mehr Energie gewonnen wird, als reingesteckt wird ist doch lächerlich. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Bereits 1920 wurde die trophische Effizienz mit ca 10 % der reingesteckten Energie festgelegt. Sicher mögen heutige "optimierte Mastmethoden" effizienter sein als Abläufe in der Natur (Qualzuchen, verweigern von Bewegung, manipulation der Belichtungszeiten...), dennoch ist es absolut sinnlos zu behaupten, man würde Energie dazugewinnen!

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Meines Wissens nach ist Sojaeiweiß vom Menschen zu 60-90% verdaulich. Liste bitte mal die Verdaulichkeit bei einigen Tieren auf.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Die Kuh verdaut z.B. 55 bis 70 % des Eiweißes? (Was ich auf die Schnelle gefunden habe?) Sas sind allerdings keine seriösen Quellen.

    Nein, das sind es sicher nicht, denn bei Wiederkäuern wird die "Verdaulichkeit" logischerweise als RNB gemessen (ruminale N-Bilanz), schließlich geht es um die Menge an Proteinen, die dem Tier zur Verfügung stehen, und nicht um die, die die Bakterien im Pansen verdauen können oder um das, was im Kot auf dem Acker bzw in der Kläranlage landet. RNB von Sojaextraktionsschrot aus geschälter Saat liegt bei +36, aus ungeschälter Saat bei +32.

    Insgesamt gesehen beträgt die Verdaulichkeit /Wdk bei 92% (geschält) und 91% (geschält), beim Schwein 92% (geschält) und 87% (ungeschält), wobei da wie bei allen omnivoren Monogastriern der Rf-Gehalt der gesamten Ration zu berücksichtigen ist.

    Es ist btw ein ziemlich billiger Trick, die "Verdaulichkeit von Eiweißen" anzugeben, zB eben von Sojaeiweiß, denn üblicherweise liegt das weder in Lebensmitteln noch in Futtermitteln als Reinform vor.

    Daten dazu findest Du in jeder handelsüblichen Futterwerttabelle, und Daten zur "Verwertung" findest Du jedes Jahr in den Ergebnissen der landeseigenen Leistungsprüfungsanstalten unter der Rubrik "Futterverwertung".

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Dass durch das Verfüttern an Tiere mehr Energie gewonnen wird, als reingesteckt wird ist doch lächerlich.

    Das behauptet auch keiner. Das Prinzip in allen Nahrungsketten der Natur besteht darin, Nährstoffe zu konzentrieren. Ein Rind (Pflanzenfresser) überführt für den Menschen (oder andere Prädatoren) nicht nutzbare Energie aus voluminösen und "flächenhohen" Futtermitteln in für den Menschen verdauliche und konzentrierte Form. Ein Schwein oder Huhn konzentriert und "veredelt" (eben deswegen heißt das Veredelung!) Futtermittel dadurch, daß seine Futterverwertung sehr viel höher ist als die des Menschen.

    Wenn Du also sinnvolle Vergleiche je Fläche rechnen willst, dann nimmst Du die verdauliche Energie und die verdaulichen Nährstoffe oder eben die entspreche3nden Bilanzen je Tierart als Maßstab, und nicht die Bruttoenergie, genau wie Du beim Eiweiß das verdauliche Eiweiß zugrundelegst, und nicht den "Gehalt an Eiweiß" zB im Gras. Das ist da zwar drin, nutzt Dir als Mensch aber gar nichts.

    Und auch wenn es Dir nicht gefällt, nein, es kann eben nicht überall sinnvoll Menschennahrung angebaut werden, das widerspricht dem generellen Konzept jeder Nahrungskette in der Natur.

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Wie gesagt: liste doch ganz einfach mal auf, welche Menge an welcher "Menschennahrung" man je Mensch benötigen würde, und dann schaust Du die dazugehörigen potentiellen Anbaugebiete und Erträge nach. Das kann doch nicht so schwer sein?!

    Kommentar von xyx0815 xyx0815

    ...statt Futtermittel kann man eben anderes anbauen. Wie bereits gesagt, kann man auf den meisten Böden irgendwas für den Menschen essbares anbauen.>

    Das stimmt nicht. Viele Böden sind nicht für ackerbauliche Nutzung geeignet. Geschweige denn für Gemüsebau.

  • 0
    Antwort von bauersbernd bauersbernd

    testdd

  • 0
    Antwort von annitalu annitalu

    Ist es nicht so, daß Soja als Futtermittel ein Abfallprodukt der Lebensmittelherstellung ist? Wenn dem so ist, dann sind die Veggies Schuld am Verlust von Regenwald?

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Falsch! Bei der Herstellung für Sojaöl (das in Margarinen ect. verwendet wird) übrigbleibende Protein (Sojaschrot, Sojakuchen) kann entweder zu Sojalebensmitteln verarbeitet, oder an Tiere verfüttert werden.

    80-90% des Sojas wird an Tiere verfüttert, grade mal 1% wird zu Sojalebensmitteln verarbeitet. Grade die Viehzucht wird der regenwald gerhodet, da der Bedarf an Futtermiteln gigantisch in die Höhe geschnellt ist. Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird verfüttert! Lies nochmal nach: http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm

    Kommentar von gansh ganshgansh

    grade mal 1% wird zu Sojalebensmitteln verarbeitet.

    ja und---das liegt doch an der nachfrage.

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Weil die Menschen einfach keinen Plan haben udn stupide vor sich hin konsumieren, anstatt mal die Zusammenhänge zu hinterfragen.

    Kommentar von gansh ganshgansh

    warum so arrogant---es sind nur wenige,die aufs fleisch verzichten,weil das eben normal ist.

  • 0
    Antwort von himako333 himako333

    Bin noch mal hier, falls Du Pro- Argumente für eine auf Fleisch basierende Ernährung brauchst. Nimm als Beispiel Tiere..Hunde..&&&.., alle mit sehr kurzem Darm, sprech Dich dann für den rohen ;-) Fleischkonsum aus ..&&&&. l.G. himako

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