Frage von surbahar53, 52

Das Roulette Paradoxon?

Betrachten wir ein Roulette-Spiel, es werden nur Farben gespielt und die Verteilung wird mit idealen 50:50 angenommen.

Nun werden 10 Spiele gespielt.

Aussage 1) der Wahrscheinlichkeitstheorie : die 10 sind Spiele unabhängig, und die Wahrscheinlichkeit für Rot oder Schwarz beträgt jedesmal 1/2.

Aussage 2) der Wahrscheinlichkeitstheorie : die Wahrscheinlichkeit, dass in N Spielen mindestens einmal Rot vorkommt, beträgt (1- (1-0.5)^N)

bei 1 Spiel 1/2

bei 2 Spielen 0,75

bei 3 Spielen 0,875

bei 10 Spielen 0,999023438

Die steigende Wahrscheinlichkeit würde allen Recht geben, die bei einer schwarzen Serie auf Rot setzen, denn mit jedem Spiel steigt nach Aussage 2) die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens 1 mal Rot kommt.

Wie kann man dieses Paradoxon erklären ?

Antwort
von RayAnderson, 15

Hallo,

wie Du selbst erkannt hast, ist Deine mathematische Aufstellung nicht ganz korrekt, da Du die Null außeracht lässt.

Dein System ist auch unter "toter Millionär" bekannt.

Ein simples System, dass öfters gut gehen kann. Es lässt sich sogar optimieren.

Um damit einen Gewinn zu erzielen, müsste mit jedem neuen Spiel der Einsatz verdoppelt werden. Dadurch wird es schnell sehr gefährlich, denn man riskiert sehr hohe Summen, um am Ende lediglich kleine Gewinne zu generieren.

Es scheitert jedoch regelmäßig an dem Maximum eines jeden Tisches. Dann kann nicht mehr verdoppelt werden.

Dann gibt es die Möglichkeit mit extremen Einsätzen, eine Verdoppelung durch zusätzliches Platzieren direkt auf den einzelnen Zahlen zu erreichen.

Damit kann man sich ein paar Spiele weiter retten, bis auch die Möglichkeit an dem Maximum scheitert.

RayAnderson  😏

Kommentar von surbahar53 ,

Das Wort Roulette zu benutzen war leider ein Fehler. Es geht einfach darum zu zeigen, dass die Wahrscheinlichkeitstheorie unterschiedliche Aussagen macht, je mehr Spiele man betrachtet. Bisher hat hier kein Mathematiker diesen Widerspruch verständlich widerlegt.

Kommentar von RayAnderson ,

Das ist eine ganz andere Frage. Die müsste entsprechend neu formuliert werden. Dann lässt sich auch entsprechendes dazu äußern. Allerdings solltest Du dann Deine Grundthese nochmal überdenken und klar herausstellen.

Diese Frage hier zielt auf die mathematische Wahrscheinlichkeitsberechnung des französischen Roulettes ab, mit einem 36er Kessel. Dabei endet Dein vorgestelltes System beim Maximum des Tisches.  😏

Antwort
von Ninawendt0815, 6

Am Ende gewinnt immer die Bank, egal was welche Zahl/ Chance man setzt.

Da hilft kein System, wichtig ist nur rechtzeitig aus zusteigen beim Roulette

Antwort
von Schreinersam, 12

Erstens glaube ich Deiner Berechnung nicht, da liegt imho ein Fehler vor, allerdings bin ich kein Mathematiker.

Das Problem ist, dass sich der Zufall einen *grmpff* um die Wahrscheinlichkeitsberechnung kümmert.EC-Flöten über 10 sieht man jeden Tag im Landcasino.

Deine obige Betrachtungsweise ist imho auch unzulässig, weil die tatsächliche Wahrscheinlichkeit bei jedem Wurf 1:1 (ohne Zero) ist.

Der Zufall richtet sich eben NULL nach Wahrscheinlichkeiten, und ich denke, Du hast kein Paradoxon vorliegen, sondern einen Rechenfehler.

Recherchieren werde ich das jetzt allerdings nicht für Dich, ich beschäftige mich nicht mit den EC (einfachen Chancen). Es gibt ein paar Mathematiker auf der Seite, evtl. wird deine Berechnung da noch geprüft/korrigiert.

*winke*

Samy
Kommentar von surbahar53 ,

Das Wort Roulette zu benutzen war leider ein Fehler. Es geht einfach darum zu zeigen, dass die Wahrscheinlichkeitstheorie unterschiedliche Aussagen macht, je mehr Spiele man betrachtet. Bisher hat hier kein Mathematiker diesen Widerspruch verständlich widerlegt.

Antwort
von ninamann1, 20

Sowas funktioniert nicht , es gibt auch noch die 0, dann sind es nur 

48,6 Prozent. Um mit der Farbe zu gewinnen müßte man den Einsatz bei Verlust verdoppeln . 

Wird  nur 1 Euro z.b auf rot gesetzt und es kommt 10 x schwarz , müsste man beim 11 mal schon 1024 Euro setzen um nur 1 Euro zu gewinnen. Immer vorausgesetzt es kommt nicht zwischendurch die 0

Kommentar von surbahar53 ,

Mir geht es nicht darum, für Roulette zu werben, ich möchte meine Behauptung widerlegt haben ...

Antwort
von gabaniel, 20

Roulette ist nicht 50/50 da es noch die 0=Grün gibt.

Kommentar von surbahar53 ,

Das stimmt, aber die Annahme 50:50 ändert nichts an der Behauptung.

Antwort
von Katzenreiniger, 6

Die Kugel hat kein Gedächtnis. Die Erwartungswerte gelten in der Unendlichkeit, welche aber nie eintritt.

Kommentar von surbahar53 ,

Das Wort Roulette zu benutzen war leider ein Fehler. Es geht einfach darum zu zeigen, dass die Wahrscheinlichkeitstheorie unterschiedliche Aussagen macht, je mehr Spiele man betrachtet. Bisher hat hier kein Mathematiker diesen Widerspruch verständlich widerlegt.

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