Ich habe mich schon öfters gefragt wieso es prinzipiell in Restaurants etc. nur eine Behindertentoilette für Männer UND Frauen gibt. Ich meine heutzutage ist es ja sogar vorgeschrieben, dass Männlein & Weiblein getrennte Toiletten zur Verfügung haben. Demnach sollte, dass doch für ALLE Menschen gelten. Wieso haben dann Menschen mit einer Behinderung nicht das Recht auf getrennte Toiletten. Klar, dass das für die jeweiligen Inhaber des Restaurants (o.ä.) mehr Kosten wären. Aber letztendlich ist das doch eine Benachteiligung!
Behindertentoilette, keine Trennung zwischen Mann und Frau?
Antworten (13)
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cueyatlcueyatl
Eine Behindertentoilette beansprucht von der Sache her mehr Raum und erhöhte Investitionen beim Interieur.Das Interieur möge vielleicht noch zu finanzieren sein,jedoch der erhöhte Platzbedarf ist nicht in jedem Objekt zu verwirklichen.Die begrenzte Anzahl von Behinderten macht es nicht erforderlich,für jedes Geschlecht eine Toilette zu errichten.
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6Antwort von
newcomernewcomer
sehr wenige Behinderte benutzen Pissoir im Stehen und wenn nur Sitz WC benötigt wird reicht Unisex WC Raum
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2Antwort von
autsch31autsch31
Da immer nur eine Person den Raum, die Toilette und das Waschbecken benützt, braucht es keine "Geschlechtertrennung". Hygiene hat mit Geschlechtertrennung wenig zu tun, viel mehr hängt es mit der Sorgfalt der Benützerinnen und Benützer zusammen und im speziellen, wie besoffen oder zugetöhnt die Leute sind, wenn sie ein WC benützen.
In den meisten Wohnungen gibt es auch nur ein WC für die ganze Familie. Wo ist denn da die Benachteiligung? Sind das nicht eher deine diffusen Ängste vor Ansteckung? Mit der Keimbesiedelung liegen aber PC-Tastaturen, Telefone und Liftknöpfe im Spitzenfeld.
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Sommerkind92 Naja innerhalb einer Wohnung ist es ja auch die eigene Familie mit der man die Toilette teilt..
Und ja ich hab Ängste vor Ansteckung... Habe auch stets in der Öffentlichkeit in Desinfektions-Zeug für die Hände dabei.. aufgrund von Türgriffen, Stop-Knöpfe und Haltestangen im Bus etc.
Danke für deine Antwort.
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2Antwort von
MoltobeneMoltobene
ich nehme an, das es sich bei Behinderten in diesem Fall überwiegend um Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer handelt und da ist es doch egal wer auf der Toilette sitzt.
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2Antwort von
DilithiumDilithium
Weil auf eine Behinderten Toilette immer nur EINE Person geht, die dann die Tür hinter sich zu macht und alles zur Verfügung hat (Spiegel, Waschbecken, usw.) Die anderen Toiletten sind getrennt, weil Männer nicht in einer Kabine pinkeln und Frauen sich gern mal frisch machen am Waschbecken. Bei beiden Sachen will man nicht vom anderen Geschlecht angeschaut werden (oder es gilt als unschicklich).
Bei neuen Autobahntoiltetten gibt es z.B. keine Trennung mehr. Das Häuschen hat 6 Türen und jeder seiner eigene Kabine. Mit Benachteiligung hat das nichts zu tun, ganz im Gegenteil, es ist eine zusätzliche Serviceleistung.
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Sommerkind92 Das man das Waschbecken usw. für sich hat ist ein Vorteil, das stimmt. Trotzdem denke ich, dass das einfach auch etwas mit Hygiene zu tun hat. Und ich als Frau würde ungern ein und dieselbe Toilette mit anderen Männern benutzen. Aber das ist Ansichtssache. Danke für die Antwort :)
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DilithiumDilithium Wie gesagt, geh' mal auf eine Männertoilette ... die sind viel sauberer als die Frauen - leider :-(
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Sommerkind92 Das kann ich nicht beurteilen.. Aber JA Frauentoiletten sind leider oftmals absolut unhygienisch.
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2Antwort von
NoralineNoraline
Ich bin ganz deiner Meinung. Ich finde, dass Mrnschrn mit Behinderung generell nicht gleichberechtigt brhandt werden, wie menschen ohne Behinderung. Ich bin Heilerziehungspflegerin und habe schon viele Situationen mit " meinen" Bewohnern erlebt,
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Anton96Anton96 Gibt es einen Nachvollziehbaren Grund warum eine Toilette die immer nur von einer Person genutzt wird unbedingt in doppelter Ausführung vorhanden sein muss? Mit Gleichberechtigung kann man das nicht begründen. Es geht hier um Behindertentoiletten von denen es sowieso zu wenig gibt und diese Tatsache würde durch die Forderung das ganze dann bitte auch geschlechtsspezifisch zu unterteilen verschlimmert. Es geht hier nicht um ein Heim sondern um öffentliche Toiletten.
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2Antwort von
ampersandampersand
ja eine der VIELEN benachteiligungen denen behinderte ausgesetzt sind
deswegen bekommen sie wo immer möglcih einen besonderen status
ist sehr gut so..
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DilithiumDilithium WIESO ist das ein Nachteil?
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ampersandampersand frag mal einen rollstuhlfahrer....
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1Antwort von
DerGeraet92DerGeraet92
Das leider ein Indiz dafür, dass Behinderte in der Gesellschaft, trotz aller Versuche der Eingliederung, immer noch nicht ganz gleichberechtigt werden!
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Anton96Anton96 Was hat das mit Gleichberechtigung zu tun, in meinen Augen ist es wichtig das es Behindertentoiletten gibt aber es ist nun wirklich nicht nötig diei auch noch geschlechtsspezifisch aus zu legen,
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1Antwort von
mauwilein1984mauwilein1984
nunja, ich finde ne UNISEX toilette würde ebenso gut sein , is so in amerika ja auch oft...
ansonsten... wie du eben schon sagst MÜSSEN betreiber in der art eine besitzen, zugänglich machen für behinderte.... da dies oft grade so rein passt und auch teuer is meist is eben eine genug! da auch der ansturm dauf dieser toilette nicht so hoch ist wie bei den NICHT behinderten ,,,,,
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0Antwort von
glensasglensas
Es ist doch schon ein Vorteil, wenn überhaupt so eine Einrichtung vorhanden ist. Der logistische und finanzielle Auswand ist dabei enorm, so das man nicht für jedes Geschlecht eine eigene Toilette anbieten kann, und ich denke, das ist auch nicht nötig!
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0Antwort von
Yvonne1968Yvonne1968
Hallo, ich habe mal eine Zeitlang auch Behindertentoiletten genutzt, als ich eine Analfissur hatte und die Wunde nach dem Stuhlgang versorgen mußte. Die Behindertentoiletten waren deutlich sauberer als die Damentoiletten. Das mag an der geringen Anzahl der Benutzerinnen liegen. Es liegt auch sicher daran, daß sich die Behinderten üblicherweise für das große und kleine Geschäft hinsetzen. Die meisten Frauen setzen sich nicht auf öffentliche Toiletten, sondern "schweben" in Skifahrer-Hocke darüber. Ist das Zielen beim Pinkeln schon nicht ganz so einfach, so wird es beim "großen Geschäft" noch schwieriger zu zielen, insbesondere dann wenn frau mal "Flitzekacke" hat oder es beim Abführen halt auch mal kräftig den Korken nach hinten heraushaut. Die vielen Spuren in unseren Toiletten zeigen, daß auch wir Frauen (zumindest manchmal) Schweine sind.
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HerrDeWordeHerrDeWorde
Und wie sollen die behinderten Männer im Stehen pinkeln? Da stehen doch ganz andere Bedürfnisse im Vordergrund und die gleichen sich bei Männlein und Weiblein. Insofern sind sie das dritte Geschlecht und auf ihre Weise gleich. Wozu dann noch Extrawürste braten? Sie haben ihr Kämmerlein doch ganz für sich allein. Da ist es mal Herren- und mal Damentoilette im Wechsel.
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Sommerkind92 Naja mir geht es nicht darum WIE man auf's Klo geht.. Ob nun im stehen oder nicht. Ich finde, dass das eine Sache der Hygiene ist. Das ist ja auch einer der Gründe weshalb es getrennte Toiletten gibt.
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DilithiumDilithium Männertoiletten sind meistens viel sauberer, als die von Frauen. Deshalb benutze ich sie manchmal auch ... oder wenn es voll ist ... zum Glück wohne ich nicht in Bayern ;-)
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HerrDeWordeHerrDeWorde Die Hygiene ist doch so unterschiedlich gar nicht. Hygiene hat mit Bakterien zu tun. In vielen Krankenhäusern experimentiert man mit gemischten Stationen. Ist das verwerflich? Die Erfahrungen sind überwiegend positiv - mit Ausnahmen. So groß ist der kleine Unterschied nun doch nicht. Hat es etwas mit Schamgefühl zu tun? Wäre es besser, wenn nach jeder Benutzung gereinigt würde? Es könnte auch wie bei der Sauna eine Ampel an die Tür montiert werden, die mal Männlein, mal Weiblein zeigt. Im 5-Minutenwechsel. Dann wären da getrennte Toiletten am selben Ort.
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DilithiumDilithium Naja, nicht jeder Körperbehinderte kann nicht im Stehen pinkeln ;-) Mein Sohn kann das ganz gut, er muß sich halt nur festhalten dabei. Aber ansonsten stimme ich Dir uneingeschränkt zu, ich empfinde das ganz und gar nicht als Nachteil. Viel schlimmer finde ich die Kollegen, die die Behindertenparkplätze zu parken, weil sie zu faul sind, 10m zu laufen.. Das ist einfach nur unverschämt.
Naja eine Trennung zwischen den Geschlechten hat in meinen Augen auch etwas mit Hygiene zu tun. Ich persönlich finde es an sich schon unangenehm eine öffentliche Toilette zu benutzen, die viele andere Frauen auch benutzen. Wenn ich diese Toilette auch noch mit anderen Männern teilen müsste fände ich das absolut nicht gut. Also geht es ja nicht unbedingt darum WIE man die Toilette benutzt.
Aus der Sicht der Hygiene ist nur relevant WIE man eine Toilette benützt und nicht WER. Wenn der Urin (beim Stehen) aus grösserer Fallhöhe auftrifft, entsteht immer eine Art "Sprühnebel", der entweder den Sitzrand, den angrenzenden Boden und/oder die Schuhe und Hosenbeine trifft.... soviel zum Wäääähhhh . Der Rest der Hygiene liegt beim Hände waschen.......