
Das sind beides evangelische Freikirchen, allerdings haben beide verschiedene theologische Ausrichtungen. Freikirche heißt, dass sie eben nicht mehr den großen Kirchen: evangelisch/ katholisch angehören, sondern sich davon abgespalten haben. Die Baptisten gibt es kirchengeschichtlich gesehen schon länger. Sie legen Wert auf eine persönliche Glaubensentscheidung und dann erst die Taufe. Das heißt dort gibt es keine Kindertaufe, sondern Baptisten taufen nur Jugendliche oder Erwachsene, die sich bewusst dafür entschieden haben als Christ zu leben. Die Pfingstgemeinden sind später entstanden. In den meisten Pfingstgemeinden wird ebenfalls nur die Erwachsenentaufe praktiziert, dass haben sie von den Baptisten übernommen. Pfingstgemeinden legen großen Wert auf die Geistesgaben (1 Korinther 12). Sie gehen davon aus dass Gott jedem Gläubigen ganz bestimmte Gaben und Fähigkeiten geschenkt hat, die er in seiner Kirchengemeinde einbringen soll. Nicht jeder muss alles können, sondern man ergänzt sich gegenseitig. Die Geistesgaben schließen auch Übernatürliches mit ein (z.B. Heilungsgebet für Kranke, Prophetische Erkenntnisse, Sprachengebet)also Fähigkeiten, die nur gottgegeben sein können, aber auch natürliche Fähigkeiten (z.B. Predigen, Barmherzigkeitsdienste,..)

Vergleich: http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten
Rudi2009 am 6. November 2009 00:53 und hier! http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstler