Ich wollte mal wissen,warum eigentlich Psychologen, Psychologen geworden sind. Aus welchen Gründen. Was hat sie inspiriert. Wäre nett wenn ihr schnell antwortet! lg otter
Aus welchem Grund hat ein Psychologe seinen Beruf ausgewählt?
Antworten (27)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
sfz82sfz82
Eine persönliche Antwort: ich habe Psychologie studiert, weil das Fach für mich nach einem spannenden "Borderlinephänomen" zwischen Geistes- und Naturwissenschaften aussah.
Meine LKs waren Mathe und Physik und ich hatte eine Weile darüber nachgedacht Physik zu studieren. Aber aus irgend einem Grund waren mir die Fragen, die man als Physiker stellt nicht spannend genug - die Vorstellung, mich den Rest meines Lebens mit Materialeigenschaften, Quarks oder Quasaren zu beschäftigen fand ich eher langweilig. Also hab ich nach dem Zivi mit Theologie angefangen. Da ging es immerhin um grundsätzliche Fragen, die mir unter den Nägeln brannten...
Es hat allerdings nicht lange gedauert, bis ich frustriert feststellte: Es geht überhaupt nicht um den Versuch diese Fragen zu beantworten. Theologie bedeutet vielmehr die Beschäftigung damit, warum x auf jene Frage eine andere Antwort gegeben hat als y und wie er das gemeint haben könnte. Man redet halt mal drüber, aber so etwas wie Falsifikation ist im Grunde nicht möglich (also zu sagen: "Das was Du da behauptest ist Bullshit - hier ist der Beweis"; man kann die meisten Aussagen einfach nicht überprüfen).
Mein Eindruck war, dass ich mich zwischen Pest und Cholera entscheiden muss: Entweder ein naturwissenschaftliches Fach studieren und langweilige Fragen stellen, oder bei den Geisteswissenschaften bleiben und mich auf einen (nicht weniger langweiligen) Rhetorikwettbewerb einlassen. Bis mich eine Freundin ein bisschen über Psychologie aufgeklärt hat...
Wie vermutlich die meisten, ging ich bis dahin davon aus, dass Psychologie definitiv auf der "Rhetorikwettbewerb"-Seite zu verbuchen wäre. In meinem Kopf war das ein Club halbesoterischer Couchanbeter mit einer Vorliebe für sexuelle Assoziationen. Als ich mich allerdings in ein paar Vorlesungen und Seminare setzte, war ich komplett begeistert. Die Fragen, die hier gestellt wurden, waren extrem spannend: Was passiert auf der Netzhaut und im Gehirn wenn wir etwas sehen? Wie funktioniert das? Warum fällt es manchen Menschen so schwer mit dem Rauchen aufzuhören und anderen nicht? Hängt das mit bestimmten Genen zusammen? Was können Kinder schon im Mutterleib wahrnehmen und wie viel davon merken sie sich? Wird Intelligenz vererbt? Warum tut es regelrecht weh, wenn man beobachtet, wie ein anderer sich verletzt? Was passiert da im Gehirn?
Und alles war durchzogen von der Hoffnung, dass man diese Fragen irgendwie empirisch beantworten kann. Das man also Antworten geben kann, die man mit einem Experiment auf die Probe stellen kann.
Außerdem schien in dem Fach noch richtig was los zu sein. Einige der wichtigsten Methoden sind keine zwanzig Jahre alt (z.B. in der sog. fMRT und Verhaltensgenetik). Dementsprechender Pioniergeist weht(e) durch die Uniflure. So ähnlich muss es sich vor 80, 90 Jahren angefühlt haben, Physik zu studieren.
Deswegen bin ich jetzt Diplompsychologe.
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seregwenseregwen wiztiger weise (vielleicht ist es auch einfach ein prädiktor für die studienfachwahl), hatte ich auch mathe und physik lk (und geschichte). ich wollte allerdings immer mathe studieren und stellte dann fest, dass ich keine lust auf trockene mathematik für den rest meines lebens habe.
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4Antwort von
holodeckholodeck
Habe einfach die BAT Gruppen verglichen für Sozialpädagogen und für Psychologen. Die erhebliche monetäre Differenz war mir damals Argument genug, den Studiengang zu wechseln ;-))
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Angel84Angel84 Was ist "monetäre Differenz"?
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seregwenseregwen unterschiedliches gehalt
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Angel84Angel84 Oh, ach so... Danke. verschämtkopfeinzieh
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3Antwort von
baer1baer1
In erster Linie wohl deshalb,weil ihn die Psyche interessiert und er sich ein interessantes Aufgabengebiet verspricht.Tiefgründiger könnte man auch denken,dass die meisten Psychologen selbst ein untergründiges Problem haben.In ihrem Beruf begegnen sie ihrem Problem dann von aussen;in der Projektion.
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clarity1964clarity1964 Kannst du das bitte konkretisieren? Das waere notwendig, wenn es nicht bei diesem pauschalen Uralturteil bleibt, sondern sich die Allgemeinheit was drunter vorstellen kann!
Also, welche psychischen Muster sind es, die einen den Psychologieberuf waehlen lassen, oder Arzt oder einen anderen Helferberuf?
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baer1baer1 Ohne es pauschalisieren zu wollen,denke ich,dass es auch Psychologen gibt,die durch die Wahl ihres Berufes (unbewusst) ihre eigenen Macken (psychische Unzulänglichkeiten,Kindheitserfahrungen usw.)kompensieren,bzw. gespiegelt bekommen.Warum sonst,gibt es immer wieder Psychologen,die sich selbst in Behandlung begeben müssen.Das kollektive Unbewusste ist in jeder menschlichen Psyche verankert (egal,ob derjenige Bäcker,Maurer oder Psychologe ist).
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2Antwort von
Angel84Angel84
Ich finde die Antworten wirklich höchst interessant... :-)))
Die Gründe dafür sind sicher nicht weniger vielfältig, als für die Wahl anderer Berufe...
Um auf den Punkt: selber nen Schaden und deswegen... mal noch näher einzugehen.
Zum Einen gibt es nicht einen einzigen Menschen, der von sich behaupten kann, nicht mit irgendwelchen Problemen behaftet zu sein, der eine mehr, der andere weniger.
Zum Anderen ist es mir 100x lieber, wenn mein Gegenüber weiß, wovon er spricht, weil selbst erlebt, verstanden, erkannt und geheilt.
Andernfalls ist es ähnlich, wie in so Situationen, wo jemand, der kein Kind hat, seine neunmalklugen Ratschläge an Eltern erteilt...
Davon abgesehen kann nicht jeder Krankenschwester werden, wie auch nicht jeder die Befähigung hat, emphatisch und feinfühlig eine Therapie zu leiten.
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2Antwort von
SchokolindaSchokolinda
wenn man davon ausgeht, dass ein psychologe nur dann den beruf wählt, weil er selber psychische probleme hat, dann kennt man den beruf nicht. psychotherapeut ist nur eine möglichkeit von vielen unterschiedlichen betätigungsfeldern. würde man davon ausgehen, dass jemand, der lektor bei einem verlag für fachbücher ist oder der mitarbeiterbefragungen durchführt, das macht, weil er psychisch krank ist oder war? eher nicht! der beruf wird gewählt wie jeder andere auch: man meint, man hat was davon und das muss nicht unbedingt die möglichkeit zur "eigentherapie" sein oder weil man anderen helfen möchte. spaß am experimentieren wäre eine andere möglichkeit.
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2Antwort von
ChiantiChianti
aus psychologischen gründen .... menno: woher soll man denn das wissen? da hat doch jeder seine eigenen gründe! ich könnte ja auch schreiben: warum stellen menschen solche fragen?
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2Antwort von
PhrasenkillerPhrasenkiller
Aus den gleichen Gründen, aus denen JEDER seinen Beruf wählt: Geld, Interesse, Verfügbarkeit...
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2Antwort von
hannisauerlandhannisauerland
Das gleiche wie beim Bäcker oder Kaufmann. Weil ihm das Spaß macht.
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1Antwort von
sanskritsanskrit
waruzm wird jemand bäcker, apotheker, journalist etc.....ein psychologe ist sicher fasziniert, das innere des menschen (psyche, geist) zu erkunden. und damit dem menschen bei psychischen erkrankungen zu helfen.
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1Antwort von
NikaaaNikaaa
Ich demke das sind Leute die einfach nur helfen wollen und nichts anderes sich vielleicht dabei denken wie Ärtzte... ja und vielleicht haben die Leute auch so zu sagen ein Talent dazu Leute von "schönen" dingen zu inspirieren oder "abschrecken" von bösen dingen und schenken ihren Patienten einfach ein "ohr"... du weißt was ich meine :)
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1Antwort von
Hollmannback4gdHollmannback4gd
Ich glaube auch das Psychiologen genau DIE Menschen sind die am allermeisten von kranken Psychiosen zu ihrer Berufswahl getrieben worden sind (NICHT ALLE! es mag ne Menge Ausnahmen geben) und sich an den Problemen und neigungen fremder Mitmenschen zu laben!
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AnticaAntica Ich glaube aber kaum, dass Du nur einen einzigen Psychologen privat kennst!
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seregwenseregwen scheint mir auch so...
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kunoskunos Ich würde nicht soweit gehen, und einer großen Zahl an Psychologen gleich eine Psychose unterstellen. Aber es gibt durchaus welche, die eine Krankheitsgeschichte verschweigen oder vertuschen, um diesen Beruf ausüben zu dürfen. Menschen sind sehr verschieden. Und das in ausnahmslos jeder Berufsgruppe.
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seregwenseregwen man braucht keine störungen oder krankheiten zu vertuschen, um psychologie zu studieren. das ist schlichtweg ein studienfach wie jedes andere auch ohne besondere ansprüche an psychische oder körperliche gesundheit
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kunoskunos Ich habe auch kein Wort vom Studium geschrieben. Für die Zulassung zum Therapeuten muss das jemand ggf. aber schon, sonst sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass er sie bekommt.
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holodeckholodeck Dann hat er die Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung aber in der Regel überhaupt nicht .. es ist erwiesen, dass in erheblichem Ausmaß mit Krankheitswert Selbstbetroffene weder das Medizin- noch das Psychologiestudium überhaupt abschließen.
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kunoskunos Ich habe mich weder auf schwere Sypmtomatiken beschränkt, noch sagen wollen, dass es auffallend viele wären, denen das trotz einschlägiger "Vorgeschichte" gelingt. Zudem wirkt sich meiner Meinung nach jedes Kranheitsbild unterschiedlich auf das Gelingen eines Studiums aus. Mir sind lediglich Fälle von Personen bekannt, denen Studium und therapeutische Ausbildung trotzdem gelungen sind. Dies bspw. auf dem Wege, dass ein sehr "persönliches" Verhältnis zum Lehrnalysten bestand.
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seregwenseregwen du hast indirekt schon was zum studium geschrieben, indem du dich über "psychologen" äußerst, das sind menschen, die psychologie studiert haben. und das darf prinzipiell jeder mit hochschulzulassung
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kunoskunos Das tut mir leid. Den Eindruck wollte ich nicht entstehen lassen.
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holodeckholodeck mir auch ;-)
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Angel84Angel84 ... hihi... und die Bäckereifachverkäuferin hat ihren Beruf gewählt, um sich an der Fettleibigkeit ihrer Kunden zu ergötzen... oder wie jetzt...?!
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Hollmannback4gdHollmannback4gd ein typischer Beweis für meine Theorie!
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1Antwort von
MrsMurphyMrsMurphy
Ich bin zwar keiner aber wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte zu studieren, hätte ich auch Psychologie studiert. Ich fände es einfach interessant zu erfahren warum Menschen so ticken wie sie eben ticken :-)
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1Antwort von
seregwenseregwen
ich habe mein studienfach gewählt, weil man mir sagte, das habe mit mathe zu tun. ich wusste von anfang an, dass ich später keine psychotherapie machen möchte. so bin ich nun an der kognitiven psychologie hängen geblieben ;)
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anjannianjanni
Na, das ist nicht anders, als warum ein Arzt Arzt wird oder ein Ingenieur Ingenieur oder ein Bäcker Bäcker.
Es ist das Interesse für das Fach, das einen zum Studium bewegt. Und der Beruf, der daraus resultiert, ist dann fast vorgegeben.
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0Antwort von
anacrionanacrion
hallo otter, hallo Ben, es gibt auf diese Frage eine Antwort. Allerdings keine ganz angenehme und auch keine ganz einfache. Natürlich haben sich auch Wissenschaftler, deren Gebiet die Motivation von Menschen als Fachgebiet zugerechnet wird, sich mit dieser Frage beschäftigt. Warum wird eine bestimmte Berufswahl getroffen?
Ersteinmal sind Dipl. Psychologen im statistischen Schnitt etwas besser in intelligenztest als der der Durchschnitt der studenten. Die studienanfänger haben wegen des NC in deutschland ein besseres Abitur und damit auch die fast freie Studienwahl. Sie könnten auch Medizin studieren - machen sie aber nicht.
Gemeinsam mit Pädagogen, besonders Grundschulpädagogen haben sie eine höhere Machtmotivation als der Durchschnitt. Zur Inforation es werden die Leistungsmotivation, die affilitiation (suche nach Gemeinschaft) und Machtmotivation als grundmotive unterschieden. machtmotivation hat seine gute seite darin, dass diese Leute nciht alles selbst "besser"machen müssen als andere (Leistungsmotivation), sondern sie überlassen den anderen gern die Annerkennung für ihre Erfolge, solange sie diejenigen sind, welche dafür die Marschrichtung vorgeben.
Psychisch sind Psychologen eher stabiler als der Durchschnitt - was übrigens nciht für Psychiater gilt (sind von der Ausbildung nun auch Mediziner.) Und über das weite Spektrum der Psychotherapeuten, die nun nicht mal Psychogie studiert haben, was eine hohe Eingangshürde hat, oder gar die Laien, welche sich für Psychologie interessieren oder gern das Fach studieren würden aber nicht können (z.b. weil sie nicht ausreichende Motivation für Mathematik oder Physiologie haben) ist hier nicht die rede - und gibt es soweit ich weiss auch keine studien.
Selbstauskunft - ist nur eine unzureichnede Quelle, weil es Einzelfälle von Motivation in jedem studienfach gibt und darüber lässt sich wissenschaftlich keine allgemeine Aussage verfassen. Und zum zweiten sind nicht alle Motive dem Bewusstsein direkt ohne ein Wissen der Kategorien zugänglich.
schade, die letzte antwort wird wohl auch vom frage-support nicht mehr gelesen. beste grüße ana
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0Antwort von
satcitananda ...weil sie sich noch weniger verstehen, als ihre künftigen Klienten. Ich würde sagen, unsere Berufung, ist das was wir suchen, ein Psychologe sucht Antworten in anderen für sich selbst!
Eine andere Antwort wäre: Weil sie ver-rückt sind! Und das meine ich nicht negativ, diese Fragesteller an sich selbst, gehen einen guten Weg, zu sich selbst, wenn sie sich nicht in Ihren Methoden verlieren. Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, das dieses Feld sehr gross ist, also pauschal...hmmm ??? Ich weis das ich nichts weis :-)... eine spirituell orientierte (ganzheitliche) Psychologie/therapie ist immer gut!!! hmmmm :-) ...alles liebe
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0Antwort von
clarity1964clarity1964
Ich bin von Maschinenbau zur Psychologie geschwenkt. Es gab vieles was den Umschwung begleitet hat, am Anfang stand die Lektuere von Erich Fromm's Anatomie der menschlichen Destruktivitaet, ein Buch, was mich sehr beeindruckt hat.
vor dem Studium war mir auch nicht klar, dass ich Psychotherapeut werde. Ich habe mich ueber die Vielfalt gefreut> Physiologie, Sozialpsychologie, Organisations- und Klinische Psychologie und vieles andere mehr. Im Hauptstudium habe ich hauptsaechlich Orga und Klinische gemacht. Obwohl ich Orga sehr mochte, konnte ich mich irgendwann mit der funktionalistischen technizistischen Herangehensweisen nicht identifizieren und bin endgueltig im KLinischen Fach geblieben.
Abgesehen von diesen vordergruendigen Motiven gibt es auch bei mir die versteckten Motivationen, ueber die hier viel spekuliert wird, aber meistens trifft es nicht den Kern. Mir selbst sind diese "Tiefenmotivationen" erst ganz langsam im Laufe meiner Therapieausbildung aufgegangen, naemlich in einer vertieften Auseinandersetzung mit meiner Herkunftsfamilie. Im Grunde war ich schon als Bub ein wenig in der Rolle des Helfers, wohlgemerkt unbewusst, untersschwellig. Fuer Kinder ist das einerseits nicht so guenstig, weil es eine Ueberforderung darstellt, andererseits entwickeln diese Kinder an anderer Stelle Qualitaeten, die sie dann besonders fuer den Helfer / Therapeutenberuf geeignet machen. Entscheidend ist nicht, ob jemand eine Schwaeche hier oder da hat, wichtig ist, dass er sich dieser bewusst wird und sie annehmen kann.
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0Antwort von
chefpartiechefpartie
Die guten Psychologen um den Menschen zu helfen, meist nachdem sie selber eine zeitlang krank gewesen sind, die schlechten, so wie alle Ärzte die nicht den Patienten in den Vordergrund stellen, weil man damit viel Geld verdienen kann.
So wie bei allen anderen Berufen auch, gibt es Menschen, die machen ihren Beruf aus Überzeugung und andere, die sind einfach nur Geldgeil.
Die Frage folglich so lapidar in den Raum zu stellen, macht es fast unmöglich, eine richtige Antwort zu geben.
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Anna198Anna198
Sicherlich ist jede Antwort, von Jemanden, der Psychologie studiert, die individuell wertvollste, um es aus der Sicht des Psychologen selbst zu sehen. Ich würde mir wünschen, dass es Gründe waren, die durchaus menschenfreundlich sind und waren, und die auch durch Tests begründet und bestätigt wurden, psychologische und analytische Fähigkeiten zu haben. Leider wird besonders in der Psychologie der Grund, ein Psychologe zu werden, gänzlich anders beschrieben, und somit auch abgewertet. Ich bin nicht der ansicht, dass dies immer der Fall ist, deshalb muß man selbst herausfinden, ob eine therapie einem wirklich hilfreich erscheint, oder ob man das Gefühl bekommt, benutzt zu werden?
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0Antwort von
Altbauer Als Psychologe frage ich dich: Was willst du als Antwort hören? Das ist nämlich die Antwort auf deine Frage.
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mugie77mugie77
meist haben die uch rgendwelche seelischen probleme gehabt u wollen anderen menschen helfen.
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mugie77mugie77
meist haben die uch rgendwelche seelischen probleme gehabt u wollen anderen menschen helfen.
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pilot350pilot350
psychologen lernen im studium wie man das verhalten von menschen bewerten und einschätzen kann und welche reaktionen zu erwarten sind. denen macht es spaß menschen zu beurteilen. leider arbeiten die ununterbrochen und jeder der den psychologen in die augen sieht ist patient.
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AnticaAntica Irrtum. Psychologen sind genauso Menschen wie alle anderen. Das große Problem ist, dass ein Psychologe nirgends hingehen kann, ohne mit Fragen belästigt zu werden. Genau wie bei Rechtsanwälten und Ärzten....
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Angel84Angel84 Offiziell geht keiner hin... Aber.... smile
Ein Motiv diesen Beruf zu wählen, ist die Bereitschaft zum "Dienst am Nächsten"... wo man immer Gefahr läuft, als "allzeit bereit" gesehen zu werden...
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holodeckholodeck Antica, da gebe ich Dir Recht .. außerdem, diese ängstlich skeptischen Blicke plötzlich ;-))
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Habe mir deshalb schon angewöhnt im gleichen Atemzug mit der Berufsnennung zu erwähnen, dass zwei Meter Mindestabstand angemessen sind, weil ich beiße.
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Menno, manchmal wünscht ich wirklich, ich lebte in Amerika. Da machen sie wenigstens einen lustigen Hofknicks vor Dir ;-)) -
0Antwort von
WaddeWadde
Der Mensch ist eine besondere Schöpfung der Natur. Die Entscheidungen, die er trifft sind interessant. Wie er sich in seinem sozialen Umfeld verhält und aus welchen Beweggründen (moralisch, idealistisch, manipuliert) er sich entscheidet ist für viele Interessant. Außerdem bringt es eine Menge Geld.
Liebe/r otter1994,
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