An der Uni Tübingen gibt es alle zwei Jahre zwei Ausbildungsplätze im Beruf des "Archäotechnikers", google das mal. Ich habe damals leider keine bekommen (Vitamin B sagt dir in der Hinsicht sicher was ;-)), mich danach aber entschieden, mein Abi nachzuholen.
Ansonsten gibt es, soweit ich weiß, kostenpflichtige Studiengänge an englischen Universitäten... Aber dafür könntest du ein Stipendium bekommen, wenn du genau erklärst, wie lange und weshalb du diesen Beruf erlernen und ausüben möchtest.
Aber warum holst du dein Abitur nicht nach? Bräuchtest doch nur noch zwei Jahre zu machen! Aber kommt natürlich auch drauf an, wie alt du bist.
Ich wollte auch schon immer Archäologie studieren und habe mich deshalb von der Hauptschule (Schnitt 2,8 in der Realschulklasse, heute bin ich deutlich besser, und das in der Oberstufe) hochgearbeitet. Jetzt bin ich (mal wieder, nach Schulabbruch) in der 12. Klasse und mache, wenn alles klappt, wovon ich ausgehe, übernächstes Jahr mein Abi. Danach geht's an die Uni - wahrscheinlich Archäologie, wenn auch mit Umwegen. ;-)
Es gibt immer mehrere Wege, die nach Rom führen.... In deinem Fall ist dieser Satz, je nachdem, welcher Zweig der Archäologie dich besonders interessiert, wohl zweideutig ;-)
Sorry, aber wen sollte das interessieren? Da bewerben sich mehr als genug Einheimische mit fantastischen Zeugnissen. Ehrlich gestanden, für verträumte Romantiker ist in der Archäologie kein Platz.
Und wer sagt bitte, dass Romantiker nicht auch geschichtlich sehr interessiert und versiert sein können?
Ich. Und ich sage das aus Erfahrung. Archäologie bedeutet, acht bis zehn Stunden täglich im strömenden Regen hinter einem Bagger zu stehen und Sand zu schaufeln. Nicht mit dem Pinselchen ein bisschen Sand wegwischen und Scherbchen sammeln. Er will ein Stipendium, wofür? Weil er meint, er kann so gut im Sand buddeln? Das können Kindergartenkinder auch.