Hi. Ich bin gerade dabei eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass ich auffallend oft "ich" schreibe, gerade wenn ich die Sätze beginne. Ich befürchte dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie ich das anders formulieren kann? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie ich diesen Text hätte anders schreiben können. Wieder so viele ich's! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.
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newcomernewcomer
Ich bin gerade dabei eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass dabei das Wort "ich" auffallend oft vorkommt, gerade am Satzanfang.´Meine befürchtung ist, dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie das anders formuliert werden kann? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie ich diesen Text hätte anders schreiben können. Wieder so viele ich's! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.
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3Antwort von
Mireiyu das kann man auch umgehen, indem man z.B. die emotion an den satzanfang stellt, z.B. statt "Ich wurde wütend, weil sie mir nicht vertraute und schrie sie an..." besser "Wütend darüber, dass sie mir nicht vertraute, schrie ich sie an..."
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2Antwort von
FallingDownFallingDown
"Hi. Gerade bin ich dabei, eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass meine Wenigkeit auffallend oft "ich" schreibt, gerade wenn die Sätze beginnen. Somit befürchte ich dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie man das anders formulieren kann?"
Die Sätze etwas umstellen und die ich's in der Mitte des Satzes verstecken hilft oft. Oder natürlich die Erzählperspektive ändern.
Oben im Text habe ich versucht, die Ich's ein Bisschen zu mindern (an den Kursiven stellen).
Aber das Wörtchen "man" kann Wunder bewirken.
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2Antwort von
mia68mia68
Wenn du eine Art "Perspektivwechsel" vornimmst, dann entfällt das ewige "ich".
D.h.: Schreib´statt in der aktiven auch mal in der Passiv-Form. Meinetwegen statt "Ich sah, dass es dunkel wurde" --> "Es schien dunkel zu werden."
So in der Art.
Und: Aufmerksames (!) Lesen von Autoren, die sich mit sowas auskennen, kann auch nich´schaden...
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2Antwort von
Kathrin18Kathrin18
davor, zurzeit, momentan, villeicht, vor ein paar monaten, vor zwei jahren, gleich, zunächst, danach, anschließend... so kann ein Satzanfang aussehen.
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1Antwort von
LadyGriddlebone Subjekt/Prädikat/Objekt -Anfang ist der beste den du machen kannst. Alles andere klingt gestelzt.
Das hat nix mit Egoismus zu tun, wenn du ICH an den Anfang setzt ;-)
Aber guck mal da vorbei: http://www.schattenschriften.at Dort in der Handwerkskiste. Ich glaube "Rhythmus des Satzes" heißt das Thema.
Ich glaub, da bist du richtig :-)
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1Antwort von
jasmin1701jasmin1701
wie ich noch in die schule ging,wahr das auch ein proplem von mir.aber ich habs mir gleich abgewöhnt.es ist ja eigentlich kein proplem das "ich"sagte mir damals der lehrer.aber es soll nicht immer am satzanfang stehen.z.b. da stellte ich fest.. oder da betratt ich das zimmer.. oder heute sah ich. "Ich" sollte so selten wie möglich am satzanfang stehen
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1Antwort von
isidor72isidor72
Mach die Erzählform noch interessanter ... SPRICH mit dem Leser! Zum Beispiel, ... anstatt "Ich schaute zum Himmel hoch und sah ein kleines blaues Ding." schreib dann ... "Du wirst es mir nicht glauben, aber als ich zum Himmel hoch sah, sah ich ein kleines blaues Ding!" ... natürlich sprichst du nicht in jedem Satz mit dem Leser, aber vielleicht in jedem 5ten oder 8ten! .. Das fesselt die Leser ungemein, ... wenn die Geschichte auch interessant ist :) Viel Spass! ***
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ClaireZachClaireZach Ich gebe mir Mühe ;-)
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isidor72isidor72 dann wird es auch gut kommen :) ... wenn du willst, darfst du noch auf den Daumen drücken, der am rechten Rand ist. Machs gut *
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raubkatzeraubkatze
Stell die Sätze um. Subjekt, Prädikat, Objekt in der Reihenfolge vertauschen.
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bluffbluff
Schreib doch "Meine Wenigkeit" :D oder ändere die Erzählperspektive,wenn du damit nicht zurecht kommst.
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MangatMangat
Meiner Meinung nach... In meinen Augen... Meine Meinung ist... Mir scheint es... Ups, dass ist wohl Stoff für Berichte bzw. Erörterungen:)
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ClaireZachClaireZach XD ja, und es ist immer noch so ich-bezogen^^ Meine Hauptperson soll selbstlos sein, aber mit diesem ständigen ich habe ich das gefühl ich zerstöre diesen Charakterzug
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Saarland60Saarland60
Wenn ein Ich-Erzähler auftritt, wird man an "Ich" nicht vorbei kommen.
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1Antwort von
dita1988dita1988
Vielleicht eine ander Erzählperspektive wählen.
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ClaireZachClaireZach das habe ich einmal gemacht, aber ich fühle mich in der ich-perspektive eigentlich sehr wohl.
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0Antwort von
heikovtheikovt
Hi, beim schreiben einer kleinen Geschichte über mich fiel mir auf, dass auffallend oft "ich" vorkommt, gerade wenn die Sätze beginnen. So ist zu befürchten, dass dies meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie es sich anders formulieren läßt? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie dieser Text anders zu schreiben wäre. Ohne mich so oft zu wiederholen! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.
Also denk an die Sache um die es geht und die Zeit (Abends beim Spazierngehen kamen mir der Gedanke eine Geschichte zu schreiben vs. Ich bin abends spazierngegangen und ich dachte ich könnte mal eine Geschichte schreiben) in der es passiert sowie auch an die Stimmungen/Gefühle etc. Das mag den einen oder Anderen einstimmen in die Erzählung
danke, das klingt gut und immer noch nach mir!
bytte bytte