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anstatt "ich" schreiben

Frage von ClaireZach ClaireZach

Hi. Ich bin gerade dabei eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass ich auffallend oft "ich" schreibe, gerade wenn ich die Sätze beginne. Ich befürchte dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie ich das anders formulieren kann? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie ich diesen Text hätte anders schreiben können. Wieder so viele ich's! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.

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Antworten (16)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von newcomer newcomer

    Ich bin gerade dabei eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass dabei das Wort "ich" auffallend oft vorkommt, gerade am Satzanfang.´Meine befürchtung ist, dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie das anders formuliert werden kann? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie ich diesen Text hätte anders schreiben können. Wieder so viele ich's! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.

    Kommentar von ClaireZach ClaireZachClaireZach

    danke, das klingt gut und immer noch nach mir!

    Kommentar von newcomer newcomernewcomer

    bytte bytte

  • 3
    Antwort von Mireiyu Mireiyu

    das kann man auch umgehen, indem man z.B. die emotion an den satzanfang stellt, z.B. statt "Ich wurde wütend, weil sie mir nicht vertraute und schrie sie an..." besser "Wütend darüber, dass sie mir nicht vertraute, schrie ich sie an..."

  • 2
    Antwort von FallingDown FallingDown

    "Hi. Gerade bin ich dabei, eine Geschichte zu schreiben und mir ist aufgefallen, dass meine Wenigkeit auffallend oft "ich" schreibt, gerade wenn die Sätze beginnen. Somit befürchte ich dass das meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für einen Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie man das anders formulieren kann?"

    Die Sätze etwas umstellen und die ich's in der Mitte des Satzes verstecken hilft oft. Oder natürlich die Erzählperspektive ändern.

    Oben im Text habe ich versucht, die Ich's ein Bisschen zu mindern (an den Kursiven stellen).

    Aber das Wörtchen "man" kann Wunder bewirken.

  • 2
    Antwort von mia68 mia68

    Wenn du eine Art "Perspektivwechsel" vornimmst, dann entfällt das ewige "ich".

    D.h.: Schreib´statt in der aktiven auch mal in der Passiv-Form. Meinetwegen statt "Ich sah, dass es dunkel wurde" --> "Es schien dunkel zu werden."

    So in der Art.

    Und: Aufmerksames (!) Lesen von Autoren, die sich mit sowas auskennen, kann auch nich´schaden...

  • 2
    Antwort von Kathrin18 Kathrin18

    davor, zurzeit, momentan, villeicht, vor ein paar monaten, vor zwei jahren, gleich, zunächst, danach, anschließend... so kann ein Satzanfang aussehen.

  • 1
    Antwort von LadyGriddlebone LadyGriddlebone

    Subjekt/Prädikat/Objekt -Anfang ist der beste den du machen kannst. Alles andere klingt gestelzt.

    Das hat nix mit Egoismus zu tun, wenn du ICH an den Anfang setzt ;-)

    Aber guck mal da vorbei: http://www.schattenschriften.at Dort in der Handwerkskiste. Ich glaube "Rhythmus des Satzes" heißt das Thema.

    Ich glaub, da bist du richtig :-)

  • 1
    Antwort von Imera Imera

    stelle doch die Sätze einfach um....

  • 1
    Antwort von jasmin1701 jasmin1701

    wie ich noch in die schule ging,wahr das auch ein proplem von mir.aber ich habs mir gleich abgewöhnt.es ist ja eigentlich kein proplem das "ich"sagte mir damals der lehrer.aber es soll nicht immer am satzanfang stehen.z.b. da stellte ich fest.. oder da betratt ich das zimmer.. oder heute sah ich. "Ich" sollte so selten wie möglich am satzanfang stehen

  • 1
    Antwort von isidor72 isidor72

    Mach die Erzählform noch interessanter ... SPRICH mit dem Leser! Zum Beispiel, ... anstatt "Ich schaute zum Himmel hoch und sah ein kleines blaues Ding." schreib dann ... "Du wirst es mir nicht glauben, aber als ich zum Himmel hoch sah, sah ich ein kleines blaues Ding!" ... natürlich sprichst du nicht in jedem Satz mit dem Leser, aber vielleicht in jedem 5ten oder 8ten! .. Das fesselt die Leser ungemein, ... wenn die Geschichte auch interessant ist :) Viel Spass! ***

    Kommentar von ClaireZach ClaireZachClaireZach

    Ich gebe mir Mühe ;-)

    Kommentar von isidor72 isidor72isidor72

    dann wird es auch gut kommen :) ... wenn du willst, darfst du noch auf den Daumen drücken, der am rechten Rand ist. Machs gut *

  • 1
    Antwort von raubkatze raubkatze

    Stell die Sätze um. Subjekt, Prädikat, Objekt in der Reihenfolge vertauschen.

  • 1
    Antwort von bluff bluff

    Schreib doch "Meine Wenigkeit" :D oder ändere die Erzählperspektive,wenn du damit nicht zurecht kommst.

  • 1
    Antwort von omikron omikron

    Mach Passivform oder sprich auch mal über Sachliches.

  • 1
    Antwort von Mangat Mangat

    Meiner Meinung nach... In meinen Augen... Meine Meinung ist... Mir scheint es... Ups, dass ist wohl Stoff für Berichte bzw. Erörterungen:)

    Kommentar von ClaireZach ClaireZachClaireZach

    XD ja, und es ist immer noch so ich-bezogen^^ Meine Hauptperson soll selbstlos sein, aber mit diesem ständigen ich habe ich das gefühl ich zerstöre diesen Charakterzug

  • 1
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Wenn ein Ich-Erzähler auftritt, wird man an "Ich" nicht vorbei kommen.

  • 1
    Antwort von dita1988 dita1988

    Vielleicht eine ander Erzählperspektive wählen.

    Kommentar von ClaireZach ClaireZachClaireZach

    das habe ich einmal gemacht, aber ich fühle mich in der ich-perspektive eigentlich sehr wohl.

  • 0
    Antwort von heikovt heikovt

    Hi, beim schreiben einer kleinen Geschichte über mich fiel mir auf, dass auffallend oft "ich" vorkommt, gerade wenn die Sätze beginnen. So ist zu befürchten, dass dies meine Hauptperson egoistisch aussehen lässt und für Leser langweilig klingt. Hat jemand eine Idee wie es sich anders formulieren läßt? Vielleicht reicht es ja schon, wenn mir jemand sagt, wie dieser Text anders zu schreiben wäre. Ohne mich so oft zu wiederholen! Oder kommt mir das nur so vor?! Vielen Dank.

    Also denk an die Sache um die es geht und die Zeit (Abends beim Spazierngehen kamen mir der Gedanke eine Geschichte zu schreiben vs. Ich bin abends spazierngegangen und ich dachte ich könnte mal eine Geschichte schreiben) in der es passiert sowie auch an die Stimmungen/Gefühle etc. Das mag den einen oder Anderen einstimmen in die Erzählung

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