Als Psychologe in Patient verliebt. Was kann oder muss man tun, Patient abgeben oder behalten?

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10 Antworten

Selbstverständlich den Patienten abgeben ! Das kann doch zu unmöglichen Verwicklungen kommen und hat mit seriöser Arbeit nichts, aber gar nichts mehr zu tun .

Was Du danach tust, steht auf einem anderen Blatt. Liebe kann mMn sehr heilbar sein. 

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Kommentar von 2MeinZiel2
26.09.2016, 21:26

Quatsch es ist al Patient total normal sich in den Psychologen zu verlieben ,weil er vielleicht die einzige Person ist der dem Patienten zuhört Zuneigung und Freundlichkeit gibt ein erfahrener Psychologe würde damit geschmeichelt umgehen und ,außerdem ist es Menschlich sich zu verlieben !

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Grüß Dich Alanis24!

Das sowas passieren kann ist einem Psychologen nicht vorzuwerfen. Bist Du nun Psychologe oder Psychotherapeut?

Das ist ein gravierender Unterschied!

Aus therapeutischen Gesichtspunkten heraus ist das ein Grund, die Therapie abzubrechen und einen anderen Therapeuten vorzuschlagen. Wer trotzdem weiter therapiert, begeht einen professionellen Fehler!

Auch wenn es keine Therapie ist und nur eine Lebenshilfe, dann sollte auch diese abgebrochen werden, weil man befangen ist.

Als Mensch aber und nicht in der Funktion als Psychologe oder Psychotherapeut kann und darf ein Liebesverhältnis natürlich bestehen. Das Liebesverhältnis dann aber nachträglich als Psychologe oder Psychotherapeut umzufunktionieren, hat wiederum nichts mit Liebe zu tun, weil die geliebte Person als Therapieobjekt missbraucht wird.

Wenn man aber als Mensch den anderen auf gleicher Augenhöhe betrachtet, hat das zwar auch therapeutische Wirkung, aber man ist dann sozusagen nicht in "amtlicher" Funktion und eben nur der liebende Partner!

Hier die Dinge auseinanderzuhalten bedarf allerdings schon einer großen Portion Vernunft.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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auf dieser Basis kann keine erfolgsringende Therapie mehr gewährleistest werden, also sollte man den Patienten umgehend abgeben bzw. an einen anderen Kollegen überweisen.

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Abgeben weil du deiner aufgabe durch die gefühle nicht mehr richtig nachkommen kannst

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Wenn du dich in deinen Therapeuten verliebt hast wird dein Psychotherapeut bestimmt wissen wie er damit professionell umzugehen hat. Der eine bricht die Therapie ab, der andere führt sie weiter - sofern es die Situation zulässt. Unterm Strich geht es darum, dass du bei deinen Themen bleibst und die Verliebtheit nicht dein Vorankommen beeinflusst.

Ein verlieben in den Therapeuten ist nichts ungewöhnliches und auch nichts Schlimmes solange man reflektiert, dass das meistens nichts mit dem Menschen zu tun hat sondern mit Übertragung.


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Das kann man nicht pauschal beantworten. Abgesehen davon, dass Psychologen keine Patienten haben ...

Innerhalb einer Psychotherapie kann das Psychotherapeuten natürlich passieren. Letztlich zunächst ein Thema für die Supervision. 

Der Umgang hängt aber auch vom Verfahren ab: ein Analytiker würde es als Teil der Therapie betrachten (z.B. als projektive Identifikation) und analysieren, um damit in der Therapie umzugehen; für Analytiker wäre ein Abbruch daher ein No-Go (natürlich ebenso eine Abstinenzverletzung). Bei rein tiefenpsychologisch fundierten und besonders Verhaltenstherapeuten würde es vielleicht eher als eigenes privates Gefühl angesehen, so dass evtl. auch ein Abbruch in Erwägung gezogen würde.

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Erst mal Supervision - das ist sowieso Pflicht als Therapeut - machen. Wenn sich das nicht auflösen wird, muss die Therapie beendet werden und der/die Klientin zu einem anderen Therapeuten vermittelt werden.

Übrigens ist es auch unfachlich, wenn man nach der Therapie eine Liebesbeziehung anfängt.

Man sollte sich dann komplett trennen.

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arbeite an dir, daß deine triebe nicht über dir zhusammenschlagen!

vertraue dich einem kollegen an!

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Ich würde die Patientin an eine andere Praxis weiter leiten weil das sonst zu Komplikationen führen könnte und sie ihrer Patientin damit nicht helfen.

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Eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen? 

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