Alle Menschen wenden sich ab,weil ich zu Gott gefunden habe?

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50 Antworten

Hallo Kristina!

In der Bibel hat Jesus das auch schon gesagt, das wenn man ihm nachfolgen will, wird man von vielen verstoßen. Wenn ein Moslem sich bekehrt ist es sogar so das er von seiner Familie ausgestoßen wird.

Das ist nicht einfach. Aber Jesus ist immer mit dir. Er selber wurde auch gehasst von seinen eigenen Volk, weil er die Wahrheit gesagt hat. Deshalb versteht er auch uns, und kann mit uns mitfühlen.

Bete für deine Familie und Freunde, das sie Jesus in dir sehen können, sei freundlich zu ihnen und zeig ganz viel Liebe. Oft wird es dann mit der Zeit besser.

Aber ich rate dir ein christlichen Kreis zu finden, die "Familie Gottes", das wird dir Mut geben, und stärken.

Jesus hat gesagt:

Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Joh. 16,33

Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben. Denn ihnen gehört das Himmelreich.

 Glücklich könnt ihr sein, wenn ihr verachtet, verfolgt und verleumdet werdet, weil ihr mir nachfolgt.  Ja, freut euch und jubelt, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden! Genauso haben sie die Propheten früher auch verfolgt."

 "Ihr seid für die Welt wie Salz. Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum. 

 Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 

 Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie so auf, dass sie allen im Haus Licht gibt. 

Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben."

Matt.5,10-16

Ich wünsche dir viel Kraft und Gottes Segen!

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Kommentar von xKristinax9
18.11.2016, 16:50

Hab vielen Dank,auf solch aufbauende Worte habe ich gewartet. 😊

Gottes Segen

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Könnte es sein, dass du aufgrund deines Glaubens sehr häufig darüber redest und Menschen in deiner Umgebung den Eindruck haben, dass sie zum einen von dir missioniert werden und zum anderen kaum noch über andere Themen mit dir sprechen können?

Das ist so ein bisschen wie mit neuen Veganern oder Vegetariern, die reden auch ständig nur noch über dieses Thema und dann hat man irgendwann keine Lust mehr, mit diesen Leuten überhaupt Kontakt zu haben.

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Viele können das nicht verstehen und können mit dem Glauben zu Gott, der Hinwendung zur Bibel nichts anfangen und wenden sich ab davon. Wenn du sie damit in Ruhe lässt, dann hast du wahrscheinlich weniger Probleme mit ihnen. Einigen fehlt es auch an Toleranz, einige denken Gott wäre etwas althergebrachtes, in der heutigen Zeit der Wissenschaften, könnten wir doch alles erklären, in dem Sinne Gott ist überholt.... Verbreite deinen Glauben nicht an die, die es nicht hören wollen.

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Nein, das muss man nicht. Aber überdenke mal Dein eigenes Verhalten den anderen Menschen gegenüber. Bist Du vielleicht übertrieben missionarisch? Das mögen die meisten Menschen nicht.

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Hallo xKristinax9,

Seit ich zum Glauben zum Vater der Bibel gefunden habe,wenden sich alle
Menschen ab auch die ich lieb habe. Muss man damit rechnen wenn man Gott
folgen möchte?

Nein, das müssen sie nicht. Allerdings hätte Ich hier nur zwei Versionen.

1. Entweder sie verschweigen, dass sie irgendwie alles hinausschreien "hey Ich bin gläubig". Sowas nervt Menschen, das muss nicht einmal unbedingt Gott sein, es würde schon reichen wenn sie mit Pokémon GO kommen würden.

Wenn sie glauben möchten, dann ist das ihre Sache freut mich für sie, aber wenn andere Menschen nichts davon hören möchten, dann müssen sie das respektieren.

(Ich z. b. darf manche Menschen mit meinen "GuteFrage.net", Geschichten nicht nerven).

2. Es sind falsche Menschen, denn Atheisten sind genauso Menschen wie religiöse. Es hätte ihnen auch passieren können, dass alle ihre Freunde einer Religion angehören, aber sie sind der einzige Atheist,

aber mal ehrlich, wenn dieser Fall sein sollte (was Ich nicht für sie hoffe), dann waren das nicht wirklich gute Freunde oder liebste, denn die haben sie genauso zu akzeptieren wie sie sind.

Aber Vorsicht! Ziehen sie keine voreiligen Schlüsse, das sind jetzt nur Hypothesen die Ich aufgestellt habe, Ich kenne sie nicht, von daher kann Ich ihnen diese Frage auch nicht Perfekt beantworten.

LG Dhalwim

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Kommt drauf an, wie du dich so im Alltag mit diesen Menschen verhältst. Wenn du so redest, wie du hier schreibst und in jedem Satz das Wort Gott, Vater, Bibel, Glaube usw. vorkommt, dann wird das schnell nervig für jene, die damit nichts anfangen können...auch für die, die selbst dran glauben, aber nicht erst seit "gestern" und sie diese Schwärmerei nicht nachvollziehen können, weils für die normal ist.

Das ist ja nicht so, dass sie dir deinen neuen religiösen Weg nicht gönnen, aber wenn sie darüber etwas wissen wollen, werden sie dich danach fragen und ansonsten sollte das Thema einfach gar nicht auftauchen.

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"Seit ich zum Glauben zum Vater der Bibel gefunden habe,wenden sich alle Menschen ab auch die ich lieb habe. Muss man damit rechnen wenn man Gott folgen möchte?"

Ja, das kann passieren. Jesus hat ja seinen Anhängern gesagt, dass sich viele gegen sie stellen würden.

Ansonsten aber kommt es mir schon seltsam vor, dass sich nun alle von Dir abwenden.

Ich kann es nicht beurteilen, denn ich weiß ja über Deine Situation so gut wie gar nichts. Ich weiß nicht, welchem Glauben Du Dich genau zugewandt hast, mit welchen Menschen Du Dich bisher umgeben hast (wenn es fanatische Christenhasser waren, dann müsstest Du Dich nicht wundern, dass Du nun auch zu deren Feinden gehörst).

Ich weiß auch nicht, ob Du den Drang verspürst, jedem begeistert vom Glauben zu erzählen, ob er es hören will oder nicht und vielleicht Deine Mitmenschen damit vor den Kopf gestoßen hast.

Wie gesagt, es kommt mir seltsam vor. Es kann nicht verkehrt sein, zu überlegen, ob es wirklich am neuen Glauben liegt.

Egal was Du tust, es entkrampft die Situation, wenn Du es in dem Bewusstsein tust, dass der Hauptakteur Gott, Dein Dich liebender Vater ist und nicht Du. So musst Du Ablehnung nicht persönlich nehmen.

Wenn ich mal annehme, dass Du nichts verkehrt gemacht hast, dann hast Du eben mal Leute, von denen Du meintest, sie zu kennen, richtig kennen gelernt. 

Es gibt eben extreme Situationen, in denen sich zeigt, wer die wirklichen Freunde sind und wenn Menschen Deinen Glauben zum Anlass nehmen, Dich abzulehnen, dann haben sie sich disqualifiziert.

Allerdings, wenn Du in Deinen Mitmenschen nur noch Objekte siehst, die Du missionieren musst, weil Du den Zwang hast, die Errettung "abzuarbeiten", disqualifizierst Du Dich als Freund.

Gott möchte Kinder, keine Sklaven. Er hat Dich freigekauft, damit Du sein Kind sein kannst.

Wie gesagt, ich kann nur ein paar mögliche Szenarien annehmen, Du kannst mal sehen, was von meinen Ausführungen auf Deine Situation passt.

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Hallo,

ja damit muß jeder rechnen, der ernsthaft an Gott glaubt:

1. Petrus 4:4

Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung+ nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch.+

Jesus selbst sagte für die, die ihm konsequent folgen würden, folgendes voraus:

Matth. 10   vers 36

In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein

Insbesondere der Text aus 1. Petrus 4 zeigt, das es die ANDEREN sind, die sich zurückziehen. Weil der Gläubige, von dem sie sich zurück ziehen, ein Leben führt, das sich an Gottes Geboten orientiert........

.....daraus folgt für manche: Es muß ein neuer Freundeskreis her mit Freunden, die Gott und Glauben ebenso wichtig nehmen........

.....cheerio

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Kommentar von xKristinax9
18.11.2016, 09:06

Danke da hast du vollkommen recht 😊

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Kommentar von gromio
19.11.2016, 12:15

Jeder, der sich zurückzieht, hat seine Gründe.....das hast Du ja nun bestätigt.

Cheerio

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Normalerweise wendet sich niemand ab, wenn man gläubig wird.

Meine Erfahrung ist, dass man keine Lust mehr auf diese Person hat, weil sie dauernd über ihren neuen Glauben redet und oft auch noch andere missionieren will. Das nervt irgendwann.

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Kommentar von Abahatchi
19.11.2016, 11:58

Mir ist selbst ist kaum ein Beispiel bekannt, in dem sich Freunde von jemanden abgewandt hatten, weil jemand gläubig wurde. Jedoch habe ich es extrem oft erlebt, dasz Leute, die gläubig wurden, sich von ihren Freunden abwandten und unnahbar wurden. 

Auch ist es eher so, Leute die ein streng religiöses Umfeld an Freunden und Familie haben, dasz diese Theisten sich von jenen abwenden, die ihren Glauben ablegen. 

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Nun Grundsätzlich nein es ist nicht normal das all deine Bekannten sich von dir abwenden nur weil du jetzt Gläubig bist, schon allein deshalb weil diese Veränderung für Aussenstehende grundsätzlich nicht ersichtlich ist. 

Wenn du aber jetzt anfängst nur noch über Gott und deinen Glauben zu sprechen, dann kann das den Leuten vor allem denjenigen die eben nichts mit Göttern anfangen können sehr schnell auf die Nerven gehen.

Mein Tipp, es ist kein Problem mit Leuten befreundet zu sein die an nichts bzw. die an etwas anderes Glauben als man selbst, wichtig ist nur das man in Gesprächen mit diesen Leuten nicht ständig nur über seinen Glauben schwadroniert, und wenn der Glaube doch mal zum Thema wird, man nicht seinen eignen Glauben immer zu als Non plus Ultra darstellt.

Und auch wenn das eigentlich klar sei sollte lass das Missionieren sein, zumindest wenn die Leute das nicht wollen.

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Kommentar von ancanei
18.11.2016, 09:27

Tolle Antwort

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Manchmal ist es so, dass "Frischbekehrte" vor lauter Begeisterung nur noch über ihren Glauben reden. Und dabei oft einen Jargon haben, den andere überhaupt nicht verstehen können, weder von der Sache noch vom Vokabular her. Das wirkt dann abstoßend.

Rede mit deinen Mitmenschen ganz normal, in normaler Sprache und über normale Themen. Versuche nicht, ihnen deinen Glauben überzustülpen. Das du Gläubig geworden bist, werden sie auch so merken.

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Es liegt nicht an der Sache an sich, sondern meist daran wie man sich dadurch gibt.

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Das passiert, wenn man dadurch seine Sprache verändert ("zum Vater der Bibel gefunden") und viel darüber spricht, zu missionieren beginnt. 

Glaube ist eine private Sache, wenn man sie öffentlich herumträgt, wirkt das auf viele befremdlich, gar abstoßend.

Ich kenne dich nicht, aber frag dich mal, ob du dich in deinem Verhalten verändert hast.

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Nein, musst Du nicht.

Damit zu rechnen würde ich jedoch empfehlen, wenn Du den Leuten um Dich herum damit auf den Sender gehst, Stichwort Bekehrungsversuche.

Also Bekehrungsversuche würde ich eher sein lassen und sollten sich um Dich herum aufgeklärte Menschen aufhalten, die eher freidenkend und faktisch zu Werke gehen im Leben, dann könnten die schon annehmen, dass Du ein bisserl einen Sprung hast und sich eher abwenden.

Das hat den Ursprung, dass bei aufgeklären Menschen es eher merkwürdig ankommt, wenn man offensichtliche Märchen für bare Münze hält.

Das kannst Du sicherlich tun, es ist Deine Sache, nur wird man halt auch beurteilt von Anderen aufgrund dessen, was man für gut hält oder auf was man reinfällt - und es wird darauf reagiert.

Also ganz normal zum Schluß.

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Du ziehst den falschen Schluss. Nicht dein neulich gefundener Glauben ist ausschlaggebend dafür, dass man sich von dir abwendet. Irgendetwas an dir persönlich muss sich verändert haben, was den anderen befremdlich und sogar unsympathisch erscheint. 

Hast du den Fehler gemacht, zu versuchen deine Freunde zu bekehren? Sind Gott und die Bibel bei dir nun ständig die Gesprächsthemen? Hast du anderen vielleicht schon einmal vorgehalten, was in deinen Augen sündhaft, für sie aber völlig normal ist? Oder hast du durch die Zeit, die du mit der Religion verbringst, auch weniger Zeit für deine Freunde? Haben sich deine Gewohnheiten stark verändert, so dass man dich nicht wiedererkennt?

All dies könnten Gründe sein, dass man sich nicht mehr schätzt und dir als Freundin auch nicht mehr vertraut. Dann liegt es eindeutig an dir persönlich. Nur wenn man zum Glauben findet, bedeutet dies nicht, dass man seine Freunde verliert. Auf keinen Fall muss man damit rechnen. 

Eigentlich sollte eine christliche Grundgesinnung und ein damit verbundener menschenfreundlicher Umgang mit seinen Zeitgenossen eher dazu führen, dass man seine sozialen Bindungen stärkt und nicht, dass sie zerreißen. 

Du solltest auf deine Freunde zugehen und für sie da sein. Am besten, du lässt deinen Glauben auch immer brav zu Hause. Bringe dich ein, unternehmt was, treibt zusammen Sport oder lade sie gelegentlich zum Essen ein, habt Spaß zusammen. Sei der Mensch, der du früher warst, und bleib dir selbst treu. Das muss dir dein Glauben nicht kaputt machen.

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Kommentar von ancanei
18.11.2016, 09:29

Klasse Antwort :)

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Kommentar von RonnyFunk
22.11.2016, 21:31

Lieber MarkusPK, Du liest aus der Frage ein bisschen viel heraus. Wenn der Freundeskreis der Fragenden aus Leuten besteht, die so drauf sind wie die Sorte Fraganten, die bei religiösen Themen ihrer Umwelt erzählen müssen, dass es Gott nicht gibt und es dumm wäre, an ihn zu glauben, dann liegt es wirklich nur am Glauben.

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Ja, muß man. Wenn sich deine Lieben von dir abwenden, sagen sie damit: Entweder dein neuer Glaube oder ich. Selbst Jesus sprach davon, das wegen ihm, sicht selbst enge Verwandte voneinander trennen werden.

Dann solltest du dir überlege, ob das wirklich Freunde, waren.

Mach auf jeden Fall keine Kompromisse mit Gott. Das wäre der falsche Weg. Wenn deine Lieben sich von dir abwenden, dann such dir neue Freunde in deiner Gemeinde.

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Kommentar von xKristinax9
18.11.2016, 09:11

Hab vielen Dank,für diese Worte😊

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Zum Vater der Bibel gefunden?
Hm - du meinst Konstantin? Weil der ja im Grunde der Vater der Bibel ist. Kuck - knapp 400 Jahre nach Christus haben sich um die 300 Bischöfe unter Konstantin zusammengefunden, um darüber abzustimmen, was in das Christenbuch reingehört und was nicht. Mit der Lehre von Jesus hatte das nicht wirklich viel zu tun, das waren alles Schriftgelehrte und da ging es um Fragen, die in der Lehre von Jesus ja garnicht enthalten sind.

Und zum Schluss gibt es vier Evangelien, wo denn auch mal Jesus zu Wort kommt - alles andere sind Fremdinterpretationen, die zum Teil sogar der Lehre von Jesus widersprechen. Das merkt man automatisch, wenn man sich dazu entscheidet, die Lehre von Jesus mal tatsächlich zu leben. Machen aber die wenigsten, die meisten halten sich vielmehr an Moses und seine Gebote.
Aber Jesus hat ganz klar gesagt, dass man sich entscheiden muss, welchem Herrn man dient, weil man nicht zwei Herren dienen kann. Und genau so ist das mit Jesus und Moses: Entweder hält man sich an den, der das Urteil zugunsten der Liebe unterbindet oder man hält sich an den mit den Geboten, die bei jedwedem Übertritt ein Urteil erfordern. Beiden Herren kann man nicht dienen, ohne dass man einen verhöhnt.

Und das ist nur EIN Beispiel von vielen, die einem unbedingt auffallen, wenn man sich denn mal wirklich für Jesus entscheidet. Und für den Schöpfer, den Jesus auch Vater nannte. Aber das ist nicht der Vater der Bibel, weil die Bibel ein Produkt von heißen Debatten unter Schriftgelehrten ist - und was denen nicht passte, wurde vernichtet. Nun lasse ich mich aber nicht von Schriftgelehrten verhohnepiepeln - ich halte mich an Jesus, der ein wirklich großartiger Lehrer war - nur dass er im christlichen Glauben paradoxerweise viel zu kurz kommt. Selbst Paulus, der ihn nie kennen gelernt hat, hat mehr Raum im Christenbuch als Jesus Christus selbst. Bei dem gehts auch nicht so sehr um das, was er lehrte, sondern um seine Geburt (die nirgendwo nachweisbar ist und erst viiiiel später Einzug in den christlichen Glauben hielt) und um seinen Tod - aber seine Lehre interessiert irgendwie keinen. Weshalb die angeblichen Christen für mich viel eher Mosianer sind.
Ein Christ richtet sich nach seiner Lehre, also
Liebe den Schöpfer mit allem, was du bist (deiner ganzen Seele, deinem ganzen Gemüt, usw.)
Liebe deinen Nächsten WIE dich selbst
Fang bei dir (dem Balken in deinem Auge) an, bevor du dich um andere (die Splitter in deren Auge) kümmerst
Entscheide dich, wem du dienst
Was du dem Geringsten unter den deinen tust (nicht tust), das hast du ihm getan (nicht getan)

Die Lehre von Jesus passt in ein kleines Handbüchlein - das reicht, um Christ zu sein. Der Rest ist Schriftgelehrtenkram und was Jesus davon hielt, hat er ziemlich deutlich in seiner Rede wider die Schriftgelehrten gesagt.

Ich persönlich finde noch das 1. und 2. Buch Mose (Genesis und Exodus) wichtig, weil es genauestens beschreibt, was Mensch getan hat, um aus dem Paradies zu fliegen und auch bis heute nicht mehr zurückzufinden. Dummerweise halten die Schriftgelehrten das aber für ein Regelwerk, wie man vorgehen soll statt für eine Warnung, was man unterlassen soll. Und so lehren sie es auch und so lernen wir es von klein auf - und deswegen glaubt man es oder aber man hält die Schriften für Märchen.
Aber wenn man das mal richtig liest, merkt man automatisch, dass es weder um Märchen noch um ein anzustrebendes Regelwerk geht, sondern schlicht beschreibt, was 'Gott' dem Menschen (Adam = der Mensch) als erstes und einzigstes Gebot mitgegeben hat, nämlich, dass er die Griffel vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse lassen soll. Das Gleiche, was auch Jesus lehrte - nämlich nicht zwischen Gut und Böse zu richten. Jesus sprach ja auch von DEM Gesetz und nicht von den Gesetzen.

Von daher - lass das mit dem Vater der Bibel, du könntest jemandem begegnen, der sich damit auskennt :)
Und die, die sich nicht auskennen, werden dich weiterhin fliehen - völlig egal, wie sehr du sie magst. Wenn du sie wirklich liebhast und sie auch respektierst, wirst du ihnen sowieso nicht zu einem 'Vater der Bibel' bekehren wollen, WENN sie das nicht möchten. Denn der freie Wille eines jeden Menschen ist Heiliger Boden.

Das hab ich  von Jesus gelernt.
Wie dass ich nicht mit Gott hausieren gehen, sondern mich in mein Kämmerlein zurückziehen soll, wenn ich mit ihm sprechen möchte. Jesus ist auch keinem nachgerannt, sondern hat nur zu denen gesprochen, die von ihm lernen wollten.

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Kommentar von RonnyFunk
22.11.2016, 21:44

"Die Lehre von Jesus passt in ein kleines Handbüchlein - das reicht, um Christ zu sein."

Hm, also ich ziehe die ganze Bibel vor.

Aber nun ja, wenn Du meinst, von Jesus gelernt zu haben, Dir nur ein paar Auszüge aus der Bibel zu nehmen und den Rest zu ignorieren.

Ich habe mal gehört, dass göttliche Offenbarung an der Bibel geprüft wird. Wer da sich nur mit 10 % begnügt, ist anfällig für falsche Offenbarungen, wie zum Beispiel der, dass nur 10 % genügen.

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naja, gläubig sein vertreibt die menschen nicht. ständiges missionieren schon. allerdigsn was soll denn der "glauben zum vater der bibel" sein?

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Kommentar von Beantworter1112
18.11.2016, 08:44

Das er an den Vater der Bibel glaubt? :D

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Das ist normal. Versuch Freunde in einer Gemeinde zu finden die sind meistens bessere Freunde!

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Kommentar von MarkusPK
18.11.2016, 09:42

Normal ist das ganz bestimmt nicht. Und deine Aussage ist absolut scheinheilig und selbstgefällig. Wieso sollten Gemeindeangehörige bessere Freunde sein? Sind sie etwa automatisch bessere Menschen? 

Nach meiner Erfahrung herrscht in fundamentalistischen Gemeinden ein krasses Clubdenken: wer mitspielt und sich an die Regeln hält, der ist mein Bruder, aber wer auch mal eigene Gedanken hat und sich auch mal traut, den Mund aufzumachen, der ist raus. Und wer raus ist, der ist wertlos. Und in die Hölle kommt er dafür auch. In meinen Augen ist das nichts als dreckige Erpressung.

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für dich fängt ein neuer lebensabschnitt an.

gehe mutig hi8nein!

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