Ab wie viel Geld muss man nicht mehr arbeiten gehen?

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19 Antworten

Das hängt doch davon ab wie deine individuelle Ausgaben im Monat sind. Miete, Auto + Benzin, Versicherungen, Essen, Gebühren, etc. etc. Davon abgesehen passieren dir mit Sicherheit auch unvorhergesehen kosten z. B. eine Autoreparatur, Gebühren usw. Dann wirst du dein Kapital auch versteuern müssen und wenn du viel Geld zur Bank bringst, zahlst du eher Strafzinsen, als das du Zinsen gutgeschrieben bekommst. Du müsstest dein Kapital anders Anlegen (Beteiligungen, Aktien), damit es ohne viel Arbeit mehr wird.

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Daran sind schon viele gescheitert dies genau auszurechnen. Ganz einfach weil mal nie weiß was noch alles im Leben passieren wird. Es gibt immer Momente in denen man mehr Geld ausgeben muss oder ausgeben will. Du weißt nie, welche Bedürfnisse du in 10, 20 oder 30 Jahren haben wirst.

Und ich glaube niemand der in solchen Momenten das Geld im Grunde ja zur Verfügung hat, wird auf seinen sich vorher zurecht gelegten Finanzplan beharren, sich einschränken oder auf etwas verzichten.

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Die Frage kann so nicht beantwortet werden. Es ist eine Zukunftsbetrachtung, und die erfordert immer auch Annahmen. Also:

1) Wieviele Jahre sind es vermutlich bis zu Deinem Tod, sprich wie alt bist Du, für welches Todesalter willst Du die Rechnung aufstellen?

Du siehst schon an der Frage, welche Unsicherheit hierin liegt: Was ist, wenn Dein Geld bis zum Alter 85 reicht, Du aber länger lebst? Oder willst Du jetzt schon festlegen, dass Du Dir mit 85 das Leben nehmen musst? Woanders schreibst Du 60? Das ist Kinderkram! Kein junger Mensch kann sich sich selbst als alter Mensch vorstellen. Aber die Realität zeigt, dass man als 60jähriger nicht mehr der Meinung ist, dass es dann reicht.

Du könntest die Sterbetafeln zuhilfe nehmen, mit denen Versicherungen rechnen. Das Problem: Für sie ist das Sterbealter eine statistische Größe, und Abweichungen sidn egal, solange sie sich über eine große Menge gegenseitig aufheben (100 leben länger, 100 kürzer). Für Dich selbst hebt sich da gar nichts auf. Wenn Du das Glück hast, länger als der Durchschnitt zu leben, hast Du evtl. ein massives finanzielles Problem.  

2) Welche Annahme triffst Du für Deinen Geldbedarf? Als junger Mensch kommt man mit relativ wenig Geld aus. Im Alter wird das Leben teurer, weil man z.B. für viele Dinge Hilfe braucht oder einen höheren Komfortanspruch hat (dachte ich auch mal, dass das ja eine eigene Willenssache ist - aber nein, auf Urlaub im Zelt hätte ich heute keine Lust mehr).

 Außerdem kann es gesellschaftliche Änderungen geben, z.B. kann der Rückgang der sozialversichert arbeitenden Bevölkerung in Deutschland dafür sorgen, dass die Krankenversicherungen ihre Leistungen immer mehr zurücknehmen müssen, so dass Du immer mehr Krankheitsdinge dann aus eigener Tasche bezahlen musst.

3) Welche Annahme triffst Du über die Entwicklung der Geldentwertung bzw. die Lebenshaltungskosten? Wenn Dir heute 1000 Euro pro Monat reichen, kannst Du in 30 Jahren davon vielleicht noch nichtmal mehr die Krankenversicherung bezahlen - und wenn Du nicht mehr arbeitest, musst Du Dich selbst irgendwo voll versichern, denn Du hast ja keinen Arbeitgeber, der einen Anteil bezahlt.

4) Welche Annahmen triffst Du für die Entwicklung der Verzinsung Deines Kapitals?

5) Welche Sicherheiten für eine Veränderung Deiner Lebenssituation und Abweichung von Deinen Annahmen baust Du ein?

Es wird echt kompliziert. Aber muss gemacht werden!

Ach so, Du hast 10 Millionen auf der Kante? Dann hoffe ich, dass es keine Währungsumstellung oder galoppierende Inflation gibt. Oder Dein Vermögen durch andere Ereignisse untergeht.

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Nimm mal die billigste Miete, die Du in Deutschland finden kannst. Die Wohnungsgröße ist da ja nicht so wichtig, sondern eher der Standort...

Dann nimm die höchste Krankenversicherungssumme für einen 50jährigen.

Aktuell ist der H4-Regelsatz ja 404 Euro. Mach daraus einfach 450.

Rechne das alles zusammen. Das ist Dein jetziger Bedarf.

Und nun multipliziere das mit der Zahl Pi und dieses Ergebnis nochmal mit 12 und danach mit 100.

Dann hast Du die Summe, mit der Du relativ sicher für 100 Jahre ausgesorgt hast. Wenn Du vorher abkratzt kannst wenigstens Deine Beerdigung noch selber bezahlen und vielleicht was vererben...

Also rein theoretisch musst Du nur für 100 Jahre das dreifache (deshalb das mit der Zahl Pi...) rechnen von dem, was Du jetzt benötigen würdest... Damit sind alle normal denkbaren Schwierigkeiten wie Inflation und Katastrophen abgedeckt. Was darüber hinausgeht mutet man ja auch heute niemandem wirklich zu, sondern hilft ihm von staatlicher Seite weiter...

warehouse14

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Mit einer Milliarde kommt man im Leben sicher locker aus, aber eine Million wird nie und nimmer reichen. 

Bedenke, dass Du vielelich Kinder hast und ich habe dazu gelesen, dass Eltern für ein Kind im Leben etwa eine Million ausgeben. Es gibt Leute in armen Länder die mit weniger als 1000 € im Jahr auskommen, von dem her bräuchte man nicht so viel Geld, jedoch kommt es immer auf seine eigenen Ansprüche an.

Die Frage ist somit nicht oder nicht genau beantwortbar. 

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Kommentar von tevau
13.04.2016, 11:08

1 Million pro Kind? Wenn das Kind 25 Jahre den Eltern auf der Tasche liegt (und das ist schon eher lange, oder?, wären das 3.333 Euro pro Monat. Bei zwei Kindern also über 6.000 Euro pro Monat. So viele sind es nicht, die soviel verdienen. Und dann auch noch netto... 

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Kommentar von Franz577
13.04.2016, 11:25

Also eine Million pro Kind ist Quatsch! Ich hab mal gehört, daß ein Kind bis zum 18.Lebensjahr ca. 120000 Euro kostet und das ist schon realistischer.

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Ich denke, das liegt am Menschen selbst, wo seine Zufriedenheitsgrenze anfängt und aufhört! Aber kein Mensch sollte sich diesem Zwang aussetzen, denn auf alles zu verzichten macht auch nicht reich und schon gar nicht glücklich. Du verlierst Lebensqualität. Du musst dich irgendwo einschränken.

Aber ohne dich mit deinem Geld zu befassen, wirst du auch kein Geld anhäufen. Du musst wissen, was du machst. Beherrsche deine Finanzen und lass dich nicht von deinen Finanzen beherrschen.

Du musst deine Fähigkeiten realistisch einschätzen können.

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Hängt davon ab was du in deinem Leben erreichen willst und wie du Leben willst. Wenn du wirklich "normal" leben willst mit eigenem Haus dann denk ich mal so an 1,5 Millionen.. Dann kannst du für 500.000 die alles soweit aufbauen und lässt eine Millionen auf einer guten bank únd lebst bodenständig von den Zinsen.

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Kommentar von PlayerEbayer
13.04.2016, 10:25

Ok bei welcher Bank kriegt man denn noch Zinsen :O? Ich dachte durch die Inflation, die ja 3% beträgt macht man keinen Gewinn bei normalen Zinsen.

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Kommentar von thetee99
13.04.2016, 10:27

Was für Zinsen?!?! :D

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Das gibt es so nicht. Schau dir mal die Anlagen an: Das was sicher ist, vermehrt dein Geld nicht. 

Also wirst du wohl erstmal weiter arbeiten müssen. Spar auf ein Eigenheim, dann hast du schonmal viele Kosten im alter weg.

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hmm geh doch von einem netto gehalt von netto 2000€ aus das sind 24.000 im jahr du bist jetzt sag ich mal 20 wirst schätzungsweise 85 dann sind wir bei 1,560.000€

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Meiner Meinung nach ist die Frage relativ leicht zu beantworten. Wer nicht viel Arbeitet hat also viel Zeit und gibt dementsprechend mehr Geld aus. Gegen den großteil der Risiken kann man sich finanziell absichern mit einer Dread Disease-, Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht- und Hausratversicherung. Und was man sonst noch absichern will. Nur mal angenommen man hat dann einen Fixum an Kosten in Höhe von 2000€ pro Monat (mit Miete, Essen etc.) und braucht noch 3000€ jeden Monat zum verschleudern. Dann kann man bei zinsen-berechnen.de mal ein wenig rumrechnen. Bei einer monatlichen Entnahme von 5000€ über 40 Jahre brauchst du ein Kapital von 1.213.297,04€ welches sich zu 4% p.a. verzinst. Bei 6% bräuchtest du nur 932.118,09€. Dann wäre dein Kapital nach Ablauf der 40 Jahre auch noch erhalten. Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen und viel Spaß beim rechnen.

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Du wirst kreuzunglücklich sein , denn  Gesundheit und Lebensfreude gibt's eh nicht für Geld !

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Kommentar von authumbla
13.04.2016, 10:30

So ist es. Und das Gefühl, etwas sinnvolles zu tun und gebraucht zu werden auch nicht.

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Jeder hat, nicht nur als Schüler, sondern auch später andere Ansprüche an das Leben. Das Leben ist nicht billig, auch Deutschland erhält/bekommt immer mehr arme Menschen. Zunehmende Armut im Alter....lerne einen gescheiten Beruf, versuche etwas daraus zu machen. Wenn möglich selbst vorzusorgen....das wichtigste: Bleibe gesund. (Ansonsten wird alles sehr teuer!)

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Kommt immer darauf an, wie alt du werden willst und wielange das Geld reichen soll....

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Kommentar von PlayerEbayer
13.04.2016, 10:21

ich will 60 werden und das geld soll bis zum lebensende reichen1!

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Das hängt von vielen Faktoren ab. Wohnung, Miete, welche Nebenkosten, Versicherungen, Energiebedarf, zudem, ob man das Geld irgendwie noch gewinnbringend anlegt oder nicht, und wie lange es reichen muss.

Man kann ggf. mit 1000 EUR monatlich knapp auskommen, 2000 wären jedenfalls besser....

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Ich denke mit 1000€ kann man im Monat Leben wenn man sparsam ist.

Kenne dein Alter nicht gehe jetzt mal von 15 aus das heißt du hast noch 45 Jahre vor dir wenn du 60 werden willst.

12x1000 =12000€

12000x45= 540.000€

Wenn du Auto fahren willst und solche Spaße reicht das natürlich nicht.

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Kommentar von turnmami
13.04.2016, 10:25

Was macht er dann, wenn er älter als 60 wird?

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Kommentar von tevau
13.04.2016, 10:57

Ich denke mit 1000€ kann man im Monat Leben 

Heute vielleicht. Aber was sind 1000 Euro in 20 Jahren?

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Man kann mit jährlich 10.000 Euro problemlos leben, du müsstest dich allerdings auch krankenversichern, was ich mit grob 200 Euro monatlich veranschlagen würde. Macht also etwa 12400 Euro pro Lebensjahr.

Im Prinzip ist denkbar, dass man mit Ersparnissen um 250.000 € herum schon eine Rendite einfahren kann, seinen Lebensunterhalt über Aktien und Co. dauerhaft zu sichern, ohne dass die Substanz aufgefressen wird.

So richtig planbar ist das dann allerdings nicht. Und eine teure Zahngeschichte und Ähnliches könntest du dir dann nicht leisten. :o)

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[Was du im Monat ausgeben willst] * 12 * [Wieviele Jahre du nicht arbeiten gehen willst] = das was du brauchst.

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Kommentar von PlayerEbayer
13.04.2016, 10:22

das heißt wenn ich nur 1500 euro pro monat brauche und 40 jahre lang nicht arbeiten möchte brauche ich 720.000€?.. aber was ist mit der Inflation :o :o :o?

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Kommentar von triopasi
13.04.2016, 10:24

Die kannste raussuchen und miteinberechnen ;) Kannst auch noch anfangen "Zusatzausgaben" einzuplanen aber das kannst du ja selbst machen..

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Kommentar von triopasi
13.04.2016, 10:32

Setze hinter meine Rechnung oben n *2, dann sollte es reichen ;) (Also so grobe Richtung...)

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Ab dem HartzIV Satz

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Das kann man doch so pauschal nicht beantworten. Jemand, der seit Jahren arbeitet und z.B. 3.000 Euro monatlich zur Verfügung hat, richtet seine Ausgaben für den Lebensunterhalt ja auch daran aus. 

Die Kosten für Miete oder Darlehen, Energiekosten, Auto, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeit usw. sind dann schon relativ fix. Dieser braucht natürlich dann auch einen höheren Betrag, wenn er nicht mehr arbeitet.

Du kannst dir ja hochrechnen wieviel du im Monat brauchst und multiplizierst das mit den Monaten bis du z.B. 80 Jahre bist. Dann hat du einen Betrag. Wahrscheinlich steigen deine Ansprüche aber, sobald du auf einmal z.B. 1 Millionen gewinnst und dann stimmt die Rechnung schon nicht mehr.

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