Frage von 266monika, 203

4. Klasse Grundschule: 1. Halbjahr oder 2. Halbjahr schwieriger?

Hallo,

ich bräuchte mal einen Rat zum Thema 4. Klasse.

Mein Sohn ist jetzt in der 4. Klasse in fast jedem Fach eine Note schlechter als in der 3. Klasse. Mir kommen die Proben aber auch echt schwer vor ?!

Ist das evtl. Taktik der Lehrer, die Kinder zum Lernen anzuhalten ?

Kann es sein, daß das 2. Halbjahr etwas leichter wird ?

Mein Kind war von den Noten her eher ein "Gymnasiumkind" ... im Moment könnte sogar die Realschule knapp werden ... bin schon depremiert !

Welche Erfahrungen habt Ihr mit der 4. Klasse gemacht ?

Unser Sohn geht in Bayern zur Schule.

Vielen Dank schonmal !

Antwort
von Kampfsport15, 147

Ich bin jetzt in der 9ten Klasse. Und ja, die vierte ist schwieriger als die dritte. In der dritten war mein Notendurchschnitt 1,0 , in der vierten 2,0. Ist einfach so, die Schule will die Schüler eben testen auf welche weiterführende Schule sie gehen sollten. Ich bin jetzt auf dem Gymnasium und es läuft wunderbar.

Antwort
von Miramar1234, 139

Hallo Monika,das ist auf den Einzelfall bezogen nicht so leicht zu beurteilen.Das Kind könnte sich gerade Neue Interessen erschließen,vorpubertär sein,eine Phase haben.Es könnte genau so gut am Lehrer liegen,es zu langsam angehen lassen,hat das gemerkt ,macht "frontalen" Unterricht,sonstige Defizite können vorliegen.Ganz allgemein ,in Bayern,wills mal schulpolitisch machen.In Bayern ist man der Auffassung das grundsätzlich ein Abitur ein Großes Reife-und Befähigungszeugnis ist.Das soll sich schon deutlich und grundsätzlich abheben.Deshalb sollen,und eine gewisse Berechtigung hat es ja auch,Steuerungselemente eingebracht werden,das nicht "jedes" Kind Abitur machen kann.Ein Vorfilter kann es tatsächlich sein,die Noten so zu vergeben,den Grundschulunterricht so zu forcieren,das die Empfehlung eben Hauptschule und Realschule im Regelfall ist und sein soll.Tatsächlich machen noch immer zu viele Kinder Abitur und die Eltern meinen es gut.Gerade in G8 ist das fatal.Viele drängen mit schlechtem Abitur in die duale Ausbildung,und verschlechtern damit die Chancen der Jugendlichen mit einem Hauptschul / Mittelschulabschluß.Auch die Proportion der Studierenden stimmt irgendwann nicht mehr.Natürlich ist das eine Gratwanderung,es kann natürlich auch in elterliche Bevormundung umschlagen.Ich würde das dann genau jetzt offen ja offensiv mit dem Klassenlehrer so besprechen,wenn Du glaubst,eine Mittelschulempfehlung wäre das Minimum.Eine persönliche Erfahrung ist das von mir nicht,sondern eine Einschätzung,die ich in vielen Gesprächen und Berichten und natürlich auch meinem politischen Interesse und auch Halbwissen entnommen habe.Ich wünsche Dir,das Du diese Fragen hier gut diskutieren kannst,vlt.noch einen Tip bekommst und im Zweifel weißt,das ein Hauptschulzeugnis in Bayern mindestens einem Realschulabschluß in z.B.Bremen entspricht.Eine FOS später einmal zu besuchen,kann vielleicht besser sein,als sich gegen strikte Schulempfehlung zu wehren.Liebe Grüße

Antwort
von loeber03, 122

Bei unserem Bildungssystem, was deutlich immer schlechter wird, ist es kein Wunder. Es liegt nicht an deinem Sohn, sondern an dem System. Schüler, welche heutzutage den Abschluss machen, kommen mit 30% weniger Wissen aus der Schule, als wie noch vor 10 Jahren.

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