70er

Ich denke mal 70er bis hinein in die 80er. Die dunkle Schrankwand des zweiten Bildes hatte ich und in gekürzter Form steht sie noch in meinem Büro. Unheimlich praktisch und hat viele Umzüge überstanden. Alle Einrichtungen sind Vor-Computer und Internet-Zeitalter, denn heute braucht man keine Regale mehr. Wer liest denn noch Bücher, sammelt CDs oder gar Schallplatten? Bei mir waren die Regale noch voll, als ich mich Ende der 70er mit Ende 20 eingerichtet habe. Ledersessel konnte ich mir allerdings nicht leisten und auch mein Super-Schrank war gar nicht so teuer. Dafür hat er mir lange gedient und dient in abgespeckter Form immer noch.

...zur Antwort

Kant ist ein Philosoph, der - quasi als Gottesersatz - auf die reine Vernunft baut. Für Kant ist der Mensch nicht nur ein vernunftbegabtes Wesen, sondern für ihn sind Emotionen Ausdruck einer niederen Natur.

Für Schiller ist da die Bruchkante. Für Schiller als Dichter, hat das Gemüt einen eigenen, den Menschen schöner machenden Wert. Die reine Vernunft ist strohtrocken und gibt keine Spannungen her, die in der Literatur dargestellt werden könnten. Vernunft hat in der Klassik in der Nachfolge der griechischen Klassik einen hohen Stellenwert, doch immer auch in der Auseinandersetzung mit den emotionalen Antrieben der handelnden Figuren. Du kannst alle Theaterstücke Schillers nehmen, immer ist die Auseinandersetzung mit emotionsbeladenen Werten Quelle der Spannung.

...zur Antwort

Siehe https://www.laenderdaten.de/indizes/hdi.aspx und

wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwicklung

Diese Indizes sind nicht unumstritten.

Griechenland würde ich nicht als Industriestaat bezeichnen. Größter Sektor ist der Dienstleistungssektor, hier vor allem der Tourismus und davon lebender Handel und Gastronomie.

...zur Antwort

Für Aristoteles ist der Mensch ein auf Gesellschaft, Gemeinschaft angewiesenes Wesen. Ob das ursprünglich Familienclans waren, frühe Clan-Gemeinschaften oder zu seiner Zeit dann Stadtgemeinschaften (in unserem Sinn waren das noch keine Staaten).

Die Formen sind:

Kreislauf der Verfassungen bei Aristoteles

Aristoteles unterscheidet zwischen sechs Staatsformen: der Monarchie (Alleinherrschaft), der Aristokratie (Herrschaft der Besten) und der Politie als gute Formen sowie deren entarteten Pendants TyrannisOligarchie (Herrschaft weniger) und Demokratie (bei ihm als Herrschaft der freigeborenen Armen definiert; zur Differenzierung zum heutigen Demokratiebegriff heute auch als Ochlokratie bezeichnet). Aristoteles glaubt, eine gute Staatsform neige zur Entartung, aus dieser entarteten Form gehe dann die nächste gute Form hervor usw.[3] Um diesem Kreislauf zu entgehen, plädiert er für eine Form der Mischverfassung zwischen Demokratie und Oligarchie, die er auch wieder als Politie bezeichnet.

  • Monarchie → Tyrannis,
  • Tyrannis → Aristokratie,
  • Aristokratie → Oligarchie (oder Plutokratie als Sonderfall),
  • Oligarchie → Politie,
  • Politie → Demokratie im Sinne von Ochlokratie und Laokratie,
  • Demokratie → Monarchie …

Siehe: wikipedia.org/wiki/Verfassungskreislauf.

...zur Antwort

Das habt ihr sicher besprochen. Prinzipiell sind Mythen frühe Erklärungen, wie die Welt entstanden ist und was der Weg zum damals aktuellen Zustand der Gruppe war. In den meisten Mythen, siehe z.B. Schöpfungsgeschichte im Alten Testament, wird ein Ursprungszustand angenommen, z.B. das Chaos und dann dargelegt, durch welche Kräfte aus dem Chaos die aktuelle Ordnung entstanden ist. Das müsste für die besprochenen Mythen in Deinen Aufzeichnungen stehen.

...zur Antwort

Um diese Frage beantworten zu können, müsste man wissen, welche Kenntnisse ihr bereits über Platon habt. Sonst ist das für uns ein reines Rumrätseln. Das ist eine Repetitionsaufgabe mit etwas schöpferischem Touch. Repetition: Du müsstest durchgehen, was ihr bereits über Platon erfahren habt. Schöpferisch: Vergleiche z.B. Platons Aussagen über Gerechtigkeit mit eigenen Lebenserfahrungen.

...zur Antwort

Du kannst Dir von der Rentenberatung ausrechnen lassen, wie hoch Dein Anspruch HEUTE ist. Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, alle rentenrelevanten Unterlagen sorgfältig aufzubewahren und sich nicht auf Berlin zu verlassen. Ich musste mehrfach korrigieren und denen mit eigenen Unterlagen auf die Sprünge helfen, weil sie das verschlampt hatten. Auch in den Rentenkassen sitzen nur Menschen.

...zur Antwort

Sachurteile sind Aussagen über empirische Tatbestände wie: Das rote Auto biegt nach rechts ab.

Moralische Werturteile sind "Sollens-Aussagen", die an Wertvorstellungen geknüpft sind. Werte sind nicht empirisch bestimmbar sondern zwischenmenschlich anerkannte Postulate, wie etwas sein sollte. Beispiel: Das rote Auto sollte am Sonntagmorgen nach links zur Kirche abbiegen, damit der Tag gottgefällig beginnt.

...zur Antwort

Die Zauberwörter heißen "Bewusstsein" und "Erwartungen". Die sind zwischen 4- und 8-jährigen bereits sehr verschieden.

...zur Antwort

Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ist ein gutes Ziel. Wie bei allen Wirtschaftszielen sind Konflikte mit anderen Zielen nicht ausgeschlossen, zumal es keine von der politischen Einstellung unabhängige Definitionen dafür gibt. Realistisch kann Nachhaltiges Wirtschaftswachstum kein realistisches Ziel sein. Wachstum ist immer eine Bemessung und Bewertung im Nachhinein. Was vorher eine gute Absicht war, kann sich im Nachhinein als zu kurzsichtig und zu beschränkt herausstellen. Vieles was heute kritisch bewertet wird haben die Urheber in allerbester Absicht und bestem Wissen unternommen. Man wird uns in 100 Jahren sicher anders beurteilen, als wir es uns heute wünschen.

...zur Antwort

Hier sprechen welche von "EINSEITIGER LIEBE". Gibt es die überhaupt oder ist das nur ein schön klingendes Tarnwort für Abhängigkeit. Welcher Art? Das herauszufinden braucht man oft professionelle Hilfe. Abhängigkeit ist der Klebstoff des Unglücklichseins. Den sollte man loswerden.

...zur Antwort

Wie' s kommt. Ich führe keine Gedankenstatistik. Falls z.B. bei GuteFrage eine Frage kommt, die mich interessiert, beantworte ich die und weg is. Das schöne am Leben ist, dass die Fragen, die es stellt, vielfältig und abwechslungsreich sind. Da muss man sich nichts künstlich aufmotzen.

Nächste Woche Herz-OP. Was soll ich mir heute Gedanken machen. Die Gedanken über den Ablauf machen sich der Operateur und sein Team. Ich habe doch eh keine Ahnung. Gedanken mache ich mir danach oder halt nicht mehr.

...zur Antwort
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.