Frage von gztwsl22, 202

Zahnarztpraxis in der Ausbildung wechseln?

Hallo, Ich bin nun im 2. Lehrjahr zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Ich fühle mich in meiner jetzigen Praxis keinesfalls mehr wohl. Ich werde von der einen Ärztin regelrecht zur Sau gemacht weil ich manche Dinge noch nicht so gut kann.. Ich Sehe ihre Blicke und höre die Kommentare vorallen wie sie über mich in der gesamten Praxis redet. Ich mache alles Falsch im Gegensatz zu den beiden anderen Azubis. Ich habe das Gefùhl das mich alle meiden und ich bin ein Mensch dem das sehr nahe geht. Mit meinem Chef drüber zu reden traue ich mich nicht, da ich innerlich schon weiß dass danach noch mehr gelästert wird. Nun bin ich an den Punkt gelangt wo ich nicht mehr und vorhabe die Praxis zu wechseln aber wie und was muss ich beachten?

Antwort
von OerbaDia, 182

Wende dich an die Kammer die für dich zuständig ist. Melde dich bei allen Praxen in der Nähe. Das geht auf jeden Fall. Bin im 3 Lehrjahr und eine Mitschülerin hat auch gewechselt.

Antwort
von Josefiene, 163

Wenn du selber während der Lehre kündigst, ist das ein Lehrabbruch und das würde ich nicht unbedingt machen.

Entweder redest du doch mit deinem Chef über das Problem, was meiner Meinung nach das Beste wäre oder du kämpfst dich noch den Rest deiner Lehrzeit durch. Kannst mit deinem Anliegen auch mal deinen Berufschullehrer ansprechen, vielleicht kann er mit deinem Chef reden.

Kannst auch mal mit deinem Chef darüber reden, wie es mit einem Arbeitgeberwechsel aussehen würde. Wenn der Chef damit einverstanden wäre, dann würde das nicht als Lehrabbruch bewertet werden.

Expertenantwort
von RHWWW, Community-Experte für Ausbildung, 202

Hallo,

was kann man tun?

- mit dem Chef/der Chefin reden

- die älteren Azubis um Rat bitten

- Klassen- oder Vertrauenslehrer in der Berufsschule fragen

- Eltern in das Problem einweihen (ggf. haben sie den Ausbildungsvertrag auch unterschrieben)

Wenn man den gleichen Beruf in einem anderen Betrieb fortsetzen möchte, kann der jetzige Arbeitgeber das durch sein Veto verhindern (siehe Ausbildungsvertrag!).

Wenn man einen neuen Ausbildungsbetrieb findet, um dort nahtlos die Ausbildung fortzuführen, und der jetzige Arbeitgeber zustimmt, dürfte es kein großes Problem sein. Sonst sind Ausbildungsabbrüche und Lücken im Lebenslauf immer sehr ungünstig bei späteren Bewerbungen!

Gruß

RHW 

 

Antwort
von marlies286, 151

du musst lernen,dich durchzusetzen.das gleiche kann dir überall passieren,weglaufen nützt da nichts.kauf dir mal das buch:Judo mit Worten und Mit mir nie wieder.Da stehen gut Tipps drin,wie man lernen kann sich mit Worten zu wehren.Alles gute

Kommentar von Josefiene ,

In der Lehrzeit sich gegen einen Vorgesetzten zu wehren , stelle ich mir nicht so leicht vor. Der Schuss kann vielleicht auch nach hinten los gehen.

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