Zählt der Warmwasserzähler für eine Fußbodenheizung auch den Durchfluss wenn die Zentralheizung defekt ist?

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9 Antworten

Wenn Du beweisen kannst, dass falsch gemessen wurde, kannst Du 15 % der Heizkosten kürzen. Das steht Dir zu. Erst einmal musst Du das aber beweisen und das wird Dir kaum gelingen.

Eine Woche lang -18 °C? Funtensee? Oder wo wohnst Du? Österreich oder Schweiz?

Ich vermute mal, wenn es bei Dir eine Woche mit -18 °C gab reichte das allein schon aus, um die Heizkosten um 100 € nach oben zu treiben im Vergleich zum vorigen Jahr.

Wenn eine Heizung mal nicht so funktioniert, wie sie soll und die Hausverwaltung oder der Eigentümer kümmern sich, dass alles so schnell wie möglich wieder in Ordnung kommt, halte ich sowohl eine Mietminderung, als auch eine Reklamation wegen erhöhter Heizkosten genauso für verfehlt, als wenn man den Vermieter für schlechtes Wetter verantwortlich machen möchte.

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so etwas wie einen wasserzähler für die fussbodenheizung gibt es in dem sinne nicht. wenn, dann ist es ein wärmemengenzähler. der erfasst die temperaturdifferenz zwischen vor und rücklauf in verbindung mit der wassermenge, die durch die heizschlangen gefossen ist.

in unkenntniss der genauen vorfälle in verbindung mit dem was hier alles auf dem spiel steht, empfielt sich dringend, noch mal den anwalt, der euch damals bezüglich der mietminderungsgeschichte beraten hat aufzusuchen!

lg, Anna

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Kommentar von bwhoch2
29.07.2016, 09:57

Wegen 100 €! Was für eine Verschwendung an Zeit und Ressourcen!

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Der Warmwasser zählt sobald ein Warmwasserhahn aufgedreht wird.

Ob dann wirklich warmes Wasser raus kommt ist dem Zähler egal.

Minus 18 Grad wann hatten wir das letztes Jahr in Deutschland?

20 Grad Raumtemperatur sind doch in Ordnung. Mietminderung wäre erst ab 18 und weniger gerechtfertigt.

Wäre die Heizung zu 90 %  ausgefallen hättet Ihr fast den ganzen Winter eine kalte Wohnung und kein Warmwasser gehabt.


obwohl alle Räume auf dem Nivea

Sch... Autokorrektur;-)

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die Fußbodenheizung hat mit dem Warmwasserzähler nichts zu tun, das ist ein Kreislauf der sich nicht verbraucht  ( oder nur minimal  )

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Kommentar von Brauherr
28.07.2016, 14:58

Ich meine die Stelle, wo der Durchfluss von erwärmten Wasser in meine Wohnung und zu meinen Heizspiralen gemessen wird. Sobald ich meine Heizungssteuerung auf 5 von 5 stelle, muss es doch ein Signal zur Therme geben die dann warmes Wasser in meine Wohnung leitet.

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Fußbodenheizungen werden mit eichpflichtigen Wärmezählern gemessen.

Wärmezähler erfassen:

- Durchfluss

- Temperatur im Warmzweig

- Temperatur im Kaltzweig

Aus der Temperatur des Einbauortes des Durchflussteils wird die dazugehörige Dichte im Rechenwerk anhand einer einprogrammierten Dichtetabelle ermittelt.

Die Berechnung der Wärmemenge erfolgt nun:

Volumen x (Temp. warm - Temp. kalt) x spezifische Wärmekapazität von Wasser x Dichte

Gübter

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Kommentar von Nomex64
28.07.2016, 17:32

Die Messpunkte sind im Vor- und Rücklauf. Dabei ist im Normalzustand der Vorlauf wärmer als der Rücklauf. Da bei ihm kaltes Wasser in die Fußbodenheizung gepumpt worden sein soll und die Zimmertemperatur 20°C betragen haben soll, würde ich vermuten das der WMZ (nach der Gleichung für den Wärmetransport) negative Werte ausgerechnet hat. Er müsste also für die Fußbodenheizung noch Geld zurück bekommen. ;)

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Die Energiemenge die der Wärmemebgenzähler misst geschieht nach folgender Formel: Q=m*c*∆T

Q (Wattstunden)

m (Kilogramm) = der Volumenstrom durch den Zähler.

C (Wattstunden pro Kilogramm und Kelvin) = Spezifische Wärmekapazitätt von Wasser.

∆T (Kelvin) = Temperaturdifferenz zwischen Vl un Rl.

Da ∆T bei ausbleibender Wärmeversorgung 0 ist, kann der Zähler nichts zählen. Das gilt auch dann wenn trotzdem Wasser Strömen sollt.

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WMZ messen nur Energie, wenn eine Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf existiert.

Ist diese = "0" trotz Durchfluß, ist die verbrauchte Energiemenge = 0!

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Meine Fußbodenheizung ist ein geschlossenes System. Hier kommt es nicht zu Wasserverbraucht. Oder verstehe ich dich falsch?!

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Kommentar von Brauherr
28.07.2016, 14:58

Ich meine die Stelle, wo der Durchfluss von erwärmten Wasser in meine
Wohnung und zu meinen Heizspiralen gemessen wird. Sobald ich meine
Heizungssteuerung auf 5 von 5 stelle, muss es doch ein Signal zur Therme
geben die dann warmes Wasser in meine Wohnung leitet.

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Kommentar von Sudelnuppexxl
29.07.2016, 15:38

Der Fragesteller meint mit Sicherheit den Wärmemengenzähler und nicht den Wasserzähler (ugs. Wasseruhr)

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Wenn ich mir deine Frage durchlese, beschleicht mich ein Gefühl, du willst letztlich nur sinngemäß Recht haben in deiner Vermutung.

Du neigst zu Übertreibungen ;-) Wo und wie lange gab es Aussentemperaturen von minus 18 Grad? Sibirien?

Klar ist eine Heizung zu 90 Prozent ausgefallen, hat aber bei minus 18 Grad außen die Wohnungen trotz 90 Prozent Ausfall auf 20 Grad Raumtemperaturen gebracht. Wunder gibt es immer wieder, gell ;-)

Vielleicht fällt dir jetzt so langsam auf, dass du dir oft widersprichst, bzw deine Darstellung nicht glaubhaft ist.

Erkläre mir Dummen mal, wie eine Heizung mit unendlich kaltem Wasser einen Raum auf 20 Grad bringen kann? Vielleicht merkst du so langsam deine Gedankenfehler.

Ich habe auch eine Fussbodenheizung und die erwärmt den Fussboden auf 23 Grad. Das reicht um 21 Grad im Raum zu erzeugen. Bei -18 Grad außen wird wohl die Fussbodenoberflächentemperatur bei 25 oder 26 Grad liegen, um die Wärmeverluste ausgleichen zu können.

Falls es in euerer Anlage einen Warmwasserzähler gibt, dann zählt der nur das Warmwasser für duschen, putzen, nicht das Heizungswasser.

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