Ich habe mich vorhin mit einem Bekannten unterhalten. Er meinte, er würde niemals eine Arbeit annehmen, die mehr als 30 km entfernt wäre. Und das würden auch nicht viele tun. Ich kenne aber einige, die ihre Arbeit so gerne machen, dass sie dafür mehrere Kilometer in Kauf nehmen. Nun würde mich mal interessieren, wer von uns nun "Recht" hat. Wie weit fahrt ihr zu eurer Arbeitsstelle, bzw. wie viel km würdet ihr in Kauf nehmen?

Also zum 2.Teil sage ich mal so ca. 100KM ist schon ok und auch zumutbar. Zum 1.Teil, da brauche ich nur ungefähr 10 Meter vom Schlafzimmer zum Arbeitszimmer (Büro), denn ich arbeite von Zuhause aus.
Danke

Bis zu meiner Arbeitsstelle sind es jetzt einfach 11 km. Ich bin nach der Ausbildung auch schon 80 km einfach gefahren. Für eine Teilzeitstelle war ich auch schon 45 km einfach unterwegs. Für mehr als eine Stunde Fahrtzeit müsste es inzwischen ein richtig guter Job sein, dann würde ich auch noch weiter fahren.
Kurz nach der Ausbildung wäre ich nicht ganz so wählerisch gewesen.
Danke
mit dem auto habe ich ca. 7 km und bin schnell hin und her.
fahre ich mit der s-bahn, brauche ich schon fast eine 3/4 stunde.
aber, wenn es sein müsste würde ich auch länger reisen :o)
Danke
Als Rentner habe ich eigentlich keinen Weg zur Arbeitsstätte. Da ich aber Mystery-Shopper (Testkunde) bin, fahre ich auch schon mal in einer Woche rund 1.000 km, z.B. für Tests von Autohäusern.
Ich behaupte, wer heute bei der Frage nach dem Weg zur Arbeitsstelle nicht kompromissbereit ist, kann sehr schnell ohne eine Arbeit dastehen. Kompromiss wäre für mich 1 Stunde Weg mit Auto oder Bahn.
Danke

Derzeit sind es 9 km. Die kürzeste Strecke war 250 m; die längste 55 km. Ändert sich alle 3 bis 4 Jahre versetzungsbedingt, wobei ich natürlich jedesmal versuche, eine möglichst nahe gelegene Wohnung zu finden.
"Arbeit so gerne machen"? "Entfernung in Kauf nehmen"? Was bleibt mit übrig? Ich werde versetzt und ziehe um. Wäre schon gerne irgendwann seßhaft. Na ja; nach der Pensionierung.
Danke.

Wer einen guten Arbeitsplatz mit einer interessanten Tätigkeit bei adäquater Bezahlung innehat, der ist auch gerne bereit, noch etwas weiter zu fahren.
Eigene Erfahrung: um meinen Arbeitsplatz nach einer Umstrukturierung/Verlagerung zu behalten, fahre ich seit 4 Jahren entweder 175-220 km (je nach Route) zur Arbeit und am nächsten Abend 175 km zurück oder montags hin und freitags zurück, inklusive Unterhaltung einer kleinen Zweitwohnung. Vater Staat bestraft diese Flexibilität dann noch zusätzlich mit der Zweitwohnsteuer.
Respekt. Danke
@quittrr: ich nehme an, dass du ledig bist, weil du zweitwohnungssteuer zahlen musst?
ansonsten bräuchtest du das nicht.
Az.: 1 BvR 1232 / 00 und 2627 / 03
quiltrr am 20. Juli 2007 11:47 Nicht ganz - aber die Stadtverwaltungen in überwiegend kirchlichen Gegenden stellen alternative Lebensformen nicht gleich.... Partnerschaften ohne Trauschein, eingetragene Lebenspartnerschaften etc. werden nur von wenigen Städten von der Zweitwohnsteuer befreit.
Also ich bin dieses Jahr 4Mon. jeden Tag 72km (Hin&zurück) gefahren.Da hatte ich so 200-250€ Spritkosten.Das habe ich dann aufgegeben weil es sich nicht mehr gelohnt hat.Ich würde auch nicht wieder so weit fahren es sei denn der Verdienst stimmt.Momentan fahre ich ca 15km (Hin&zurück)jeden Tag.
Gruß Jochen
Danke
Bei mir sind es vier Straßenhaltestellen oder unter 20 Minuten zu Fuß.
Danke

Nachtrag: zu dem Teil Deiner Frage, wer von euch beiden nun "recht" hat...
Nach SGB 3, § 121, 4 ... Als unverhältnismäßig lang (und somit nicht zumutbar) sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen.
Arbeitsgerichte haben aber auch schon entschieden, dass eine über 50 km hinaus gehende Pendelstrecke als unzumutbar anzusehen ist (hängt immer vom jeweiligen Richter und der Sachlage ab).
Danke. Aber mit "Recht" haben meinte ich, ob die Menschen bereit zu längeren Arbeitswegen sind oder nicht. Aber gut zu wissen, wie es gesetzlich geregelt ist.

Hallo, ich habe nur 800m
Danke

Mein Arbeitsweg (EIN Weg) dauert 1 h 45 min.
Danke

Ich habe nur 13 km, aber ohne Auto geht nichts. Insofern bin ich mal gespannt, wie das mit der Kilometerpauschale ausgeht. Da Teilzeitbeschäftigte wahrscheinlich am häufigsten betroffen sind und das überwiegend Frauen sind, sehe ich es als Diskriminierung. Aber schaun wir mal. LG Lotusblume
Danke.

Hab´ die m oder km noch nicht gezählt. Brauche auch zum Glück nur ca 8 min. mit dem Fahrrad.
Danke
Hin- und Rückweg sind bei mir täglich 90 km. Bin deshalb auch besonders erfreut, dass die Kilometerpauschale geändert wurde.
Danke

Ich selbst bin derzeit nicht berufstätig. Aber mein Mann fährt mehr als 600km zu seinem derzeitigen Arbeitsplatz, Leipzig-Zürich, und dann nach 3 Wochen wieder zurück.
Danke
Sind 27 Km waren aber auch mal 65 Km
Danke

Ich fahre je nachdem wo meine Baustelle ist bis zu 150 Km einfach, ab ca 200 km Entfernung suche ich mir eine Pension zum übernachten.
Danke.

Bis gestern etwa 75km.
Danke

Da meine Wohnung schließt direkt an mein Büro an, daher sinds nur ein paar Schritte bis zur Arbeit. ;) In früheren Jobs hatte ich oft einen Arbeitsweg von 30-60 Minuten. In einem Extremfall war ich zwischen 2 und 2,5 Stunden unterwegs - für eine Strecke. Das war aber schon ziemlich heftig - ich habs auch nur 6 Wochen ausgehalten.
Danke

Eine Fahrt = 32 Km, täglich mit dem Fahrrad ca. 1,5 Std (+ Rückweg). Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln noch 30 Minuten länger.
Danke

Ich fahre seit Anfang des Jahres 50 km bis zu meinem Büro. Allerdings habe ich eine Tätigkeit, bei der ich oft unterwegs bin, so dass ich durchschnittlich nur zwei oder drei Tage pro Woche in meinem Büro bin.
Danke
Knowledge am 2. März 2008 16:24 Bittesehr, Tatze...
20 km einfache Strecke.
Danke
Danke