
Ich gehe nicht so oft in die Kirche, weil ich die Gesinnung wichtiger finde. Wenn ich in der Natur bin bin ich Gott auch nah und kann auch innere Einkehr halten. Wenn jemand das für sich aber wichtig findet ist das absolut in Ordnung.

Ich war in meinem Leben dreimal in einer Kirche. Zweimal mit der Schulklasse (irgendwann Ende der 80iger, Anfang der 90iger) und einmal während der Studienfahrt (ich glaub 2001) - dabei muss ich aber anmerken, dass ich noch n Haufen Restalkohol in den Blutschläuchen hatte und man mich genauso gut nach Seaworld hätte schicken können - ich hätte keinen Unterschied bemerkt. Begründung für meine Kirchenabstinenz: Ich habe die gleiche Meinung über Religion wie Nietzsche.
sender am 5. Dezember 2007 18:13 Gehört Nietzsche auch zur Community?
wandpilz am 5. Dezember 2007 18:20 ist diese Frage ernst gemeint? Friedrich Nietzsche meinte "Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben."
Kaffeesatz am 5. Dezember 2007 18:14 Seaworld kannste bald bei mir anschauen ;-)
Warum glaubst du sollten andere das wissen?

Ich nehme an, Du meinst einen Kirchenbesuch aus religiösen Gründen.
Natürlich war ich schon in kunsthistorisch interessanten Kirchen, ebenso, wie in Moscheen und Synagogen. Ebenso war ich auch schon aus gesellschaftlichen Gründen in den genannten Gebäuden. (Hochzeit, Beerdigung)
Aber ich würde nie an einer religiösen Handlung teilnehmen. Ich provoziere nicht und lasse es, solange man mich nicht dazu zwingt, zu keinem Eklat kommen: Ich bin ein eher höflicher und zurückhaltender Mensch. Aber tief im Inneren verachte ich jede Religion.

Weihnachten, Ostern und bei Taufen und Hochzeiten im Verwandten-und Bekanntenkreis.
Brigitta am 5. Dezember 2007 18:12 Ich auch.

ich bin nicht kirchlich,besuche aber ab und an einen Weihnachtsgottesdienst oder schaue mir die Architektur der Kirchen an.

ich bin, was den glauben angeht mir da nicht ganz schlüssig. ich bin recht fromm erzogen worden, aber dennoch habe ich mir meine eigenen meinung gebildet. zum thema kirche kann ich nur sagen. die frommen, die jeden sonntag in die kirche gehen, sind meinst die ersten die mit dem finger auf dich zeigen. dann gibt es noch solche, die ehrfürchtig immer an weihnachten in die messe gehen und sonst nix von gott wissen wollen. muss jeder für sich entscheiden....gläubig kann man überall sein, nicht nur in der kirche.

Die Kirche als Institution ist für mich nicht relevant. Meinen Glauben habe ich unabhängig davon und individuell ohne eine Religionszugehörigkeit. Daher besuche ich Kirchen nur zu Anlässen wie Beerdigungen, Hochzeiten usw. und manchmal zur Besichtigung der Architektur. Mein Besuch beläuft sich daher bei mir nur im Durchschnitt auf ca. 2 mal jährlich.

Sobald es eine Kirche des Spaghettimonsters in Deutschland eröffnet wird, werde ich da ab und zu vorbeischauen und ein Bierchen trinken. Momentan jedoch nicht.

Ich bin keine Christin, zudem gefallen bzw. geben mir die Ansichten der Vertreter auch nicht(s).
Wenn, dann würde ich eine Kirche ob ihrer bautechnischen Schönheit besuchen, aber nicht, um Glaube vorzuheucheln (und das wäre in meinem Fall gegeben) oder um gesellschaftlichen Zwängen nachzugehen.

Öffter als jährlich, und leider nicht wirklich regelmäßig.
Würde mir eher wünschen, mehr Zeit dafür zu finden

Bin zwar gläubig erzogen worden, hab mittlerweile meinen Grauben verloren und war seit der Schulzeit nicht mehr in der Kirche. Habe bis jetzt auch kein Bedürfnis danach.

Ab und zu mal...zu besonderen Anlässen.

Zu Gottesdiensten nie.Allerdings besichtige ich gerne schöne Kirchen.
Ausser ich bin zur Taufe eingeladen.

Es ist die Frage, was mit dieser Frage gemeint ist. Aber ich gehe mal davon aus, dass du den Besuch resp. die Mitfeier eines Gottesdienstes meinst.
Mir ist der regelmäßige Gottesdienstbesuch sehr wichtig:
Dort trifft sich die Gemeinde, also Menschen, die an Jesus Christus glauben und sich in ihrem Glauben als eine Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern verstehen. Da ich selber noch fünf leibliche Brüder habe, möchte ich diesen Vergleich bemühen: Damit der Kontakt zu den Brüdern (und Schwestern) gut bleibt, muss der Kontakt gepflegt werden. Meinen Brüdern wäre es sicherlich zu wenig, wenn ich sie nur zur Beerdigung oder anderen seltenen Tagen im Jahr sehen würde. Für eine lebendige Beziehung und sogar für eine Gemeinschaft, die den anderen in den Blick nimmt und sogar für den anderen da sein will, wäre es sonst zu wenig. Das geht auf Dauer kaputt. Und so sehe ich das auch im Hinblick auf meine Schwestern und Brüder im Glauben: sie brauchen meine Gemeinschaft und ich ihre.
Zudem halte ich es wichtig, in dieser Gemeinschaft Gottes Wort zu hören und es in der gemeinschaftlichen Auslegung auch besser zu verstehen. Und ich halte es für wichtig, gemeinsam Gott zu loben und ihm die Ehre in den Gottesdiensten zu Teil werden zu lassen, die ihm gebührt. Oder verstehen wir uns heute nicht mehr als das 'herausgerufene' Volk Gottes? - Jesus hat es damals so verstanden!
Jesus Christus selbst hat ja auch Jüngerinnen und Jünger um sich gehabt und ganz bewusst mit ihnen in Gemeinschaft gelebt. Für ihn war die Gemeinschaft, die ein Abbild des Volkes Israels sein soll, ein unverzichtbares Element des Glaubens.
Wenn ich mich also heute als JüngerIn Jesu verstehe, dann gehört die Pflege der Gemeinschaft unverzichtbar dazu.
Ohne diese Gemeinschaft, das heißt auch die Solidarität in dem einen Glauben, wüßte ich nicht, ob ich noch dabei wäre. Die Gemeinschaft hat mir oft Kraft gegeben und Sinn vermittelt.
Für alle die, kaum noch Gottesdienst besuchen: Schon mal überlegt, dass nicht nur ihr die anderen, sondern die anderen auch euch und euren Glauben brauchen? Warum dann so zurückhaltend damit, den eigenen Glauben (mit) zu teilen??

An Weihnachten und wenn Taufen anstehen
eigentlich gehe ich nie zu Messen. Aber zum Nachdenken und in sich gehen, besuche ich gerne Kirchen

Hab keinen Grund... nicht mal abneigung, nur einfach keinen Grund. Warum soll ich Beten, was ich nicht Glaube oder so tun als ob?

Maximal jährlich, eher 1,5-jährlich.
Bin "Gott sei Dank" raus aus Diesem Verein!

wenns da wenigstens was zu knabbern und bequeme Sitze gäbe

Sonntags auf jeden Fall, wenn's klappt auch mal unter der Woche. Für mich ist der Gottesdienst wichtig zum Kraft schöpfen und um Gott die Ehre zu geben.
obwohl ich den Sinn der Frage auch nicht ganz verstehe! Glauben ist für mich eine persönliche Sache, ich respektiere jede Einstellung anderer (auch wenn ich nicht immer alles gut finde, so ist es bezüglich des Glaubens doch jeden seine eigene Sache). Allerdings muss es auch jeder mit seinem Gewissen selbst vereinbaren. Man ist nicht unbedingt ein guter Christ nur weil man wöchentlich in die Kirche geht. Es gibt Zeiten, da besucht man (aus welchen Gründen auch immer) die Gotteshäuser öfters, dann wieder mal weniger. Oder man arbeitet dort, dann ist man täglich in der Kirche.....

Immer, wenn mir danach ist. Da brauche und habe ich keinen Zeitplan.
na ja, meistens. Ab und zu auch unter der Woche. Niemand zwingt mich, es ist mir wichtig, mir eine "Auszeit vom Alltäglichen" zu nehmen, um den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Mir geht es nicht um Kirchenzugehörigkeit, sondern Zugehörigkeit zu Gott und das hat zur Folge, dass ich mir dafür Zeit nehme.
zu gegebenen Anlässen...

nicht ganz jede Woche, aber fast

...eher selten. Meistens zu Weihnachten, ansonsten nicht/kaum.
DH!
Leute, die in die Kirche gehen, haben keine Gesinnung?????