Wie kann man sich die Nichtexistenz nach dem Tod vorstellen?

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8 Antworten

gar nicht... weil es gar nicht geht. Nach dem Tod werden wir lt. die Bibel, vor Gott stehen!! und wir müssen dann Rechenschaft abgeben für unser Leben, ob wir Jesu Geschenk der Errettung angenommen haben oder nicht.

"Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt." Pred.3,11

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf sitzt ... Ich sah die Toten, die großen und die kleinen, vor Gottes Thron stehen. Und es wurden Bücher aufgeschlagen, darunter auch das Buch des Lebens. Und die Toten wurden nach dem gerichtet, was in den Büchern über sie geschrieben stand, nach dem, was sie getan hatten.... Sie alle wurden nach ihren Taten gerichtet.“ – Offenbarung 20,11–13

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Hallo PsychKG,

das, was Du annimmst, dass der Mensch nach dem Tod ohne Bewusstsein ist und in einen Zustand der Nichtexistenz übergeht, stimmt mit dem überein, was die Bibel über den Tod sagt. Dort steht: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4) An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind. (Prediger 9:5) In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist er kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird. Dies geht u. a. aus den folgenden Bibeltexten hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos. Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Nur so kann einer den anderen wiedererkennen. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29).

Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören." (Matthäus 5:5 Begegnung fürs Leben)


Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird. Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden. Außerdem stehen ihnen all die hier beschriebenen herrlichen Dinge in Aussicht.

LG Philipp

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die Biohülle vergeht, es gibt etwas, was bleibt (und schon vorher war).

Unsere Fragen richten sich stets danach, was nicht mehr sein wird. Mit dieser Haltung klammern wir uns an die weltliche Existenz und deren gänzlichen Verlust. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass wir eines Tages, so, wie wir jetzt existieren, nicht mehr sein werden.

Die Frage sollte mehr den Fokus auf das legen, was dann sein kann. So ist auch deine Frage ausgerichtet. Ich denke, es wird ein Bewusstsein geben, und dieses wird allerdings mit dem weltlichen, materiellen Bewusstsein nichts mehr gemeinsam haben. Die Nicht-Existenz nach dem physischen Tod stelle ich mir so vor, dass alle Beschränkungen der bipolaren Welt, die mir Grenzen aufzeigten, die mich haben leiden lassen etc., aufgelöst sind. Ich befinde mich in einem komplett anderen Zustand. Ich gehe auch davon aus, dass meine Existenz in dieser Form eine sehr friedliche sein wird.  Dafür arbeite ich schon zu Lebzeiten daran 😊😊

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Ggf. wie Narkose, falls du mal eine hattest.

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Es gibt keine Nichtexistenz, deswegen kannst du es dir nicht vorstellen, es gibt nur Leben und alles Leben ist fuer die Ewigkeit.

Bewusstsein kann sich alles vorstellen, um sich zu erfahren, nur eins kann es nicht, sich nicht vorstellen, nicht zu exitieren.

Diese Anormalie deutet darauf hin, dass du ewig leben wirst, wenn auch in verschiedenen Koerpern und zu verschieden Zeiten mit unterschiedlicher Story.

Es gibt keine Nichtexistenz nach dem Tod, sondern nur Zugang zu einer anderen Dimension!

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Kommentar von JanfoxDE
06.11.2016, 15:33

Diese Stellung ist immerhin wahrscheinlicher als ein Buch der von anderen geschrieben sind. Allerdings denke ich immer noch, das wir einfach aufhören zu existieren, da wir aus vielen Neutronen bestehen, die zusammen das Ich ausmacht (es ändert sich Sekündlich) und sobald jeder einzelne Neutron vergeht (der Tod), existiert diese Verbindung, was Ich bin, nicht mehr. Nicht nur in einer nicht-funktionalen Weise, sondern komplett nicht mehr. 

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Genauso wie es vor der Geburt war. Oder wenn man schläft aber nicht Träumt.

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Kommentar von JanfoxDE
06.11.2016, 15:34

Beim zweiten Beispiel könnte man aber argumentieren, das dort noch die Neutronenverbindung in Kraft ist, während vor der Geburt es keine gab.

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Ich würde sagen so wie es vor der Geburt war

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Wie wenn du schläfst und nicht träumst, du merkt praktisch nichts...

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